Design & Usability

Benutzerfreundlichkeit hat im E-Commerce eine hohe Priorität. So kann die interne Suche eines Onlineshops oder Exit-Intent-Pop-ups die Conversion-Rate erhöhen. Übersichtlichkeit gehört zum Selbstverständnis erfolgreicher Onlinehändler und sollte von Anfang an in den Shop integriert werden. Design & Usability bedeutet aber auch zielgruppenspezifische Elemente zu verwenden: Infinite-Scroll ist beispielsweise eher bei einem Onlineshop zu verwenden, der Frauen als Zielgruppe ansprechen soll. Umfangreiche Filter und eine optimierte Suche sprechen dagegen eher männliche Kunden an.

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Das User generated Möbelhaus mydeco.com

my deco logoDass beileibe nicht alle aktuellen Social Shopping Konzepte lahm sind, zeigt der Blick nach Großbritannien. Denn dort gibt es mit mydeco ein Social Shopping Network das meiner Meinung nach alles richtig macht.

Mydeco hat sich spezialisiert auf Dekoration und Innenausstattung. Sich eine gute Nische zu suchen kann ja schon mal nicht schaden. Die Plattform bietet über 1 Millionen Artikel von über 500 Einzelhändlern an.

Das Besondere an dem Konzept von mydeco ist, dass die Nutzer alle angebotenen Einrichtungsgegenstände in ein nach Wunsch dimensionierbares 3D Modell eines Zimmers stellen können. So kann man sich recht unkompliziert ein virtuelles Wunschwohnzimmer einrichten. Diese Wunschzimmer können auf der persönlichen Profilseite gespeichert und der mydeco Community zugänglich gemacht werden. Somit können sich auch absolute Dekomuffel, wie ich einer bin, die dringend benötigten Einrichtungstipps holen und die Sachen mit einem click auch gleich noch bestellen. Und selbst für erfahrene Wohnungsdekorateure ist es doch sehr praktisch das Zusammenspiel verschiedener Einrichtungsgegenstände vor dem Kauf in einem 3D Modell anzutesten.

mydeco Screenshot

So stell ich mir Möbel kaufen im Internet vor! Hoffentlich gibt es bald auch in Deutschland was Vergleichbares. Denn immer nur IKEA geht mir langsam gehörig auf den …. 😉

Via: getelastic

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Usability, das Alter und die Fitness im Internet

Senioren am ComputerUsability-Guru Jakob Nielsen untersucht in einer aktuellen Studie die Entwicklung der Online-Fähigkeiten von Internet-Nutzern im Alter von 25 bis 60 Jahren.

Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass Internet-Nutzer mit steigendem Lebensalter auch zunehmend mehr Zeit benötigen um sich auf einer Website zu orientieren und gesuchte Informationen zu verarbeiten. Der „Online-Alterungsprozess“ beginne bereits mit 25 Jahren, so Nielsen.

In Zahlen ausgedrückt, lassen die Online-Fähigkeiten pro Jahr um etwa 0,8 Prozent nach.

Bereits in einer vorangegangen Studie hatte Nielsen darauf hingewiesen, dass zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr die Online-Leistungsfähigkeit dramatisch abnimmt. Die Nutzer dieser Altersgruppe seien durchschnittlich 74 Prozent langsamer als ein 35-Jähriger.

Basierend auf den Ergebnissen seiner Untersuchungen bietet Nielsen Usability Richtlinien für Kinder, Teenager und Senioren zum kostenpflichtigen Download an.

Sollte allerdings Nielsens eigene Homepage useit.com anhand dieser Usability Richtlinien erstellt worden sein, kann ich diese nur bedingt empfehlen. Aber macht Euch doch bitte selbst ein Bild.

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Umstrittene neue Suchoption von Google

Die Einführung einer neuen Such-Funktion auf der amerikanischen Google Seite wird derzeit heftig diskutiert. Der Grund für die Kontroverse ist die “Suche innerhalb der Seite“.

