“Digitalisierung ist kein Nebenjob” – Handelskraft-Speaker Alexander Schmelzl im Interview

Alexander Schmelzl BayWa AG
Alexander Schmelzl, Leiter eBusiness Bau der BayWa AG
Agile Methoden wie Kanban und Scrum setzten sich immer stärker als Alternativen zum konventionellen Projektmanagement durch. Vor Allem im Umfeld der Softwareentwicklung, wo kurze Planungszyklen und hohe Flexibilität gefordert sind, wird oftmals auf agiles Projektmanagement gesetzt. Die Vorgehensweisen versprechen in der Regel einen dynamischen und strukturierten Weg zum Projektziel.
 
Auch die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Agenturen kann von den agilen Methoden profitieren. Kurze Feedback-Zyklen bieten beiden Parteien mehr Transparenz und verhindern das klassische „aneinander vorbeireden“. Gerade Kunden profitieren von mehr Transparenz. Sie werden permanent eingebunden und können sich darauf verlassen, dass das Produkt am Ende ihren Vorstellungen entspricht. Das Verhältnis zwischen Kunde und Agentur geht demnach weg vom Dienstleistungsverhältnis, hin zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
 
Handelskraft-Speaker Alexander Schmelzl, Leiter eBusiness Bau der BayWa AG, hat in Zusammenarbeit mit dotSource das erste agile Projekt des Unternehmens begleitet. Im Baustoff-Fachhandel gehört die BayWa mit rund 150 Standorten in Teilen Süd- und Ostdeutschlands und rund 30 Standorten in Österreich zu den größten Komplettanbietern für private und gewerbliche Kunden. BayWa wollte für die Zukunft gerüstet sein und das Konzept lokaler, kundennaher Märkte mit einem überregionalen B2B-Onlineshop verbinden. Im Interview spricht Alexander Schmelzl über seine Erfahrungen mit agiler Zusammenarbeit und warum es gerade in diesem Projekt so wichtig war agil zu arbeiten.

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Kaffeespezialitäten in Sekundenschnelle vom Roboter serviert [5 Lesetipps]

Quelle: Cafe X
Quelle: Cafe X
Schon in Zeiten von Star Wars ließen die Rollen von C3PO und R2D2 erahnen, dass Menschen und Robotern die enge Zusammenarbeit und Verständigung vorherbestimmt war. Durch die Verbreitung des Internets, den kontinuierlichen Fortschritt hochentwickelter Technologien und deren zahllose Anwendungen für jeden Aspekt des menschlichen Alltags und des Geschäftslebens wird diese Fiktion nun wahr.
 
Für die Öffentlichkeit treten Roboter in unglaublichen Gestalten in Erscheinung. Der neuste Ausdruck dieses Ökosystems heißt Gordon. Er soll die Art, wie wir Kaffee bestellen und konsumieren, revolutionieren und so das Starbucks-Imperium ins Wanken bringen.

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Von Menschen und Maschinen – 10 Digital-Business-Fragen für 2017

Quelle: Handelskraft 2017 - dotSource GmbH
Quelle: Handelskraft 2017 – dotSource GmbH

Digitale und physische Welt verschmelzen. Trends, wie beispielsweise Augmented Reality bei Pokémon GO, Einkaufen per WhatsApp und Conversational Commerce mit Amazon Echo, lassen das Internet of Things in unseren privaten Alltag einziehen. In Unternehmen kommen Digitalthemen wie digitale Zusatzservices im Omnichannel-Commerce, moderne Softwarearchitektur mit Microservices sowie neue Organisationsformen durch agile, cross-funktionale Teams immer mehr an.

Digital, das bedeutet das perfekte Zusammenspiel von Menschen und Maschinen.

Die konsistente Customer-Journey über alle Kontaktpunkte des Unternehmens zum Kunden bedingt organisatorisch den Mut zum Experimentieren, interdisziplinäre Teams und einen maximalen Stellenwert für digitale Innovation. Sie bedingt eine technisch integrierte IT-Systemlandschaft. CMS, E-Commerce, CRM, PIM und Marketing-Automation bilden gemeinsam und integriert die Plattform für die erfolgreiche digitale Transformation von Marketing und Vertrieb.

