Social Commerce

Social Commerce ist der Vertrieb der eigenen Produkte durch Kommunikation mit dem Kunden. Das kann über soziale Netzwerke, wie Facebook oder Pinterest, geschehen oder über Bewertungs- oder Kommentar-Systeme. Die Interaktion steht im Vordergrund und eröffnet so neue Vertriebswege. Über konstruktive Kritik, die der Händler so erhält, kann der eigene Shop verbessert, das Geschäftsmodell angepasst oder der Kundensupport weiterentwickelt werden. Social Commerce ist daher nicht nur Mittel zum Zweck, sondern bringt Kundennähe und verbessert durch Feedback interne Abläufe.

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SCOOBOX: Die Social Commerce Lösung für den Onlinehandel

Die Online-Agentur dotSource präsentiert auf der Mail Order World 2008 (am Stand 514; Halle 5) erstmals eine Standardlösung für Social Commerce.

SCOOBOX steht für “Social Commerce Out of the Box” und ist eine standardisierte Lösung als Add-on, die neue und bestehende E-Commerce Systeme nutzerfreundlich und gewinnbringend erweitert. Ausgestattet mit umfangreichen Social Commerce Funktionen fördert SCOOBOX den Aufbau einer aktiven Online-Community. Das Ergebnis ist eine lebendige Shopping-Plattform.

Christian Otto Grötsch, Geschäftsführer der dotSource GmbH, zur Philosophie von SCOOBOX:

» Während im klassischen Online-Shop die Produkte und das Sortiment im Mittelpunkt stehen, richten wir mit SCOOBOX den Blick stärker auf den Kunden. Unsere Lösung eröffnet Nutzern zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten. Features zum Meinungsaustausch oder zur Produktbewertung erleichtern Kunden die Kaufentscheidung und verschaffen dem Anbieter mehr Kontrolle über sein Sortiment. Wir ermöglichen Online-Händlern mit SCOOBOX eine effektive Kundenbindung. Wiederkaufraten werden erhöht und der Absatz gesteigert. «

Die dotSource GmbH kooperiert bereits mit den E-Commerce-Softwareherstellern Intershop und Magento. Onlinehändlern steht SCOOBOX in Form eines Moduls zur Verfügung und kann problemlos in das laufende oder neue System integriert werden.

In diesem Zusammenhang erläutert Christian Otto Grötsch:

» Selbstverständlich ist die Anpassung von SCOOBOX auch an andere E-Commerce-Systeme möglich, um eine maßgeschneiderte Social Shopping Plattform betreiben zu können. «

Eine detaillierte Auflistung der vielfältigen Social Commerce Funktionen von SCOOBOX findet ihr in dieser Broschüre.

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Studie: Markenplattformen vernachlässigen Web 2.0

Viele große Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und bieten ihrer Kundschaft im Internet spezielle Kundenbereiche, sogenannte „Closed User Groups“ oder „VIP“ Bereiche.

Die Unternehmen versprechen sich von den registrierten Kunden vorbehaltenen Internetplattformen eine gesteigerte Kundenbindung, einen Zugewinn an Kundenwissen und eine neue Umsatzquelle.

Von den Kunden werden „Closed User Groups“ oft als „VIP“- Bereiche wahrgenommen, daher bieten „Closed User Groups“ hinsichtlich einer emotionalen und freiwilligen Kundenbindung ein enormes Potenzial. Dabei entscheiden der gebotene Kundennutzen und die Gesamtausgestaltung darüber, ob die Angebote auch angenommen und dauerhaft genutzt werden.

Die Tribal DDB Studie “Closed User Groups – Best Practices zur digitalen Beziehungspflege” untersucht 40 „VIP“- Bereiche aus elf deutschen Branchen und setzt sich dabei detailliert mit den Erfolgsfaktoren von „Closed User Groups“ auseinander.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass viele große Unternehmen und Marken zwar „VIP”- Bereiche für ihre Kunden schaffen, diese werden jedoch mehrheitlich weder offensiv vermarktet, noch haben sie den Kunden Attraktives zu bieten. Eine klare Positionierung im Sinne einer inhaltlichen und kommunikativen Ausrichtung konnten die Tribal DDB Experten nur bei jeder fünften der untersuchten Plattformen ausmachen. Interaktion, Unterhaltung, Web 2.0 Angebote oder Social Web Anwendungen werden laut Studie von deutschen Kundenbereichen konsequent ignoriert.

Dabei könnte gerade durch die Nutzer-Interaktion bei Web 2.0 und Social Web Angeboten eine Markenemotionalisierung erreicht werden, die sich positiv auf die Kundenbindung auswirkt. Wollen die Unternehmen mit ihren „VIP“ Bereichen nicht nur ihr Marketingbudget im Internet verteilen, sondern die Kunden wirklich erreichen und aktivieren, sollten sie diesen auch zeitgemäße Interaktionsmöglichkeiten bieten.

