Content, Commerce und Community: Wie Verlage im E-Commerce punkten

Verfasst am 5. Februar 2015 von .

Content im E-Commerce ist einer der Dauerbrenner unter den Themen der letzten Jahre. Kein Wunder, schließlich fordert Google hochwertigen, ausführlichen Content und man munkelt auch Kunden ließen sich so begeistern. Marken und Händler betreiben großen Aufwand, um dementsprechende Inhalte zu schaffen und zu pflegen.

Bei Polyvore stammen die Inhalte zum großen Teil aus der Community, auch so lässt sich Content Marketing umsetzen. Wie es funktionieren kann, erklärt das Fashion-Startup in dieser Präsentation.

Polyvore

Screen: Polyvore

Doch eigentlich sollten ganz andere im Kampf um die besten Inhalte brillieren – die Verlage. Die sitzen schließlich auf einem bereits vorhandenen Content-Schatz, und wissen, wie man schreibt, während das Händler erst lernen bzw. dafür bezahlen müssen.
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Kategorie: Buchhandel

Buchhandel im Kampf – Preisbindung, TTIP und Amazon

Verfasst am 29. Januar 2015 von .

Grafik:Sam Howzit

Grafik:Sam Howzit

Anfang Januar veröffentliche der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Zahlen, die den stationären Buchhandel als weiterhin erfolgreichen Vertriebsweg sieht. Zwar sei der Umsatz im stationären Geschäft um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, dennoch klopft man sich auf die Schulter, die Digitalisierung sei geglückt und die Leute holt man außerdem noch in die Läden. Dass Thalia zuletzt insgesamt 9000 Quadratmeter Ladenfläche aufgab und Weltbild zu Beginn des vergangenen Jahres Insolvenz anmeldete, stört niemanden mehr.

Krise überstanden und auf in eine rosige Zukunft…oder? Während die stationären Buchläden 1,2 Prozent Umsatzeinbruch hingelegt haben, fiel das Jahresergebnis aller Vertriebswege – Stationärer Buchhandel, Bahnhofsbuchhandel, E-Commerce und Kauf-/Warenhäuser – insgesamt um 2,1 Prozent. Begründungen: Ein starkes Jahr 2013 und das späte Osterfest. Eine Prognose für die nächsten Jahre wird noch nicht gewagt. Wie steht es also um die Zukunft des Buchhandels?
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Zugang statt Besitz: Amazon plant eBook-Flatrate

Verfasst am 17. Juli 2014 von .

Amazon Kindle UnlimitedDie von Amazon stetig vorangetriebene Disruption der Verlagsbranche geht weiter. Für kurze Zeit war eine Testseite eines neuen Abodienstes namens “Kindle Unlimited” online. Damit können Bücherwürmer ganz nach dem Netflix-Prinzip für eine monatliche Gebühr von 9.99 Dollar unbegrenzt eBooks auf ihr Kindle laden.
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Kategorie: Buchhandel

E-Commerce Skandälchen: Carlsen Verlag streicht Amazon aus Kinderbuch [5 Lesetipps]

Verfasst am 29. April 2013 von .

Das neue Conni Buch bei AmazonHinter uns liegt eine Woche der Skandale – Telekom-Drossel, Saatgut-Verordnung & bayrische Steuersünden. Auch der Onlinehandel hatte seinen Aufschrei. Dagmar Hoßfeld, Autorin der beliebten “Conni” Kinderbücher, lässt die inzwischen pubertierende Romanheldin, im neuesten Band durch einen Amazon-Gutschein beschenkt werden.

Diese einmalige Erwähnung des E-Commerce-Giganten provozierte in der Verlagsbranche einiges an Aufregung. Buchhandlungen kündigten an, den Band nicht länger zu verkaufen, da sich hier positiv zum Onlinehandel geäußert wird.
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Warum das Buch nicht sterben wird [Video]

Verfasst am 20. November 2012 von .

Zeitungssterben Karrikatur

Grafik: Titanic-Magazin.de

Finden Printmedien den Weg in die Zukunft? Angesichts der wachsenden Beliebtheit von E-Books, E-Readern und Tablets erscheint das Vielen immer unwahrscheinlicher. Mit beinahe jeder Erfolgsmeldung zu Verkaufs- und Nutzungszahlen digitaler Produkte geht ein Abgesang auf Zeitungen, Zeitschriften und Bücher einher.

