Mundschutz weist Infektion nach [Netzfund]

Mundschutz weist Infektion nach
Quelle: pexels | Anna Shvets

Die Maskenpflicht ist eines der meistdiskutierten Themen der letzten Wochen. Jeder hat (s)eine Meinung dazu und alle sind verwirrt, wo und wann sie getragen werden muss. In den meisten Bundesländern und in Anbetracht der steigenden Fallzahlen in einigen Ländern, ist und bleibt sie wohl vorerst unser alltäglicher Begleiter. Obwohl die Testpflicht aktuell nur noch für wenige Bereiche des alltäglichen Lebens gilt, sind regelmäßige Schnelltests dennoch hilfreich, um seine Mitmenschen zu schützen.

Mundschutz wird jetzt »High-Tech«

Mit dem Ziel, die Testbereitschaft zu steigern und Menschen auch weiterhin zum Tragen eines Mundschutzes zu motivieren, kamen US-amerikanische Forscher  auf den smarten Einfall, beide Schutzmaßnahmen zu verbinden. Durch die Forscher der Harvard University und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) werden die Masken jetzt also »High-Tech« – oder zumindest »A-bit-Tech«. Durch Biosensoren, welche in die Masken integriert werden, können Viren und Bakterien nachgewiesen werden. So kann der Träger im Falle einer Corona-Infektion allarmiert werden.

Wer jetzt denkt, dass sich die Maske dann rot einfärbt, grell blinkt oder akustische Signale von sich gibt, liegt falsch. Selbstverständlich wird auch hier auf die Privatsphäre der Testperson Rücksicht genommen und das Ergebnis wird lediglich auf der Innenseite der Maske anhand eines Farbstoffs kenntlich.

Mundschutz-Test oder doch lieber Stäbchen?

Ein großer Nachteil ist die Dauer der Testung. Obwohl wir uns inzwischen an das Tragen des Mundschutzes gewöhnt haben, atmen wir dennoch auf, wenn wir diesen wieder abnehmen dürfen. Eine Testdauer von 90 Minuten, in denen die Maske durchgängig getragen werden muss, scheint also eher unpraktikabel. Da zieht man es vielleicht doch vor, sich mit dem Stäbchen kurz in der Nase zu kitzeln.

Aber nicht nur für die Anbringung am Mundschutz und für die Erkennung von Sars-CoV-2 sind die Einwegsensoren konzipiert. Diese können auch in anderen Kleidungsstücken integriert werden und neben Viren auch weitere schädliche Substanzen nachweisen.

Sollten sich die Sensoren also nicht für die Testung des Corona-Virus durchsetzen, finden sie als Schutzmechanismus mit Sicherheit Anwendung in anderen Bereichen.

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