Content, Commerce und Community: Wie Verlage im E-Commerce punkten

Content im E-Commerce ist einer der Dauerbrenner unter den Themen der letzten Jahre. Kein Wunder, schließlich fordert Google hochwertigen, ausführlichen Content und man munkelt auch Kunden ließen sich so begeistern. Marken und Händler betreiben großen Aufwand, um dementsprechende Inhalte zu schaffen und zu pflegen.

Bei Polyvore stammen die Inhalte zum großen Teil aus der Community, auch so lässt sich Content Marketing umsetzen. Wie es funktionieren kann, erklärt das Fashion-Startup in dieser Präsentation.

Polyvore
Screen: Polyvore

Doch eigentlich sollten ganz andere im Kampf um die besten Inhalte brillieren – die Verlage. Die sitzen schließlich auf einem bereits vorhandenen Content-Schatz, und wissen, wie man schreibt, während das Händler erst lernen bzw. dafür bezahlen müssen.

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Buchhandel im Kampf – Preisbindung, TTIP und Amazon

Grafik:Sam Howzit
Grafik:Sam Howzit
Anfang Januar veröffentliche der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Zahlen, die den stationären Buchhandel als weiterhin erfolgreichen Vertriebsweg sieht. Zwar sei der Umsatz im stationären Geschäft um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, dennoch klopft man sich auf die Schulter, die Digitalisierung sei geglückt und die Leute holt man außerdem noch in die Läden. Dass Thalia zuletzt insgesamt 9000 Quadratmeter Ladenfläche aufgab und Weltbild zu Beginn des vergangenen Jahres Insolvenz anmeldete, stört niemanden mehr.

Krise überstanden und auf in eine rosige Zukunft…oder? Während die stationären Buchläden 1,2 Prozent Umsatzeinbruch hingelegt haben, fiel das Jahresergebnis aller Vertriebswege – Stationärer Buchhandel, Bahnhofsbuchhandel, E-Commerce und Kauf-/Warenhäuser – insgesamt um 2,1 Prozent. Begründungen: Ein starkes Jahr 2013 und das späte Osterfest. Eine Prognose für die nächsten Jahre wird noch nicht gewagt. Wie steht es also um die Zukunft des Buchhandels?

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Warum das Buch nicht sterben wird [Video]

Zeitungssterben Karrikatur
Grafik: Titanic-Magazin.de
Finden Printmedien den Weg in die Zukunft? Angesichts der wachsenden Beliebtheit von E-Books, E-Readern und Tablets erscheint das Vielen immer unwahrscheinlicher. Mit beinahe jeder Erfolgsmeldung zu Verkaufs- und Nutzungszahlen digitaler Produkte geht ein Abgesang auf Zeitungen, Zeitschriften und Bücher einher.

Begriffe wie “Zeitungssterben” stellt kaum jemand in Frage. Dabei ist es (trotz aktueller Beispiele wie die Insolvenz der Frankfurter Rundschau) höchst unwahrscheinlich, dass Zeitungen und Printmedien generell, tatsächlich aussterben werden.

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E-Books erleben auch hierzulande ihren Durchbruch [5 Lesetipps]

E-ReaderIm Nachgang der Frankfurter Buchmesse lässt sich eines festhalten – digital lesen ist keine Randerscheinung mehr. Die Bevölkerung wird immer offener digitalen Inhalten gegenüber, fast jeder Vierte nutzt diese regelmäßig. Zwar machen digitale Versionen von Zeitungen und Zeitschriften noch immer den Löwenanteil aus, E-Books holen jedoch in hohem Tempo auf. Elf Prozent der Bundesbürger lesen bereits E-Books, so eine aktuelle Bitkom Studie.

Dabei lässt sich allerdings ein klarer Zusammenhang zum Alter ausmachen, bei Senioren sind E-Books deutlich unbeliebter als in jüngeren Altersgruppen. Die Jüngeren zeigen sich typischerweise offener gegenüber Innovationen. Bei den Jüngsten tritt der Wandel dementsprechend am stärksten zutage: „Am deutlichsten zeigen sich die Veränderungen im Bereich der Kinder- und Jugendmedien“ stellte auch Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, bei der Eröffnungspressekonferenz fest.

Glaubt da jemand an Zufälle, wenn Libri.de verkündet, man heiße von nun an eBook.de?

Unsere Lesetipps der Woche:

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Herausforderungen für die Verlagsbranche im digitalen Zeitalter

Bücher GrafikBevor wir uns in dieser kleinen Serie den Trends im Buchhandel zuwenden, wollen wir uns im heutigen Beitrag mit der Digitalisierung als Hintergrund für den Wandel in der Buchbranche beschäftigen.
Im ersten Teil ging es um die Rolle des Autors in diesem Umwandlungsprozess.

