Mobile Commerce

Unter Mobile Commerce versteht man die Kaufabwicklung von Produkten über mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets. Ob Responsive Design oder Native App: Ein auf kleine Displays angepasster Onlineshop ist Voraussetzung für den Erfolg im Mobile Commerce. Plattformübergreifende Shops zeichnen sich ebenso durch eine vereinfachte Bedienung aus. QR-Codes, Beacons und NFC (Near Field Communication) vervollständigen den veränderten Zugang der Nutzer zum Onlinegeschäft. Beim Mobile Commerce muss aber auch zeitgleich auf die Zielgruppe geachtet werden, die sich zum klassischen Onlineshop unterscheiden kann. Das Smartphone wird immer mehr zur Schnittstelle zwischen Onlinehandel und stationärem Geschäft.

Kategoriesuche

Smarter shoppen mit Apps & Co.

Ist der Einfluss von sozialen Medien, Smartphones, Apps & Co. auf das Shopping Erlebnis wirklich so stark wie oft beschworen? MIND Business Consultants, Absatzwirtschaft und MarketingIT.de liefern in ihrem Praxisleitfaden Social Commerce „Show me the money!” eine deutliche Antwort: Ja!

Zum Thema Shopping mit Apps & Co. stellt die Studie einige spannende Entwicklungen vor:

Zum Beitrag
(4 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

PayNearMe.com wirds schwer haben – “BarPay” und “Bar zahlen” in den Startlöchern

Die Diskussion über das klonen von amerikanischen E-Commerce Konzepten ist ja derzeit wieder am aufkochen. Ob die deutschen Klone den amerikanischen Innovationen helfen oder nicht ist schwer zu sagen. Kurzfristig verhelfen sie den Vorbildern natürlich durch die Abwertung des Klonens zu mehr Aufmerksamkeit. Langfristig werden aber so oder so Marktanteile “geklaut” und das wird kein Original freuen.

Eine weiteres Konzept, welches dieser Diskussion neue Nahrung gibt, ist PayNearMe.com. Das amerikanische Start-Up eröffnet Shoppern eine neue Payment-Möglichkeit im Online-Bereich. Es ergibt sich sozusagen eine Multichannelbezahlung gleich dem Prinzip des Multichannel-Handels. Die Kunden können, wenn sie über PayNearMe bezahlen, zu einer 7 Eleven Filiale in ihrer Umgebung gehen und über den Partner bar bezahlen. Ein Beispielablauf welcher mit dem stationären Partner umgesetzt wurde, ist der Kauf eines Tickets für Bahn, Bus oder Flieger, welcher im 7 Eleven Store mit einem Ticketdruck vor Ort bar bezahlt abgeschlossen werden kann. Eine naheliegende Mobile-Umsetzung wurde ebenfalls schon realisiert.

Zum Beitrag
(3 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

Veranstaltungen mit myobis buchen – Lösung mit integriertem Shopmodul

Der Hype um die Begriffe der E-Commerce-Landschaft wie zum Beispiel Social Media, Facebook und M-Commerce scheint kein Ende zu nehmen. Der eigentliche Trend, der unter diesen Begriffen immer ein wenig unter geht, ist die Tendenz zur Kombination von Shoppinglösungen mit anderen Systemen. Eine Auswirkung, die damit einher gehen kann, ist die Offenheit gegenüber kleineren Händlern, die online ihre Produkte anbieten möchten.

myobis2

Ein Exempel liefert das Münchener Unternehmen myobis, das seit kurzem ein Online-Buchungssystem für Anbieter und Vermittler von regionalen Events und Erlebnisangeboten auf den Markt gebracht hat. Der Vorteil der Lösung liegt in der Unabhängigkeit von einem bestimmten Ort, so führt Geschäftsführer Thomas Söhn gegenüber ONE to ONE an:

» „Da können der Kapitän eines Ausflugsdampfers an der Hafenmole über das iPad noch Mitfahrer oder ein Paragliding-Anbieter über das Smartphone an Ort und Stelle noch Kunden einbuchen“ «

myobis hat seine Buchungslösung bereits für den Erlebnisdienstleister MYDAYS umgesetzt. Zusätzlich zu dem Buchungssystem wurde „myobis Easy Shop“ eingeführt – ein Shopmodul, das schnell und einfach in die jeweilige Website des Veranstalters oder Eventvermittlers integriert werden kann. Myobis richtet sich mit seiner Shoppinglösung an die Zielgruppe, die über ein geringes Budget verfügt und/oder keine Zusatzfunktionen beim Onlineverkauf benötigt. Damit ist die Lösung auch für kleinere Händler eine lukrative Chance effizient online zu verkaufen.

