Neue Initiative: Was wollen die “Women in E-Commerce”?

Women in E-Commerce
Screen: Women in E-Commerce

Es lässt sich nicht viel drum herumreden, die E-Commerce Szene ist noch immer in Männerhand. Die galt lange als Techie-Spielart des Handels, in der man sich mehr um Systemlandschaften, Schnittstellen und Serverwartung kümmert als um die Frage, wie es Kaufimpulse zu wecken gilt.

Dieser Zustand hat sich längst gewandelt. In den letzten Jahren überlegen Händler, Systemanbieter und Agenturen unter Schlagwörtern wie Emotionalisierung und Female Commerce, wie man online Kauferlebnisse erschaffen kann. Der weibliche Blick als Weiterentwicklung bisheriger E-Commerce Konzepte hat sich einen festen Platz auf der Agenda der E-Commerce Dauerthemen erkämpft.

Aus diesem Grund empfand ich es als längst überfällig, als ich davon las, dass sich eine Gruppe mit dem Namen “Women in E-Commerce” zusammenfindet. Bei näherem Hinsehen stellen sich mir allerdings einige Fragen. Jochen Krisch hat bereits angemerkt, dass ausgerechnet der Händlerbund vorprescht. Während dies jedoch eher als Kritk an der Organisation selbst zu verstehen ist, will mir das Ziel der “WIE” nicht recht einleuchten.

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Zalando alt aussehen lassen als Ziel – Mein Rückblick auf die K5 2014

K5 LogoPerfekt getimed vor dem Oktoberfest-Startschuss lud Jochen Krisch in diesem Jahr zum vierten Mal zur K5 nach München. Als K5-Liga-Mitglied war die Veranstaltung auch für uns ein Highlight des E-Commerce-Herbstes. Thematisch ging es in diesem Jahr wie immer um Innovation und Wachstum im digitalen Handel, wobei der Fokus auf typische Exceed-Themen ausgeweitet wurde.

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Gender Commerce: Top-Marken begeistern Frauen & Männer

Gender Marketing
Foto: D. Sharon Pruitt
Female bzw. Gender Commerce ist mehr als ein Trendthema. Onlineshops, die auf eine bestimmte Zielgruppe anlegen, müssen auch auf geschlechterspezifische Anforderungen hin optimiert werden. Beispielsweise gehört es für ein Unternehmen, dessen Umsatz zu 90 Prozent auf das Konto von Frauen geht, schlichtweg zur Kundenorientierung, sich auf die Bedürfnisse der weiblichen Kundschaft zu konzentrieren.

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Frauen lieben Multichannel und Video-Shopping [5 Lesetipps]

Shoppingverhalten von Frauen
Foto: Matteo Paciotti
Seit 2012 geht die KauFRAUsch-Studie dem weiblichem Shopping-verhalten auf den Grund. Auch in diesem Jahr gibt es überraschende Erkenntnisse, die neue Aspekte in die Diskussion bringen.

So lassen die Umsatzzahlen erkennen, dass Frauen Multichannel-Händler den Pure-Playern vorziehen: Laut bvh sank der Frauenanteil unter den Käufern von reinen Onlinehändlern 2012 auf 42 Prozent, in den Vorjahren lag er noch bei 46 bzw. 44 Prozent. Ein anderes Bild ergibt sich im Multichannel-Handel. Dort stehen 14,76 Milliarden Euro Umsatz durch Frauen 7,15 Milliarden Euro durch Männer gegenüber.

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KauFRAUsch2013: Aktuelle Zahlen zu Female Commerce [5 Lesetipps]

Aktuelle Zahlen zu She Commerce
Foto: D. Sharon Pruitt
Für die Online-Befragung KauFRAUsch2013 der GIM Gesellschaft für innovative Marktforschung mbh wurden im September 726 Frauen zu ihrem Online-Kaufverhalten befragt. Neben der Abfrage der Studieninhalte aus dem vergangenem Jahr gibt es außerdem ein Ranking der bekanntesten Onlineshops Deutschlands aus weiblicher Sicht.

Erneut wurde abgefragt, was Frauen aktuell beim Online-Kauf wichtig ist, wie sie das Internet nutzen und welche sozialen Netzwerke und Onlineshops sie bevorzugen. Eine der Haupterkennt-nisse: Frauen holen bei der Internetnutzung weiter auf. Die mehrmals tägliche Nutzung stieg im Vergleich zu 2012 von 80 Prozent der Befragten auf 85 Prozent. 42 Prozent nutzen das Internet von unterwegs, im vergangenen Jahr waren es nur 31 Prozent. 44 Prozent der Frauen besitzen ein Android-Smartphone, 17 Prozent ein iPhone.

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Beratung und Inspiration an erster Stelle: Interview mit Kisura

Kisura LogoNachdem Startups wie Outfittery und Modomoto das (männerdominierte) Modell Curated Shopping bereits sehr erfolgreich etabliert haben, ist kürzlich mit Kisura der erste Personal-Shopping-Service nur für Frauen gestartet. Uns hat besonders interessiert, wie das Geschäftsmodell für die weibliche Zielgruppe angepasst wurde, die ja bekanntlich zu den letzten Rätseln im E-Commerce zählt. Wir haben mit Geschäftsführerin Tanja Bogumil über Curated Shopping und Gender Commerce gesprochen.

