MDM: Wie ihr mit einem Multidomain-Masterdaten-Management-System das volle Potenzial eurer Daten ausschöpft [5 Lesetipps]

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Quelle: Olemedia | iStockphoto

Desto besser sich ein Unternehmen digital aufstellt, desto mehr Daten werden erfasst. Eine Riesenchance, die nicht selten mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist. Unternehmen, die ein MDM-System einsetzen, können all diese Daten an einem Ort verwalten und von dort aus nutzbar machen. Und zwar für alle: Kundensupport, Vertrieb, HR-Abteilung uvm. profitieren von einem Multidomain-Masterdaten-Management-System. Dabei stellt es nicht nur im Unternehmen alle relevanten Daten zur Verfügung, sondern verbessert durch zusätzliche Informationen auch das Image bei Kundinnen, Kunden und externen Partnern.

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MDM: Das »digitale Gehirn« für eure Daten

Unternehmen brauchen den Überblick über die digitalen Datendomänen und sollten verhindern, dass Datensilos und abgeschottete Systeme entstehen. Denn diese erschweren es, all die vorhandenen und generierten Daten auch sinnvoll zu nutzen. Das Datenreservoir sollte als eine Art »digitales Gehirn« angesehen werden. In diesem sind die einzelnen Domänen miteinander verknüpft und dort werden innovative Erkenntnisse erzeugt. Passiert dies nicht, geht Potenzial verloren. Ein Negativbeispiel, das in vielen Unternehmen an der Tagesordnung ist, ist die mangelnde Verknüpfung von Produktinformationsmanagement-Systemen (PIM) und Customer-Relationship-Management-Systemen (CRM).
Artikeldaten in einem PIM werden automatisiert gepflegt und an den Shop ausgeleitet. Allerdings müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Produktdaten für Werbeaktionen im CRM noch manuell nachtragen. Die Kolleginnen und Kollegen im Bereich PIM wiederum pflegen alle Produkte mit dem gleichen Aufwand und der gleichen Priorität, obwohl sie mithilfe von CRM-Daten eine Priorisierung vornehmen könnten. Wenn ihr euer PIM- und CRM-System besser miteinander verzahnt oder gleich ein MDM-System einsetzt, könnt ihr eure Pflegeaufwände automatisieren.
Damit gelingt euch der Schritt zum digitalen Gehirn beziehungsweise zur »Single Source of Truth«.

MDM: Eine Lösung viele Vorteile

Auf der einen Seite werden die bereits erwähnten digitalen Datensilos aufgebrochen und Systeme durch konfigurierbare Integrationsfunktionen miteinander verknüpft. Auf der anderen Seite können durch Automatisierungsmöglichkeiten, wie etwa eine automatische Zuordnung von Pflegeaufgaben anhand von Standort und Sortiment, viele Quick Wins erzielt werden. Zum Beispiel eine schnellere Time-to-Market.

Am Ende zeigt sich all dies in KPIs. Zum Beispiel im Umgang mit Kundinnen und Kunden, nach dem Kaufabschluss, wenn Services oder Zusatzprodukte erfolgreich vermarktet wurden, oder bei der Reduktion unvalidierter oder falscher Daten. Außerdem kann rechtlichen Auseinandersetzungen vorgebeugt werden, indem automatisiert nach verbotenen Terminologien gesucht wird. Wer weiß schon, dass der Begriff Flip-Flop in Deutschland eine geschützte Wortmarke ist?

MDM: 360°-Sicht für neue Impulse

Kundinnen und Kunden profitieren vom Einsatz eines MDMs, weil es klare Informationen und umfassende Services zu den Produkten bereitstellt, die sie interessieren oder die sie erworben haben. Zudem können Unternehmen mit einem MDM ihren Kundensupport maßgeblich verbessern. Die Daten werden nach Freigabe stets in Echtzeit aktualisiert. Partnerunternehmen oder Zwischenhändler wiederum ziehen einen Nutzen aus Angeboten wie Medien- und Produktportalen.

Ein MDM fördert ein besseres Image und die Zufriedenheit aller Beteiligten. Auch innerhalb des Unternehmens werden durch die 360°-Sicht Kapazitäten für neue Impulse frei. Das Onboarding neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird erleichtert, da es beim Masterdaten-Management eben nicht nur um Produktdatenpflege geht, sondern sich so auch Personaldaten und Zuständigkeiten managen lassen. Ein weiteres Beispiel ist der Vertrieb, der durch den zentralen Zugriff effektiver handeln – und verhandeln – kann, anstatt intensive Software-Recherchen betreiben zu müssen.

MDM: Auch im Dienstleistungssektor ein Gamechanger

Alle Beispiele treten nicht nur bei Unternehmen auf, die materielle Güter im B2B oder B2C vertreiben. Auch für den Dienstleistungssektor eignet sich ein MDM. So etwa profitieren Versicherungsanbieterinnen und -anbieter in besonderer Weise von modernem Masterdaten-Management. Für sie ist wichtig, dass die Informationen zu ihren Versicherten konsistent und aktuell sind. Außerdem wollen diese, dass die Darstellung und Beschreibung der angebotenen Versicherung, das Spektrum an Zusatzleistungen sowie das Standing der Versicherung etwa durch Rankings, Gütesiegel und Auszeichnungen valide sind.

Ein weiteres Beispiel findet sich im Finanzsektor. So bilden Banken zwar ihr Leistungsspektrum meist gut ab, vernachlässigen aber teils Informationen zu den Services, die sie von anderen abheben. Welche Bankfiliale ist barrierefrei, welche wann geöffnet? Wo gibt es nicht nur Geldautomaten, sondern auch einen Einzahlungsautomaten?

Auch das Bereitstellen von Services für andere Unternehmen ist ein drängendes Thema. Bei vielen technischen Produkten im B2B wie etwa einer Stanzmaschine können mittlerweile direkt beim Kauf Versicherungen abgeschlossen werden. Doch das funktioniert nur, wenn alle relevanten Aspekte aufgeführt sind. Mit einem MDM und seinem Anspruch, eine 360°-Sicht zu ermöglichen, lassen sich auch solche Daten stets aktuell halten und an relevanter Stelle ausspielen.

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