Buchhandel

Die „Kostenloskultur“ hält auch im Buchhandel Einzug und sorgt für ein Umdenken bei den bisherigen Geschäftsmodellen. Durch rückläufige Auflagen und Abonnementenzahlen büßen Verlagshäuser an Umsatz und Beliebtheit gegenüber den digitalen Medien ein. Die Verlage wehren sich zwar gegen Konkurrenten wie Amazon, doch auf kurz oder lang muss auch in dieser Branche die digitale Transformation stattfinden. Streaming-Dienste für E-Books, Sharing-Angebote oder Streams digitaler Bücher sind nur ein Teil dieser umfassenden Entwicklung innerhalb des Buchhandels.

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Zugang statt Besitz: Amazon plant eBook-Flatrate

Amazon Kindle UnlimitedDie von Amazon stetig vorangetriebene Disruption der Verlagsbranche geht weiter. Für kurze Zeit war eine Testseite eines neuen Abodienstes namens “Kindle Unlimited” online. Damit können Bücherwürmer ganz nach dem Netflix-Prinzip für eine monatliche Gebühr von 9.99 Dollar unbegrenzt eBooks auf ihr Kindle laden.

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Content trifft Big Data: Washington Post wird zum Tech-Unternehmen [5 Lesetipps]

Washington PostVor gut einem halben Jahr ging die Washington Post an Jeff Bezos. Sein Ziel für das Blatt: Fit für die (mobile) Zukunft werden. Seine Methode: Jede Menge IT und Daten, das kennt man ja. Im Newsroom sitzen nun auch 25 Techniker, die das mobile Lese-Erlebnis sicherstellen sollen. Noch mehr talentierte Entwickler soll das neu gegründete “WPNYC”-Lab anziehen. Besonders interessant dürften die Tools und Programme werden, die dort entstehen, um ein zeitgemäßes Lese-Erlebnis zu schaffen. Und wer könnte diese Aufgabe besser meistern als der als so innovativ wie aggressiv bekannte Amazon-CEO?

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Hugendubel schafft den Absprung von Weltbild [5 Lesetipps]

Hugendubel und Weltbild trennen sichWeltbild und Hugendubel gehen im stationären Geschäft künftig getrennte Wege. Das heißt konkret: Die Weltbild-Filialen werden in die Verlagsgruppe Weltbild integriert, Hugendubel wird wieder ein hunderprozentiges Familienunternehmen und betreut die Filialen selbst. Bisher war das Filialgeschäft der Marken Hugendubel und Weltbild in der Deutsche Buch Handels GmbH & Co. KG (DBH) gebündelt.

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Infografik: Probleme im Handel

Ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen und zu führen ist in Zeiten von Mobile, Multichannel und Turbo-Internationalisierung kein Zuckerschlecken. Der (digitale) Handel hat sich stark weiterentwickelt, das benötigte Wissen ist hochspezialisiert. Heute kommt man auf hunderte Kriterien, die es allein im Onlineshop zu beachten gibt. Für Händler wird es immer schwieriger, den Ansprüchen gerecht zu werden, in allen Bereichen und auf jeglichen Kanälen vorn dabei zu sein.

Händler, Hersteller, Verlage – sie alle haben spezifische Probleme zu lösen und mit Amazon gleichzeitig einen gemeinsamen Feind: Wer schwächelt, wird im Preiskampf unterboten. Wer gewinnt, muss damit rechnen, dass seine Nische bald auch auf Amazon vertreten sein wird.

Probleme im Handel
Grafik: Probleme im Handel

Handelskraft 2014

Handelskraft 2014Dieser Auszug zur Zukunft des Handels stammt aus unserem Trendkompass Handelskraft 2014, der auf unserer Webseite kostenlos heruntergeladen werden kann.
Das Trendbuch ist außerdem in hochwertiger Druckform zu haben. Wer Interesse am »Handelskraft 2014«-Buch hat, weitere Informationen oder Beratung wünscht, darf uns gern kontaktieren.

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Buchhandel: Stationär wächst, online schrumpft, Paywall boomt

Buchhandel Zahlen
Foto: DanielSTL
Nur eine Woche nach der Insolvenz-Anmeldung von Weltbild steht der deutsche Buchhandel erneut Kopf – nur dieses Mal aufgrund vielfach guter Nachrichten. Die Umsatzzahlen des stationären Buchhandels für 2013 zeigen ein Plus von 0,9 Prozent, während sich ein Rückgang beim Online-Umsatz abzeichnen soll. Besonders gut verkauften sich im stationären Buchhandel Ratgeber und Reiseliteratur. Passt ja auch zur Beratungskompetenz vor Ort, mit der man sich nun wieder rühmen darf.

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Warum das Magazin nicht sterben wird

Zukunft des Magazins
Foto: Thomas Leuthard

Dass sich die Buchbranche im Umbruch befindet, muss man niemandem erklären. Aber bedeutet das auch gleich das Ende der Printmedien? Laut dem Riepl’schen Gesetz der Medien kann das nicht passieren, wie wir bereits herausgestellt haben (Warum das Buch nicht sterben wird).

Auch Magazine, zwar von der Schrumpfung ebenso betroffen wie Zeitungen, sind nicht ohne Chance. Im Gegenteil, sie finden ein zunehmend dankbares Publikum, im E-Commerce etwa in Form von Magalogen (Magazin trifft Katalog). Das Glück liegt hier wie so häufig, unabhängig davon, was das Ziel des Magazins ist, in der Nische.

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Chancen und Risiken einer Paywall

Paywall Whitepaper IconGenerisch betrachtet ist eine Paywall, zu Deutsch Bezahlschranke oder
-mauer, ein Bezahlmodell für Online- Medien. Ausschließlich Abonnenten oder zahlende Leser erhalten nach persönlicher Anmeldung Zugriff auf die Inhalte. Nachdem wir bereits die Funktionsweise, ein Best Practice und Erfolgsfaktoren vorgestellt haben, beschäftigt sich der heutige Beitrag mit Chancen und Risiken einer Paywall:

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Case Study: So funktioniert die Paywall der New York Times

Im März 2011 führte die New York Times, als eine der ersten international einflussreichen Tageszeitungen, eine Paywall ein. Dieser Schritt sorgte für kontroverse Diskussionen und Kritik.
Zwei Jahre später gibt es offenbar wenig zu bereuen: nach eigenen Angaben zählte man neun Monate nach der Einführung bereits 324.000 digitale Abonnenten. Die Einnahmen durch Werbung im Onlinebereich stiegen, entgegen der Erwartung, in den ersten beiden Quartalen 2011 an. Die Besucherzahlen blieben im Durchschnitt gleich.

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6% Traffic-Zuwachs: Die Paywall lohnt sich für Bild.de [5 Lesetipps]

Seit dem 11. Juni 2013 gibt es auf Bild.de eine Paywall. Herkömmliche Nachrichten sind dabei weiterhin frei verfügbar, während exklusive Storys und Interviews hinter der “BILDplus”-Bezahlschranke liegen. Was viele jetzt interessiert, ist die Frage, ob der Springer Verlag nun davon profitiert oder ob die Idee im Begriff ist zu scheitern.

Auf Statista gab es vergangene Woche erste Zahlen zu lesen und die lassen eine positive Entwicklung erahnen: Trotz Sommerloch legte der Traffic auf Bild.de um sechs Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahm der Traffic um sechs Prozent zu. Von den 264 Millionen Visits entfielen 79 Millionen auf mobile Endgeräte.

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