Russland als Partnerland der CeBit 2007

Flagge von Russland

Da die CeBIT kurz bevor steht und in diesem Jahr Russland als Partnerland auserkoren wurde möchte ich dies zum Anlass nehmen, um euch mit ein paar Hintergrundinformationen zu diesem, für viele unbekannte, Land zu versorgen.

Viele IT und eCommerce Firmen scheuen nach wie vor den Schritt nach Russland, bzw. haben, wie zum Beispiel Google, große Probleme dort Fuß zu fassen. Dies hat zahlreiche Gründe und Ursachen. Zum einen sind in Russland private Internetzugänge kaum verbreitet (lediglich 13% der Bevölkerung nutzten 2006 regelmäßig das Internet) und zum anderen beträgt das Durchschnittseinkommen in Russland lediglich 250,-€ im Monat. Hinzu kommen noch zahlreiche Unterschiede in der Mentalität und Kultur, die von vielen ausländischen Firmen oftmals vernachlässigt oder gar nicht berücksichtigt werden. So ist es in vielen Russischen Großstädten zum Beispiel völlig normal, dass auf einem öffentlichen Markt gebrannte Windows XP CDs vertrieben werden ohne das sich irgend eine Institution daran stören würde. Genauso sind nach wie vor kleinere Gefälligkeiten gegenüber örtlichen Behörden üblich, um potentielle Probleme aus dem Weg zu räumen.

Nichts desto trotz birgt Russland viele Chancen. So liegt zum Beispiel in den meisten Großstädten das durchschnittliche Einkommen über 750,-€ und gerade zahlreiche neue Russen (in Moskau leben mehr Milliardäre als in jeder anderen Stadt der Welt) geben ihr Geld mit vollen Händen aus. Des Weiteren wächst sowohl die Wirtschaft, als auch die Internetbranche von Jahr zu Jahr kräftig. So ist die Anzahl der Internetanschlüsse seit dem Jahr 2003 um 45% gewachsen. Und gerade zahlreiche Firmen der Old Economy haben in den vergangenen Jahren bereits vor gemacht, dass sich in diesem Land durchaus bei einem überproportionalem Umsatzwachstum sehr viel Geld verdienen lässt.

Wer mehr über das Thema wissen will, kann sich vertrauensvoll an die Firma JPS wenden, die Firmen beim Sprung nach Russland berät.

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Google Masterplan: Perfektes Crowdsourcing?!

Google masterplan powerDas Screening des Konsumentenverhaltens wurde immer mehr in den Fokus der Marktforschung gestellt. Eine wahre Sintflut von Kundenkarten eroberte die Welt und kein normaler Geldbeutel kann diese Vielzahl noch in sich aufnehmen. Die Konsumenten selbst haben sich daran gewöhnt, Ihre persönlichen Daten herauszurücken. Für ein paar Prozentpünktchen hier und einen Gratis-Gutschein da liefern sie nicht nur mittels PayBack-Card & Co. interessante Daten für den Handel und die Werbetreibenden. Bisher vollzog sich die Entwicklung des Gläsernen Konsumenten eher langsam. Jedoch mit dem Internet und der hieraus erwachsenen Möglichkeit der Vernetzung und Verzahnung verschiedenster Internet-Puzzles hat sich dieser Trend stark und unbemerkt beschleunigt. Zudem ist mit Google eine Macht im Netz herangewachsen, die es zuvor in diesem Ausmaß nicht gab. Selbst eine der meist gescholtenen Firmen in punkto Datenschutz (Microsoft) erscheint im Schatten von Google eher als kleiner Daten-Trödelladen.

Nicht nur mit Google-Analytics scheint der ethische Grad nur noch sehr schmal zu sein, auf dem wir uns bewegen. Die Krux: Der Masse fällt es nicht mehr auf, welche Macht Google damit in die Hände gelegt und zugespielt wird. Allein die zahlreichen Internetseiten, die bereitwillig und kostenlos ihre Daten an Google Analytics senden, sind dabei schon erwähnenswert. Von Google Mail (Gmail) ganz zu schweigen. Und immer wieder ist es die gleiche Masche, mit der Google seine Jünger zur freiwilligen Herausgabe der Daten bewegt: Kostenloser Service – Kostenloser Service – Kostenloser Service.

