Mobile Commerce

Unter Mobile Commerce versteht man die Kaufabwicklung von Produkten über mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets. Ob Responsive Design oder Native App: Ein auf kleine Displays angepasster Onlineshop ist Voraussetzung für den Erfolg im Mobile Commerce. Plattformübergreifende Shops zeichnen sich ebenso durch eine vereinfachte Bedienung aus. QR-Codes, Beacons und NFC (Near Field Communication) vervollständigen den veränderten Zugang der Nutzer zum Onlinegeschäft. Beim Mobile Commerce muss aber auch zeitgleich auf die Zielgruppe geachtet werden, die sich zum klassischen Onlineshop unterscheiden kann. Das Smartphone wird immer mehr zur Schnittstelle zwischen Onlinehandel und stationärem Geschäft.

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“Mobile Effects” Studie zeigt Mobile Status Quo in Deutschland

Mai-Runde der Mobile Effects Studie von Tomorrow Focus Media Second Screen, Tablet Commerce, Browser vs. App – für so manchen sind die Trends und Themen im Mobile Web noch immer Neuland.
Hinzu kommt, dass die Schere zwischen dem Möglichen und in Deutschland tatsächlich Akzeptierten immer weiter auseinanderklappt. Nicht ohne Grund fragte Hagen Fiskeck diese Woche auf regital.de, ob wir ein mobiles Entwicklungsland werden.

Die Mai-Runde der Mobile Effects Studie von Tomorrow Focus Media bringt Licht ins Dunkel und zeigt den Status Quo von Mobile.

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Fehlstart der Netto-App zeigt die Realität von Mobile Payment [5 Lesetipps]

Netto App
Seit kurzem kann man beim Discounter Netto deutschlandweit per App zahlen. Das klingt erst mal praktisch und innovativ. Auch Caschy hatte diesen Gedanken und wollte das Ganze direkt in der Praxis testen. Was dann folgte, ist im Grunde ein Debakel. Insbesondere, wenn man sich weniger technikaffine Nutzer in der selben Situation vorstellt:

  • Technische Fehler: Die Registrierung via App klappte erst nach mehreren Anläufen. Der Versuch, sich über die Webseite zu registrieren, scheiterte ebenfalls.
  • Fehlende Mitarbeiter-Schulung: Die Kassiererin wusste nichts von der App und war offensichtlich nicht begeistert von der Neuerung.
  • Fehlendes Gesamtkonzept: Es gab kein WLAN im Geschäft.

Der Kauf endete dann wie üblich mit EC-Karte.

Kein Wunder, dass nirgendwo in der Filiale auf die neue Bezahlmöglichkeit hingewiesen wurde. Handelt es sich hier im Grunde noch um einen Beta-Test?

Fest steht: Auf diese Weise wird es noch lange dauern, Kunden mobiles Bezahlen schmackhaft zu machen.

Unsere Lesetipps der Woche:

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QR-Codes auf Rechnungen = Chance für Mobile Payment?

QR-Codes auf Rechnungen = Chance für Mobile Payment?
Foto: Video-Screenshot
Bekanntlich ist die klassische Rechnung nicht tot zu kriegen und führt immer wieder die Liste der beliebtesten Bezahlmethoden an. Die gotomaxx GmbH aus der Oberpfalz hat nun eine Lösung vorgestellt, mit der zumindest weniger Zeit zwischen der Lieferung und der Überweisung verstreicht.

Die Idee ist einfach: Ist der Kunde mit der gelieferten Ware zufrieden, kann er direkt über einen auf der Rechnung befindlichen QR-Code zahlen.

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Mobile Payment bei uns zum Scheitern verurteilt? [5 Lesetipps]

Mobile Payment Creative Commons
Foto: Håkan Dahlström (flickr.com)
Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft ließ letzte Woche verlauten, der deutsche Markt sei noch nicht reif für Mobile Payment.
Dem ist einerseits klar zuzustimmen, der Bezahlmarkt ist überhitzt, sehr unübersichtlich und dass wir Deutschen an Bargeld und der guten alten Rechnung hängen, ist hinlänglich bekannt.

Andererseits, ganz so einfach ist es dann doch nicht. In bestimmten Nischenfunktionen ist Mobile Payment bereits Alltag. Entscheidend ist (wie so oft), dass es einen klaren Mehrwert gibt und die Frage nach dem Warum eindeutig beantwortbar ist.

Naheliegend ist daher, dass sich Mobile Payment nichtdestotrotz bei Vorgängen durchsetzt, bei denen man ohnehin das Smartphone in der Hand hat. Paradebeispiel ist die myTaxi-App. Man bestellt das Taxi per App, dann kann man es auch gleich damit bezahlen. Mobile Payment ist hier ein logischer Schritt. Da sagen auch die deutschen Kunden nicht nein.

Eine schöne Diskussion zum Thema findet sich in den Kommentaren auf deutsche-startups.de.

Unsere Lesetipps der Woche:

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“Ok Glass, Purchase this!” Kommt jetzt Instant Commerce?

“Glass, Purchase!” Kommt jetzt Instant Commerce?
Foto: Antonio Zugaldia (flickr.com)
Die gestern im Blog gestellte Frage, was Google Glass im E-Commerce anstellen könnte, hat mich selbst nicht losgelassen. Daher möchte ich versuchen, sie selbst zu beantworten und lasse Euch an unserem Brainstorming teilhaben.
Geordnet ist unsere Liste danach, wie schnell die Folgen Realität werden könnten. Die ersten sind bereits in Ansätzen vorhanden.