Zum Beitrag
(3 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

Nachgefragt: Wie funktioniert Mobile Couponing?

» Mit Mobile Couponing kann der stationäre Einzelhandel erstmalig aus den Entwicklungen der Internetwirtschaft Nutzen ziehen. «

Thomas EngelMit dem Smartphone kann bereits jetzt schon die Schnäppchenjagd beginnen. Nutzer können bequem mit den dafür vorgesehenen Apps von ihrem Standort aus lokalisieren, wo sich die besten Angebote befinden. Einer dieser Anbieter ist das Kölner Unternehmen COUPIES. Tom Engel, Mitgründer und Verantwortlicher für Sales, Marketing und PR, hat uns zu dem neuen Konzept einige Fragen beantwortet.

Was glauben Sie ist der Vorteil von mobilen Coupons gegenüber herkömmlichen Papiercoupons?

Mobile Coupons bieten den Konsumenten sowie den Unternehmen, die mit ihnen werben, Vorteile. Der Nutzer kann sich immer aktuell über das in seiner jeweiligen Umgebung verfügbare Angebot an Rabatt-Aktionen informieren und die angebotenen Coupons gleich mit seinem Handy einlösen – abgelaufene oder vergessene Rabatt-Marken gehören so der Vergangenheit an. Die Unternehmen haben mit Mobile-Couponing erstmalig ein Tool in der Hand, mit dem sie günstiger, schneller und individueller neue Kunden ansprechen können.

Zum Beitrag
(9 Bewertung(en), Schnitt: 4,89 von 5)
post ratings loaderLoading...

Viralität bei ortsbasierten Anwendungen

Nicht nur Mobile-Commerce-Anwendungen profitieren von der Viralität, welche durch die Faktoren Region und Freizeit hervorgerufen werden. Immer mehr lokale Dienste lassen sich im „stationären“ Netz finden. Nach der BITKOM-Studie „Connected Worlds“ greifen die reale und digitale Welt immer mehr ineinander. So nutzen 46% der 1000 Teilnehmer das Internet hauptsächlich für die Bereicherung ihrer Freizeit beziehungsweise ihres Hobbys. Die Aktivitäten werden in der Regel mit einer Gruppe gestaltet und sprechen sich deshalb leicht herum. Mittlerweile sind für ortsbasierte Anwendungen kaum mehr Grenzen gesetzt:

Group Buying

Wohl das mittlerweile bekannteste Konzept, das hier nur kurz aus Gründen der Vollständigkeit erwähnt werden soll. Lokale Rabatte werden gesucht und ab einer bestimmten Anzahl von Personen kommt ein Deal zustande. Viralität findet hier hauptsächlich durch word of mouth in der realen Welt statt.

Zum Beitrag
(2 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

Mobile Commerce Teil 2 – Location Based Services und Market Follower

Die Schnäppchenjagd ist eröffnet – und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Nutzer können mit dem Einsatz von mobilen Applikationen vermehrt lokal die günstigsten Angebote im stationären Handel verfolgen. Location Based Services (LBS) waren bereits angedacht, bevor die ersten Smartphones auf den Markt kamen, doch erst jetzt gewinnen sie für die E-Commerce-Branche immer mehr an Bedeutung.

Aktuelle Entwicklungen:

Die ersten Händler, sowohl online als auch offline, sind bereits mobil vertreten. Einer davon ist der Coupon-Dienst Coupies, dort werden den Usern u. a. Angebote von Kentucky Fried Chicken oder Footlocker geliefert. Im April dieses Jahres verkündete Daily Deal in einer Pressemeldung zusammen mit friendticker in den Mobile-Commerce-Markt einzusteigen. Die aktuellen Deals können nun an jedem Standort per Handy abgerufen werden.

friendticker

Friendticker liefert nicht nur Angebote in der Umgebung des Handynutzers, sondern bietet darüber hinaus ein Belohnungssystem. Per Handy können die Nutzer in die Lokalitäten „einchecken“ und damit „Items“ der beteiligten Unternehmen bekommen. Wer sich häufig in einer Lokalität einchecked, wird zum Präsident ernannt und kann besondere Geschenke oder Vergünstigungen erhalten. In einem Interview mit netzwertig.com führt Qype Gründer Stephan Uhrenbacher die Checkins als zukunftsträchtig an:

» Checkins als solche halte ich für eine “Commodity”, also für ein Feature, das für keinen Anbieter als Alleinstellungsmerkmal reicht, sondern zukünftig bei vielen Services zu finden sein wird. «

Die Location Based Services werden als gute Möglichkeit gesehen, dem stationären Handel wieder zu einem Aufschwung zu verhelfen. Durch Rabatte soll der Nutzer an die Lokalität gebunden werden. Mit den mobilen Anwendungen hat sich wieder ein lukrativer Kanal geöffnet. In den USA haben sich Dienste wie foursquare oder Gowalla bereits etabliert.

