Goolge Adwords: Regionalität vs. Globalität

Das haben wir im aktuellen Spiegel special gelesen:

» Die Anzeigen-Maschine Google will seine führende Stellung im Online-Werbemarkt gegen Konkurrenten wie Microsoft und Yahoo verteidigen. Nun dringt der Netzgigant verstärkt in regionale und lokale Märkte: Auch der kleine Eckladen soll künftig auf seiner Seite werben. «

Nun, lokales Marketing per Google-Adwords statt Branchenbuch?

google.jpg

Jedes Restaurant, jeder Baumarkt, jedes Handwerksunternehmen kann Anzeigen nun nur für Nutzer einer bestimmten Zielregion schalten, oder schalten lassen – beispielsweise für einen Radius von 25 km. Nach Angaben von Google sind die Anzeigen auch auf Google Maps sichtbar, wenn gewünscht mit Logo.

Viele allgemeingültige Suchbegriffe sind deutschlandweit sehr teuer, weil sie mit vielen Unternehmen aus dem ganzen Land in Konkurrenz stehen. Nach unserer ersten Einschätzung sollten daher die Klickpreise für Google AdWords im regionalen Bereich deutlich niedriger ausfallen, da viel weniger Wettbewerb vorhanden ist.

Ob dem so sein wird, wird sich zeigen, da es ja auch den folgenden Mechanismus gibt:

  • Weniger Konkurrenten – höhere Preise der Händler
  • Sollte sich Google zurückhalten und sich hier nicht an den höheren Einnahmen der Händler beteiligen wollen? Ich bezweifle das sehr…

    Letztlich könnte es gar so sein, dass die Kosten eines Klicks im regionalen Bereich teurer werden.

    Ich bin gespannt…

    (noch keine Bewertung)
    post ratings loaderLoading...

    2 Reaktionen zu “Goolge Adwords: Regionalität vs. Globalität”

    1. Meiner Meinung nach kann so ein Konzept (Laiendarsteller als Branchen Redakteure zu verpflichten) auch nicht funktionieren.
      Das Branchencenter von google bietet für den User keine Markttransparenz.
      Branchenbücher sollten redaktionell gepflegt bzw. müssten regelmäßig aktuallisiert werden und da das bei google nicht gegeben ist kann es meiner meinung nach nicht mit anderen lokalen Branchenbüchern mithalten.
      Google muss man ständig auf der Hut sein. Die Konkurenz schläft nicht. Immer mehr “Lokalisten” versuchen auf den (Branchenbuch) Zug aufzu- springen, um auch ein Stück vom “großen Kuchen” zu ergattern. Man sollte sich nicht länger mit langwierigen Internetrecherchen die Zeit verschwenden, sondern auf lokalen Adressportalen mit präzisen Treffern den oder die Unternehmung, besser schneller finden. Wir z.b. unterstützen aus überzeugung allgemeine lokale Sozialprojekte. 50% unserer Einnahmen gehen an lokale Hilfsorganisationen. Global denken lokal handel darunter verstehen wir soziales Engagement und innovatives Denken und Handeln.