Übernahme-Welle: Wie sich die Digitalwirtschaft fit für die zweite Jahreshälfe macht [5 Lesetipps]

Schlankheitskur in der digitalen Wirtschaft
Foto: Alan Cleaver
Nachdem wir vergangene Woche das Sommerloch 2015 ausriefen, müssen wir doch feststellen, dass zumindest auf den Kartellämtern dieser Welt kein Urlaubsfeeling aufkommen will: In Bezug auf Übernahmen geht es gerade bei einigen schon länger in Schieflage geratenen Unternehmen Schlag auf Schlag: Printus übernimmt OTTO Office, die Telekom 7700 Mobilfunk-Standorte der Telefónica Deutschland, Ebay Enterprise geht für $925 Mio. an Innotrac. Was diese Übernahmen gemeinsam haben? Hier versuchen sich drei Dickschiffe in Form zu bringen, indem sie schwierige Geschäftsfelder losschlagen.

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Digitale Transformation: Wenn Kennzahlen & Reports das mittlere Management ablösen

scrum
Foto: Nguyen Hung Vu
In Startups ist es seit je her das Ziel, den Headcount niedrig zu halten. Lean Startup nennt man das. Dieser Ansatz hat längst Eingang in größere Unternehmen gefunden. Wer gegenüber der digitale(re)n Konkurrenz wettbewerbsfähig bleiben will, muss hart zwischen nötigem und zu starkem Wachstum seiner Mitarbeiter kalkulieren.

Dank der Digitalisierung können zahlreiche Bereiche in Unternehmen technisch gestützt und damit durch weniger Mitarbeiter betreut werden, als das noch vor zehn Jahren der Fall gewesen wäre.

Davon sind jedoch längst nicht mehr nur administrative Posten betroffen. Wer hierbei beispielsweise an den Picker im Logistikzentrum denkt, der von selbstfahrenden Regalen, Roboterarmen und Beförderungsanlagen ersetzt wird, denkt zu kurz.

Auch das mittlere Management ist zunehmend betroffen: Die neuen Entscheidungsfinder sind Daten.

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Die digitale Transformation schafft die Dienstleistungsgesellschaft ab

Grafik:Matthew G
Grafik:Matthew G
Die digitale Transformation findet nicht nur in Unternehmen statt, sondern erfasst immer weitere Teile der Gesellschaft. Egal ob Autoindustrie, Politik oder Bildungssystem – überall wird auf Digitalisierung gesetzt. Welche Folgen hat das aber auf das Individuum? Schafft die digitale Transformation die Dienstleistungsgesellschaft ab und was kommt danach?

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Deutsche Banken in der Digitalen Transformation: PayPal gefährlich werden – kann das klappen?

Grafik:Carsten Frenzl
Grafik:Carsten Frenzl
Es scheint ein aktueller Trend zu sein, dass sich alteingesessene Unternehmen zusammenschließen, um großen Tech-Konzernen endlich mal die Stirn zu bieten. So soll das Netzwerk Pangaea, bestehend aus CNN, The Guardian, The Economist, The Financial Times und Reuters, gegen die Werbenetzwerke von Facebook und Google schießen. “Gemeinsam sind wir stark” – denken sich wohl auch deutsche Banken, die Ende des Jahres (!) eine Konkurrenz zu PayPal auf den Weg bringen wollen.

Der allgemeine Tenor dazu ist allerdings alles andere als positiv. Schon von vornherein wird von einem Flop gesprochen, den sich die Banken auch sparen können. Dabei ist noch nicht einmal der späte Start eines solchen Dienstes alleine Schuld an der Misere, sondern die fehlende Flexibilität von Banken in Zeiten der Digitalisierung. Kann ein Online-Payment-Dienst von deutschen Kreditinstituten erfolgreicher werden als PayPal?

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Der digitale Point-of-Sale lässt Fragen offen

The Inspiration Store
»The Inspiration Store« von eBay: Sieht so die Zukunft des Handels aus? (Foto: eBay Presse)
Wie wird das Geschäft der Zukunft aussehen? Diese Frage beschäftigt den klassischen Einzelhandel ebenso wie immer mehr Pure-Player. Amazon ist nur das prominenteste Beispiel für ein Unternehmen mit digitaler DNA, das den Schritt in den stationären Handel wagte.

