Mobile Commerce

Unter Mobile Commerce versteht man die Kaufabwicklung von Produkten über mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets. Ob Responsive Design oder Native App: Ein auf kleine Displays angepasster Onlineshop ist Voraussetzung für den Erfolg im Mobile Commerce. Plattformübergreifende Shops zeichnen sich ebenso durch eine vereinfachte Bedienung aus. QR-Codes, Beacons und NFC (Near Field Communication) vervollständigen den veränderten Zugang der Nutzer zum Onlinegeschäft. Beim Mobile Commerce muss aber auch zeitgleich auf die Zielgruppe geachtet werden, die sich zum klassischen Onlineshop unterscheiden kann. Das Smartphone wird immer mehr zur Schnittstelle zwischen Onlinehandel und stationärem Geschäft.

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Zukunft Mobile Commerce

Seit einigen Jahren haben sich verschiedene Optionen für Unternehmen herauskristallisiert, um sich in der digitalen Welt zu positionieren. Über das Erstellen eines eigenen Shops, Onlinegames bis hin zu Verlinkungen zu Facebook oder das Nutzen von Apps sind kaum mehr Grenzen gesetzt.

Für große Verwirrung dürfte insofern die Frage sorgen, welche Kanäle am sinnvollsten zu besetzen sind, um einen größtmöglichen Effekt zu erzielen. Dieses Problem kann auf der Mikroebene natürlich nur individuell in Bezug zu den jeweiligen Unternehmen gelöst werden.

Gesamt gesehen kann jedoch behauptet werden: Der Trend geht in Richtung Mobile Commerce. Dies belegt eine Studie aus dem Jahr 2009 der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company. Die Analyse bezieht sich auf die Prognose, dass im Jahr 2014 25 Millionen Menschen ein Smartphone nutzen werden von denen 20% der Nutzer mobil einkaufen.

Mobile Commerce als bestimmender Trend im Online Handel
Quelle: www.handys-mobile.de

Viele Unternehmer erkennen den Trend, so stimmen fast 80% einer aktuellen Studie der Pangora GmbH und ECC Handel damit überein, dass das Mobile Commerce an Bedeutung gewinnen wird. So schön die Zahlen auch sein mögen, Unsicherheit besteht immer noch über die Umsetzung einer Strategie, um diesen Markt zu bearbeiten.

Ein wenig Klarheit verschafft das vor einigen Jahren erschienene Paper der Arbeitsgruppe Mobile Commerce am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering. Ein Trend läuft in Richtung von Gutschein Coupons. Mittlerweile gibt es bereits Sammeldienste, die Rabatte von bestimmten Onlineshops aber auch stationären Händlern anzeigen. Zum Beispiel kann der Verbraucher mit der Smartphone App Coupies sparen, indem mittels GPRS angezeigt wird, welche Restaurants oder Läden Vergünstigungen anbieten.

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Shopbetreiber: Offizielle Magento iPhone-App vorgestellt

Vor kurzem wurde die offizielle Magento iPhone-Applikation von MagentoCommerce.com an den Start gebracht.

Diese Magento-App ermöglicht es, Videos, Produkt-Updates, sowie aktuelle Magento-News direkt auf dem iPhone anzusehen. Es scheint, als wäre der App-Zweck lediglich für den weiteren Community-Aufbau. Bemängelt wird in diesem Zusammenhang, dass der eigentliche Kern mit dieser Anwendung unadressiert bleibt. Dazu zählen vor allem Bedürfnisse, die nicht abgebildet werden: Lagerwirtschaft, sowie die Möglichkeit, Bugs im Store via App zu finden und möglicherweise zu fixen.

Magento iPhone App

Nichtsdestotrotz ist diese App empfehlenswert, wer einen mobilen News-Ticker zum Thema Magento benötigt. Und auch für Twitter-Nutzer lohnt sich die Magento-Anwendung für das iPhone, da hier ebenfalls eine Twitter-Wall rund um das Thema Magento angeboten wird.

Erhältlich ist diese kostenfreie Anwendung im AppStore (siehe Link oben) in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Spanisch und Japanisch.

Weitere iPhone-Apps für Shopbetreiber (auch für Magento), hat ecommerce-lounge.de übersichtlich und nach Kategorien geordnet, vorgestellt.

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Social-Commerce-Plattform ShopStyle bringt deutsche iPhone-Applikation an den Start

shopstyle2Die internationale Social-Commerce-Plattform ShopStyle (für Fashion und Lifestyle), die Mitte September 2009 auch hierzulande startete, hat ihre bisher englischsprachige iPhone-App nun auch in einer kostenlosen deutschen Version vorgestellt, mit der man auch auf den Angebotsseiten anderer ShopStyle-Seiten (USA und UK) stöbern kann.

Ähnlich wie auf der ShopStyle-Website, ist vor allem für Kunden erfreulich, dass neben populären deutschen Marken und Onlinehändlern auch internationale Marken, Designer und Shops zur Verfügung stehen (mytheresa, Net-A-Porter, etc.).

