Design & Usability

Benutzerfreundlichkeit hat im E-Commerce eine hohe Priorität. So kann die interne Suche eines Onlineshops oder Exit-Intent-Pop-ups die Conversion-Rate erhöhen. Übersichtlichkeit gehört zum Selbstverständnis erfolgreicher Onlinehändler und sollte von Anfang an in den Shop integriert werden. Design & Usability bedeutet aber auch zielgruppenspezifische Elemente zu verwenden: Infinite-Scroll ist beispielsweise eher bei einem Onlineshop zu verwenden, der Frauen als Zielgruppe ansprechen soll. Umfangreiche Filter und eine optimierte Suche sprechen dagegen eher männliche Kunden an.

Kategoriesuche

Filme in der Hölle kaufen

In der DVDhoelle gibt es allerhand Artikel zu den Themengebieten Multimedia und Merchandise zu erwerben. Begrüßt wird man auf einer Startseite auf der einem erstmal keine Produkte sondern Aktionsbanner präsentiert werden. Zusätzlich werden hier auch 44! Verschiedene Social-Bookmark-Links angezeigt, eine beachtliche und auch unübersichtliche Anzahl. Am unteren Ende der Seite gibt es auch noch Werbung für andere Shops, also werden insgesamt genug bunte Grafiken angeboten um von einem wichtigen Element abzulenken – Der Navigation.

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Die dunkle Seite des E-Commerce

Heute beschäftige ich mich mal mit einem Onlineshop für eine spezielle Zielgruppe. XtraX bietet Klamotten übers Internet für Kunden an, die sich gern etwas düster kleiden. Im Content-Bereich bekommt man gleich mal eine Vorschau auf die Produkte des Shops. Unter „unsere brandheißen Angebote“ und „die neuesten Artikel bei uns“ werden dem Nutzer jeweils vier verschiedene Artikel als unscharfes GIF-Bild präsentiert. Durch das Format wirken sie leider etwas unscharf und veraltet. Falls man nun zufällig ein Produkt unter den vieren entdeckt, welches einem gefällt, klickt man natürlich drauf, um dann festzustellen, dass man gar nicht bei diesem landet, sondern auf einer Seite mit einer Artikelliste in der das Objekt der Begierde nicht einmal enthalten ist. Da die Liste mit den Neuheiten rund 2300 und die Liste mit den Sonderangeboten rund 1200 Artikel enthält, ist das auch relativ unwahrscheinlich.

bild1
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Der Katalog im Internet

Ich erinnere mich noch, dass vor einigen Jahren regelmäßig ein Katalog der Firma Bader bei uns zu Hause zu finden war. Als ich vor kurzem auf den Onlineshop des Versenders stieß, fühlte ich mich auch gleich wieder Jahre zurück versetzt. Anfänglich ging ich davon aus, dass der Versand pleite und dies nur noch ein Relikt aus der Vergangenheit ist. Ein Blick in die Technikkategorie belehrte mich eines Besseren.

Das Menü an sich ist eigentlich recht übersichtlich gestaltet. Leider reagiert es nicht wenn man andere Navigationselemente auf der Seite benutzt und bleibt einfach in der Stellung der letzten Kategorie hängen. Diese sind auch etwas unübersichtlich bezeichnet, so dass man Probleme hat den erwünschten Artikel sofort einordnen zu können. Findet sich die gesuchte Hose nun in Mode für Ihn, Young Style oder war sie gar in der TV-Werbung?

Bild 1 (Bader)

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Pearl.de – Las Vegas unter den Onlineshops…

… könnte man meinen, so grell wie der Shop daherkommt, an kräftigen Farbtönen ist fast alles vorhanden. Vom blendenden Gelb über leuchtendes Rot bis hin zum satten Blau. Wer Grün mag muss etwas kürzer treten, denn so werden hier nur die „Klassiker!“ gelabelt. Zu den nach Aufmerksamkeit lechzenden Farben gesellt sich noch ein Textlaufband, in weiß/gelber Farbe auf rotem Hintergrund. Falls man Glück hat und über einen langen Bildschirm verfügt kann man sich auch noch durch blinkende Produktbanner ablenken lassen. Wie der Nutzer darauf reagiert kann man Dank Feng-Gui erahnen.

Bild 1

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Virtuelle Einkaufsbummler beim Hardwarekauf

Einen großen Teil deutscher Onlineshops machen Hardware- und Elektronikversender aus. Es scheint fast so, dass diese weniger auf Nutzerfreundlichkeit setzen als andere Anbieter, da man ja Computerprofis als Kunden erwartet. Viele Nutzer werden auch von Preisvergleichsseiten direkt auf die Produktseiten im Onlineshop geführt. Vielleicht auch ein Grund dafür, dass die Navigation auf den Seiten etwas vernachlässigt wird.

Exemplarisch schaue ich mir mal den Shop von norskit.com an.

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Einfach shoppen bei IKEA.de?