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Digitaler Handel ist ein Teamsport! – Drei Tipps zur Transformation

Quelle: pexels.com | Binyamin Mellish
Quelle: pexels.com | Binyamin Mellish

„Früher war alles…“ – jaja, schon gut. Auch im digitalen Handel hört man diesen Satz allenthalben. Was denn „früher“ nun genau „alles“ besser, einfacher, schöner war, das hängt dann jedoch vom individuellen Standpunkt des Satzgebers ab. Händler und Hersteller ohne einen Funken Digitalität in ihrer Unternehmens-DNA meinen „den Handel“, andere wiederum meinen die Zeit, in der ein Webshop noch zum Internetglück genügt hat.

Das Traurige daran: Immer, wenn dieser Satz gesprochen wird, verlieren die Sprecher Zeit. Nicht sehr viel Zeit, aber genügend, um den Wettbewerb in rasender Geschwindigkeit an sich vorbeiziehen zu lassen.

Digitaler Wandel ist heute ein Teamsport. Und zwar Champions League! Die Akteure auf dem Spielfeld und in der Coaching-Zone müssen eine Einheit bilden. Wie kann das gelingen?

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Mangelnde Qualifikation – noch immer ein großes Hindernis bei der digitalen Transformation [5 Lesetipps]

Quelle: Sergey Nivens - Fotolia
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Digitale Transformation, Change-Management und agile Methoden sind Begriffe, die einem unweigerlich in den Sinn kommen, wenn man darüber nachdenkt, wie Unternehmen den sich aus Innovation und Digitalisierung ergebenden Herausforderungen begegnen können. Führungskräfte scheinen zu wissen, wie entscheidend diese Begriffe für die Zukunftschancen ihrer Unternehmen sind. Trotzdem kommen sie noch nicht in Bewegung oder beginnen im besten Fall gerade mit der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Was noch beunruhigender ist: Sie vergessen, dass qualifiziertes Personal der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation ist, während Technologien und Daten reine Enabler darstellen.

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digIT vom 26. – 28. September in Berlin [Eventtipp]

Quelle: digIT
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Unter dem Motto Digital Disruption & Transformation reißt die digIT drei Tage lang in Workshops und Präsentationen gefühlt jedes Thema an, das einem auf dem Weg der erfolgreichen Digitalisierung und der digitalen Optimierung des eigenen Geschäftsmodells begegnen kann. Neben Speakern von Google, Facebook und Uber kommen auch große Business-Player wie Merck, die Deutsche Bank und Porsche zu Wort. Aber: keine Digitalisierung ohne StartUps. Auch die Gründer des “Studententwitter” Jodel sind in Berlin dabei.

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3D-Druck etabliert sich [5 Lesetipps]

AA+W - Fotolia
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3D-Printing (3DP) ist ein Begriff, der in der Industrie hinlänglich bekannt ist. Das Thema erlebte vor einigen Jahren einen enormen Aufschwung; damals schien es, als würden sich dadurch ähnliche Auswirkungen auf unser Leben ergeben, wie sie die E-Mail auf Kosten der Briefe hatte. Selbst Deloitte meinte 2012, dass 3D-Druck die Produktion revolutionieren würde. Inzwischen steht 3DP weniger in Vordergrund; es ist scheinbar still um das Thema geworden, da sein wahres Potenzial noch nicht klar ersichtlich ist.

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Wie modernisiert man Systemlandschaften im E-Commerce?

Eines der schönsten Worte im interaktiven Handel, ist der Begriff der Systemlandschaft. Wie vor einem Bergpanorama hält man andächtig inne. Egal, ob schroffe Anhänge oder unverrückbare steinerne Strukturen mit wenigen Gipfeln. Täler und Höhlen mit vereinzelten Hütten und schier unüberwindbaren Schluchten dazwischen. Bergmassive, die das Wetter und somit den Ernteerfolg ganzer Regionen bestimmen. Eine ähnliche Faszination und Bildsprache lässt sich auch auf IT-Systeme und eben ihre Verzahnung als Landschaft sowie den darunter verborgenen Geschäftsprozessen anwenden. Dann halten IT und Business-Consultants für gewöhnlich andächtig inne. Eine weitere Parallele, wenn auch bewusst überspitzt: Wie in der Geologie haben auch manche Systemlandschaften von Händlern und Herstellern die Eigenschaft sich nur langsam – gefühlt über Millionen von Jahren – zu verändern. Doch es geht auch anders.