Die ShopStyle-iPhone-App ermöglicht ebenfalls die gezielte Suche nach Angeboten, wobei man verschiedene Suchkriterien wie Preis, Marke, Größe oder Farbe konfigurieren lassen. Der Kauf kann dann auch direkt über das iPhone abgeschlossen werden.

Getreu des ShopStyle-Konzeptes, bindet diese E-Commerce-App auch den Social-Shopping-Aspekt mit ein, da Produkte mithilfe der App-Funktionen auch via E-Mail und Twitter weiterempfohlen werden können. Eine mögliche Anbindung an Facebook sehe ich persönlich als wesentlich spannender, da man als (modeinteressierter) Onlineshopper seine Peers im Social-Networking-Bereich mittlerweile wohl eher dort organisiert.

Dennoch ist es mehr als positiv zu bewerten, dass auch auf dem bisher sehr schwachen Markt der mobilen E-Commerce-Anwendungen langsam Bewegung entsteht, neben Shopify und Ebay.

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Mobile Commerce 2009-2013

Wie bereits auf emarketer.com berichtet, hat 2009 vor allem auch gezeigt, dass Konsumenten noch nicht bereit für die ganze Palette an Möglichkeiten sind, die Mobile Commerce derzeit mit sich bringt.

In der kommenden Ferien-Saison planen nach Einschätzung von Deloitte nur 19 Prozent der Internet-Nutzer, mobile Geräte für das Shopping einzusetzen. Und nur knapp ein Viertel dieser Gruppe wird auch einen mobilen Kauf tätigen. Das war 2009 so.

Was die mobile Suche und Geldsparen angeht, konnte man allerdings immens zulegen. 2009 haben mehr als 90 Prozent der US-Konsumenten zumindest interessiert am Scannen von Bildern oder Bar-Codes mithilfe des Mobiltelefons. Zweck: Das Finden von mehr Informationen oder Gutscheinen für Produkte.

73 Prozent der Teilnehmer sind an Gutscheinen oder Coupons potentiell interessiert, sofern sie kostenfrei sind, obwohl in den letzten drei Monaten nur sieben Prozent mobile Gutscheine erhalten haben.

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Von einigen Seiten wird erwartet, dass der Anteil mobiler Gutscheine in den nächsten Jahren massiv zunehmen wird. Waren es 2009 noch geschätzt 200000, rechnet man für 2013 bereits mit 66,9 Millionen.

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Das Volumen mobile Transaktionen wird proportional dazu wachsen.

Es ist Bewegung in diesem Segment.

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Mein Social Network auf meinem Handy

mobilesocial.pngJohn Doerr kündigte einen $ 100 Millionen-Fond für die Bereitstellung von Venture-Kapital für iPhone-Anwendungen an. Die Meldung geht mit Apples iPhone 2.0 Bekanntgabe einher, dass ein Firmware-Upgrade das Installieren von optionalen Applikationen ermöglichen soll. Ab sofort bietet Apple bereits das versprochene Software Development Kit (SDK) an, mit dem Anwendungen entwickelt werden können.

Man darf zwar absolut gespannt sein, was aus dem äußerst stattlichen iPhone-Only-Gründungsfond erwächst. Mobile networking ist aber in Ländern wie Japan nicht an das Phänomen iPhone gebunden. Digitalnext hat einer britischen Studie entnommen, dass mehr als 50 Millionen Menschen weltweit mobile Social-Networking-Dienste in Anspruch nehmen. iPhone-Startups werden also bei Erfolg sicher nicht lange exklusiv fürs iPhone bestehen bleiben.

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Geld online mit dem Handy überweisen

luupay.pngDu kannst mit Luupay.de an jeden Handybesitzer Geld senden. Falls der Empfänger kein LUUPAY-Benutzer ist, erhält er eine SMS mit dem zugesandten Betrag sowie eine Einladung zum Eröffnen eines eigenen LUUPAY-Kontos – gebührenfrei und kostenlos. Unter Freunden sicher ne super Sache. Beim Einkaufen dürfte Luupay derweil Basis einer Diskussion werden, wenn es nicht gar bei einem Monolog mit leuchtenden Augen bleibt.

Jedenfalls sind beide Handynummern in die Transaktion eingebunden. Somit dürfte die SMS wahrscheinlich nicht mit Werbung verwechselt werden: Mensch, Du hast nen Fuffi gelöscht. Und was nu? …

» wird das Geld zurück überwiesen. «

Update 2014: Luupay.de ist nicht mehr erreichbar.

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Android basierte Handys werden vorgestellt

google-android.pngDer britische Chip-Hersteller ARM präsentierte auf dem Mobile World Congress in Barcelona das erste funktionsfähige Android-Handy. Noch dieses Jahr soll es los gehen mit der Vermarktung des neuen Google-Produktes an dem mittlerweile 30 Firmen in der Google Handset Alliance arbeiten. Auch die Deutsche Telekom will Google-based Handys noch dieses Jahr anbieten. Da sag ich mal auweija. Ist es nicht so, dass wenn ich über W-Lan telefoniere ich eines Tages gar kein Handyfunknetz mehr brauche?

