Buchhandel

Die „Kostenloskultur“ hält auch im Buchhandel Einzug und sorgt für ein Umdenken bei den bisherigen Geschäftsmodellen. Durch rückläufige Auflagen und Abonnementenzahlen büßen Verlagshäuser an Umsatz und Beliebtheit gegenüber den digitalen Medien ein. Die Verlage wehren sich zwar gegen Konkurrenten wie Amazon, doch auf kurz oder lang muss auch in dieser Branche die digitale Transformation stattfinden. Streaming-Dienste für E-Books, Sharing-Angebote oder Streams digitaler Bücher sind nur ein Teil dieser umfassenden Entwicklung innerhalb des Buchhandels.

Kategoriesuche

Paid Content: Was ist eine Paywall?

Paywall Whitepaper Icon
(c) dotSource GmbH

Generisch betrachtet ist eine Paywall, zu Deutsch Bezahlschranke oder -mauer, ein Bezahlmodell für Onlinemedien. Ausschließlich Abonnenten oder zahlende Leser erhalten nach persönlicher Anmeldung Zugriff auf die Inhalte. Die häufigste Form einer Paywall nennt sich »metered Paywall« (metered: »gemessen«), die im deutschsprachigen Raum auch »löchrige Paywall« genannt wird. Hierbei ist nicht-zahlenden Lesern eine festgelegte Anzahl von Artikeln frei zugänglich.

Zum Beitrag
(5 Bewertung(en), Schnitt: 4,20 von 5)
post ratings loaderLoading...

Paid Content: Auch heise online lässt ab 2014 zahlen

heise online Logo1994 ging mit heise online einer der meistgenutzten IT-Nachrichtendienste in Deutschland an den Start, damals noch unter www.ix.de. heise online hat sich zu einem der beliebtesten Special-Interest-Angebote überhaupt entwickelt, auf dem Portal sind tagesaktuelle Informationen der c’t, iX, Technology Review sowie des Online-Magazins Telepolis abrufbar. Nun, 20 Jahre später, hat man sich dazu entschlossen, bis zum zweiten Quartal 2014 ein Bezahlsystem einzuführen.

Zum Beitrag
(1 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

Paid Content – Wenn aus Lesern Kunden werden

Paid Content
© Karin & Uwe Annas / fotolia.com

Wer eine Paywall einführen möchte, sollte einen Mehrwert bieten, der ihn klar von der kostenlosen Konkurrenz abhebt. Auch ungeachtet der Wettbewerber sollte das eigene Angebot ausgebaut und verbessert werden. Die Möglichkeiten, sich als Paid Content Anbieter zu profilieren sind vielfältig. Zum einen ist dies je nach der Ausrichtung eines Onlinemediums und dessen typischen Zielpublikums möglich. Beispielweise fällt die Strategie eines Unterhaltungsmediums anders aus als die eines Informationsmediums. Zum anderen ist entscheidend, ob man sich an ein Nischen- oder ein Massenpublikum richtet.

Zum Beitrag
(2 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

Akzeptanz von Paid Content – es geht aufwärts [5 Lesetipps]

Akzeptanz von Paid Content in Deutschland
Foto: Steven Depolo

Es geht doch: Für den internationalen Digital News Report des Reuters-Instituts wurden 11.000 Konsumenten zum Thema Paid Content befragt – 10 Prozent der Deutschen gaben an, im vergangenen Jahr für Inhalte bezahlt zu haben. 2012 waren es nur 6 Prozent. Noch größer ist die Akzeptanz von Paid Content in den USA (12 Prozent) und in Frankreich (13 Prozent).

Der Zugriff via mobiler Endgeräte hat sich hierzulande von 5 auf 10 Prozent verdoppelt. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland dennoch hinterher, während 43 Prozent der Dänen wöchentlich News per Smartphone abrufen, tun das bei uns nur 22 Prozent.

Zum Beitrag
(2 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

Die Paywall für Onlinemedien – Jetzt Whitepaper herunterladen

Wohin geht die Reise für Onlinemedien? Spätestens seit »BILDplus« ist die Paywall, zu Deutsch Bezahlschranke, für Onlinemedien in aller Munde. Angestaubt wirkende Begriffe wie »Paid Content« oder »Kostenloskultur« werden wieder aktuell und werfen neue Fragen auf.

In unserem neuen Whitepaper »Paywall für Onlinemedien – Chancen, Erfolgsfaktoren, Praxisbeispiele« zeigen wir, was unter einer Bezahlschranke zu verstehen ist und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, wenn aus Lesern Kunden werden. Denn damit wird Content zum Produkt. Das hat inhaltliche, strategische und auch technische Konsequenzen für Onlinemedien, die wir im Detail beleuchten.

Kostenloses Whitepaper der dotSource GmbH zur Bezahlschranke

Anhand der Vorreiter in Sachen Paywall, wie der New York Times, lernen wir von Best Practices und zeigen, wie Paid Content Impulse für die Zukunft des Journalismus liefern kann. Dafür unternehmen wir einen Ausflug in modernes, da multimediales, Storytelling und schauen uns die 2013 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Reportage »Snow Fall: The Avalanche at Tunnel Creek« der New York Times an.

