Mobile Commerce

Unter Mobile Commerce versteht man die Kaufabwicklung von Produkten über mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets. Ob Responsive Design oder Native App: Ein auf kleine Displays angepasster Onlineshop ist Voraussetzung für den Erfolg im Mobile Commerce. Plattformübergreifende Shops zeichnen sich ebenso durch eine vereinfachte Bedienung aus. QR-Codes, Beacons und NFC (Near Field Communication) vervollständigen den veränderten Zugang der Nutzer zum Onlinegeschäft. Beim Mobile Commerce muss aber auch zeitgleich auf die Zielgruppe geachtet werden, die sich zum klassischen Onlineshop unterscheiden kann. Das Smartphone wird immer mehr zur Schnittstelle zwischen Onlinehandel und stationärem Geschäft.

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Social-Commerce-Plattform ShopStyle bringt deutsche iPhone-Applikation an den Start

shopstyle2Die internationale Social-Commerce-Plattform ShopStyle (für Fashion und Lifestyle), die Mitte September 2009 auch hierzulande startete, hat ihre bisher englischsprachige iPhone-App nun auch in einer kostenlosen deutschen Version vorgestellt, mit der man auch auf den Angebotsseiten anderer ShopStyle-Seiten (USA und UK) stöbern kann.

Ähnlich wie auf der ShopStyle-Website, ist vor allem für Kunden erfreulich, dass neben populären deutschen Marken und Onlinehändlern auch internationale Marken, Designer und Shops zur Verfügung stehen (mytheresa, Net-A-Porter, etc.).

Die ShopStyle-iPhone-App ermöglicht ebenfalls die gezielte Suche nach Angeboten, wobei man verschiedene Suchkriterien wie Preis, Marke, Größe oder Farbe konfigurieren lassen. Der Kauf kann dann auch direkt über das iPhone abgeschlossen werden.

Getreu des ShopStyle-Konzeptes, bindet diese E-Commerce-App auch den Social-Shopping-Aspekt mit ein, da Produkte mithilfe der App-Funktionen auch via E-Mail und Twitter weiterempfohlen werden können. Eine mögliche Anbindung an Facebook sehe ich persönlich als wesentlich spannender, da man als (modeinteressierter) Onlineshopper seine Peers im Social-Networking-Bereich mittlerweile wohl eher dort organisiert.

Dennoch ist es mehr als positiv zu bewerten, dass auch auf dem bisher sehr schwachen Markt der mobilen E-Commerce-Anwendungen langsam Bewegung entsteht, neben Shopify und Ebay.

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Mobile Commerce 2009-2013

Wie bereits auf emarketer.com berichtet, hat 2009 vor allem auch gezeigt, dass Konsumenten noch nicht bereit für die ganze Palette an Möglichkeiten sind, die Mobile Commerce derzeit mit sich bringt.

In der kommenden Ferien-Saison planen nach Einschätzung von Deloitte nur 19 Prozent der Internet-Nutzer, mobile Geräte für das Shopping einzusetzen. Und nur knapp ein Viertel dieser Gruppe wird auch einen mobilen Kauf tätigen. Das war 2009 so.

Was die mobile Suche und Geldsparen angeht, konnte man allerdings immens zulegen. 2009 haben mehr als 90 Prozent der US-Konsumenten zumindest interessiert am Scannen von Bildern oder Bar-Codes mithilfe des Mobiltelefons. Zweck: Das Finden von mehr Informationen oder Gutscheinen für Produkte.

73 Prozent der Teilnehmer sind an Gutscheinen oder Coupons potentiell interessiert, sofern sie kostenfrei sind, obwohl in den letzten drei Monaten nur sieben Prozent mobile Gutscheine erhalten haben.

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Von einigen Seiten wird erwartet, dass der Anteil mobiler Gutscheine in den nächsten Jahren massiv zunehmen wird. Waren es 2009 noch geschätzt 200000, rechnet man für 2013 bereits mit 66,9 Millionen.

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Das Volumen mobile Transaktionen wird proportional dazu wachsen.