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Mobilfunk: Kostenlos geht auch jetzt schon.

jahja.png

Seit jeder Japaner mittels Handy und GPRS grenzen- u. kostenlos online geht, stellt man in zum Beispiel Deutschland fest, daß Handyverträge günstiger sind als Prepaidkarten. So verwundert die Ankündigung des E-Plus-Chefs Thorsten Dirks nicht, sich auf das Ende der alten Mobilfunk-Geschäftsmodelle vorzubereiten.

» Die Zukunft sieht Dirks in Partnerschaften mit Internetunternehmen. «

Ein Blick auf japanische Mobiltelefone geht über bloßes Empfangen von Emails hinaus:
Richtig krasse Datenvolumina ermöglichen das Konsumieren von Filmen, das ganze Büro ist am Mann, die Horoskope, die News, alle Fahrpläne des Landes, das nächste Date in der noch unbekannten Bar.

Ich denke, irgendwo derartig werden die Geschäftsmodelle mittelfristig vorangetrieben – werbefinanziert.

Im jetzt: VoIP

Bereits heute kostenlos mit dem Handy telefonieren kann man, wenn das Handy WLAN beherrscht. So mancherorts hat man hierfür über die WLAN-Hotspots und VoIP astreine Gelegenheit.

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Technische Netzwerke als Wertschöpfungskette

barcode.jpgKünftig sollen Mobil-Telefonierer ihr Handy auch dafür nutzen, sich über Produkte zu informieren. 2D-Barcodes, machen es in Zukunft möglich, automatisch die betreffende Internet-Seite anzusurfen, um sich dort, getreu dem Slogan … und das ist das Internet…, umfassend und weiterführend über das Produkt zu informieren. Zu finden sein können diese Barcodes überall:

auf Plakaten, direkt auf Produkten im Supermarkt, in Zeitschriften. Man muss sie mit dem Handy nur abfotografieren und los geht’s:

Mobile Networking

Damit wird der Kontakt zwischen Unternehmen und Kunden persönlicher. Leistungen wie digitale Inhalte (Spiele, Songs, Videos usw.), Informationen (News, Produktinfos und/oder Transaktionen wie Shopping, Videostreaming, Zahlungen usw. erregen direkte Aufmerksamkeit, sozusagen an Ort und Stelle – und führen im Idealfall zu Kaufabschlüssen.

Also ich sehe dann in der Welt solche Bar-Codes über die ich per Schnappschuss surfen kann, gesurft werde. Ich glaube das gefällt mir besser, als Verpackungsrückseiten zu studieren oder gar Schlangestehen an Markt-Kassen. Mit diesem Beispiel verdeutliche ich aber auch die neue Komplexität des Mobile-Marketings:

Der Wert einer Branche beschränkt sich nicht länger auf lineare zweidimensionale Schöpfungsketten. Der Wert des drahtlosen Marketings erschließt sich aus Konstellationen mehrerer strategischer Netzwerke.

Für mein Beispiel des Barcodes auf der Müsli-Kiste bedeutet das, dass die produzierende Marke oder dessen Händler definitiv Kundennähe aufbauen, aber über diese Aktion, noch keinen direkten Versandhandel abrechnen können weil ja dieser Service keine Online-Shopping-Transaktion zur Verfügung stellt, sondern einen Produkt-Service.

Warum macht Google eigentlich seinen Druck in Richtung umfassender Riese? Das Konzept aller mobilen Services (Mobilfunknetze und! W-Lan) beinhaltet immense Fähigkeiten und Möglichkeiten, gebündelt an oder abhängig von: Content-Anbietern, Serviceprovidern, Mobilfunk-Betreibern.

Traditionelle Marken, Inhalteanbieter und Marketing Agenturen werden dann in der Lage sein, die Mobilfunknetze für direkte Kundenansprche zu nutzen – und wenn das Handy eben zweimal klingelt! Im Namen des Onkel Google.

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Mobile Web boomt in den Staaten

nextbus.pngAus der Aufgabenstellung heraus, die liebstebeste mobile Webapplikation zu nennen, kreiert readwriteweb gerade ein Gewinnspiel.

Beim durchscrollen der Kommentare fiel mir NextBus auf. Wenn man an irgendeiner Bushaltestelle steht (oder eben nicht), bringt man mit dem Handy mittels dem NextBus-Information-Center, GPS und W-Lan alle möglichen nächsten abgehenden Bus- u. Bahn-Verbindungen in Erfahrung. Von da aus in dem Moment man gerade rumsteht… Toll, nicht? Ich finde das ist Mehrwert. So müsste die Mitfahrzentrale auch funktionieren.

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