Das interaktive Whitepaper kann kostenlos auf unserer Homepage heruntergeladen werden: www.dotsource.de/paywall-whitepaper/

Zum Beitrag
(2 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

Dank breiter Verlags-Kampagne: AdBlock Plus ist der Renner

Wer hätte das gedacht. Durch die großangelegte Anti-AdBlocker-Kampagne der deutschen Medienhäuser sind viele Nutzer erst auf dessen Existenz gestoßen. AdBlock Plus bedankt sich:

Barbara Streisand wäre ist sicher stolz!

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

Zum Beitrag
(8 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

E-Commerce Skandälchen: Carlsen Verlag streicht Amazon aus Kinderbuch [5 Lesetipps]

Das neue Conni Buch bei AmazonHinter uns liegt eine Woche der Skandale – Telekom-Drossel, Saatgut-Verordnung & bayrische Steuersünden. Auch der Onlinehandel hatte seinen Aufschrei. Dagmar Hoßfeld, Autorin der beliebten “Conni” Kinderbücher, lässt die inzwischen pubertierende Romanheldin, im neuesten Band durch einen Amazon-Gutschein beschenkt werden.

Diese einmalige Erwähnung des E-Commerce-Giganten provozierte in der Verlagsbranche einiges an Aufregung. Buchhandlungen kündigten an, den Band nicht länger zu verkaufen, da sich hier positiv zum Onlinehandel geäußert wird.

Zum Beitrag
(1 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

Digital Content is King – Digitale Inhalte setzen sich durch

Schreibmaschine mit USB Anschluss
Foto: usbtypewriter.com

Eines lässt sich festhalten: Digital lesen ist lange keine Randerscheinung mehr. Die Bevölkerung wird immer offener digitalen Inhalten gegen­über, fast jeder Vierte nutzt diese regelmäßig. Zwar machen digitale Versionen von Zeitungen und Zeitschriften noch immer den Löwenanteil aus, E-Books holen jedoch in hohem Tempo auf. Elf Prozent der Bundesbürger lesen bereits E-Books, so eine aktuelle Bitkom Studie. Das sind doppelt so viele wie noch 2011.

Dabei lässt sich allerdings ein klarer Zusammenhang zum Alter ausmachen, denn bei Senioren sind E-Books im Schnitt deutlich unbeliebter als in den jüngeren Altersgruppen. Im Besonderen zeigt sich der Wandel bei der weiblichen Leserschaft: Sie nut­zen E-Reader am häufigsten. Davon befinden sich Schätzungen zufolge bereits 2,2 Exemplare in Deutschlands Haushalten.

Zum Beitrag
(1 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

Warum das Buch nicht sterben wird [Video]

Zeitungssterben Karrikatur
Grafik: Titanic-Magazin.de
Finden Printmedien den Weg in die Zukunft? Angesichts der wachsenden Beliebtheit von E-Books, E-Readern und Tablets erscheint das Vielen immer unwahrscheinlicher. Mit beinahe jeder Erfolgsmeldung zu Verkaufs- und Nutzungszahlen digitaler Produkte geht ein Abgesang auf Zeitungen, Zeitschriften und Bücher einher.

Begriffe wie “Zeitungssterben” stellt kaum jemand in Frage. Dabei ist es (trotz aktueller Beispiele wie die Insolvenz der Frankfurter Rundschau) höchst unwahrscheinlich, dass Zeitungen und Printmedien generell, tatsächlich aussterben werden.

Zum Beitrag
(4 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

E-Books erleben auch hierzulande ihren Durchbruch [5 Lesetipps]

E-ReaderIm Nachgang der Frankfurter Buchmesse lässt sich eines festhalten – digital lesen ist keine Randerscheinung mehr. Die Bevölkerung wird immer offener digitalen Inhalten gegenüber, fast jeder Vierte nutzt diese regelmäßig. Zwar machen digitale Versionen von Zeitungen und Zeitschriften noch immer den Löwenanteil aus, E-Books holen jedoch in hohem Tempo auf. Elf Prozent der Bundesbürger lesen bereits E-Books, so eine aktuelle Bitkom Studie.

Dabei lässt sich allerdings ein klarer Zusammenhang zum Alter ausmachen, bei Senioren sind E-Books deutlich unbeliebter als in jüngeren Altersgruppen. Die Jüngeren zeigen sich typischerweise offener gegenüber Innovationen. Bei den Jüngsten tritt der Wandel dementsprechend am stärksten zutage: „Am deutlichsten zeigen sich die Veränderungen im Bereich der Kinder- und Jugendmedien“ stellte auch Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, bei der Eröffnungspressekonferenz fest.

Glaubt da jemand an Zufälle, wenn Libri.de verkündet, man heiße von nun an eBook.de?

Unsere Lesetipps der Woche:

Zum Beitrag
(2 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...