Es ist Bewegung in diesem Segment.

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Mein Social Network auf meinem Handy

mobilesocial.pngJohn Doerr kündigte einen $ 100 Millionen-Fond für die Bereitstellung von Venture-Kapital für iPhone-Anwendungen an. Die Meldung geht mit Apples iPhone 2.0 Bekanntgabe einher, dass ein Firmware-Upgrade das Installieren von optionalen Applikationen ermöglichen soll. Ab sofort bietet Apple bereits das versprochene Software Development Kit (SDK) an, mit dem Anwendungen entwickelt werden können.

Man darf zwar absolut gespannt sein, was aus dem äußerst stattlichen iPhone-Only-Gründungsfond erwächst. Mobile networking ist aber in Ländern wie Japan nicht an das Phänomen iPhone gebunden. Digitalnext hat einer britischen Studie entnommen, dass mehr als 50 Millionen Menschen weltweit mobile Social-Networking-Dienste in Anspruch nehmen. iPhone-Startups werden also bei Erfolg sicher nicht lange exklusiv fürs iPhone bestehen bleiben.

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Geld online mit dem Handy überweisen

luupay.pngDu kannst mit Luupay.de an jeden Handybesitzer Geld senden. Falls der Empfänger kein LUUPAY-Benutzer ist, erhält er eine SMS mit dem zugesandten Betrag sowie eine Einladung zum Eröffnen eines eigenen LUUPAY-Kontos – gebührenfrei und kostenlos. Unter Freunden sicher ne super Sache. Beim Einkaufen dürfte Luupay derweil Basis einer Diskussion werden, wenn es nicht gar bei einem Monolog mit leuchtenden Augen bleibt.

Jedenfalls sind beide Handynummern in die Transaktion eingebunden. Somit dürfte die SMS wahrscheinlich nicht mit Werbung verwechselt werden: Mensch, Du hast nen Fuffi gelöscht. Und was nu? …

» wird das Geld zurück überwiesen. «

Update 2014: Luupay.de ist nicht mehr erreichbar.

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Android basierte Handys werden vorgestellt

google-android.pngDer britische Chip-Hersteller ARM präsentierte auf dem Mobile World Congress in Barcelona das erste funktionsfähige Android-Handy. Noch dieses Jahr soll es los gehen mit der Vermarktung des neuen Google-Produktes an dem mittlerweile 30 Firmen in der Google Handset Alliance arbeiten. Auch die Deutsche Telekom will Google-based Handys noch dieses Jahr anbieten. Da sag ich mal auweija. Ist es nicht so, dass wenn ich über W-Lan telefoniere ich eines Tages gar kein Handyfunknetz mehr brauche?

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Mobilfunk: Kostenlos geht auch jetzt schon.

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Seit jeder Japaner mittels Handy und GPRS grenzen- u. kostenlos online geht, stellt man in zum Beispiel Deutschland fest, daß Handyverträge günstiger sind als Prepaidkarten. So verwundert die Ankündigung des E-Plus-Chefs Thorsten Dirks nicht, sich auf das Ende der alten Mobilfunk-Geschäftsmodelle vorzubereiten.

» Die Zukunft sieht Dirks in Partnerschaften mit Internetunternehmen. «

Ein Blick auf japanische Mobiltelefone geht über bloßes Empfangen von Emails hinaus:
Richtig krasse Datenvolumina ermöglichen das Konsumieren von Filmen, das ganze Büro ist am Mann, die Horoskope, die News, alle Fahrpläne des Landes, das nächste Date in der noch unbekannten Bar.

Ich denke, irgendwo derartig werden die Geschäftsmodelle mittelfristig vorangetrieben – werbefinanziert.

Im jetzt: VoIP

Bereits heute kostenlos mit dem Handy telefonieren kann man, wenn das Handy WLAN beherrscht. So mancherorts hat man hierfür über die WLAN-Hotspots und VoIP astreine Gelegenheit.

