Best Practice

In unseren Best Practices finden sich Beispiele für gut umgesetzte Geschäftsmodelle, einen professionellen Umgang mit Problemen oder intelligent verpackte Marketing-Kampagnen. An konkreten Beispielen werden die Vorgehensweise als auch die Umsetzung bestimmter bisher eher unbekannter Strategien dar- und vorgestellt. Unternehmen lernen so den Umgang mit neuen Methoden und Mitteln, damit die eigene Kampagne oder Umsetzung im Bereich Marketing beziehungsweise E-Commerce ebenso ein voller Erfolg wird.

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Geniale Guerilla-Aktion von Samsung: Wer sich ablenken lässt, verliert!

samsung guerilla aktionNicht immer hat man als Blogger die Gelegenheit, geniale Werbeaktionen zu entdecken, noch während sie laufen. Dieses Mal hat es geklappt – heute und morgen noch gibt es das Samsung Galaxy S4 in Bern bzw. Lausanne abzuräumen. Jedoch zu einem hohen Preis. Ganze 60 Minuten muss der Blick starr auf das Smartphone gerichtet werden. Wer sich ablenken lässt, verliert!

Damit es nicht zu einfach wird, geschehen außerhalb des Blickfelds jede Menge ungewöhnliche und geräuschvolle Dinge – Straßenmusiker spielen ein persönliches Ständchen, ein Motorrad fährt in den Blumenstand, ein Würstchenverkäufer fängt Feuer. Das zieht natürlich jede Menge Schaulustige an, die für zusätzliche Ablenkung sorgen.

Konzentration und Körperbeherrschung zahlen sich aus: Je länger die Teilnehmer durchhalten, desto höher der Rabatt. Im Video kann man beispielsweise Coupons in der Höhe von 34 Prozent und 89 Prozent erkennen. Am Ende schafft nur ein Teilnehmer die Herausforderung und erhält postwendend sein Smartphone.

Keine der Guerilla Aktionen, die wir bisher vorgestellt haben, ist so sehr auf Spannung ausgelegt wie diese. Was im ersten Moment harmlos und langweilig anmutet, wird über den längeren Zeitraum immer nervenaufreibender und zum Erlebnis mit Gameshow-Charakter. Insbesondere durch die unerwarteten Showeinlagen, wie man sie sonst nur aus dem Fernsehen kennt.

Dazu kommt die Herausforderung, die auf Körperbeherrschung und Coolness abzielt. Ganz unterschwellig rückt die “Smart pause” Funktion des Galaxy 4S in den Mittelpunkt – das Smartphone weiß tatsächlich, ob es angeschaut wird und macht damit die ganze Aktion erst möglich.

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Witzige SEA Kampagnenidee – Snikkers thematisiert Tippfehler

It is hard to spell when you are hungryEs macht Sinn: Wer hungrig ist, produziert mehr (Tipp-)Fehler. Dass dem so ist, wird einem Nasch-Mogul wie Mars kaum entgangen sein.

Im Rahmen von der “Du bist nicht du, wenn du hungrig bist”-Kampagne ließ man sich bei Snickers UK etwas Besonderes dazu einfallen: Man holte sich Google mit ins Boot um hungrige, und dementsprechend unkonzentrierte, Internetsurfer direkt anzusprechen.

Dafür generierte man die typischen Vertipper der 500 häufigsten Google-Suchanfragen. Es entstand ein Pool von 25.000 Keywords, für die AdWords Kampagnen geschalten wurden. Diese fragten die Suchenden, ob sie Lust auf einen Snack haben.

Auf diesem Weg wurden in nur zwei Tagen über 500.000 Personen erreicht. Laut Video zählten dazu auch Büroarbeiter, deren Rechner von “unterhaltsamen Inhalten” ferngehalten werden. Besonders clever: Für die virale Kampagne war keine Produktion nötig, die Botschaft musste nicht platziert und aufwendig in Social Networks verbreitet werden, um zu wirken.

