Diversität fördern: Wie die Zusammenarbeit verschiedener Generationen euer Unternehmen voranbringt [Teil 1]

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Quelle: Andrea Piacquadio | pexels

Digitalisierung im Unternehmen ist ein Teamsport! Wer zum digitalen Champion werden will, muss auf die richtige Mannschaft setzen. Nur durch das perfekte Zusammenspiel verschiedener Charaktere können kreative Ideen entstehen, unterschiedliche Gesichtspunkte berücksichtigt und Projekte effizient umgesetzt werden.

Vor allem in Traditionsunternehmen treffen mehrere Generationen aufeinander, die sich nicht nur im Umgang mit digitalen Themen, sondern auch in ihren Vorstellungen vom Arbeitsalltag unterscheiden.

Um eine erfolgreiche Mannschaft aufzustellen, gilt es, die Stärken und Schwächen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kennen und die beste Kombination an Charakteren für bestimmte Aufgaben zu finden.

Diversität! Denn die Mischung machts

In Unternehmen mit langjährigem Bestand sind bis zu vier Generationen vertreten. Die Babyboomer (1946-1964), Generation X (1965-1979), Y (1980-1994) und Z (1995 bis heute). Während die Babyboomer und Generation X erst spät mit digitalen Themen in Berührung gekommen sind, ist es für die Folgegenerationen immer selbstverständlicher, online vernetzt zu sein.

Von allen Generationen verfügen die Babyboomer über das meiste Fachwissen (33 %) und können somit Risiken intern und extern besser abschätzen. Die Generation X hingegen zeichnet sich dadurch aus, dass sie besonders ergebnisorientiert arbeitet und somit aufkommende Probleme am besten löst (31 %). Zur Weiterentwicklung des Kerngeschäfts und bei der der Entstehung völlig neuer Geschäftsansätze punktet die Generation Y mit innovativen und kreativen Ideen (25 %).

Vor allem Projektstrukturen profitieren von den verschiedenen Qualifikationen. Unterschiedliche Ausgangspunkte, Sichtweisen und Kenntnisse führen dazu, dass die Generationen Themen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und Ineffizienzen gemeinsam schneller aufdecken.

Die Zusammenarbeit mehrere Generationen ist auch in Strategieteams sinnvoll. So punkten die Babyboomber bei einem Design-Thinking-Workshop beispielsweise damit, vorab konkrete Anforderungen zu formulieren und behalten deren Umsetzung während des gesamten Prozesses im Auge. Während die Jüngsten dann zielgenaue Kundenpersonas entwickeln, behält die Generation X stets im Blick, dass die zuvor festgelegten Anforderungen mit möglichst wenigen Prozessschritten erreicht werden können.

Diversität im Unternehmen händeln

Verschiedene Werte und Vorstellungen sorgen dafür, dass es im Unternehmen viel Potenzial für interne Spannungen gibt. Merken junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass das Unternehmen in veralteten Strukturen festgefahren ist, oder haben langjährige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Gefühl, nicht ausreichend respektiert zu werden, führt dies im schlimmsten Fall dazu, dass sie das Unternehmen verlassen.

Führungskräfte, werden allen Teammitgliedern gerecht, wenn sie neben klaren Strukturen und festgelegten Umgangsformen auch für Freiräume und abwechslungsreiche Aufgabenfelder sorgen. Nicht ohne Grund sind hybride Arbeitsplatzmodelle inzwischen in den meisten Unternehmen fest verankert.

Deswegen ist es umso wichtiger, Entscheidungen frühzeitig transparent zu machen und Themen und Projekte gemeinsam auszuarbeiten.

Diversität! Denn Mitarbeiter sind die besten Markenbotschafter

Zum guten Service eines Unternehmens gehören auch die Kontaktpunkte zwischen Kundinnen, Kunden und Personal. Wer Kundinnen und Kunden langfristig an seine Marke binden will, setzt auf die richtige Mannschaft.

Aber wie rekrutiere ich das richtige Personal? Wie verbessere ich kontinuierlich ihre Qualifikation? Und wie schaffe ich den Wohlfühlfaktor für mein Team?

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