Rechtliches

Der elektronische Geschäftsverkehr ist nicht frei von Rechten und Pflichten. Um auf die neuen Vertriebswege und Entwicklungen einzugehen, reagierte der Gesetzgeber die letzten Jahre über. So ändern sich regelmäßig bestehende Gesetzgebungen. Dabei kommen sich Gesetz und Onlinegeschäft oft in die Quere, sei es bei der Impressums-Pflicht in sozialen Netzwerken oder beim Abführen der Umsatzsteuer im richtigen Land. Auch beim Design des Buy-Buttons innerhalb des Onlineshops müssen Vertreiber Vorsicht walten lassen, da hier die Beschriftung eindeutig ausfallen muss. Wir berichten deshalb stets über Gesetzesänderungen und klären über mögliche Fettnäpfchen auf.

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Facebook: Ein Gigant wankt

Facebook Logo im Sand
Grafik:mkhmarketing Folgen

Nestlé, Monsanto, Electronic Arts – Eine Auswahl an Unternehmen, die zwar erfolgreich unterwegs, bei ihren Kunden aber keinesfalls sonderlich beliebt sind. Spätestens seit dem Bekanntwerden dubioser Datenverkäufe von Facebook an Cambridge Analytica zu Beginn dieses Jahres kann man den blauen Riesen aus dem Silicon Valley mit auf diese Liste packen. Wie konnte ein Unternehmen, das neben Google und Amazon wie kein anderes Unternehmen in den 2000er und frühen 2010er Jahren für den Aufbruch in ein neues, digitales Zeitalter stand, so rapide an Beliebtheit verlieren?

Eine Frage, die sicherlich auch Mark Zuckerberg im sonnigen Kalifornien beschäftigt. Immerhin trägt sein Unternehmen eine riesige Verantwortung und das Facebook-Geschäftsmodell steht und fällt mit dem Vertrauen der Nutzer und deren Glauben daran, dass Facebook seine Nutzerdaten eben nicht an ominöse Drittunternehmen weitergibt. Also: Quo vadis, Facebook?

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Mission Accomplished – Neuer Ausbildungsberuf »Kaufleute im E-Commerce« startet

office fist bump
Quelle: pexels

Die Zukunft ist digital, daran besteht schon längst kein Zweifel mehr. Doch während der Online-Boom vor allem technisch immer schneller wird und neue, innovativere Wege geht, konnte der Fachkräfte-Nachschub in den letzten Jahren noch nicht Schritt halten. Noch. Denn auf Personal-Seite weht seit diesem Sommer neuer Wind in den Segeln der digitalen Zukunft. Motor für diesen Aufschwung war nicht nur die offizielle Vergabe der Stifterprofessur für den Masterstudiengang E-Commerce am 29. Juni 2018 an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, sondern auch die erfolgreiche Einführung des Ausbildungsberufs »Kaufleute im E-Commerce«.

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DSGVO: So langsam wird’s Zeit!

Grafik:Bankksy
Grafik:Bankksy

Mit neuen Datenschutzrichtlinien ist es wie mit der Vorweihnachtszeit, die uns sicherlich allen noch ein wenig in den Knochen steckt: Man sagt sich immer wieder, dass man dieses Jahr die Geschenke besonders früh kaufen will, um so dem Einkaufstress, ob on- oder offline, zu entgehen. Und wie endet das? Richtig: Am 23. Dezember läuft man mit offenen Schuhen durch ein völlig überfülltes Shopping-Center, die Hände voll mit eifrig eingepackten Geschenken und mit dem Gedanken im Kopf: Nächstes Jahr kaufe ich die Geschenke ganz sicher früher!!!

Mit Blick auf die Datenschutz-Grundverordnung, die bereits seit dem 24. Mai 2016 in Kraft getreten ist, scheinen viele Unternehmen dem gleichen Teufelskreis verfallen zu sein. Seit über 18 Monaten hätte man sich ja zumindest oberflächlich Gedanken über die eigene Umsetzung der DSGVO machen können. Aber auch hier verhält es sich wie bei überhasteten Weihnachtseinkäufen und dem Horror des Shopping Mall Besuchs am 23.12.: Trotz Stress und einer “Kurz vor Knapp”-Vorbereitung verbringt man die Feiertage in Ruhe und Frieden.

Damit auch Handelskraft-Leser den 25. Mai 2018 im friedlichen Kreise ihrer auf Datenschutz-getrimmten Kunden verbringen können, haben wir Fragen wie “Was ist die DSGVO?” und “Wie setze ich diese um?” gestellt und beantwortet – so kurz und knapp wie das eben mit von der EU stammenden Datenschutzrichtlinien möglich ist.

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Netzfund: AGB nicht gelesen? Dann Klo putzen!