Dabei geht es um Suchanfragen die sich auf bestimmte Webseiten beziehen. Wird bei Google nach einer Webseite oder einem Unternehmen gesucht, wird als erstes Suchergebnis normalerweise die zugehörige Homepage angegeben. Neu ist jedoch ein Textfeld zur Eingabe weiterer Suchparameter unterhalb des eigentlichen Suchergebnisses, das nur noch innerhalb der jeweiligen Website recherchiert.

neue Google Suchfunktion

Bis dato bietet Google die Sekundärsuche nur bei Seiten prominenter Institutionen an (etwa der NASA oder Walmart). Wie nun in einem Artikel der New York Times zu lesen ist, haben einige Seitenbetreiber und Marketingfachleute damit aber anscheinend ein Problem.

Denn mit den Ergebnissen der Seitenspezifischen Suche erhalten Anwender über Google-Anzeigen auch Angebote von Seiten konkurrierender Unternehmen. Zudem bleiben die Suchenden erstmal auf den Servern von Google, anstatt auf der Unternehmensseite zu suchen und dort unter Umständen Werbeeinnahmen zu generieren.

Für den Suchenden ist dieses Feature zweifelsfrei sehr interessant. Doch die Websitebetreiber sind verstimmt. Negativ über die neue Such-Funktion äußert sich schwarz-weiss.cc. Eine moderatere bis positive Sichtweise findet sich bei Stefan Jung.

Nach meinem Erachten wird die ganze Geschichte grad etwas hysterisch diskutiert. Das Konzept ist vielleicht noch nicht in allen Belangen perfekt, bringt aber einen echten Usability-Vorteil. Zumal Google die Sekundärsuche auf Wunsch der Website-Betreiber offenbar auch abstellt, bei Amazon.com etwa wird die Suchbox nicht angezeigt.

Via: golem

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Usability: Produkte finden – nicht suchen

Einfach einkaufen geht über genussvolles Stöbern hinaus: Zeitsparende und zielgenaue Suchfunktionen sind in Webshops verschieden aufwändig umgesetzt. Darüber hinaus entstehen mittels AJAX auch Webshops, die alternative und überaus innovative Sortiermöglichkeiten anbieten. Mein Lieblingsbeispiel hierfür ist Sqoops.de

Im Grunde sind es aber die Filter-Möglichkeiten jeder Suchfunktion, die eine erfolgreiche Produktsuche ermöglichen. Was eine hervorragende Suchfunktion vom herkömmlichen Standard unterscheidet, liegt im Detail.

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Sechs Optimierungen im Shop, um jeden Warenkorb sicher zur Kasse zu bringen

bestellprozesse.jpgJeder Onlinehop-Betreiber kennt das Problem: Häufig wird ein Kauf begonnen, der Warenkorb füllt sich, aber es kommt nicht zum Bestellabschluss. Wir haben 6 Tipps zusammengetragen, mit denen man die Zahl der Kaufabbrüche verringern kann:

  1. Der Warenkorb sollte immer und direkt am Produkt abgebildet sein. So ermöglicht man auch das spontane Einkaufen noch vor dem Lesen weiterer Infos.
  2. Alle Produkte im Warenkorb sollten flexibel sein, um Änderungswünsche in Anzahl aber auch einfaches Löschen zu ermöglichen.
  3. Im Bestellvorgang sollte es immer Möglichkeiten zum einfachen weiteren Einkaufen geben. So signalisiert man dem Nutzer, dass der Checkout-Vorgang keine Einbahnstraße ist.
  4. Dieses Bedienelement weiter Einkaufen sollte den Benutzer bestätigend abfragen, zu welchem Punkt er zurückkehren möchte. Das einfache Verlinken mit der Startseite oder mit der letzten besuchten Rubrik im Shop ist nicht besonders gebrauchstauglich.
  5. Alle angebotenen Zahlungsmöglichkeiten sollten immer unmittelbarer mit ihrer jeweiligen Funktionalität und ihrem gesamten Input angeboten werden. So kann man zum Beispiel bei der Wahl Kreditkartenzahlung gleich alle Eingaben zur Zahlung machen.
  6. Die Übersicht aller eingekaufter Artikel sollte dem Nutzer die Möglichkeit geben, alle Bestell-Details zu prüfen, zu ändern, sowie weiter einzukaufen und die Bestellung zu bestätigen.
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Webshobs mit Nutzerlebnis

