Personalisierung im E-Commerce: Expertentipps für Search und Recommendations [dotCast]

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Quelle: William Fortunato | pexels

Ein Erwachsener in Deutschland hat durchschnittlich 13 Paar Schuhe im Schrank – aber auch nach vier Millionen Jahren humanoider Evolution noch immer nur zwei Füße am Leib. Wer heute trotzdem nach noch mehr Schuhen online sucht, findet unzählige Produkte. Erst leistungsstarke Tools zu Suche, Filterung und Personalisierung beziehungsweise Recommendations trennen bei E-Shops die Spreu vom Weizen und helfen Kundinnen und Kunden dabei, schnell zu finden, was sie wollen.

Worauf es beim Themenkomplex Recommendations heutzutage vor allem ankommt, das haben wir in unserer neuesten dotCast-Folge mit Christian Otto Grötsch, Gründer und Geschäftsführer der dotSource GmbH, näher besprochen.

Personalisierung als Schlüssel einer modernen Digital Experience

Christian erinnert sich noch an Zeiten, in denen man sehr genau wissen musste, was man sucht, um online fündig zu werden: Onlineshops waren eher digitale Listen.

Die Digital Experience hielt sich in Grenzen. Heute ist sie selbst im B2B von kaum zu überschätzender Wichtigkeit. Denn Kundinnen und Kunden wollen im Job nicht missen, was sie im Privaten längst nutzen und schätzen: Bedienungen müssen intuitiv, Empfehlungen stimmig sein – das Potenzial für Recommendation-Engines und andere Tools, welche die E-Commerce- und B2B-Commerce-Erfahrung noch entspannter machen, ist daher riesig.

Die Basis für Recommendations bilden das Surf- und Klickverhalten der User während eines Seitenbesuchs. Was in die Suchleiste eingetippt wird, ist – inklusive Tippfehler – ebenso relevant, um die Recommendation-Engine zu verbessern, wie der Klick auf das eine oder andere Produkt.

Personalisierung hat sich aus zwei Segmenten entwickelt: Search & Recommendations

Dabei stellt sich die Frage, ob die Bereiche Shopsuche, Produktempfehlungen und Personalisierung ganzheitlich zu betrachten sind, sodass Onlinehändler Lösungen wählen sollten, die alle diese Bereiche umfassen. Oder ob es sich um voneinander unabhängige Aspekte handelt, die auch von unabhängigen Anbietern ausgefüllt werden sollten.

Christian geht im Podcast darauf ein, dass sich diese Begriffe mittlerweile alle drei unter dem Stichwort der Personalisierung zusammenfassen ließen: Sowohl bei der Shopsuche als auch bei Produktempfehlungen gehe es darum, personalisierte Inhalte für die Nutzerinnen und Nutzer auszuspielen, um möglichst viele Conversions zu erzeugen.

Auf konkrete Softwarelösungen bezogen haben sich dabei allerdings historisch zwei Segmente im deutschsprachigen Raum herausgebildet: Spezialisierte Search-Anbieter wie FACT-Finder, Elasticsearch oder Solr auf der einen und die Recommendation-Engines, beispielsweise von prudsys, auf der anderen Seite.

Personalisierung 2022: Verschiedene Ansätze und Anbieter unter der Lupe

Diese Trennung zwischen Search und Recommendations hat sich in den letzten Jahren wiederum mehr und mehr aufgelöst. So werden 2022 meist kombinierte Produkte angeboten – entweder als Best-of-Breed-Lösung oder innerhalb eines Best-of-Suite-Universums, prominent etwa bei Salesforce.

dotSource dotCastIm Podcast geht Christian noch viel detaillierter auf die Anbieter und Ansätze, ihre Stärken und Schwächen ein und zeichnet ein sehr umfassendes Bild zum Thema Personalisierung – dem Dauertrend schlechthin im E-Commerce.
Reinhören lohnt sich also!

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