Experience macht euer Business vom Shop zum Feed

Experience macht euer Business
Quelle: Aleks Marinkovic | Unsplash

Bietet ihr euren Kunden noch einen Onlineshop oder schon einen Feed? E-Commerce muss heutzutage Experience beinhalten. Ein einfacher Shop nach dem Motto »friss oder stirb« reicht nicht mehr aus. Doch wie schafft man den Sprung vom Onlineshop zum Feed und was bedeutet das überhaupt? Das erfahrt ihr heute exklusiv auf Handelskraft.

Experience schaffen: Netflix zeigt, wie es geht

Die Vorreiter in Sachen Personalisierung sind nicht etwa Fashion-Retailer oder Marktplätze, sondern soziale Netzwerke und Streamingdienste. Schließlich ist es kein Zufall, dass Netflix, Nutzern wie euch, auf der Startseite größtenteils jene Dinge präsentiert, die ihr euch auch tatsächlich ansehen wollt. »There are 33 million different versions of Netflix«, erklärte Joris Evers, ehemaliger Kommunikationschef des Streaming-Riesen, bereits im Jahr 2013. Gemeint ist damit, dass das gesamte Portal personalisiert ist und jedem Nutzer eine individuelle Version seines Feeds entsprechend den jeweiligen Vorlieben ausspielt.

Experience für eure Kunden

Im E-Commerce gewinnen solche Streams zunehmend an Relevanz. Onlineshopper erhalten in ihrem Feed eine individuelle Zusammenstellung aus persönlicher Ansprache, nützlichem Content und personalisierten Produktempfehlungen. Der Shoppingbereich ist nicht nur individuell, sondern darüber hinaus auch interaktiv: Eure Kunden sollen sich einerseits selbst passende Produkt-Kombinationen zusammenstellen können und bekommen andererseits automatisch personalisierten Content ausgespielt. Zusätzlich könnt ihr Inhalte von externen Kanälen wie YouTube oder Instagram einbinden.

Der Onlineshop der Outletcity Metzingen beispielsweise bietet seinen Kunden in einem persönlichen Stream passende Blogartikel zu den neuesten Trends ihrer Produkt- und Markenwelt, personalisierte Kaufempfehlungen und einen interaktiven Produktfinder. Dem Nutzer werden unter anderem das passende Outfit zu der zuletzt gekauften Jacke vorgeschlagen oder Lieblingsartikel präsentiert, die derzeit im Sale erhältlich sind. Reihenfolge, Inhalt und Layout des Feeds passen sich dabei an die individuellen Kundenpräferenzen an und werden erst im Moment des Aufrufs intelligent zusammengestellt.

Die Mischung aus Relevanz, Service, Inspiration und Interaktion sorgt für Unterhaltung und führt dazu, dass eure Kunden regelmäßig zu eurem Onlineshop zurückkehren, um sich inspirieren zu lassen.

Auch im B2B sind Shopping-Streams im Sinne persönlicher Einkaufsbereiche nutzbar. So lassen sich beispielsweise Installationsanleitungen, Kontaktmöglichkeiten zum persönlichen Vertriebsmitarbeiter oder Video-Content zu erklärungsbedürftigen Produkten im Feed präsentieren. Um das Ganze technisch umzusetzen, müssen euch zum einen die Daten eurer User und ihres Einkaufsverhaltens vorliegen. Zum anderen benötigt euer Unternehmen ein Content-Management-System (CMS), das in der Lage ist, auf die entsprechenden Daten aus Marketing-Automation– und CRM-Tools zuzugreifen, um die Inhalte des Nutzerprofils mit der Intention zu verknüpfen.

Wie individuell ist euer Shop?

E-Commerce, Experience und digitale Trends 2021

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