Die Gründe dafür sind nicht von der Hand zu weisen: Langfristig fehlen Pure-Playern der direkte Kundenkontakt sowie Touchpoints, an denen Kunden mit der Marke in Berührung kommen. Es braucht wesentlich mehr Marketingbudget, um in Erinnerung zu bleiben. In der Kohlenstoffwelt fällt es Menschen eben immer noch leichter, Vertrauen zu fassen, als in der digitalen Sphäre. Nicht umsonst pflastern derzeit selbst die digital-affinen Rocket Internet Berlin mit Plakaten zu:

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Prozesse und Rollen im digitalen Handel

Grafik:Kool Cats Photography
Grafik:Kool Cats Photography
Social CRM, Personalisierung, Behavioural Targeting, Big Data – gefühlt vergeht keine Woche, schon gar nicht während der CeBIT, ohne ein neues Buzzwort zum Thema Digitalisierung. Jeder Begriff beschreibt einen Teilaspekt davon. Ihr gemeinsamer Nenner ist, dass sie alle letztendlich darauf abzielen, Kunden effektiver und persönlicher anzusprechen. Das Kundenerlebnis ist die Summe all der Buzzworte.

Durch die Digitalisierung des Kaufprozesses ist es möglich, sämtliche Prozesse konsequent nach der Customer Experience auszurichten. Durch Daten kann die Customer Journey digital abgebildet, über alle Kanäle hinweg gemessen und analysiert werden. Zumindest ist dies technisch möglich, die reibungslose Umsetzung ist dann doch eher noch Fantasie von Online Marketern.

Dennoch – dank der Vielzahl an Kommunikationskanälen entsteht ein kurzer Draht zum Kunden, wie es ihn so noch nie zuvor gab. Entscheidend ist, ob von den Unternehmen etwas daraus gemacht wird und inwieweit Organisationen auf die sichtbar gemachten Kundenansprüche reagieren.

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Grabenkämpfe, Börsengänge und Übernahmewellen: Wie gehen Händler und Hersteller mit den Folgen der Digitalisierung um?

E-Commerce Monpoly
Grafik: Daniel Broche
E-Commerce ist nicht genug, stellten wir vergangene Woche fest. Wie kommt es dazu? Einerseits liegt es in der Natur der Sache: Häufig beginnen E-Commerce Projekte mit Bedarf nach einem Onlineshop und münden dann in eine Reihe von Folge- oder Vorprojekten, da sich im Unternehmen ungeahnte Baustellen auftun oder das pure Vorhandensein eines Onlineshops die zu lösenden Probleme im Unternehmen nicht aus der Welt schafft.

Der Grund dafür ist, dass E-Commerce längst ein komplexes Geschäft geworden ist, das abteilungs- und disziplinübergreifend betreut werden muss. Und die Anforderungen steigen.

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Digitale Transformation: E-Commerce ist nicht genug

Digitale Transformation
Foto: Juan Tello
Das Buzzwort 2014 lautete mit Sicherheit »Digitale Transformation«: Das Thema bestimmte die Diskussionen auf den einschlägigen Konferenzen wie kein anderes. Endlich ist in Wirtschaft und Politik das angekommen, was »Tech-Evangelisten« schon seit Jahren predigen und »Digital Natives « als selbstverständlich ansehen – unsere Welt wird bis in die letzte Faser digital. Deshalb beschäftigt uns dieses Thema als Digital-Agentur ganz besonders.

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Forrester-Analyse: Kluft zwischen Mobile-Brands und Nachzüglern wird 2015 wachsen

Mobile Mindshift
Grafik: Matt Jones
Forrester erwartet für 2015 eine wachsende Kluft zwischen Marken und Händlern, die bereits über eine Mobile-Strategie verfügen und in diesem Bereich investieren und denen, die das noch auf die lange Bank schieben. Im Bereich Mobile sollen im neuen Jahr die Schlachten geschlagen werden, da Konsumenten zunehmend Information in Echtzeit und ihrem aktuellen Kontext angemessen erwarten. In den USA denken bereits 18 Prozent der Onlinekunden so, 30 Prozent bewegen sich in diese Richtung des “Mobile Mindshift”.

Doch während der Wandel der Denkweise beinahe automatisch passiert, ist der Wandel der internen Organisation, von Ressourcen und Prozessen mit hohen Investitionen verbunden. Die als Vorreiter agierenden Unternehmen haben hinsichtlich Erfahrung, Zeit als auch Kapital schon einigen Vorsprung zwischen sich und der Konkurrenz gebracht.

Weitere Mobile-Prognosen von Forrester besagen:

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Herausforderungen im B2B: Es geht um mehr als Amazon Supply

B2B ist mehr als die Beschaffung von Verbrauchsgütern
Foto: Gemma Stiles
“Das Rennen um das Amazon des B2B-Handels ist eröffnet” titelt die WSJ und zählt die wachsende Zahl der Player im B2B-Commerce auf: Contorion, Würth, Zoro Tools (Grainger). Industrie- und Handwerkerbedarf wird sexy oder zumindest als attraktive Nische entdeckt. Dementsprechend wird mit dem Frühjahr 2015 für den Markteintritt von Amazon Supply gerechnet. Erwartet wird im Zuge dessen auch, dass B2B-Player künftig dem für den B2C-Handel typischen Preiskampf und der Bedrohung durch Amazon ausgesetzt sein werden.

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