Begriffe wie “Zeitungssterben” stellt kaum jemand in Frage. Dabei ist es (trotz aktueller Beispiele wie die Insolvenz der Frankfurter Rundschau) höchst unwahrscheinlich, dass Zeitungen und Printmedien generell, tatsächlich aussterben werden.
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E-Books erleben auch hierzulande ihren Durchbruch [5 Lesetipps]

Verfasst am 15. Oktober 2012 von .

E-ReaderIm Nachgang der Frankfurter Buchmesse lässt sich eines festhalten – digital lesen ist keine Randerscheinung mehr. Die Bevölkerung wird immer offener digitalen Inhalten gegenüber, fast jeder Vierte nutzt diese regelmäßig. Zwar machen digitale Versionen von Zeitungen und Zeitschriften noch immer den Löwenanteil aus, E-Books holen jedoch in hohem Tempo auf. Elf Prozent der Bundesbürger lesen bereits E-Books, so eine aktuelle Bitkom Studie.

Dabei lässt sich allerdings ein klarer Zusammenhang zum Alter ausmachen, bei Senioren sind E-Books deutlich unbeliebter als in jüngeren Altersgruppen. Die Jüngeren zeigen sich typischerweise offener gegenüber Innovationen. Bei den Jüngsten tritt der Wandel dementsprechend am stärksten zutage: „Am deutlichsten zeigen sich die Veränderungen im Bereich der Kinder- und Jugendmedien“ stellte auch Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, bei der Eröffnungspressekonferenz fest.

Glaubt da jemand an Zufälle, wenn Libri.de verkündet, man heiße von nun an eBook.de?

Unsere Lesetipps der Woche:

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Herausforderungen für die Verlagsbranche im digitalen Zeitalter

Verfasst am 9. August 2012 von .

Bücher GrafikBevor wir uns in dieser kleinen Serie den Trends im Buchhandel zuwenden, wollen wir uns im heutigen Beitrag mit der Digitalisierung als Hintergrund für den Wandel in der Buchbranche beschäftigen.
Im ersten Teil ging es um die Rolle des Autors in diesem Umwandlungsprozess.

Der ist vor allem durch die rückläufige Zahl der verkauften Bücher gekennzeichnet, es entsteht ein immer stärkerer Wettbewerb zwischen Buchhandlungen und dem Online Buchhandel. Der Markt war schon länger starken Konzentrationsprozessen unterworfen, man denke nur an die zahlreichen Buchhandlungen, die Thalia Schritt für Schritt übernommen hat.
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Kategorie: Buchhandel

Warum die Verlagsbranche neue Wege beschreiten muss – aber nicht kann

Verfasst am 25. Juli 2012 von .

Bücher GrafikEs mutet schon paradox an: Einerseits zählen Bücher zu den Gütern, die im E-Commerce als die Produkte mit dem größten Wachstumspotenzial gehandelt werden, neben Mode, Kosmetik und Möbeln. Andererseits wird immer wieder festgestellt, wie groß der Nachholbedarf der Buchbranche ist, was das Internet, E-Commerce und Social Media angeht.

Es stellt sich jedoch die Frage, ob es sich dabei wirklich um einen Nachholbedarf handelt, dem schlichtweg nicht nachgegangen wird. Es gibt eine ganze Handvoll Gründe, warum es sich hier nicht so einfach verhält, wie in anderen Versandhandelssparten, was ich im Folgenden ausführen möchte.

Nimmt man Mode als Beispiel: Um auf den klassischen Vertriebswegen und im Internet gut aufgestellt zu sein, passen die Händler ihre Strategie an die neuen Anforderungen an, damit sie der Offensive der neuen Player mit reiner Onlinestrategie begegnen können. Wichtig dabei ist auch, die Logistik dem Tempo des E-Commerce anzupassen und sich für die sozialen Netzwerke zu öffnen.