Systemlandschaft modernisieren
Quelle: pexels | Bearbeitung: dotSource
Eines der schönsten Worte im interaktiven Handel, ist der Begriff der Systemlandschaft. Wie vor einem Bergpanorama hält man andächtig inne. Egal, ob schroffe Anhänge oder unverrückbare steinerne Strukturen mit wenigen Gipfeln. Täler und Höhlen mit vereinzelten Hütten und schier unüberwindbaren Schluchten dazwischen. Bergmassive, die das Wetter und somit den Ernteerfolg ganzer Regionen bestimmen. Eine ähnliche Faszination und Bildsprache lässt sich auch auf IT-Systeme und eben ihre Verzahnung als Landschaft sowie den darunter verborgenen Geschäftsprozessen anwenden. Dann halten IT und Business-Consultants für gewöhnlich andächtig inne. Eine weitere Parallele, wenn auch bewusst überspitzt: Wie in der Geologie haben auch manche Systemlandschaften von Händlern und Herstellern die Eigenschaft sich nur langsam – gefühlt über Millionen von Jahren – zu verändern. Doch es geht auch anders.

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Digitalisierung der Versicherungslandschaft [5 Lesetipps]

Source: Got Credit
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Versicherungen sind einer der altmodischsten, analogsten Kundenservices, die es gibt. Versicherungsunternehmen investieren viel Geld in Werbung; dennoch ist die Kundenzufriedenheit häufig sehr gering. Digital ist die Zukunft und die Customer-Experience steht im Zentrum der digitalen Transformation. Vernetzte Geräte, Big-Data und intelligente Automatisierung gestalten den Wandel zu profitableren Geschäftsmodellen; sie geben Investoren und Unternehmern mehr Anlass, in der Versicherungsbranche aktiv zu werden.

Die Digitalisierung des Kundenalltags hat einen großen Einfluss auf alle Sektoren und zwingt sie dazu, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken, wie es derzeit etwa in der Automobilbranche und dem Bildungssektor geschieht. Ständige Innovation und schnelle Entwicklung von Technologien ermöglichen es den Menschen, sich anzupassen, zu lernen, Veränderungen voranzutreiben und sogar den Status quo zu revolutionieren.

Im digitalen Zeitalter wollen Verbraucher umfassend informiert werden, Feedback bekommen und bequem von zu Hause aus (oder per Smartphone) in weniger als 15 Minuten eine Police abschließen können. Sie erwarten guten, preiswerten Service. Allerdings ist die Customer-Experience bei traditionellen Versicherungen für gewöhnlich noch immer zeitintensiv und mit hohen Beiträgen und dubiosen Prozessen verbunden, die bei Verbrauchern oft zu Frustration führen.

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Autoindustrie: Die digitalen Innovationstreiber sind angekommen! [5 Lesetipps]

Source: pexels
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Seitdem Autos eine wesentliche Notwendigkeit zugeschrieben wird, hat die Menschheit darüber spekuliert, wie das Auto der Zukunft aussehen könnte. Der K.I.T.T-Prototyp, den Michael Knight in der bekannten 80er-Jahre-Serie Knight Rider fuhr, zeigte bereits, dass die Autos der Zukunft vor allem intelligent sein würden. 30 Jahre später sind Autos – durch das Aufkommen von Uber, die Sozialisierung mobiler Endgeräte und die Entwicklung von Hochtechnologien wie Cloud-Computing, Big-Data und dem Internet of Things – zunehmend intelligent und in naher Zukunft noch autonomer, hypervernetzt und sozial.

Dieses neue Szenario ist mit großen Veränderungen verbunden, die die gesamte Automobilbranche und sogar von ihr abhängige Märkte empfindlich zu stören drohen. Alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette der Autoindustrie müssen gegenüber dem Tempo und der enormen Transformation, wie sie in anderen Branchen erlebt wird, aufmerksam sein. Die “Engineering Excellence” der alten Schule, bei der Handling, Sicherheit und Datenblatt-Werte im Mittelpunkt standen, wird diesmal nicht ausreichen, um die neuen Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu meistern. Deshalb müssen alle Beteiligten auf dem Weg zur digitalen Transformation Gas geben, wenn sie nicht auf der Strecke bleiben wollen.

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