Hier nun zum eigentlichen Beweggrund meines Schreibens. Ein Film, der mich zum Nachdenken über Google gebracht hat. Sehr sehenswert!

Perfektes Crowdsourcing?!

[via: nnuu.de]

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Online Shopping in 3D – Otto nutzt Windows Vista

Der neue Otto Store für Windows VistaHier mal ein schönes Beispiel dafür, dass sich Web 2.0 nicht mehr zwingend im Browser abspielen muss: Der neue Otto 3D Shop. Interessant ist das völlig neuartige intuitive User Interface und wenn es davon noch mehr gibt, dann wäre das ein echtes Killer-Argument und USP für Windows Vista. Das Video war zwar schon vor 2 Monaten auf Fischmarkt zu sehen, aber ich wollts trotzdem nochmal würdigen.

Also ich bin vollkommen inspiriert! 🙂

Die zugehörige Pressemitteilung gibt es hier: Online shopping in 3D

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Web 1.0 -> Web 2.0 !?

web-2-null Nachdem Holger hier nun schon diverse Artikel und Videos dargeboten hat, möchte auch ich mich mal zum Thema äußern.
Wenn man sich selbst als Web 2.0 – Gründer und -Begeisterter sieht und seit vielen Jahren mit Alex beim einen oder anderen Bier über Web X.0 philosophiert, ist es ja eigentlich eher unüblich, dass man bei all den tollen

  • Videos
  • Blogs,
  • Communities
  • Feeds
  • Pipes
  • Streams
  • User Generated Content u.s.w..

– also all den neuen Möglichkeiten im Grunde seines Herzens nicht wirklich davon überzeugt ist, dass das, was man derzeit erlebt, wirklich Web 2.0 sein soll bzw. sich fragt was Web 2.0 ist und warum es diesen Versionssprung gibt.

Irgendwer, ich glaube es war Tim Berners-Lee, sagte, dass sich das Web und

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Produktidee des Tages – Schlussmachen.com

Schlussmachen Und heute zum Freitag eine ganz besondere Produktidee, man kann zwar noch nichts bestellen aber das prototypisch umgesetzte Geschäftsmodell hat mich überzeugt.

Für alle die nach dem Valentinstag festgestellt haben, dass Ihre Beziehung doch nicht mehr zur Traumhochzeit führen wird und denen der Mut fehlt dem ein Ende zu setzten, gibt es bei Schlussmachen.com sicherlich ein passendes Produkt. Besonders gut finde ich das Rund-Um-Sorglospaket mit einem ilove Abo.

So dann, trenne sich wer kann … 🙂

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Produkt des Tages: Liebe, Sex und …

lovebuyEs gibt nix, was es nicht gibt! Wie heißt es so schön: Sex sells. Unter dem verdrehten Motto Sell sex! bin ich auf eine Seite gestoßen, die Menschen Ebay-like verauktioniert. “Lovebuy” heißt die Seite und ich bin ernsthaft erstaunt, dass es soetwas in Deutschland zugelassener Weise gibt. Scheinbar ist das Thema auch soviel wert, dass es VOX mit Spiegel TV, Sat1 und gar der Playboy zum Thema hatten.

In jedem Fall scheint es mehr weibliche Anbieter als Männliche zu geben. Vielleicht steht die holde Weiblichkeit auch nicht auf derartig erworbene Männlichkeit und das Angebot hat sich bereits entsprechend reduziert. Naja, egal. Interessant ist auch das vergleichsweise große Angebot in der Rubrik Verschiedes & Spezielles. Aus rein ästhetischer Sicht wirkt die Seite billig. Der Inhalt wird sicher auch nicht viel teurer sein… 😉 Nun denn!