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Die Genderfrage gibt es auch im E-Commerce [5 Lesetipps]

Gender Commerce, Female Commerce
Foto: Fotolia

Nicht nur in Behörden, Universitäten und Zeitungen macht man sich Gedanken zum Thema Gender. Eine der spannendsten Fragen im Handel ist, ob Frauen anders shoppen – und wenn ja, wie Onlineshops gestaltet sein sollten, um Frauen beim Shoppen nicht auszubremsen.

Einerseits gibt es gute Gründe, warum Frauen anders einkaufen. Diese Erkenntnisse sind auch in der Praxis angekommen: Mit SHECommerce gibt es bereits spezialisierte Unternehmensberatung zum Thema. Die PR-Agentur Frau Wenk setzt nicht nur intern auf Frauenpower – auch kundenseitig will man künftig bevorzugt mit von Frauen geführten Unternehmen arbeiten.

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Mobile Payment bei uns zum Scheitern verurteilt? [5 Lesetipps]

Mobile Payment Creative Commons
Foto: Håkan Dahlström (flickr.com)
Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft ließ letzte Woche verlauten, der deutsche Markt sei noch nicht reif für Mobile Payment.
Dem ist einerseits klar zuzustimmen, der Bezahlmarkt ist überhitzt, sehr unübersichtlich und dass wir Deutschen an Bargeld und der guten alten Rechnung hängen, ist hinlänglich bekannt.

Andererseits, ganz so einfach ist es dann doch nicht. In bestimmten Nischenfunktionen ist Mobile Payment bereits Alltag. Entscheidend ist (wie so oft), dass es einen klaren Mehrwert gibt und die Frage nach dem Warum eindeutig beantwortbar ist.

Naheliegend ist daher, dass sich Mobile Payment nichtdestotrotz bei Vorgängen durchsetzt, bei denen man ohnehin das Smartphone in der Hand hat. Paradebeispiel ist die myTaxi-App. Man bestellt das Taxi per App, dann kann man es auch gleich damit bezahlen. Mobile Payment ist hier ein logischer Schritt. Da sagen auch die deutschen Kunden nicht nein.

Eine schöne Diskussion zum Thema findet sich in den Kommentaren auf deutsche-startups.de.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Auch Frauen wollen finden – ein Plädoyer gegen Female Commerce

Female Commerce
Foto: snaiwedu (Flickr.com)
Was wollen Frauen beim Onlineshopping? Natürlich inspirierende Bilder, emotionale Texte, Shops die nicht zu technisch wirken, sondern zum Entdecken einladen. Frauen, als das emotionalere Geschlecht, möchten begeistert und überrascht werden. Stöbern statt finden, lautet die Devise für “Female Commerce” unter den E-Commerce-Weisen.

So weit, so gut – Emotionalisierung ist ein wichtiges Stichwort für Onlineshops. Ob man mit Bildwelten und Storytelling arbeitet oder nicht, kann einen großen Unterschied bei der Formung eines USPs und der Konversion machen. Der Kaufprozess beginnt nicht immer mit einem konkreten Mangel, oft genug liegt die Initialzündung eines Kaufes beim Stöbern. Dazu passt auch, dass Kataloge in Form von Magalogen und E-Katalogen wieder auf dem Vormarsch sind. Die Bildwelten regen eher zum Kauf an, als der Blick auf die Navigation eines Onlineshops. Auch der Erfolg von Pinterest als Trafficlieferant spricht für sich.

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Minenfeld Female Commerce? 5 Lesetipps der Woche

Nicht nur im E-Commerce tut man sich schwer, eine geeignete Ansprache für die weibliche Kundschaft zu finden: Vergangene Woche sorgte die Meldung, dass Media Markt jetzt sogenannte Frauenzonen in seinen österreichischen Filialen testet, für Spott und Entrüstung. Pinke Produkte in lauschiger Atmosphäre und schon brummt das Geschäft? So einfach ist es dann doch nicht.

Aber auch nicht so schwer wie gedacht, wie ein Blick in die Modebranche verrät.

Pippa & Jean revolutionieren die Shopping Party

Pippa & JeanDass Female Commerce auch zeitgemäß und mit Technikeinsatz im engeren Sinne geschehen kann, zeigt beispielsweise das Schmuck-Start-Up Pippa & Jean: Durch die Kombination aus Beratung, Online Community, Multi- und Social Media holen sie Shopping Partys ins Jahr 2012.

“Color Forecast” von Pimkie

Color Forecast PimkieDie Modekette Pimkie beantwortet mit dem “Color Forecast” die Frage, welche Farben gerade im Trend liegen – in Echtzeit. Möglich wird das durch in europäischen Modehochburgen aufgestellte Webcams. Anhand der Kleidung der Passanten errechnet eine Software die aktuellen Trendfarben und schlägt entsprechende Angebote aus der Pimkie Kollektion vor.

Hello Style auf Youtube

Hello StyleWachsender Popularität erfreut sich das Fashion Gemeinschaftsprojekt Hello Style auf Youtube, bereits über 600.000 Videoaufrufe zählt der Kanal seit dem Start am 14. April. Direkt verkauft wird nichts, jedoch entsteht durch Empfehlungen und den Einsatz von Pinterest jede Menge Traffic auf die vorgestellten Labels und Kleidungsstücke.

Was sich diese Woche sonst in E-Commerce und Social Media bewegt hat, findet ihr in unseren Lesetipps:

SEO Ranking Faktoren Deutschland 2012: Infografik

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