Via onlinemarketing.de

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Word-of-Mouth Best Practice: Der “Tweet Shop” von Kellogg’s

Kellogs Tweet Shop
Foto: Video Screenshot

Pop-Up Stores liegen im Trend. Anhand des Generous Store des dänischen Chocolatiers Anthon Berg haben wir bereits gezeigt, wie temporär angelegte Shops – mit einer tollen Idee dahinter – für begeisterte Kunden sorgen.

Wer es richtig anstellt, erhält quasi den Idealfall des Word-of-Mouth Marketings: Kunden möchten sich ganz von selbst mit ihren Freunden und Verwandten über ihr tolles Erlebnis austauschen. Für das virale Element sorgt die Verknüpfung mit Twitter.

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Best Practice: Virtueller Kundenberater bei Experteaz.de

Wie werden Besucher zu Käufern, Käufer zu Kunden? Als Königsweg werden aktuell Videos gehandelt. Die Entwicklung im Video-Shopping Bereich überschlägt sich momentan, Videos werden nicht nur im viralen Marketing und in Content-Marketing Kampagnen eingesetzt, sie finden sich immer häufiger auf Start- und Produktdetailseiten von Onlineshops.

Durch die Trends zur Emotionalisierung, Kundenorientierung und Visualisierung hat das Thema neuen Schwung bekommen und erhält durch Erkenntnisse aus dem Neuromarketing eine neue Qualität.

Experteaz als Best Practice Beispiel für Videoshopping

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Exzellenter Kundenservice statt Marketing – Das Zappos Prinzip

Zappos LogoEines der Zitate, die ich von der Exceed mitgenommen habe, ist definitiv “Geschäftsmodelle müssen auch ohne ein NASA optimiertes Online Marketing funktionieren” von Alexander Graf, der mit dem Heinemann-Kegel den besten Impulsvortrag hinlegte.

Nicht nur in Startups und Unternehmen, auch in der Berichterstattung hat sich ein Marketing-Fokus eingeschlichen, der scheinbar permanente Weiterentwicklung bringt, aber nicht immer gut tut. Es ist leicht, sich darauf zu konzentrieren, nach der immer perfekteren Optimierung des Shops, des Content Marketings und der Suchmaschinenoptimierung zu streben, ohne, im Sinne des Heinemann-Kegels, den Blick vom eigenen Berg zu wenden und neue Chancen zu entdecken.

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Das Comeback des Katalogs – Schmökern und staunen in neuen Formen

MyMuesli Katalog
Screen: My Muesli Katalog & Magazin

Den Niedergang von Neckermann und die allgemeine Krise des traditionellen Versandhandels meinen einige schon anhand des zunehmenden Erschlankens und Verschwindens der Kataloge kommen gesehen zu haben. Dabei ist der Katalog so quicklebendig wie lange nicht mehr. Er tritt nicht mehr in der Form des dicken Hauptkataloges auf, sondern als Heft, Magazin oder digital aufbereitet.

Sogar E-Commerce Neulinge wie Zalando haben die Macht des Katalogs für sich entdeckt. Der Grund für dessen nicht abreißende Beliebtheit steckt in der wichtigen Rolle von Printpublikationen als Impulsgeber. Shopper holen sich hier Appetit, Inspiration und informieren sich, 80 Prozent gehen anschließend Shoppen, 70 Prozent stöbern online.

Dieses Ergebnis gilt nicht nur für Käufer, die einen Stadtbummel dem virtuellen Einkauf vorziehen, sondern auch für überzeugte Onlineshopper. 47 Prozent der regelmäßig im Netz Einkaufenden würden es begrüßen, wenn sie Angebote auch per Post erhalten würden. Das gilt vor allem für Mode und Technik.

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Best Practice: Biodeals.de begrüßte Neukunden mit handschriftlichen Briefen

Persönliche Briefe als Mittel zur Kundenbindung
Foto: CarbonNYC (flickr.com)
Es ist noch nicht allzu lange her, da haben wir über die ausgefallene Strategie von Fab bezüglich ihrer Kundennewsletter berichtet. Dort kümmert sich (zumindest dem Ansehen nach) der CEO Jason Goldberg selbst um die Updates im virtuellen Postkasten der Abonnenten.
Biodeals gingen in ihrer Anfangszeit noch einen Schritt weiter – und schickten jedem Neukunden einen handschriftlichen Brief.

