Zahlen, Daten, Fakten

Studien sind oft seitenlang und mit Zahlen überfrachtet. Wir extrahieren daher alle wichtigen Daten aus Studien oder Infografiken und bereiten sie für unsere Besucher auf. So haben Handelskraft-Leser immer alle relevanten Zahlen, Daten und Fakten auf einen Blick. Außerdem interpretieren wir die Daten und Fakten und identifizieren so neue Trends oder Entwicklungen innerhalb der E-Commerce-Szene.

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Nachrichtenportale im Hoch

BITKOM LOGOWas die Reichweite angeht legen die deutschen Nachrichtenportale weiterhin kräftig zu. Dies belegen die Zahlen einer aktuellen BITKOM Studie.

Im ersten Quartal 2008 wurden die zwanzig meistgenutzten Nachrichtenseiten insgesamt 1,2 Milliarden Mal aufgerufen. Der höchste bisher erzielte Wert und ein Plus von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Achim Berg äußerte sich in seiner Funktion als Vizepräsident des Hightech-Verbandes BITKOM zu den Ergebnissen der Studie wie folgt:

» Die enormen Wachstumsraten sind ein weiterer Beleg, dass der Medienmarkt sich in einem radikalen Umbruch befindet. Dennoch ist in Deutschland das Potenzial für Onlinemedien noch bei weitem nicht ausgeschöpft. «

Dem kann man mit Blick auf das europäische Ausland nur zustimmen. Denn immer noch liegen die Deutschen bei der Nutzung von Nachrichtenportalen gerade mal im EU-Durchschnitt. Da ist also noch Luft nach oben.

Zu den zwanzig meistgenutzten Nachrichtenportalen zählen neben thematisch breit aufgestellten Seiten der bundesweiten Tages- und Wirtschaftspresse, auch Angebote die sich auf bestimmte Themen wie Computer oder Sport spezialisiert haben, und sogar einige Seiten von Regionalzeitungen mit besonderst großem Einzugsbereich.

Gemeinsam ist den zwanzig Portalen mit der größten Reichweite aber, dass sie sich hauptsächlich über Werbung finanzieren und deshalb für den Nutzer frei zugänglich sind.

Bitkom Grafik Nachrichtenportale

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Inkasso 2.0

Inkasso 2.0Eine Studie des Osnabrücker Inkassounternehmens mediafinanz GmbH & Co. KG zeigt erstmals, dass die E-Mailadresse Rückschlüsse auf die Zahlungsbereitschaft von deutschen Internetkunden zulässt.

So bergen laut Angaben der Inkasso Spezialisten die Benutzer der E-Mailprovider hotmail.de, alicedsl.de und msn.com das höchste Zahlungsausfallrisiko. Onlinehome.de, online.de, beide vom Anbieter 1&1 Internet AG, und t-online.de haben hingegen relativ gute Erfolgsquoten. Die auf den deutschen Raum beschränkte Studie „Inkasso 2.0: Forderungseinzug im E-Commerce“ basiert auf der Auswertung von mehr als 360000 offenen Forderungen, die anhand der bei der Bestellung verwendeten E-Mailadressen verglichen wurden.

Der Geschäftsführer der mediafinanz GmbH & Co. KG Dr. Alexander Ey warnt:

Händler aufgepasst! An Ihren E-Mails sollt Ihr Sie erkennen!

Dies wirft natürlich die Frage auf, inwieweit diese Erkenntnisse für den Internethandel überhaupt von Belang sind. Denn Kunden wegen der „falschen“ E-Mailadresse abzuweisen ist sicher keine Lösung.

Die Experten aus dem Inkassobereich raten deswegen:

Ein sicherer Weg, um sich generell vor Zahlungsausfällen zu schützen, ist die Bonitätsprüfung. Sie berücksichtigt weitere Merkmale hinsichtlich des Zahlungsverhaltens von Kunden. Insbesondere für Internetshop-Betreiber bietet sich die Online-Zusammenarbeit mit Auskunftsdienstleistern an.