Der ist vor allem durch die rückläufige Zahl der verkauften Bücher gekennzeichnet, es entsteht ein immer stärkerer Wettbewerb zwischen Buchhandlungen und dem Online Buchhandel. Der Markt war schon länger starken Konzentrationsprozessen unterworfen, man denke nur an die zahlreichen Buchhandlungen, die Thalia Schritt für Schritt übernommen hat.

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Sang- und Klanglos: Studenten-Bücherbörse Bookya ist offline

Bookya Bücherbörse für Studenten ist offlineLange war es still um Bookya, der Plattform, auf der Studenten ihre gebrauchten Bücher loswerden und sich für das nächste Semester eindecken konnten. Nun ist Bookya.de offline, ohne dass es eine Ankündigung oder eine Meldung über die Gründe gegeben hätte.

Besonderheit der 2007 gegründeten Bücherbörse war der lokale Fokus, wodurch die Studenten sich unkompliziert auf dem Campus treffen und dabei Versandkosten sparen konnten.

Vermutlich hat es Bookya nicht geschafft, dauerhaft die kritische Masse der sich ständig erneuernden Studentenschaft zu erreichen.
Jetzt findet sich nur noch das Verkaufsangebot für die Domains auf der Seite.

Schade, dass das Konzept, das man heute zum SoLoMo (Social – Local – Mobile) Commerce gezählt hätte, nicht aufging.

Edit 30.07.2012: Mehr zu den Hintergründen findet ihr bei deutsche-startups.de

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Pottermore, Small Demons & Everything Butt Art weisen den Weg in die Zukunft des Buches

Während in Deutschland noch immer über Chancen und Möglichkeiten im Buchhandel diskutiert wird, werden im englischsprachigen Raum längst Nägel mit Köpfen gemacht.

Scheinbar unumgängliche Instanzen wie Verlage und Händler verlieren an Bedeutung, die Grenzen zwischen der Welt in den Büchern und unserer eigenen lösen sich auf.

Wir stellen euch neben dem bekanntesten Beispiel Pottermore noch zwei weitere spannende Projekte vor, die nicht nur den Buchhandel, sondern auch unseren persönlichen Zugang zu Büchern verändern werden.

1. Pottermore

Pottermore Screenshot

Formal betrachtet ist Pottermore eine Verkaufsplattform, über die die Harry Potter-Saga im Hörbuch- und E-Book-Format angeboten wird. Die Autorin umgeht damit die die Infrastruktur des Buchmarktes. Doch das ist nicht der einzige Rahmen, der hier gesprengt wird:
Pottermore ist gleichzeitig eine Community-Plattform, die Elemente eines Online-Spiels mit einschließt. Die Fans betreten die Welt des berühmten Zauberlehrlings, werden beispielsweise einem Hogwarts-Haus zugeteilt, lernen Zaubersprüche und können sich mit anderen Nutzern duellieren. Außerdem erhalten sie Zugriff auf zusätzliche Inhalte, Hintergrundinformationen und Notizen.

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Zukunftsmodelle in der Online-Buchbranche

Soeben habe ich einen interessanten Artikel über die Zukunft der Buchbranche auf Exciting Commerce gefunden. Momentan verharren Verlage noch in alten Strukturen und erreichen eine zunehmend kleiner werdende Käuferschicht,was den stationären Handel betrifft.

Laut einer GfK-Studie nimmt der Online-Anteil innerhalb der Buchbranche seit vier Jahren kontinuierlich zu und durch die vielen Online-Angebote wird der Markt für Bücher immer fragmentierter. Über klassische Wege können Autoren bei einem bereits renommierten Verlag ihr Werk anbieten und von dessen Namen und Strukturen profitieren oder sich und ihr Werk über Online-Anbieter auf eigene Faust vermarkten.

Für Shopbetreiber wird in Zukunft relevant sein die Möglichkeit für Autoren bereitzustellen, um die Produkt- bis hin zur Preisgestaltung oder auch die gesammte Vermarktung einfach umsetzbar zu machen.
Ein Service, der das Publizieren vereinfacht ist epubli.

Zukunftsmodelle in der Online-Buchbranche

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PONS startet kostenloses Online-Wörterbuch

Seit Oktober bietet nun auch der bekannte Wörterbuch-Verlag PONS mit PONS.eu ein kostenloses Fremdsprachen-Lexikon im Internet an.

Derzeit lassen sich dort über 3,5 Millionen Wörter in fünf verschiedene Sprachen übersetzen. Zur Wahl stehen Übersetzungen in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Polnisch. Neben weiteren Sprachen ist in der Zukunft auch eine mobile Version für Smartphones geplant. Das Angebot soll dauerhaft gratis zur Verfügung stehen und sich durch die Einblendung von Werbung finanzieren.

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