Distributed Commerce: Überall einkaufen mit noch weniger Klicks

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Distributed Commerce sorgt dafür, neuen Kundenerwartungen im E-Commerce noch besser gerecht zu werden. Der Erfolg von Content- und Social Commerce macht längst deutlich: Onlineshopping beschränkt sich nicht mehr auf die reine Suche nach Produkten im Netz oder den direkten Kauf im Shop. Ob Instagram, Facebook, Snapchat oder TikTok – User dieser Seiten sind dort nicht initial unterwegs, um zu shoppen, werden aber immer öfter durch gelungene Momente der Inspiration dazu verleitet, bzw. weitergeleitet.

Und genau hier setzt Distributed Commerce an. Denn immer weniger User wollen ihre Social Media Kanäle verlassen müssen, um einem Kaufanreiz zu folgen, der sie dort angesprochen hat. Wie schaffen es Unternehmen also, auf den Feeds von Hunderten, Tausenden oder eben Millionen zu erscheinen und sie davon zu überzeugen, gleichzeitig einen Kauf zu tätigen? Lasst uns einen Blick auf reale Anwendungen von Distributed Commerce werfen, um diese Fragen zu beantworten.

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Zukunft Mobile Commerce

Seit einigen Jahren haben sich verschiedene Optionen für Unternehmen herauskristallisiert, um sich in der digitalen Welt zu positionieren. Über das Erstellen eines eigenen Shops, Onlinegames bis hin zu Verlinkungen zu Facebook oder das Nutzen von Apps sind kaum mehr Grenzen gesetzt.

Für große Verwirrung dürfte insofern die Frage sorgen, welche Kanäle am sinnvollsten zu besetzen sind, um einen größtmöglichen Effekt zu erzielen. Dieses Problem kann auf der Mikroebene natürlich nur individuell in Bezug zu den jeweiligen Unternehmen gelöst werden.

Gesamt gesehen kann jedoch behauptet werden: Der Trend geht in Richtung Mobile Commerce. Dies belegt eine Studie aus dem Jahr 2009 der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company. Die Analyse bezieht sich auf die Prognose, dass im Jahr 2014 25 Millionen Menschen ein Smartphone nutzen werden von denen 20% der Nutzer mobil einkaufen.

Mobile Commerce als bestimmender Trend im Online Handel
Quelle: www.handys-mobile.de

Viele Unternehmer erkennen den Trend, so stimmen fast 80% einer aktuellen Studie der Pangora GmbH und ECC Handel damit überein, dass das Mobile Commerce an Bedeutung gewinnen wird. So schön die Zahlen auch sein mögen, Unsicherheit besteht immer noch über die Umsetzung einer Strategie, um diesen Markt zu bearbeiten.

Ein wenig Klarheit verschafft das vor einigen Jahren erschienene Paper der Arbeitsgruppe Mobile Commerce am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering. Ein Trend läuft in Richtung von Gutschein Coupons. Mittlerweile gibt es bereits Sammeldienste, die Rabatte von bestimmten Onlineshops aber auch stationären Händlern anzeigen. Zum Beispiel kann der Verbraucher mit der Smartphone App Coupies sparen, indem mittels GPRS angezeigt wird, welche Restaurants oder Läden Vergünstigungen anbieten.

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