Rechtliches

Der elektronische Geschäftsverkehr ist nicht frei von Rechten und Pflichten. Um auf die neuen Vertriebswege und Entwicklungen einzugehen, reagierte der Gesetzgeber die letzten Jahre über. So ändern sich regelmäßig bestehende Gesetzgebungen. Dabei kommen sich Gesetz und Onlinegeschäft oft in die Quere, sei es bei der Impressums-Pflicht in sozialen Netzwerken oder beim Abführen der Umsatzsteuer im richtigen Land. Auch beim Design des Buy-Buttons innerhalb des Onlineshops müssen Vertreiber Vorsicht walten lassen, da hier die Beschriftung eindeutig ausfallen muss. Wir berichten deshalb stets über Gesetzesänderungen und klären über mögliche Fettnäpfchen auf.

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“Forumsbetreiber haben die Pflicht zu handeln”

Unter dieser Überschrift bin ich auf einen interessanten Artikel bei golem.de gestoßen. Für alle die sich mit Foren und Kommentarfunktionen in Onlineplattformen beschäftigen – und ich nehme an, dass machen wir Bloggger letztlich alle – ist es ein Muss, sich über die aktuelle Gesetzeslage zu informieren.

Weitere Informationen und Kommentare finden sich auf lawblog.de.

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Virtueller Sex strafbar? Echt!

Gerade kommt der heutige Newsletter der Internet World reingeflattert mit einer feierabendtauglichen Nachricht:

Virtueller Sex in Second Life verboten

Wow. Ich bin immer wieder überrascht, wie die real existierende Anwaltschaft und Juristerei in virtuellen Welten zuschlagen kann.

Begründung im Artikel der Internet World:

» Wenn Avatare in Second Life virtuellen Sex ausüben, ist das nach Paragraf 184 im Strafgesetzbuch Pornografie. Und das kann zu Problemen führen, wenn auch Kinder und Jugendliche Zugang zu der 3D-Welt haben. «

Ich bin gespannt, wann es eine virtuelle Polizei in Second Life gibt (wenn es sie nicht schon gibt), mit virtueller Justiz und virtuellen Richtern, die virtuelle Haftstrafen aussprechen oder gar die virtuelle Todesstrafe vollziehen…

Was heißt eigentlich dann: Lebenslange Haft? Re-thinking justice!

Hier gibt’s auch nen interessanten Beitrag bei Golem.de: Virtueller Sex mit Tieren

Oder bei Mad-Arts.

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Meilenstein: Web 2.0 Unternehmen erkämpfen mehr Rechtssicherheit

edelight.de hat sich mit Unterstützung von Dealjaeger.de vor dem Landgericht Stuttgart gegen eine ungerechtfertigte Abmahnung zur Wehr gesetzt. In der gestrigen Verhandlung stellte das Gericht klar, dass Social Shopping Plattformen keine Pflicht trifft, Beiträge von Nutzer vorab zu kontrollieren. In der gemeinsamen Presseerklärung vom 28. Februar 2007 heißt es weiter:

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Google Masterplan: Perfektes Crowdsourcing?!

Google masterplan powerDas Screening des Konsumentenverhaltens wurde immer mehr in den Fokus der Marktforschung gestellt. Eine wahre Sintflut von Kundenkarten eroberte die Welt und kein normaler Geldbeutel kann diese Vielzahl noch in sich aufnehmen. Die Konsumenten selbst haben sich daran gewöhnt, Ihre persönlichen Daten herauszurücken. Für ein paar Prozentpünktchen hier und einen Gratis-Gutschein da liefern sie nicht nur mittels PayBack-Card & Co. interessante Daten für den Handel und die Werbetreibenden. Bisher vollzog sich die Entwicklung des Gläsernen Konsumenten eher langsam. Jedoch mit dem Internet und der hieraus erwachsenen Möglichkeit der Vernetzung und Verzahnung verschiedenster Internet-Puzzles hat sich dieser Trend stark und unbemerkt beschleunigt. Zudem ist mit Google eine Macht im Netz herangewachsen, die es zuvor in diesem Ausmaß nicht gab. Selbst eine der meist gescholtenen Firmen in punkto Datenschutz (Microsoft) erscheint im Schatten von Google eher als kleiner Daten-Trödelladen.

Nicht nur mit Google-Analytics scheint der ethische Grad nur noch sehr schmal zu sein, auf dem wir uns bewegen. Die Krux: Der Masse fällt es nicht mehr auf, welche Macht Google damit in die Hände gelegt und zugespielt wird. Allein die zahlreichen Internetseiten, die bereitwillig und kostenlos ihre Daten an Google Analytics senden, sind dabei schon erwähnenswert. Von Google Mail (Gmail) ganz zu schweigen. Und immer wieder ist es die gleiche Masche, mit der Google seine Jünger zur freiwilligen Herausgabe der Daten bewegt: Kostenloser Service – Kostenloser Service – Kostenloser Service.

Hier nun zum eigentlichen Beweggrund meines Schreibens. Ein Film, der mich zum Nachdenken über Google gebracht hat. Sehr sehenswert!

Perfektes Crowdsourcing?!

[via: nnuu.de]

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Google vs. Urheberrecht

googleSeit langer Zeit beschäftigt mich nun schon die Frage: Darf Google einfach und ungefragt Seiten crawlen oder werden jedesmal Urheberrechte verletzt, denn schließlich arbeitet Google mit diesen Seiten, speichert Sie in seinem Index und verfolgt mit all den gecrawlten Seiten wirtschaftliche Interessen?

Wenn unsereins sich einfach ungefragt ein Bild auf den Server ablegt, welches urheberrechtlich unsauber ist, hagelt es Abmahnungen und Schadenersatzansprüche noch uns nöcher…

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