Die komplette Deutschland-Studie „Inkasso 2.0: Forderungseinzug im E-Commerce“ erscheint im Juni 2008. Interessierte Leser können sich registrieren, um die gesamte Inkassostudie nach Veröffentlichung automatisch zugeschickt zu bekommen.

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Kostenloses Ebook zu Magento

E-Book MagentoDie Open Source Shop-Software Magento ist eine der vielversprechendsten E-Commerce Plattformen dieser Tage. Bis auf die Klagen über die anfänglichen Performanceprobleme, wurde Magento bislang auch durchweg positiv aufgenommen.

Der extrem flexible und skalierbare Open Source Webshop glänzt durch eine Vielzahl an Funktionen, für die natürlich entsprechende Dokumentationen nötig sind. Bislang waren diese aber – wenn überhaupt – nur in Englisch verfügbar.

Um diesen Missstand zu beheben, hat Techdivision jetzt ein 30 Seiten umfassendes kostenloses E-Book zu Magento veröffentlicht. Die Magento Schnelleinführung könnt Ihr hier als pdf erhalten. Einfach Emailadresse hinterlegen und dann bekommt Ihr einen Downloadlink zugeschickt.

Das E-Book ermöglicht einen Schnelleinstieg in das Backend von Magento und beschreibt, wie man dort Produkte anlegen und pflegen kann. In nachvollziehbaren Schritten wird erläutert wie man Attribute anlegt, Produkte einstellt und konfiguriert. Außerdem werden auch Themen wie Suchmaschinenoptimierung und die Social Commerce berücksichtigt.

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SAI 25: Ranking der 25 wertvollsten digitalen Startups der Welt

SAI 25Die Kollegen von Silicon Alley Insider haben sich der monströsen Aufgabe gestellt, die 25 wertvollsten digitalen Startup Unternehmen der Welt aufzulisten und zu evaluieren.

Bereits am 14. Januar diesen Jahres hatten sie das Vorhaben angekündigt, und um die Mithilfe der Leserschaft bei der Realisation des Projekts gebeten. Nun ist es endlich soweit, das Ranking wurde veröffentlicht.

Die Verantwortlichen beschreiben ihre Zielsetzung folgendermaßen:

In the SAI 25, we value and rank some of the world’s leading private digital companies (not all–some. We hope to get them all eventually, but we’re going to need a lot more help from you).

The SAI 25 is not about “buzz.” It’s not about celebrity founders, sectors du jour, or hype. It’s not about “products” or “features.” It’s not about “cool technology” or “great places to work.” The SAI 25 is about business and money. Specifically, it’s about identifying the 25 startups that we think have the potential to become the most valuable digital businesses.

Realisiert haben sie das Ranking, nach eigener Verlautbarung, so:

By analyzing the hundreds of detailed nominations submitted by readers, entrepreneurs, VC firms, PR firms, and our own SAI 25 Advisory Board.

Genauere Ausführungen zur verwendeten Methodik findet ihr hier. Der Clou an dem Ranking ist, dass es nicht statisch ist, sondern ständig durch aktuelle Daten auf dem neuesten Stand gehalten werden soll. Das „Live Ranking“ könnt ihr an dieser Stelle einsehen.

Ist schon interessant zu sehen, was in dem Ranking so alles unter dem Label Startup firmiert. An Facebook oder Wikipedia hätte da wohl kaum einer gedacht. Aber sei es drum, die Idee ein ständig aktualisiertes Ranking der weltweit 25 wertvollsten digitalen Startups zu erarbeiteten und anzubieten ist einfach anerkennenswert. Man bedenke nur mal die Arbeit & Zeit die da sicher drin steckt.

Hier die Top 10 aus der SAI 25:

SAI 25 Top 10

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Verbesserter Alexa Ranking-Algorithmus

Der bekannte Rankingdienst Alexa.com hat seinen Ranking-Algorithmus überarbeitet.

