Dynamics Marketing end-of-service bekanntgegeben – Microsoft räumt auf, was nun?

Quelle: pexels
Quelle: pexels

Nachdem Microsoft seine Lösung “Microsoft Dynamics Marketing” seit November 2016 nicht mehr für Neukunden lizensiert, teilte das Unternehmen am 18. August nun das endgültige Datum des end-of-service mit. Stichtag für das umlegen des Schalters ist der 15. Mai 2018.

Zögerliche Nutzer können die Hoffnung auf ein langsames – also wirklich laaaaaangsames – Ausschleichen nun begraben. Oder anders: Du hast ab jetzt genau 9 Monate Zeit, deine Zeit NACH Microsoft Dynamics Marketing zu gestalten! Für Unbelehrbare: Das klingt nach viel mehr Zeit, als es ist!

In seiner sogenannten Awareness Notification schlägt Microsoft den Wechsel zu Dynamics 365 for Marketing oder Adobe Marketing Cloud vor. Schauen wir genauer hin, was das Ende von Microsoft Dynamics Marketing für den Softwarehersteller und seine Nutzer bedeutet.

Zum Beitrag
(2 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Rückenwind für Microsoft durch Digitalisierung [Kommentar]

Foto: dotSource
Foto: dotSource
Glaubt man dem aktuellen Netzwelt-Rummel, ist das Erste, woran Nutzer beim Thema “Microsoft” denken, das Malprogramm Paint. Es ist nicht klar, ob die Tweets der Empörung im Sommerloch nur lauter wirken. Fakt ist jedoch, dass Microsoft nun bekannt gab, dass man Paint ab Herbst weiter über den Appstore beziehen könne. Die, nach Aussagen Microsofts, als veraltet geltende Software wird nun nach 32 Jahren also vorerst nicht eingemottet.
 
Was dieses kleine Stück PR-Zeitgeschichte jedoch deutlich macht: Microsoft ist alt und für viele Nutzer haftet an der Marke immer noch der Charme des Dreamy Bill Gates Meme. Der durchschnittliche Digital-Native begann seine PC-Karriere mit Win 3.1, 95 oder 98. Den Systemen, deren verlässlichste Komponenten der Blue-Screen und eben Paint waren. Viele – insbesondere jene, die sich der Kreativbranche zurechnen – nutzen heute längst Apple-Produkte. Die Anderen, die sich tatsächlich für IT interessieren, schwören auf Linux.
 
Dennoch: Ganz so düster stehen die Zeichen für Microsoft nicht. Nicht nur gilt der Satz, dass Totgeglaubte länger leben – nein, Microsoft erlebt eine Renaissance. Insbesondere im Rahmen der Digitalisierung. Zeichnete sich die Digitale Boheme noch vor einem Jahrzehnt durch MacBooks aus, nutzen hippe Outlaws mittlerweile Surface-Produkte. Blasphemie! Und vielleicht das Momentum, in dem sich Geschichte wiederholt. War das Jauchzen einst groß, als man via Bootcamp auch Windows auf den Mac brachte, bricht sich jetzt die Frage bahn: “Gibt es das auch für Windows?”

Zum Beitrag
(3 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...

ERP und Shopsystem – genügen zwei Systeme für erfolgreichen Handel?

Das Buzzwort der Stunde heißt „Digitale Transformation“. Doch was bedeutet es? Genügt es, jeden Mitarbeiter im Unternehmen mit einem Computer auszustatten? Folgt man Thorsten Dirks Zitat, liegt die Antwort auf der Hand: Nein!

» Wenn Sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben Sie einen scheiß digitalen Prozess.
Thorsten Dirks (Telefonica Deutschland) «

Vielmehr bedeutet digitale Transformation bestehende Geschäftsmodelle und Prozesse mit Hilfe digitaler Systeme effizienter zu verknüpfen und in großen Teilen zu automatisieren. Da Unternehmen für gewöhnlich aus vielen spezialisierten Einheiten bestehen, die ihre eigenen Systeme nutzen, sieht die Verzahnung der Teilsysteme auf dem Papier meist leichter aus, als es in der Realität ist. Daraus ergeben sich zwei Handlungsmöglichkeiten: Entweder man beginnt von Null und baut eine neue Systemlandschaft oder man modernisiert die bestehende.

Zum Beitrag
(2 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...