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Brillen Online anprobieren

Die passende Brille zu kaufen ist nicht einfach. Die Auswahl wird zum einen durch die riesige Auswahl an Modellen erschwert und zum anderen durch die Tatsache, dass man ein Brillenträger ist.

Denn ob eine Brille zu einem passt, lässt sich beim Offline-Kauf eigentlich erst so richtig beurteilen wenn man diese auch mit der richtigen Sehstärke anprobiert.

Allerdings ist dies bei den wenigsten Optikern möglich, und so muss man zumeist anhand eines unscharfen Spiegelbildes beurteilen welche Brille einem steht. Da hilft eigentlich nur eine Person des Vertrauens, die beim Brillenkauf beratend zur Seite steht. Das ist natürlich alles andere als optimal.

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Volkssport: Online-Schnäppchenjagd

Die Medienmarktforschung der Firma Nielsen zeigt aktuell, dass der Boom im Online-Shopping ungebrochen bleibt. Und da medial immer weniger über Erfolgszahlen berichtet wird, weil man gespannt dem DAX beim Kollabieren zuschauen muss, könnte man meinen, dass die Schnäppchenjagd im Netz ihren Zenit in der Vergangenheit zu verbuchen hatte.
Diejenigen, die das glauben, irren sich. Man hat sich lediglich an das Online-Shopping bzw. das Suchen nach günstigen Produkten im Netz gewöhnt. Die Deutschen sind laut Branchenverband Bitkom besonders aktiv im Netz unterwegs: 41 Prozent kaufen mittlerweile online ein. Spiegel Online bezeichnet diese Entwicklung sogar als „Volkssport”. Das bestätigt auch die letzte Pressemitteilung der Firma Nielsen:

» Mehr als sieben von zehn Internet-Nutzern waren im Monat Juli online auf Schnäppchensuche. Das Internet-Auktionshaus eBay liegt dabei weiterhin unangefochten auf Rang 1 mit gut 17 Millionen Besuchern – ein Anteil von rund 47 Prozent. Der Zweitplatzierte Amazon kommt immerhin auf 11 Millionen Besucher. Damit steuerten drei von zehn Surfern die Seiten des weltgrößten Online-Händlers an.” «

Es wird nicht nur bei professionellen Händlern geramscht, auch untereinander wird gehandelt: 21 Prozent der Deutschen haben im Internet eigene Dinge verkauft. Wenn man sich diese Zahlen anschaut, dann stellt sich berechtigt die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis jeder deutsche Internetnutzer online ein- oder verkauft.

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Studie: Handel verpennt aktuelle E-Commerce Trends

Eine Vorabauswertung der ECC Handel Studie “Internet im Handel” zeigt, dass eine stetig wachsende Zahl deutscher Händler das Internet als Vertriebskanal nutzt.

» Demzufolge sank binnen Jahresfrist der Anteil der Händler, die noch überhaupt keinen Umsatz über das Web generieren, im B-to-C-Bereich von 26,8 Prozent im Jahr 2007 auf jetzt 22,8 Prozent. Im Gegenzug stieg der Anteil der Händler, deren E-Commerce-Umsatz bereits über zehn Prozent ausmacht, drastisch an. 10,4 Prozent der Umfrageteilnehmer melden Internet-Umsatzanteile von zehn bis 25 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Der Anteil der Händler, die über 25 Prozent ihres Umsatzes über das Web generieren, stieg noch stärker von 26,8 auf 32,1 Prozent. «

Allerdings kommt die Studie auch zu dem Schluss, dass der deutsche Handel die Potentiale des modernen Internethandels nicht konsequent ausnutzt. Immerhin bekundeten knapp zwei Drittel der befragten Händler, ihre Website im vergangenen Jahr nicht an neue E-Commerce Trends, angepasst zu haben. Gerade mal 9,4 Prozent der Händler haben bereits interaktive Bewertungssysteme in ihren Shop integriert. Auch Tagging, RSS Feeds und Foren finden sich nur in einem verschwindend geringen Teil der Onlineshops wieder.

Es ist eigentlich nur schwer nachzuvollziehen warum trotz ständig steigender E-Commerce Umsätze, in den meisten Online Shops weiterhin lediglich digitale Verkaufsregale aufgestellt werden. Das Ziel der konstant steigenden Umsatzgenerierung wird ohne Weiterentwicklung zukünftig nur schwer zu verfolgen sein. Es wird Zeit das der deutsche Handel aufwacht und die Potentiale von Web 2.0 und Social Commerce konsequent nutzt. Ansonsten bleibt zu befürchten, dass der Handel nicht nur Weihnachten verpennt.