Bisher war das Alexa Ranking ja nur mit Vorsicht zu genießen. Das lag vor allem daran, dass Alexa den Besucher einer Internetseite nur dann in seinen Statistiken berücksichtigte, wenn dieser die Alexa-Toolbar in seinem Browser installiert hatte. Wenn man bedenkt, dass dies bei herkömmlichen Internetusern wohl eher seltener der Fall ist, als bei erfahrenen Usern etwa, hat man das Problem auch schon verstanden.

Dieser Problematik hat sich Alexa jetzt angenommen, wie die folgenden Äußerungen von Alexa nahe legen:

» We now aggregate data from multiple sources to give you a better indication of website popularity among the entire population of Internet users.

The new rankings should better reflect the interests and surfing habits of the broader population of Web users.

Welche neuen Quellen Alexa für seine Rankings nun konkret berücksichtigt, ist aber leider noch ein gut gehütetes Geheimnis. Die Auswirkungen des überarbeiten Algorithmus auf die Rankings sind aber schon sehr bemerkenswert.

Schauen wir uns doch beispielsweise mal das alte und das neue Traffic Ranking für die Live Shopping Portale guut.de, Preisbock.de und Schutzgeld.de genauer an:

altes Alexa Ranking (Stand: 11.03.2008):

altes Alexa Ranking

neues Alexa Ranking (Stand: 20.04.2008):

neues Alexa Ranking

Zunächst fällt natürlich auf, dass die Alexa Statistik den Daily Reach früher prozentual auswies und mittlerweile der Daily Reach auf die Angabe per Million umgestellt hat. Dazu ist anzumerken, dass der Daily Reach in percent, den prozentualen Anteil der von Alexa erfassten Nutzer angibt, die zu einem bestimmten Tag die Internetseite besucht haben. Der neue Modus dagegen, der die Daily Reach per million ausweist, gibt die Zahl der von Alexa erfassten Nutzer an, die an einem Tag eine bestimmte Internetseite besucht haben (bezogen auf 1 Million von Alexa erfasste Nutzer).

Richten wir unseren Blick nun auf den Monat Februar, dann fällt auf, dass der neue Algorithmus tatsächlich ein anderes Traffic Ranking ausweist als der alte Algorithmus. Der veränderte Kurvenverlauf, aber vor allem die unterschiedlichen Abstände im Ranking kann man auch nicht auf die Tatsache zurückführen, dass der Daily Reach früher prozentual ausgewiesen wurde und nun auf die Angabe per Million umgestellt wurde. Denn die Abstände der Kurvenverläufe zueinander sollten trotzdem ungefähr gleich bleiben. Dieser Sachverhalt deutet tatsächlich darauf hin, dass Alexa neue Quellen in ihren Ranking Statistiken berücksichtigt.

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Studie: Das Verhalten von Suchmaschinenbenutzern

Die Analysten von Jupiterresearch haben im Auftrag der bekannten Suchmaschinenmarketing Firma iprospect eine Studie zum Verhalten von Suchmaschinenbenutzern angefertigt.

Das Ziel der Untersuchung war es für Marketingtreibende gesicherte Daten, hinsichtlich des Verhaltens von Usern bei der Benutzung der drei größten Suchmaschinen (Google, Yahoo! und MSN), zu gewinnen. Die Studie enthält sowohl statistische Ergebnisse, als auch daraus resultierende Handlungsanweisungen für ein optimiertes Suchmaschinenmarketing.

Die Frage: “When you perform a search on a search engine and are looking over the results, approximately how many results do you typically review before clicking one?”, erbrachte folgende Ergebnisse:

iprospect Studie

Dass daraus die Schlussfolgerung gezogen wird, dass es aus Vermarkterperspektive besonderst wichtig ist sich mindestens unter den Suchmaschinenergebnissen der ersten Seite zu platzieren, liegt wohl auf der Hand.

Die gesamte Studie gibt es hier als pdf zum kostenfreien Download.

Via: internetmarketing-news

Update: Leider ist die Studie nicht mehr online verfügbar.

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Deutscher Internet-Werbemarkt weiterhin im Aufwind

Die aktuellen Zahlen des Bundesverbandes Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) zeigen, dass die Umsätze mit grafischer Online-Werbung in Deutschland weiterhin stark wachsen.