Düstere Prognosen für Onlinehändler?

Hat der stationäre Handel nun wieder die Nase vorn und ist der Trend des wahrscheinlich bald klassischen Onlineshoppings vorbei? Müssen Onlineshopbetreiber jetzt mit Umsatzverlusten rechnen? Alexander Hüsing führt in dem Online-Magazin von deutsche-startups.de an:

» […]wer über eine mobile Shopping-App oder einen Preisvergleich wie woabi eine Waschmaschine verkauft, wird dasselbe Produkt dem Kunden nicht noch einmal im klassischen Online-Shop verkaufen können. «

Mag sein, aber dies ist noch keine Absage für das momentane Onlineangebot. Was passiert, wenn die Waschmaschine online günstiger angeboten wird? Billiger.de zum Beispiel bietet Preisvergleiche auch mobil an. Wenn das Jagen nach lokal günstigen Angeboten erst einmal ausgebrochen ist, besteht vielleicht die Möglichkeit, dass andere Schnäppchen-Anbieter und somit auch Onlineshopbetreiber davon profitieren könnten. Wahrscheinlich liegt hier sogar großes Potential für Live-Shopping-Anbieter, die sich als Follower auf dem mobilen Markt platzieren können.

Zum Beitrag
(2 Bewertung(en), Schnitt: 4,50 von 5)
post ratings loaderLoading...

Zukunft Mobile Commerce

Seit einigen Jahren haben sich verschiedene Optionen für Unternehmen herauskristallisiert, um sich in der digitalen Welt zu positionieren. Über das Erstellen eines eigenen Shops, Onlinegames bis hin zu Verlinkungen zu Facebook oder das Nutzen von Apps sind kaum mehr Grenzen gesetzt.

Für große Verwirrung dürfte insofern die Frage sorgen, welche Kanäle am sinnvollsten zu besetzen sind, um einen größtmöglichen Effekt zu erzielen. Dieses Problem kann auf der Mikroebene natürlich nur individuell in Bezug zu den jeweiligen Unternehmen gelöst werden.

Gesamt gesehen kann jedoch behauptet werden: Der Trend geht in Richtung Mobile Commerce. Dies belegt eine Studie aus dem Jahr 2009 der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company. Die Analyse bezieht sich auf die Prognose, dass im Jahr 2014 25 Millionen Menschen ein Smartphone nutzen werden von denen 20% der Nutzer mobil einkaufen.

Mobile Commerce als bestimmender Trend im Online Handel
Quelle: www.handys-mobile.de

Viele Unternehmer erkennen den Trend, so stimmen fast 80% einer aktuellen Studie der Pangora GmbH und ECC Handel damit überein, dass das Mobile Commerce an Bedeutung gewinnen wird. So schön die Zahlen auch sein mögen, Unsicherheit besteht immer noch über die Umsetzung einer Strategie, um diesen Markt zu bearbeiten.

Ein wenig Klarheit verschafft das vor einigen Jahren erschienene Paper der Arbeitsgruppe Mobile Commerce am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering. Ein Trend läuft in Richtung von Gutschein Coupons. Mittlerweile gibt es bereits Sammeldienste, die Rabatte von bestimmten Onlineshops aber auch stationären Händlern anzeigen. Zum Beispiel kann der Verbraucher mit der Smartphone App Coupies sparen, indem mittels GPRS angezeigt wird, welche Restaurants oder Läden Vergünstigungen anbieten.

Zum Beitrag
(3 Bewertung(en), Schnitt: 4,33 von 5)
post ratings loaderLoading...

Shopbetreiber: Offizielle Magento iPhone-App vorgestellt

Vor kurzem wurde die offizielle Magento iPhone-Applikation von MagentoCommerce.com an den Start gebracht.