IKEA LogoEs existieren ja bekanntlich zwei verschiedene Arten der Spezies „Online-Shopper“. Die eine Sorte schaut sich gemütlich im virtuellen Laden um, und die Anderen versuchen möglichst schnell über die Suchfunktion an ihr Ziel zu kommen.

Zugegebenermaßen könnte man anmerken, dass Nutzer die bei IKEA.de einkaufen eher zu den Bummlern gehören. Trotzdem ist eine gute Suchfunktion auch dort nicht zu vernachlässigen.

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Yigg Relaunch in der Kritik

Yigg LogoDie deutsche Social News Seite Yigg hat sich gestern einen Relaunch gegönnt, und steckt dafür grad gehörig Prügel ein. Eigentlich sollte die neue Version den Benutzern ein, vor allem im Bereich Usability, optimiertes Yigg bieten. Doch die Nutzer sind von der „verbesserten“ Seite alles andere als begeistert.

Der gestern auf Yigg von den Usern am besten bewertete Beitrag spricht da eine deutliche Sprache: “Altes Yigg, oder wir sind weg.” . Auch die deutsche Blogosphäre äußert sich bis auf wenige Ausnahmen sehr kritisch zum Relaunch.

Die Schelte gilt in erster Linie dem neuen Design, dass mit einem kräftigen Orange und einer neuen Komposition die meisten Nutzer nicht überzeugen kann. Meiner Meinung nach ist das veränderte Layout aber eher eine Frage der Gewöhnung und außerdem Geschmacksache.

Yigg Screenshot

Als wirklich störend empfinde ich dagegen den Umstand, dass das Yigg WordPress Plugin nicht mehr funktioniert und nützliche Funktionen einfach gestrichen wurden (automatisierte Warteschlange, RSS-Feeds, Benutzerranking, …). Außerdem führt ein klick auf die Headline eines Beitrages nicht mehr wie gewohnt direkt zur Quelle sondern nur zu einer Detailseite. Der direkte Link zur Quelle versteckt sich dann winzig klein auf der Detailseite. Wo ist denn da die verbesserte Usability bitte schön?

Bleibt zu hoffen, die Yigg Macher haben offene Ohren für die berechtigte Kritik und bessern nochmals nach. Ansonsten werden sich viele enttäuschte Nutzer recht schnell nach Alternativen umschauen.

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Video: Webshop Usability Tips

Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Nachdem vor kurzem ja bereits ein Video von einem Vortrag aufgetaucht ist, den Albert Hirsch letztes Jahr auf der insight e-commerce gehaltenen hatte, fand sich jetzt ein weiterer Handelskraftmitschnitt von der Jenaer Netzwerkkonferenz.

Zu sehen ist Michael Jendryschik, der über Usability Richtlinien für Internetseiten, im speziellen für Webshops referiert. Nach einer kurzen Einführung in die Materie folgen interessante Ausführungen zu Usability Heuristiken und Usability Testmethoden.

Sicherlich nicht nur für Shopbetreiber sehenswert.

Bitte nicht wundern, dass das Bild in den ersten Sekunden mal kurz schwarz bleibt. Das fällt unter künstlerische Freiheit und ist zum Glück nach einigen Momenten ausgestanden. 😉

Update: Das Video ist leider nicht mehr vorhanden.

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Das User generated Möbelhaus mydeco.com

my deco logoDass beileibe nicht alle aktuellen Social Shopping Konzepte lahm sind, zeigt der Blick nach Großbritannien. Denn dort gibt es mit mydeco ein Social Shopping Network das meiner Meinung nach alles richtig macht.

Mydeco hat sich spezialisiert auf Dekoration und Innenausstattung. Sich eine gute Nische zu suchen kann ja schon mal nicht schaden. Die Plattform bietet über 1 Millionen Artikel von über 500 Einzelhändlern an.

Das Besondere an dem Konzept von mydeco ist, dass die Nutzer alle angebotenen Einrichtungsgegenstände in ein nach Wunsch dimensionierbares 3D Modell eines Zimmers stellen können. So kann man sich recht unkompliziert ein virtuelles Wunschwohnzimmer einrichten. Diese Wunschzimmer können auf der persönlichen Profilseite gespeichert und der mydeco Community zugänglich gemacht werden. Somit können sich auch absolute Dekomuffel, wie ich einer bin, die dringend benötigten Einrichtungstipps holen und die Sachen mit einem click auch gleich noch bestellen. Und selbst für erfahrene Wohnungsdekorateure ist es doch sehr praktisch das Zusammenspiel verschiedener Einrichtungsgegenstände vor dem Kauf in einem 3D Modell anzutesten.

mydeco Screenshot

So stell ich mir Möbel kaufen im Internet vor! Hoffentlich gibt es bald auch in Deutschland was Vergleichbares. Denn immer nur IKEA geht mir langsam gehörig auf den …. 😉

Via: getelastic

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