Die Ausgangslage: Eine Brille, die alles (über uns) weiß

Hinter der Datenbrille steht nichts anderes, als die üblichen Google Konten. Dort befindet sich bereits ein Datenschatz über uns selbst, der seinesgleichen sucht. Bei genauerem Nachdenken ist es erschreckend, in wie vielen Lebenssituationen uns ein Google-Produkt hilft, den Alltag zu meistern. Wer Google Glass trägt, füttert sein Nutzerprofil mit weiteren Informationen, die lückenloser und allumfassender sind, als alles, was wir uns vorstellen können.

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Wird E-Learning jetzt mobil?

Videotomie LogoVideotomie wurde 2007 als Videoplattform für Wissensthemen ins Leben gerufen. Nur ein Jahr später ging es für das Startup nicht mehr weiter, das Videoportal wurde auf eBay zum Verkauf angeboten. “Vito” befindet sich damit in bester Gesellschaft. Google hat mit Youtube und jetzt auch mit themenbezogenen Hangouts den Nimbus auf Wissensvermittlung per Video, fast alle unabhängigen Video-Wissensportale (spotn.de, exxplain.com) sind offline.

Und es geht doch – Lynda.com

In den USA hingegen gibt es mit Lynda.com eine Erfolgsstory zu erzählen. Der Anbieter von Video-Tutorials für Software ist seit 15 Jahren profitabel und erhielt erst kürzlich ein Investment in Höhe von 103 Millionen Dollar. Inzwischen hat sich ein Archiv von 83.000 Video-Tutorials angesammelt, auf die Nutzer per monatlicher Flatrate von 25 Dollar zugreifen können.

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Convenience siegt: Der Kunde legt die Füße hoch bei Smart TV & Second Screen

Innovationen im Bereich Smart & Social TV haben vor allem eines im Blick: Der Zuschauer soll das Sofa nicht verlassen müssen, um sich mit Gleichgesinnten virtuell zu vernetzen oder spontan etwas zu kaufen. Wer angesichts der zahlreichen fortschrittlicheren Unterhaltungsmöglichkeiten denkt, Fernsehen habe seine besten Zeiten gesehen, irrt. Der durchschnittliche Fernsehkonsum ist 2012 mit 242 Minuten pro Tag gegenüber dem vergangenen Jahr sogar leicht gestiegen.

Second-Screen Fernsehkonsum ist sehr weit verbreitet
Grafik: (c) dotSource GmbH
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Willkommen in der Ära des mobilen Internets

Laut einer aktuellen Studie von Forrester Research ist für Jugendliche der Begriff »online sein« inzwischen zum Fremdwort geworden. Das Netz ist längst ein Teil unseres Lebens, kein Zustand, den man ein- und ausschaltet. Computer begleiten unseren Alltag und sind aus den Kinderschuhen des reinen Arbeitsgeräts herausgewachsen. Auch E-Commerce ist weit mehr als eine Möglichkeit, um schnell und effizient Besorgungen zu erledigen. Shopping findet heute dort statt, wo wir uns gerade befinden.

Hauptsache Internet
Was gibt es hier? Internet auf jeden Fall. Foto: woodleywonderworks (flickr.com)
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Wird Mobile Payment 2013 in Deutschland ankommen?

Mobile Payment Creative Commons
Foto: Håkan Dahlström (flickr.com)
In Bezug auf Deutschland wird unter Tech-Bloggern und -Redakteuren gerne erwähnt, dass es innovative Produkte und Services hier besonders schwer haben. Häufig ist von Innovationsfeindlichkeit die Rede. Und manchmal liegen sie damit gar nicht so falsch, etwa beim Thema Bezahlverhalten. Hierzulande ist für viele noch immer nur Bares Wahres. Im Europavergleich stechen wir durch mangelnde Bereitschaft, uns mit Vorkasse, Kreditkarten und Mobile Payment anzufreunden, heraus. Der Kauf auf Rechnung ist laut BITKOM auch 2012 die beliebteste Zahlungsmethode bei den deutschen Onlineshoppern.

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Weihnachten und E-Commerce – eine unschlagbare Kombination?

ebay und amazon LogoBestimmte Tage im Jahr haben den Ruf, allein dafür zu existieren, um den Absatz von Schokolade, Blumen, Schmuck und Co. in die Höhe zu treiben. Kommerzialisierung gilt bei Feiertagen generell als schleichendes Übel, das den Charakter des eigentlichen Fests verdirbt. Dass Unternehmen versuchen, Shopping durch Aktionstage und -angebote immer fester in der Vorweihnachtszeit zu verankern, scheint daher wenig erfolgversprechend.

Weihnachtsshopping wird auch online zur Institution

Soweit die Theorie, denn die Verkaufszahlen sprechen eine andere Sprache. Ironischerweise gibt es seit längerem den Trend, dass bestimmte Tage im Jahr ganz dem Onlineshopping gewidmet werden. E-Commerce Feiertage sozusagen. Amazon dehnt dieses Jahr den Cyber Monday auf drei acht Tage voller tieffliegender Preise aus und in China brach der Singles Day vor drei Tagen alle Umsatzrekorde.

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