Mein Produkt des Tages: Ersteigerbare Männer & Frauen

  • Wo da gibt: Lovebuy
  • Was da kostet: hängt von der Nachfrage ab
  • Welche Versandkosten: k.A.

Wer sang nicht schon alles von Buy – Buy – Love!
Falls es einen Leser gibt oder jemanden, der wiederum einen kennt, der hier seine Erfahrungen berichten kann, der möge dies tun.

Für alle Anderen: 3…2…1…

Fazit: Knallharte Adaption eines erfolgreichen Geschäftsmodells! 😉

Nachtrag (2013): Lovebuy wurde später als sittenwidrig eingestuft und ging 2009 vom Netz.

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Tangible Web: Fettfinger auf dem Bildschirm

multitouchscreenNach dem gestrigen Posting über Multitouchscreens auf Fischmarkt hab ich hier nun allen Begeisterten ein paar Videos und Links zum Thema zusammengestellt. Mich selbst hat das Thema sehr gepackt, nicht zuletzt da ich von der Technik in Minority Report begeistert war und sie nun schon so greifbar nah in die Realität gerutscht ist.

Mit dem iPhone von Apple wird das Jahr 2007 damit zum Commerce-Startschuß für diese Technik. Interessant finde ich auch, dass Apple bereits daran arbeitet, dass die Nutzer der Screens an den Fingern erkannt werden.

Mal sehen, wie dann unsere Zukunft aussieht: Fettfinger auf allen Bildschirmen und SPAM der an den Fingern kleben bleibt? Welche Auswirkungen hat das ganze auf den E-Commerce? Eine interessante Verbindung wären Multitouchscreens und Second Life. Ich seh mich schon virtuelle Regale durchwühlen…quasi das tangible web.

Nun denn, hier die Videos und Links:

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Valentinstag-Nachtrag in eigener Sache

double T projectHeute rief mich ein Freund an und teilte mir mit, dass das Video zum Song Kleene nun fertig ist. Den Song habe ich mitproduziert, Klavier gespielt, Stimme aufgenommen und gemastert. Die Stimme ist nicht meine, sondern die meines herzschmerzenden Kumpels. Ebenso stammt der Text aus seiner Feder. Das Video stammt vom Videokünstler Georg P. aus Jena und ich finde, dass es gut gelungen ist. Es ist nach längerer Zeit mal wieder ein bebilderter Song von mir. Irgendwie bin ich schon a bissle stolz drauf. Leider verlieren die Höhen bei mp3-Formaten einiges an Qualität. 🙁

Nun denn, als kleiner Valentinstag-Nachtrag quasi für alle tragisch Liebeserkrankte.

Hier das Video:

[directlink]

Ich find’s schön traurig…

Und wer’s gern als bessere Qualität haben möchte oder mal sich selbst in audiophilem Ton verewigen möchte, der kann sich ja bei mir melden 😉

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Valentin-Virus postcard.zip

postcard trojanerWährend mein Körper fleißig dem meinigen Virus den Kampf angesagt hat und nun dieser versucht auf allen Wegen den bisher sehr bequemen Wirt zu verlassen, bin ich auf meiner Reise durchs Web auf einen passenden Artikel auf Spiegelonline gestoßen. Und weil heute Valentinstag ist und die meisten Menschen heute andere Dinge im Kopf haben :), will ich mal dringend auf den neuen Trojaner hinweisen der durchs Netz schwirrt. Getarnt als E-Mail kommt er daher, wobei die Aufmachung relativ simple erscheint. Als Betreff der Name postcard und im Anhang die Datei postcard.zip.

Mein Tipp an Euch: Sobald Ihr die Betreffzeile postcard lest, dann lasst die Finger davon und löscht die E-Mail noch im Posteingang.

Also liebe Freunde: Vorsicht beim lesen eurer Liebesbotschaften & wer mehr wissen will, klickt hier!

Ich gebe zu, dass der Hinweis sicher bei einigen Menschen zu spät kommt, aber für alle anderen…

Nicht überall wo Liebe draufsteht, ist auch Liebe drin: Happy Valentine!

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