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Amazon übernimmt das Social Network Shelfari

Golem berichtet, dass Amazon das amerikanische Nischennetzwerk Shelfari übernommen hat.

Shelfari ist eine Online Community für Bücherfans, die dort ihre Bücher katalogisieren und präsentieren können. Man kann sich das wie eine Art digitales Bücherregal vorstellen. Natürlich können die Nutzer eingestellte Bücher auch bewerten, kommentieren und rezensieren. Der Community Gedanke kommt sehr gut zum tragen, da sich Freundschaften und Netzwerke entlang der Lesegewohnheiten ergeben.

Und was hat Amazon davon? Na ganz einfach: Amazon kann seine Bücher nun direkt im Netzwerk der Bücherfreunde vertreiben. Und wenn man bedenkt, dass Shelfari vielen Nutzern als Inspirationsquelle für den nächsten Buchkauf dient und das eine Empfehlung aus dem persönlichen Online-Netzwerk mit dem gleichen Literaturgeschmack einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung hat, kann man Amazon zu der Übernahme von Shelfari nur beglückwünschen. Das ist Social Commerce in Reinform und für Amazon sicher lohnenswert!

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Facebook mit neuem Werbeformat

Durch ein neues Werbeformat will Facebook seine Mitglieder zu mehr Interaktion, mit der in der Online-Community geschalteten Werbung, motivieren.

Das neue Programm “Engagement Ads” soll es den Nutzern ermöglichen mit Werbeanzeigen zu interagieren, indem sie Kommentare hinterlassen, Fans der Marke werden oder zu den Kampagnen passende virtuelle Geschenke an Freunde verschicken.

Klingt in meinen Ohren nach einem brauchbaren Konzept. Besonders interessant finde ich, dass der Freundeskreis eines Nutzers via News Feed über jede Interaktion des Nutzers mit den “Engagement Ads” informiert wird. Dadurch verfügen die “Engagement Ads” natürlich über ungleich mehr virales Potential als herkömmliche Werbebanner.

Ob es Facebook mit dem neuen Werbeformat allerdings gelingen wird den zumeist schlechten Klickraten traditioneller Onlinewerbung erfolgreich etwas entgegenzusetzen, wird sich erst zeigen müssen. In diesem Zusammenhang wird entscheidend sein ob die Werbetreibenden es schaffen die “Engagement Ads” auf eine Art und Weise zu gestalten, die von den Facebook Usern als Bereicherung und eben nicht nur als Werbung wahrgenommen wird.

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User generated Schuhe bei Keds.com

Der traditionsreiche amerikanische Schuhhersteller Keds hat erkannt was zukünftig beim Onlinehandel mit Mode angesagt sein wird.

In Kooperation mit Zazzle.com, einem Portal das auf den Bereich Customized Products spezialisiert ist, bietet Keds seiner Kundschaft mit dem Keds Studio neuerdings die Möglichkeit Schuhe ganz nach eigenem Gusto zu gestalten.

Derzeit richtet sich das Angebot in erster Linie an die weibliche Kundschaft. Denn von den insgesamt fünf Schuhmodellen die man nach Belieben verschönern kann, sind drei Modelle für Damen und zwei für Kinder. Da haben die Männer also erstmal das Nachsehen. Verwunderlich ist dieser Umstand natürlich nicht gerade, als Schuhverkäufer kennt man seine Zielgruppe halt einfach. 😉

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Wo steht Social Commerce jetzt und wo geht es hin?

Alexander Graf geht bei Kassenzone der Frage nach, ob Social Commerce ein nachhaltiger Trend oder doch nur ein temporärer Hype ist. Herausgekommen ist ein sehr lesenswerter Artikel, der sich nicht nur mit den Zukunftsaussichten von Social Commerce beschäftigt, sondern auch die idealtypischen Unterschiede zwischen Offline-Einkauf, E-Commerce und eben Social Commerce anschaulich erklärt.

Unterm Strich kommt Alexander zu der Einschätzung:

» Social Commerce ist ein Trend und kein Hype. (…) Social Commerce ist wahrscheinlich sogar deutlich mehr, wenn man es konzeptionell betrachtet, weil es an so vielen Stufen der Wertschöpfungskette des Handels ansetzt. «

Dem kann ich nur zustimmen. Zwar stellen derzeit die durch Social Commerce generierten Umätze nur einen Bruchteil des im gesamten Onlinehandel erwirtschafteten Umsatzes dar, aber in den nächsten Jahren wird der Anteil der durch Social Commerce umgesetzt wird, mit Sicherheit weiter zulegen können.

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