Diese Magento-App ermöglicht es, Videos, Produkt-Updates, sowie aktuelle Magento-News direkt auf dem iPhone anzusehen. Es scheint, als wäre der App-Zweck lediglich für den weiteren Community-Aufbau. Bemängelt wird in diesem Zusammenhang, dass der eigentliche Kern mit dieser Anwendung unadressiert bleibt. Dazu zählen vor allem Bedürfnisse, die nicht abgebildet werden: Lagerwirtschaft, sowie die Möglichkeit, Bugs im Store via App zu finden und möglicherweise zu fixen.

Magento iPhone App

Nichtsdestotrotz ist diese App empfehlenswert, wer einen mobilen News-Ticker zum Thema Magento benötigt. Und auch für Twitter-Nutzer lohnt sich die Magento-Anwendung für das iPhone, da hier ebenfalls eine Twitter-Wall rund um das Thema Magento angeboten wird.

Erhältlich ist diese kostenfreie Anwendung im AppStore (siehe Link oben) in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Spanisch und Japanisch.

Weitere iPhone-Apps für Shopbetreiber (auch für Magento), hat ecommerce-lounge.de übersichtlich und nach Kategorien geordnet, vorgestellt.

Zum Beitrag
(2 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

Social-Commerce-Plattform ShopStyle bringt deutsche iPhone-Applikation an den Start

shopstyle2Die internationale Social-Commerce-Plattform ShopStyle (für Fashion und Lifestyle), die Mitte September 2009 auch hierzulande startete, hat ihre bisher englischsprachige iPhone-App nun auch in einer kostenlosen deutschen Version vorgestellt, mit der man auch auf den Angebotsseiten anderer ShopStyle-Seiten (USA und UK) stöbern kann.

Ähnlich wie auf der ShopStyle-Website, ist vor allem für Kunden erfreulich, dass neben populären deutschen Marken und Onlinehändlern auch internationale Marken, Designer und Shops zur Verfügung stehen (mytheresa, Net-A-Porter, etc.).

Die ShopStyle-iPhone-App ermöglicht ebenfalls die gezielte Suche nach Angeboten, wobei man verschiedene Suchkriterien wie Preis, Marke, Größe oder Farbe konfigurieren lassen. Der Kauf kann dann auch direkt über das iPhone abgeschlossen werden.

Getreu des ShopStyle-Konzeptes, bindet diese E-Commerce-App auch den Social-Shopping-Aspekt mit ein, da Produkte mithilfe der App-Funktionen auch via E-Mail und Twitter weiterempfohlen werden können. Eine mögliche Anbindung an Facebook sehe ich persönlich als wesentlich spannender, da man als (modeinteressierter) Onlineshopper seine Peers im Social-Networking-Bereich mittlerweile wohl eher dort organisiert.

Dennoch ist es mehr als positiv zu bewerten, dass auch auf dem bisher sehr schwachen Markt der mobilen E-Commerce-Anwendungen langsam Bewegung entsteht, neben Shopify und Ebay.

Zum Beitrag
(3 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...

Mobile Commerce 2009-2013

Wie bereits auf emarketer.com berichtet, hat 2009 vor allem auch gezeigt, dass Konsumenten noch nicht bereit für die ganze Palette an Möglichkeiten sind, die Mobile Commerce derzeit mit sich bringt.

In der kommenden Ferien-Saison planen nach Einschätzung von Deloitte nur 19 Prozent der Internet-Nutzer, mobile Geräte für das Shopping einzusetzen. Und nur knapp ein Viertel dieser Gruppe wird auch einen mobilen Kauf tätigen. Das war 2009 so.

Was die mobile Suche und Geldsparen angeht, konnte man allerdings immens zulegen. 2009 haben mehr als 90 Prozent der US-Konsumenten zumindest interessiert am Scannen von Bildern oder Bar-Codes mithilfe des Mobiltelefons. Zweck: Das Finden von mehr Informationen oder Gutscheinen für Produkte.

73 Prozent der Teilnehmer sind an Gutscheinen oder Coupons potentiell interessiert, sofern sie kostenfrei sind, obwohl in den letzten drei Monaten nur sieben Prozent mobile Gutscheine erhalten haben.

108842

Von einigen Seiten wird erwartet, dass der Anteil mobiler Gutscheine in den nächsten Jahren massiv zunehmen wird. Waren es 2009 noch geschätzt 200000, rechnet man für 2013 bereits mit 66,9 Millionen.

108844

Das Volumen mobile Transaktionen wird proportional dazu wachsen.

Es ist Bewegung in diesem Segment.

Zum Beitrag
(2 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
post ratings loaderLoading...