US-amerikanische Shopbetreiber geben einen Ausblick in 2008. Sie wollen ihren Usern mehr Nutzungserlebnis verschaffen:
Eine aktuelle Studie der Adobe-Tochter Scene7 ermöglicht einen Blick auf Möglichkeiten:

Neun von zehn Shopbetreibern in den USA wollen in diesem Jahr Rich-Media-Features in ihre Online-Auftritte einbinden:

  • Online-Videos
  • 360-Grad-Produktdarstellungen,
  • Kundenratings
  • Blogs
  • Personalisierungsfeatures
  • (Produkt-)Visualisierung
  • (Produkt-)Präsentation
  • (Produkt-)Demonstration
  • (Produkt-)Tour
  • (Produkt-)Insight
  • (User Remixed Content)

Hier gehts zur kostenlosen Studie.

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Ebay: Widget-Marketing + Feed-Commerce

ebay.pngEbay ist neben Amazon und Yahoo, eine der alltäglichsten Websites der Welt. Im Techcrunch-Interview mit M. Withman (Ebays exCEO) wird die Rolle der Ziel-Websites angesprochen. Aus der Sicht von Ebay heraus ist es im Netz genau so wie es seit irgendwann für viele Unternehmen ist: Brands, also Marken, sind ausgesprochen wichtig. Marken werden auch für die Ziel-Websites die Rolle spielen. In den Verteilern sieht Ebay auch seine nächste große Aufgabe:

Commerce Verteilen.

» Wenn sie nicht zu uns kommen, kommen wir zu ihnen. «

Das bedeutet, Auktionen und Angebote (Ebay, Shopping.com wurden genannt) auf andere Websites, die Ziel-Websites, zu verteilen:

  • Feedcommerce

Personalisierte Angebote über die bekannte Feed-Technik ausliefern.

  • Widget Marketing

Produkte im Web anzeigen und verkaufen.
!!! Hier könnten die großen Social NWs ins Spiel kommen.

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Usability: Drag and Drop

Im Umgang mit AJAX und Flash-basierten Internet Applications stehen wir noch am Anfang. Ajax und Flash laufen zwar mittlerweile in fast jedem Browser, doch echte technische Features aus diesem Zeug sind in Ihrer Usability für den Normalanwender derweil manchmal schwer durchschaubar.

Man muss sie also beim Usability-Gedanken, auf die Funktion hinweisen, es ihnen sozusagen visuell beibringen:

Wenn bislang statische Site-Elemente plötzlich ins Zentrum von bewusster Aktivität rücken, merkt der Benutzer das nicht intuitiv:

Drag and Drop, also Anfassen, Ziehen und Loslassen findet bei panic.com/goods neue Verwendung:

panic.jpg

Quelle: testticker

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Hobbythek: Website-Qualität

Listen sind eigentlich immer toll, weil sie sich so schön lesen. Und heute gibt es mal etwas praktisches: kleine Tools und Dienste im Web, die helfen die Qualität von Webseiten zu kontrollieren und so Ansatzpunkte für Optimierung zu finden. Die Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist mir tagtäglich aber eine große Hilfe. Also los gehts.

1. Browser

Klar, eine Webseite schaut man schließlich in einem solchen an und schaut man sich die prozentualen “Maktanteile” an, muss man ohnehin nur 2 Browser testen, aber dennoch lohnt sich oft mal der Blick durch einen anderen (vielleicht auch strengeren).

  • Internet Explorer – Standardmäßig auf jedem Windowssystem
  • Mozilla Firefox – der “neue Standard” mit vielen netten Erweiterungen
  • Opera – der BESTE Browser der Welt
  • Safari – für das bisschen Apple-Feeling
  • Amaya – der Referenzbrowser des W3-Konsortiums
  • Lynx – ein textbasierter Browser um zu testen, wie eine Maschine die Webseite sieht
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