Hat Topdeals eine Chance?

Verfasst am 26. Mai 2011 von .

Der Gutscheinboom im Internet hält an. Mit Topdeals.de bringen Dirk Ströer (neu.de, pkw.de) und Jens Kunath (freenet.de, orangemedia GmbH etc.) ein weiteres Gutscheinportal online. Bereits am Dienstag startete die Seite. Sie soll der neue große Konkurrent für Anbieter wie Groupon oder DailyDeal werden.

Topdeals

Das Prinzip von Topdeals unterscheidet sich im Wesentlichen durch seinen ebay-ähnlichen Auktionsstil.
Weiter


Facebook Deals ist in Deutschland gestartet

Verfasst am 2. Februar 2011 von .

In einigen Blogs wurde bereits darüber berichtet – seit zwei Tagen sind die „Facebook Deals“ unter dem eingedeutschten Namen „Facebook Angebote“ auch hierzulande verfügbar. Der neue Service des größten sozialen Netzwerks funktioniert location based, was bedeutet, dass Offerten oder andere Dienste mit Orten über ein mobiles Endgerät verknüpft werden. Im Fall der Facebook Angebote erhalten Nutzer Rabatte oder anderen Vergünstigungen, wenn sie sich mit ihrem iPhone oder Android-Handy über die entsprechende Applikation an einem Ort identifiziert (einchecken).

Facebook Angebote

Gleich zum Start sind einige große Unternehmen wie zum Beispiel Douglas, Esprit, Vapiano oder Gravis vertreten. Aber auch jeder andere Anbieter kann relativ simpel seine Lokalität dort listen. Ähnlich wie bei den Location Based Services von foursquare und Gowalla unterscheidet auch Facebook seine Offerten. So kann ein Unternehmen zum Beispiel Angebote für Gruppen oder besonders treue Nutzer erstellen, die eine bestimmte Anzahl an „Checkins“ aufweisen.
Weiter

Kategorie: Social Web

Clone Wars und die schlafenden Group-Buying-Anbieter?

Verfasst am 11. Juni 2010 von .

Zurzeit sieht es noch ruhig aus inmitten der Schlacht der Group-Buying-Anbieter. Ein weiterer Kampf könnte jedoch bald folgen. Mittlerweile gibt es über 15 Anbieter auf dem deutschen Markt und es werden immer mehr. Der Streit wird sich wahrscheinlich nun nicht mehr nur um die Anzahl  und das Jagen der immer mehr werdenden Dealscouts nach Angeboten drehen, sondern um das cleverste Konzept. Momentan nehmen sich die neuen Anbieter nicht viel. Für Konsumenten fruchtet der Streit jedoch weiterhin. Immer mehr Angebote werden erhältlich sein und mit Dealmob hat sich bereits der erste Sammeldienst dafür etabliert. Auf der Seite der Anbieter kann der Streit jedoch noch anstrengender werden.

allealle

Die Anbieter unterscheiden sich kaum noch in ihrem Konzept.

Auch Joel Kaczmarek und Matthias Glumbek von Gründerszene bemängeln die momentane Ideenlosigkeit:

Was zählt, ist also eine neue Idee. Und die scheint gerade im “Land der Ideen” zu fehlen. Es sei denn, man versucht es mit einem außergewöhnlichem Design, außergewöhnlichen Angeboten oder einer außergewöhnlichen Sprache.

Momentan können sich nur die etablierten Group-Buying-Anbieter Neuerungen leisten:

Lukasz Gadowski gibt zu bedenken, dass in Deutschland keine solche Coupon-Kultur herrscht wie in den USA, dem Heimatmarkt von Groupon. Hinzu kommt, dass ein unglaublicher Akquise-Aufwand notwendig ist und Akquise ist bekanntlich teuer. Vor allem wenn es darum geht, dass extrem ausgeprägtes lokales Knowhow gefragt ist, will man die 25 größten Städte in Deutschland bedienen.

Die behauptete Ideenlosigkeit ist  in der momentanen Lage zu hoch gegriffen. Vielleicht ist dies nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm und einer der Group-Buying-Anbieter hat bereits ein durchschlagendes Konzept in der Hinterhand, mit dem er im Kampf seine Konkurrenz ausstechen wird?

Frühere Einträge

Kommentare deaktiviert für Clone Wars und die schlafenden Group-Buying-Anbieter?

Mobile Commerce Teil 2 – Location Based Services und Market Follower

Verfasst am 2. Juni 2010 von .