Neu App herunterladen. Neue Dienstleistung beauftragen. Bevor die Anmeldung erledigt ist, muss jeder die endlosen und unverständlichen AGB lesen und danach den Witz „Ich habe die AGB gelesen“ schnell abhacken, als Erlaubnis, um weiter zu gehen. Immer dasselbe Spiel. Aber wie oft lest ihr eigentlich die AGB von Apps, Online-Dienstleistungen, Händlern und Anbietern und wie lang?

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Warenkorbabbruch – Wann darf ich Kunden via E-Mail zum weitershoppen einladen?

mailIm Jahr 2016 wissen die meisten Onlinehändler, welcher Schatz welches Umsatzpotential in den Daten, die sie über ihre Käufer sammeln, steckt. Dafür hat man schließlich in eine moderne Systemarchitektur und nutzerfreundliches Design sowie besten Service investiert. Der Kundenkontakt über alle Kanäle ist so für Händler nur wenige Klicks entfernt. Ob und wann man seinen Kunden allerdings E-Mails senden darf, ist – insbesondere in Deutschland – in den meisten Belangen klar geregelt.

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Für mehr Vertrauen: EU verstärkt Gesetze zu Sicherheit und Datenschutz [5 Lesetipps]

Source: Pewels.com
Source: Pewels.com

Während unsere Welt digital wird und der E-Commerce wächst, wird das Bewusstsein für Sicherheit und Privatsphäre immer relevanter und sorgt in der Öffentlichkeit für heftige Debatten. Verbraucher bezahlen online, führen Privatgespräche und nutzen Services über Social-Media-Apps. So sind sie zunehmend transparent und bringen ihre Bedenken in Bezug auf mögliche Datenschutzverstöße, Datenlecks und die mangelhafte Informationspolitik einiger Unternehmen zum Ausdruck. Adblocker gewinnen an Bedeutung. Datenschutz rückt ins Zentrum der Reformen internationaler Regelungen. Unternehmen müssen darauf reagieren. Und nein, Adblocker zu blockieren ist nicht der beste Weg!

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Big Data… wenn Unternehmen sich zusammenschließen

Grafik:PROFriends of Europe
Grafik:PROFriends of Europe
Das Thema Big Data treibt sich momentan wieder verstärkt auf einschlägigen Blogs als “Trend des Jahres 2016” rum. Aus der Sicht von Unternehmen gibt es hinsichtlich rechtlicher und technischer Fragen eine Menge zu beachten. Hinzu kommt das Image, das durch das massive Sammeln von Daten leiden kann – siehe: “Datenkrake”. Nicht verwunderlich also, dass sich nun auch die EU-Kommissarin für Wettbewerb, Margrethe Vestager, in Zukunft mehr diesem Thema widmen möchte. Doch wie soll das funktionieren?

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Änderungen an Umsatzregelungen ab 2015 – Was muss beachtet werden?

Grafik: Tori Rector
Grafik: Tori Rector
Weihnachtsschmuck in den Einkaufspassagen und der würzige Geruch von Glühwein verraten uns, dass das Jahr sich dem Ende nähert. Zeit, dass sich Onlinehändler mit den neuen Umsatzregelungen beschäftigen, die 2015 in Kraft treten. Betroffen sind alle Anbieter von elektronischen Waren und Dienstleistungen. Die Umsatzsteuer dieser Leistungen wird ab 2015 nicht mehr im Land des Anbieters, sondern im Land des Käufers berechnet.

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Doch keine Konsequenzen durch die EU-Verbraucherrechte-Richtlinie? [5 Lesetipps]

EU Verbraucherrechterichtlinie
Foto: Rock Cohen
Händler dürfen aufatmen, denn Kunden nehmen ihnen die neuen Retouren-Bedingungen nicht krumm. Zumindest legen das Ergebnisse einer Mitgliederbefragung des bevh nahe. Die EU-Verbraucherrechte-Richtlinie, wonach unter anderem erlaubt wurde, Retouren generell kostenpflichtig zu machen, war zum 13. Juni in Kraft getreten und im Vorfeld kontrovers diskutiert worden. Umsatzeinbrüche wurden befürchtet, da Kunden auf Versand- und Retourenkosten häufig sensibel reagieren.

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Neues Urteil: Hersteller verlieren Kampf gegen Marktplätze [5 Lesetipps]

Casio
Foto: DennisM2
Casio Europe darf Händlern nicht verbieten, die Produkte auf Marktplätzen zu verkaufen. Laut dem OLG Schleswig verstößt der Hersteller damit gegen das Kartellrecht, da es sich hierbei um eine schwerwiegende Wettbewerbsbeschränkung handele. Qualitätssicherung bzw. Erklärungsbedürftigkeit der Produkte ließ man nicht gelten, das könne auch auf Marktplätzen geleistet werden.

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