Bei Kundenkunde.de hat man ein Video dazu gemacht:

Die Reaktion: Ehrliche Begeisterung. Ein rein handschriftlicher Brief hat im digitalen Zeitalter eben ein anderes Gewicht. Toll ist, dass man sogar einen persönlichen Bezug zwischen Neukunde und Geschäftsführer findet, demnach keine Standardbriefe verschickt wurden. Eine schöne Idee, wie man die wenigen Gelegenheiten optimal nutzen kann, bei denen man als Online-Unternehmen in direkten Kontakt mit seinen Kunden kommt.

Das ist zwar schon ein älteres Beispiel; dass ich erst letzte Woche auf einem (unserem) Event davon gehört habe, spricht gleichwohl für die Qualität der Aktion und den bleibenden Eindruck, den sie hinterlassen hat. Zwar musste man mit zunehmendem Erfolg damit aufhören, dennoch hat es sich gelohnt. Die Biodeals-Kunden der ersten Stunde werden sich mit Sicherheit noch lange daran erinnern.

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Fashion Best Practice: Die perfekte Jeans in 5 Minuten

Ein typisches Jeansregal in einem Geschäft
Was für eine Jeans soll es denn sein, Loose Fit, Sitz auf der Hüfte, das Ganze mit Used-Finish? Oder doch lieber das klassische Five-Pocket-Modell mit Bootcut? Zugegeben, eine Jeans zu kaufen hat seine Tücken. Vor allem für (meist männliche) Shopper, für die die Vielzahl an Formen und Bezeichnungen nur noch mehr Fragen aufwirft.

Bei Hointer, einem neuen Store nur für Männerjeans, hat man sich diesem Problem angenommen und in Seattle den effizientesten Jeansshop aller Zeiten Wirklichkeit werden lassen. Das Konzept richtet sich explizit an Männer, die nicht gern einkaufen, sich nicht lange im Laden aufhalten wollen und stundenlanges Anprobieren nur unter Zwang in Kauf nehmen.
Fehlende Fashion-Fachtermini sind hier kein Hindernis – Verkäufer gibt es nämlich nicht.

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Virales Marketing Best Practice: Gangnam Style

Gangnam Style Video Screenshot
Foto: Gangnam Style Official Video

Es war einmal – ein junger Mann namens Psy, der die Idee für einen neuartigen Tanz hatte, den er in einem selbstgedrehten Video auf Youtube vorstellte und das Beste hoffte. Der Rest ist Geschichte: Bereits am ersten Tag zählte das Video 500.000 Aufrufe. Ausgehend davon feierten Tanz, Song und Video ihren Siegeszug um die Welt, Psy selbst avancierte zur Kultfigur.
War es nicht so? Nicht ganz.

2012 stehen hinter viralen Videos meistens keine beschauliche Geschichte oder ein genialer Zufall, sondern jede Menge Planung und nicht zu unterschätzende Budgets. Mit “Gangnam Style” wurde einmal mehr die Grenze dahin ausgelotet, wie schnell und global ein Song durchstarten kann. Die britische Webagentur 10 Yetis hat aus der Gangnam-Erfolgsgeschichte “Sechs Goldene Regeln des Viralen Marketings” abgeleitet:

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Bei Fab sind Kunden-Newsletter Chefsache

Fab LogoUm Kunden direkt zu erreichen, gilt Email Marketing noch immer als Königsweg. Man muss es dafür allerdings erst einmal schaffen, Kunden zum Abonnieren zu bekommen. Diese Hürde kann man bei Fab als gemeistert betrachten.

In den ersten Monaten bekam man die neuen Angebote des Designportals nur mit einem Account und per täglichem Newsletter zu sehen. Zwar ist die Seite inzwischen offen, es sollte sich dennoch ein nicht zu verachtender Kundenstamm gesammelt haben, der passend zum Slogan “Fab ist jeden Tag Design.” täglich per Mail erreicht wird. Im August 2012 lag die Zahl der Abonnenten bei über 12 Millionen.

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