Live- & Clubshopping

Live war einst einer der großen Trends im E-Commerce. So verfolgte der Onlineshop Preisbock das Liveshopping-Konzept. Beim Liveshopping wird ein Produkt für kurze Zeit billig angeboten. Ziel ist es, eine möglichst hohe Anzahl an Spontankäufen durch das zeitlich begrenzte Angebot zu erreichen. Clubshopping hingegen richtet sich nur an einen geschlossenen Kundenkreis. Die Angebote innerhalb eines Clubs sind deshalb exklusiv und nicht für jedermann zugänglich. Bis heute gibt es hochprofitable und attraktive Onlineshops, die das Clubshopping-Modell leben.

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Preisbock feiert vier Jahre Liveshopping und wird ab sofort in neuem Glanz erstrahlen!

Unsere dotSource-Tochter Preisbock gibt es nun schon seit vier aufregenden Jahren und er ist uns im Laufe der Zeit wahrhaftig ans Herz gewachsen. Wir lieben und brauchen es: den nervenaufreibenden Preiskampf, unsere Forum-Lieblinge, die alltäglichen Produktkorrekturen und das ständige Bibbern, ob man mit dem heutigen Produkt bei euch ins Schwarze getroffen hat.

Wie Ihr sicherlich schon bemerkt habt, hat der Bock seine Alm leer geräumt. Er wird ab sofort nur noch ein bis zwei Produkte pro Woche anbieten und damit ein frisches Release erleben. Um die vergangene Sturm- und Drang-Zeit des Bocks nochmal Revue passieren zu lassen, gibt es hier einige interessante Daten und Fakten zum Staunen und Zurückbesinnen:

Allgemein

  • Online seit: 05.06.2007
  • Gesamtanzahl jemals beschäftigter Mitarbeiter: 19
  • Eröffnete Partnershops: Stylebock, Gadgetbock, SmartShop auf Eltern.de
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April, April… Spaß muss sein

Am 1. April brachte der Liveshopping-Anbieter Preisbock.de eine kleine, nicht ernstgemeinte Scherzaktion, bei dem Kunden die „einmalige Chance“ hatten, sich eine einfache Pizza Margarita für „unglaubliche“ 14 Euro (statt 50 Euro) zu bestellen.

preisbock aprilscherz

Eine Kundin aus Offenbach hat den Spaß mitgemacht und auch tatsächlich eine solche Pizza bestellt. Was tut man nun, wenn man als Anbieter mit runter gelassener Hose dasteht? Ganz genau, man muss eine Pizzeria finden, welche sich bereit erklärt, die gute Dame damit auch zu beliefern. Joeys aus Offenbach hatte sich dieser Sache gern angenommen und die Pizza sogar KOSTENLOS für Preisbock an die Kundin versandt. Es gibt also noch immer Menschen, die Spaß verstehen und mitmachen.

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Hungrig oder gelangweilt? – Groupon schafft Abhilfe

Gegen 12 Uhr im Büro stellt sich immer wieder die gleiche Frage: Wohin soll ich heute gehen, um Mittag zu essen. In der Ablage befindet sich zwar das Menüfaltblatt des nächsten Italieners, aber dort wurde bereits gestern schon bestellt. Die Lösung für dieses Problem liefert Groupon mit “Groupon Now” inklusive der zwei Buttons „I´m hungry“ und „I´m bored“. Klickt der User über sein Smartphone auf einen dieser Knöpfe, wird sein Standort lokalisiert und ihm passende Angebote vorgeschlagen. Die neue Applikation soll ab April für iPhone, Blackberry und als Web App zur Verfügung stehen. Die Erwartungen von chief executive officer Andrew Mason sind hoch.

» “People could end up being driven to eat by what they find on Groupon and when they find it” «

Bei circa 50 Millionen Nutzern weltweit ist das Ziel des bald an der Börse gehandelten Unternehmens aber dennoch nachzuvollziehen.