Die Schnäppchenjagd ist eröffnet – und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Nutzer können mit dem Einsatz von mobilen Applikationen vermehrt lokal die günstigsten Angebote im stationären Handel verfolgen. Location Based Services (LBS) waren bereits angedacht, bevor die ersten Smartphones auf den Markt kamen, doch erst jetzt gewinnen sie für die E-Commerce-Branche immer mehr an Bedeutung.

Aktuelle Entwicklungen:

Die ersten Händler, sowohl online als auch offline, sind bereits mobil vertreten. Einer davon ist der Coupon-Dienst Coupies, dort werden den Usern u. a. Angebote von Kentucky Fried Chicken oder Footlocker geliefert. Im April dieses Jahres verkündete Daily Deal in einer Pressemeldung zusammen mit friendticker in den Mobile-Commerce-Markt einzusteigen. Die aktuellen Deals können nun an jedem Standort per Handy abgerufen werden.

friendticker

Friendticker liefert nicht nur Angebote in der Umgebung des Handynutzers, sondern bietet darüber hinaus ein Belohnungssystem. Per Handy können die Nutzer in die Lokalitäten „einchecken“ und damit „Items“ der beteiligten Unternehmen bekommen. Wer sich häufig in einer Lokalität einchecked, wird zum Präsident ernannt und kann besondere Geschenke oder Vergünstigungen erhalten. In einem Interview mit netzwertig.com führt Qype Gründer Stephan Uhrenbacher die Checkins als zukunftsträchtig an:

Checkins als solche halte ich für eine “Commodity”, also für ein Feature, das für keinen Anbieter als Alleinstellungsmerkmal reicht, sondern zukünftig bei vielen Services zu finden sein wird.

Die Location Based Services werden als gute Möglichkeit gesehen, dem stationären Handel wieder zu einem Aufschwung zu verhelfen. Durch Rabatte soll der Nutzer an die Lokalität gebunden werden. Mit den mobilen Anwendungen hat sich wieder ein lukrativer Kanal geöffnet. In den USA haben sich Dienste wie foursquare oder Gowalla bereits etabliert.

Düstere Prognosen für Onlinehändler?

Hat der stationäre Handel nun wieder die Nase vorn und ist der Trend des wahrscheinlich bald klassischen Onlineshoppings vorbei? Müssen Onlineshopbetreiber jetzt mit Umsatzverlusten rechnen? Alexander Hüsing führt in dem Online-Magazin von deutsche-startups.de an:

[…]wer über eine mobile Shopping-App oder einen Preisvergleich wie woabi eine Waschmaschine verkauft, wird dasselbe Produkt dem Kunden nicht noch einmal im klassischen Online-Shop verkaufen können.

Mag sein, aber dies ist noch keine Absage für das momentane Onlineangebot. Was passiert, wenn die Waschmaschine online günstiger angeboten wird? Billiger.de zum Beispiel bietet Preisvergleiche auch mobil an. Wenn das Jagen nach lokal günstigen Angeboten erst einmal ausgebrochen ist, besteht vielleicht die Möglichkeit, dass andere Schnäppchen-Anbieter und somit auch Onlineshopbetreiber davon profitieren könnten. Wahrscheinlich liegt hier sogar großes Potential für Live-Shopping-Anbieter, die sich als Follower auf dem mobilen Markt platzieren können.


Magento: Mehr als nur eine Alternative zu Eigenentwicklungen

Verfasst am 29. März 2010 von .

Zalando, ein serviceorientierte Onlineshop für Damen- und Herrenschuhe aus dem Hause Rocket Internet, erweitert sein Angebot mit der Zalando Lounge: Ein Shoppingclub nach dem bekannten Closed-Shop-Prinzip:

zalando_lounge

Zalando, das auf der Open-Source-Shopsoftware Magento läuft, setzt mit diesem Launch seinen Konkurrenten Mirapodo von OTTO unter Druck, allein schon durch die Sortimentserweiterung für Kleidung und Fashion.
Weiter


Die kommenden Probleme und Chancen der deutschen Groupon-Klone

Verfasst am 2. Februar 2010 von .

Allen deutschen Groupon-Klon-Betreibern dürfte die gestrige Meldung – „Groupon-Fieber: CoupoMania gibt auf“ – Anlass zur Freude gegeben haben. Zeit zum Verschnaufen bleibt dennoch nicht.

Nachdem nun CoupoMania im Lichtgeschwindigkeits-Wettlauf der deutschen Groupon-Nachahmer die Puste ausgegangen ist, verbleiben nur noch acht Klone auf dem hart umkämpften Markt (Update 2012!):
Weiter


Startseite zurück zur Startseite