Im ersten Quartal 2008 stiegen die Umsätze auf 305 Millionen Euro – ein Zuwachs von 75 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Ein Großteil des Umsatzes generiert die Telekommunikations- und Internetbranche dabei selbst. Sie gab für Internet-Werbung im ersten Quartal 2008 etwa 77 Millionen Euro aus, gefolgt von Handels- und Versandhäusern mit Ausgaben in Höhe von 65 Millionen Euro.

Bereits 2007 hatte der deutsche Markt für klassische Online-Werbung ein Rekordhoch erreicht. Die Umsätze beliefen sich insgesamt auf 976 Millionen Euro – ein Plus von 103 Prozent im Vergleich zu 2006.

Diese Marke wird 2008, mit dem Blick auf die aktuell vorliegenden Quartalszahlen, aller Vorrausicht nach wiederum deutlich nach oben verschoben.

Bitkom Netzwerbung 1. Quartal 2008

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Siemens hat bei Firmen-Webseiten die Nase vorn

Bowen Craggs & Co. LogoDas Beratungsunternehmen Bowen Craggs & Co. hat die Effektivität der Internet-Präsenzen der weltweit 75 größten Unternehmen analysiert, und die Ergebnisse in diesem Index präsentiert.

In den Index, der eine Gesamtbewertung der Homepages darstellt, fließen ausschließlich die Beurteilungen von Experten und nicht von Nutzern ein. Diese bewerten den Aufbau einer Seite und setzen Inhalt sowie Funktionalität in Relation. Einfluss auf die Bewertung hatte dabei auch, welchen Zweck beziehungsweise welche Funktion eine Website erfüllen soll und wie gut dies umgesetzt wurde.

Die Experten von Bowen Craggs & Co. kommen zu dem Schluss, dass Homepages von deutschen und gesamteuropäischen Unternehmen einen höheren Qualitätsstandard als die der internationalen Konkurrenz bieten. Der Spitzenplatz geht an den Internetauftritt von Siemens.

Hier die Bowen Craggs & Co. Top Ten der Firmen-Webseiten:

Bowen Craggs & Co. Top Ten

Via: zdnet

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Studie: AGOF Internet Facts

AGOF Logo

Es ist mal wieder soweit, die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung e.V. (AGOF) veröffentlichte die Zahlen der neuen Welle ihrer Markt-Media-Studie: die internet facts 2007-IV. Berichtszeitraum sind die Monate Oktober bis Dezember 2007.

Ziel der Studie ist es, die Nutzung des Werbeträgers Internet medienadäquat abzubilden, um die Kommunikationsleistung dieses Mediums transparent zu machen. Dazu erfolgt die Erhebung von Netto-Reichweiten und eine detaillierte Beschreibung von Zielgruppen für alle Werbeträgerangebote und ihre Belegungseinheiten auf Basis der Grundgesamtheit: deutsche Wohnbevölkerung ab 14 Jahren.

Die Studie besteht aus drei Einzelbänden mit folgenden Themenschwerpunkten: Teil 1 beschäftigt sich mit der Betrachtung der Internetnutzer, Teil 2 zeigt die Rankings der von der AGOF erhobenen Vermarkter und Websites sowie die wesentlichen Strukturdaten der einzelnen Websites und Teil 3 liefert allgemeine Rahmendaten zur Methode sowie den Studiensteckbrief und ein Glossar. Darüber hinaus sind die wichtigsten Erkenntnisse für den schnellen Überblick noch einmal in einer Zusammenfassung erhältlich.

Unter anderem belegt die aktuelle Studie eindrucksvoll, dass Online-Shopping zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. Denn sie gibt an, dass 87,4 Prozent der deutschen Internetnutzer, das sind immerhin 35,18 Millionen Menschen, in den vergangenen 12 Monaten Produkte online gekauft haben.

Hier als kleines Appetithäppchen, die Top Ten der Internet-Einkäufe:

Top Ten Internet-Einkäufe

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