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Live Shopping Days 2011 mit Exciting Awards

Einer der größten Branchenevents im E-Commerce startet in der nächsten Woche in der Kalkscheune in Berlin. Über 300 Teilnehmer werden sich auch in diesem Jahr zu den 5. Live Shopping Days treffen, um sich über die heißesten Trends und Geschäftsmodelle auszutauschen.

Die Besucher können dort einen Eindruck davon bekommen, was die Branche so spannend macht. Internationale Präsenz zeigt sich dort unter anderem mit Woot! aus den USA, dem Shopping Club mafoni aus der Türkei und der Groupon-Alternative Sweetdeal aus Dänemark. Auch die Schweiz ist auf den Live Shopping Days vertreten.

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Thomas Lang, Geschäftsführer von carpathia, bemüht sich gerade um die Zusammenstellung eines “Swiss Who’s Who”. Aus Deutschland werden zum Beispiel brands4friends, und MySportbrands anreisen. Wir von dotSource werden dort als Sponsoren und mit einem Vortrag zu unserer Live-Shopping-Tochter Preisbock vertreten sein.

Die spannendsten Ideen werden mit einem Preis gekürt, zum ersten Mal wird in diesem Jahr der Exciting Future Award verliehen.

Wer noch teilnehmen möchte, sollte sich aber sputen, denn nur noch wenige Tickets sind für das Event zu ergattern!

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Groupon sieht der Konkurrenz gelassen entgegen

Pro Sieben hat in dieser Woche seine Liveshoppingplattform ProSieben Products in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Wie bei Groupon ist es hier möglich aus lokalen Angeboten auszuwählen. Fast zur selben Zeit sind zwei neue Groupbuying-Angebote gestartet. Das eine stammt von Ebay und das andere von der Einzelhandelskonzern Walmart. Der Auktionsriese bietet seit dem 1. November auf dem US-Markt den gemeinsamen Einkauf von Geschenken zurzeit über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter und auch einfach nur per E-Mail an (Wie bei Amazon können hier per Facebook-Connect Geschenkvorschläge aus den einzelnen Facebookprofilen generiert werden).

Walmart hingegen hat seine Groupbuying-Idee direkt auf der Facebook Fanpage eingebunden. Wenn genug Personen auf den Like-Button drücken, kommt ein Deal über ein vergünstigtes Produkt zustande. Bei all den Konzepten, die Groupon imitieren, bleibt Julie Anne Mossler, Sprecherin der Plattform, gegenüber Advertising Age relativ gelassen:

» We created the space, we innovated [in] the space; whether it’s a national brand or a competing deal site that’s essentially copied the model, that’s not a threat to us. «

Zudem Begründet Groupon seine Ruhe gegenüber dem Wettbewerb mit der Einzigartigkeit des regionalen Angebots im Gegensatz zu denen die nur nationale Marken vertreiben.

In Bezug zu der gegenwärtigen Diskussion scheint die Aussagen von Julie Anne Mossler als nicht sehr standhaft. Zwar konnte Groupon international expandieren, jedoch befürchten kritische Stimmen, dass der momentane Marktführer mit seinen neuen Konzepten zu einer Rabattplattform verkommt. Schon lange verfehlt das Groupbuying-Konzept seinen Reiz, weil jeder Deal geknackt werden kann. Groupon wird zwar nicht vom Markt verdrängt werden, insofern mag Julie Anne Mossler mit der Annahme der Gefahrenlosigkeit Recht haben, glaubt man jedoch den Kritikern, so muss sich die Plattfrom damit abfinden einfach nur eine unter vielen zu sein.

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Liveshopping oder Sale – Worin liegt der Unterschied?

Die Anzahl an integrierten Liveshopping-Funktionen innerhalb der Onlineshops hat in der letzen Zeit zugenommen. Shops wie design3000.de oder körperstoff.de bieten mittlerweile jeden Tag ein verbilligtes Produkt an. Auf der gleichen Seite sind oft auch Sales zu finden. Wozu wird dann eigentlich noch ein zeitlich Begrenztes Produkt angeboten? Unterliegen hier die Unternehmen dem Hype um Liveshopping? – Vielleicht, das Wesentliche ist aber der psychologische Effekt, der durch die Angebote innerhalb der Onlineshops geschaffen wird.

