Sale und Schnäppchentage als Schlüssel zur Kundentreue? Drum prüfe, wer sich ewig bindet!

Sale Schnäppchen
Quelle: Claudio Schwarz | Unsplash
Die Zukunft des Handels ist eine Zukunft voller Fragen: Was sind die Trends für Marken, Händler und Hersteller, um ihre Kundenbeziehungen zukunftsfähig zu gestalten? Haben Marken, die nicht auf Marktplätzen aktiv sind, die nicht mit großen Namen kooperieren, überhaupt noch eine Chance? Funktionieren Kundenansprache und Branding überhaupt noch ohne Social Media? Wie lässt sich das digitale Einkaufserlebnis verbessern, um Retouren zu minimieren?

Ob Me-Commerce, Re-Commerce oder Commerce im 24/7-Insta-Age – Buzzwords antworten nur bedingt auf diese Fragen. Die Maßnahmen für die beste Nutzererfahrung sind vielfältig und doch nur Momentaufnahmen. Doch genau auf diese Momente kommt es an. Sie bieten die Chance, aus Fans Neukunden und aus Bestandskunden treue Fans zu machen. Gehören Schnäppchentage zu solchen Momentaufnahmen? Wir schauen heute genauer hin.

Sale-Kracher: Ein Muss für Marken?

Viele Händler locken ihre Kunden mit Schnäppchentagen. Bekannteste Beispiele sind die alljährlichen November-Kracher: Black Friday, Cyber Monday oder Singles’ Day. Und zwar sowohl im stationären Handel als auch online. Die Bereitschaft der Kunden, an solchen Tagen zu kaufen, wird seit Jahren immer größer. Warum sollten sich Unternehmen also nicht daran beteiligen?

Tatsächlich schließen sich immer mehr Händler, Hersteller und Marken solchen Initiativen an, um ein Stück vom Kuchen abzubekommen und bei den Kunden in Erinnerung zu bleiben. In den USA boten beispielsweise 250 Einzelhändler während des letzten Amazon Prime Day im Juli ebenfalls Rabatte an; immerhin mehr als doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren.

Sale online und offline

Dabei nimmt nicht nur die Höhe der Rabatte, sondern auch die Dauer der Aktionen stetig zu. Ganz nach dem Motto: Je länger und billiger, desto besser. Wayfair organisiert den Way Day, ASOS startet die Promotion seiner Black-Friday-Aktion bereits im September – obwohl der Black Friday erst Ende November stattfindet. Media Markt und Saturn veranstalten vor, während und nach solchen Verkaufsfestivals einen »Red Sale« oder ein »Black Weekend«. Bekleidungsmarken wie CAMP DAVID oder Jack Wolfskin bieten parallel starke Rabatte sowohl online als auch offline.

Sale: Dabeisein ist nicht alles

Zurück zu unserer Eingangsfrage: Bei solchen Shopping-Tagen scheint es für Unternehmen unabdingbar geworden, dabei zu sein. Und doch ist Dabeisein hier eben nicht alles. Einmalige Rabattaktionen sorgen zwar kurzfristig für Aufmerksamkeit und Umsatz, aber sie erzeugen noch keine Kundenbeziehung. Nur wer auch an allen anderen Tagen überzeugt, wird Kunden langfristig binden, da diese nachweislich mehr Wert auf Qualität legen. Für besondere Erlebnisse und herausragende Dienste nehmen sie sogar höhere Preise in Kauf. Der Kampf um langfristige Kundenbeziehungen wird also nicht durch den Preis gewonnen, sondern durch Service, Qualität und Exklusivität.

Sale mit System

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