Wer so handelt, macht schon vieles richtig. Warum gilt das nun nicht für den Buchhandel? Der Grund: Das Geschäft mit der Mode ist leichter skalierbar als das mit Büchern. Bei letzterem gibt es nämlich einen Beteiligten, der eigentlich zentral ist, bei der Diskussion um neue Strategien jedoch häufig vergessen wird: Der Autor.
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Kategorie: Buchhandel

Um Himmels Willen – Weltbild Verlagsgruppe wird doch nicht verkauft

Verfasst am 29. Juni 2012 von .

Der Papst ist “not amused” (das sagt man doch so?) – offenbar haben sich in das Sortiment des Buchhandelsunternehmens über 2.500 Erotik- und Sextitel geschlichen. Wie das in einem Unternehmen passiert ist, das zu 100% der katholischen Kirche gehört, ist nicht bekannt. Mehr noch: Im Weltbild-Katalog finden sich Bücher, die unter abseitige Kategorien wie Esoterik, Magie und Satanismus fallen.

Weltbild erotische Buecher Screenshot

Damit sorgte der Verlag im vergangenen Jahr für einen Skandal, vor allem in den eigenen Reihen, wie die Schlagzeile “Deutsche Bischöfe weiter aktiv im Pornogeschäft” auf katholisches.info erahnen lässt.

Ja Kruzifix, jetzt ist auch noch der geplante Verkauf des Verlags gescheitert. Er wird nun in eine kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts umgewandelt, ansonsten bleibt alles beim Alten.

Wir finden: Eine gewisse Expertise, was Sexskandale, Magie und Satanismus angeht, ist der katholischen Kirche nicht abzusprechen, von daher ist der Weltbild-Verlag dort vermutlich gut aufgehoben.

Wir wünschen ein schönes Wochenende!

Via Golem.de

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Erfolgreich im Onlinegeschäft: Sieben Social Media Basics für Verlage

Verfasst am 21. März 2012 von .

Social Media Basics für die VerlagsbrancheDer strukturelle Wandel im Verlagswesen ist schon seit längerer Zeit kein Geheimnis mehr. Das Onlinesegment wird auch für die eher traditionell eingestellten Buch- und Zeitschriftenverlage immer unumgänglicher.
Die aktuellen Entwicklungen auf dem Buchmarkt und der Innovationsdruck, dem viele Verlage gegenüberstehen, waren auch Thema auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse.

Leander Wattig, der Web-Szene bekannt als Blogger und Social-Media-Experte, beschäftigt sich seit einigen Jahren intensiv mit dem Umbruch in der Verlagsbranche. In seinem Vortrag „Facebook, Google+ & Co.: Erfolgsfaktoren und Erfolgsbeispiele“ gab er in Leipzig wertvolle Tipps, wie Verlage in einem zunehmend von der sozialen Komponente getriebenen Online-Business langfristig erfolgreich sein können.

Die größte Herausforderung für Unternehmen – und für Verlage im Besonderen – besteht laut Leander Wattig nämlich darin, sich mit den Kunden in eine ständige Interaktion zu begeben. Und das funktioniert eben nur dort, wo die Zielgruppe einen Großteil seiner Zeit verbringt: online, in den sozialen Netzwerken.

„Nur wer sich in die Aufmerksamkeitsströme seiner Zielgruppe einklinkt und es schafft, die Startseiten – also Facebook, Google + und Twitter – der Netzwerkuser zu erobern, macht sich für seine Zielgruppe sichtbar und wird online erfolgreich agieren“, davon ist Leander Wattig überzeugt.

Kurz gesagt: Verlage, die ihre Kunden erreichen und einbinden möchten, müssen nicht nur wissen, wie (und wo) diese kommunizieren und was sie interessiert. Sie kommen auch nicht umhin, mit relevanten Informationen in den Newsstreams ihrer Zielgruppe präsent zu sein.

Auf der Leipziger Buchmesse gab Leander Wattig Verlagen sieben „Social Media Basics“ an die Hand, ohne die keine Online-Strategie auskommt. Um (auch technisch) zum Informationsstrom der sozialen Netzwerke Zugang zu haben und dort wahrgenommen zu werden, sollten Verlagshomepages und deren Inhalte dabei folgende Kriterien erfüllen:
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Kategorie: Buchhandel, Social Web

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