Körperstoff
Innerhalb der bereits lange bestehenden Liveshoppingportale werden in der Regel Produkte verkauft, die produktlebenszyklisch bereits ihr Ende erlebt haben (EOL) und zum Abverkauf anstehen. Das ist auch noch heute so, was sich Meiner Meinung nach in der Umsetzung der Liveshopping-Funktion in Shops wie Körperstoff.de oder design3000.de geändert hat, ist die Schnäppchenmentalität.

design3000

Die Bekleidung ist zwar “relativ” günstig, aber besitzt dennoch nicht den Anklang eines Restpostens, so wie es bei Sales oder anderen Live-Shopping Angeboten der Fall ist. Somit ist das zeitlich begrenzte Produkt nicht mehr nur etwas für reine Schnäppchenjäger, sondern wird wie in Shopping Clubs zu einem exklusiven Angebot, das die restlichen Produkte des Onlineshops aufwerten kann. Sales werden hier natürlich nicht überflüssig und können, wie auch bei Körperstoff , nebeneinander existieren, der Unterschied liegt hier nach meinem Empfinden in der Wirkung beider Abverkaufsarten auf den Konsumenten. Natürlich muss für ein exklusives Angebot auch das Sortiment stimmen, denn Aktionen wie bei Lidl tragen kaum zu der Exklusivität einer Marke bei.

Siehe auch:

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Back to the Roots: Liveshopping-Portal Preisbock.de gehört wieder 100% zu dotSource

Die dotSource GmbH hat das Liveshopping-Portal Preisbock.de von der bisherigen Investorengruppe zurückgekauft und wird es nun als 100%ige Tochter weiterführen. Back to the Roots heißt es in diesem Fall, weil Preisbock im Jahr 2007 von dotSource Gründer Christian Otto Grötsch ins Leben gerufen und ein Jahr später in eine eigenständige GmbH ausgegründet worden war.

Preisbock.de am 10.8.2010
Preisbock.de am 10.8.2010
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Die Groupon-Blase

groupon_logo11209Als am Dienstag gemunkelt wurde, dass der Wert der US-Plattform Groupon, dessen Kopien auch hierzulande derzeit ordentlich auf die Tube drücken, Staub aufwirbeln und eine Runde nach der anderen abschließen, nach einer weiteren, derzeit durchlaufenden Finanzrunde auf 1,35 Mrd. US-Dollar, ja, angeschwollen ist, fand ich den Kommentar „Bubblelicious“ äußerst treffend.

Nach heutiger Meldung, soll die derzeitige Kapitalrunde eine Gesamtsumme von gigantischen 130 Mio. US-Dollar betragen. Erst im Dezember sammelte Groupon 30 Mio. US-Dollar Kapital ein und steigerte damit seinen Wert auf 280 Mio.!

Techcrunch will aus einer Quelle erfahren haben, dass Groupon derzeit knapp 1 Mio. Dollar reinen Profit pro Woche generiert und für 2010 einen Gesamtumsatz von 350 Mio. anpeilt:

» We’ve also heard that the Accel round last December, $30 million, was also used to cash out insiders. Meaning the founders, employees and other insiders will be taking a whopping $160 million in secondary stock sales.

Why isn’t Groupon raising the money for operations? Because it’s making money hand over fist, say our sources. The company is generating $1 million or more per week in pure profit from the resale of steeply discounted local business products and services. Estimated 2010 revenue is $350 million. «

Ich finde das monströs. Sehr sogar.

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Magento: Mehr als nur eine Alternative zu Eigenentwicklungen

Zalando, ein serviceorientierte Onlineshop für Damen- und Herrenschuhe aus dem Hause Rocket Internet, erweitert sein Angebot mit der Zalando Lounge: Ein Shoppingclub nach dem bekannten Closed-Shop-Prinzip:

zalando_lounge

Zalando, das auf der Open-Source-Shopsoftware Magento läuft, setzt mit diesem Launch seinen Konkurrenten Mirapodo von OTTO unter Druck, allein schon durch die Sortimentserweiterung für Kleidung und Fashion.

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