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Technische Netzwerke als Wertschöpfungskette

barcode.jpgKünftig sollen Mobil-Telefonierer ihr Handy auch dafür nutzen, sich über Produkte zu informieren. 2D-Barcodes, machen es in Zukunft möglich, automatisch die betreffende Internet-Seite anzusurfen, um sich dort, getreu dem Slogan … und das ist das Internet…, umfassend und weiterführend über das Produkt zu informieren. Zu finden sein können diese Barcodes überall:

auf Plakaten, direkt auf Produkten im Supermarkt, in Zeitschriften. Man muss sie mit dem Handy nur abfotografieren und los geht’s:

Mobile Networking

Damit wird der Kontakt zwischen Unternehmen und Kunden persönlicher. Leistungen wie digitale Inhalte (Spiele, Songs, Videos usw.), Informationen (News, Produktinfos und/oder Transaktionen wie Shopping, Videostreaming, Zahlungen usw. erregen direkte Aufmerksamkeit, sozusagen an Ort und Stelle – und führen im Idealfall zu Kaufabschlüssen.

Also ich sehe dann in der Welt solche Bar-Codes über die ich per Schnappschuss surfen kann, gesurft werde. Ich glaube das gefällt mir besser, als Verpackungsrückseiten zu studieren oder gar Schlangestehen an Markt-Kassen. Mit diesem Beispiel verdeutliche ich aber auch die neue Komplexität des Mobile-Marketings:

Der Wert einer Branche beschränkt sich nicht länger auf lineare zweidimensionale Schöpfungsketten. Der Wert des drahtlosen Marketings erschließt sich aus Konstellationen mehrerer strategischer Netzwerke.

Für mein Beispiel des Barcodes auf der Müsli-Kiste bedeutet das, dass die produzierende Marke oder dessen Händler definitiv Kundennähe aufbauen, aber über diese Aktion, noch keinen direkten Versandhandel abrechnen können weil ja dieser Service keine Online-Shopping-Transaktion zur Verfügung stellt, sondern einen Produkt-Service.

Warum macht Google eigentlich seinen Druck in Richtung umfassender Riese? Das Konzept aller mobilen Services (Mobilfunknetze und! W-Lan) beinhaltet immense Fähigkeiten und Möglichkeiten, gebündelt an oder abhängig von: Content-Anbietern, Serviceprovidern, Mobilfunk-Betreibern.

Traditionelle Marken, Inhalteanbieter und Marketing Agenturen werden dann in der Lage sein, die Mobilfunknetze für direkte Kundenansprche zu nutzen – und wenn das Handy eben zweimal klingelt! Im Namen des Onkel Google.

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Mobile Web boomt in den Staaten

nextbus.pngAus der Aufgabenstellung heraus, die liebstebeste mobile Webapplikation zu nennen, kreiert readwriteweb gerade ein Gewinnspiel.

Beim durchscrollen der Kommentare fiel mir NextBus auf. Wenn man an irgendeiner Bushaltestelle steht (oder eben nicht), bringt man mit dem Handy mittels dem NextBus-Information-Center, GPS und W-Lan alle möglichen nächsten abgehenden Bus- u. Bahn-Verbindungen in Erfahrung. Von da aus in dem Moment man gerade rumsteht… Toll, nicht? Ich finde das ist Mehrwert. So müsste die Mitfahrzentrale auch funktionieren.

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Handy Wahn Sinn

android.pngGoogles Android, das offene Betriebssystem für Handys, soll die Basis für eine völlig neue Mobilfunkwelt der Zukunft werden. Mit Android sollen sich neue Ideen im Mobilfunk schneller und zu geringeren Kosten umsetzen lassen. Das ist aber noch nicht genug der Einzelteile. Googles neues Universum heißt Open Handset Alliance. Diese Allianz ist eine multinationale Organisation führender Technologie- und Mobilgeräteunternehmen, die gemeinsam Innovationen im Bereich Mobilfunk-Geräte fördern, um den Verbrauchern eine Benutzererfahrung zu ermöglichen, die vieles von dem, was auf heutigen mobilen Plattformen zur Verfügung steht, bei weitem übertreffen soll.

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