Gamification: Diese App macht dein Leben zum Spiel! [Netzfund]

Gamification Habitica App
Quelle: Habitica

Wohnung aufräumen, Spülmaschine einräumen und Steuererklärung machen. Volle To-do-Liste und keine Lust? Das kennen wir doch alle! Seine inneren Dämonen zu überwinden, fällt vielen schwer.

Kein Wunder also, dass die App-Stores von Apple und Android in Sachen Life-Management eine ganze Menge zu bieten haben. Von langweiligen Aufgabenlisten bis zu wirklich ausgefallenen Anwendungen. Mit der folgenden App machst du dein Leben zu einem Rollenspiel und die unliebsamen daily Tasks zur Quest.

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E-Commerce in Games: Die etwas anderen Shops

GoodGame Empire

Unternehmen wie InnoGames und GoodGames sind bekannt für zeitvertreibende Online-Spiele, die für Casual Gamer gedacht sind. Doch die Spielehersteller haben zudem weit mehr mit der E-Commerce-Branche zu tun, als man auf dem ersten Blick glauben mag. Denn auch ein Shop, der nur virtuelle Produkte für ein Spiel verkauft, will optimiert sein.

Anders als bei Spielen, die man mit einer einmaligen Zahlung kauft, sind Free2Play-Spiele auf die kontinuierliche Zahlungswilligkeit der Spieler angewiesen. GoodGames zeigt beispielhaft, wie eine solche Geschäftsstrategie funktioniert. Auch andere Spieleentwickler, vor allem bei mobilen Apps, nutzen einen Ingame-Shop zur Monetarisierung. Doch wie funktioniert diese Branche, die 2014 immerhin 29,3 Millionen deutsche Spieler an den Display zog?

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Erepublik: Das strategische Social Network Online Game

erepublikErepublik.com – Was ist das? Müsste man es kurz jemandem erklären, könnte man sagen, dass es ein gewaltiges Online-Multiplayer-Game ist mit sozialen Strategien, also eine Mischung aus Strategie-Game und sozialem Netzwerk. Völlig kostenfrei.

Das rumänische Startup mit Sitz in Spanien/Madrid wurde im Februar 2007 quasi wortwörtlich erschaffen, in einer neuen Welt. Eine virtuelle Version der echten Welt, in der jeder als Arbeiter, Politiker, Soldat oder Journalist (etc.) Karriere machen und ganz nach oben kommen kann.

erepublik1

Erepublik ist browserbasiert und ist die pure Kommunikation. Gerade Online-Games führen oftmals zu suchtähnlichen Zuständen, die teilweise viele Stunden täglich vernichten. Für Erepublik muss man sich vor allem am Anfang nur zehn Minuten Zeit nehmen. Mehr geht auch gar nicht.

erep

Und so besorgt man sich einen Job, trainiert in der Armee, wird in Konflikt verwickelt, muss sich ernähren, sich um sein Geld kümmern, es anlegen, kann Freundschaften schließen oder in die Politik einsteigen, wenn man nicht schon eine Firma oder einen Verlag gegründet hat. Wirtschaft, Krieg, Macht und Wohlstand sind Inhalte dieses Games, und sie sind bewusst so und nicht anders gewählt.

erepublik2Knapp 127.000 Einwohner hat die neue virtuelle Welt, aufgeteilt in 53 Nationen. Das virtuelle Deutschland hat insgesamt schon ca. 1.500 Einwohner.

Die ersten Wochen verbringt man im Game mit dem Aufbau seiner Existenz. Wie ich in den Kommentaren einiger Techcrunch-Beiträge gelesen habe, haben das viele bemängelt, da es sehr schnell langweilig geworden sei. Dem kann ich nicht zustimmen:

» Erepublik has built an online virtual geo-political simulator that allows the player to “make history” in its virtual world with as little as fifteen minutes of daily game play. And, it is both free and completely browser based, two things that most strategy games are not. «

Wer cheaten will, kann das mit echtem Geld gerne tun. So kann man sich virtuelle Goldanleihen kaufen, oder Features frei schalten, die sich ansonsten erst später im Laufe des Games mit steigenden Erahrungspunkten freischalten lassen würden. Das ist übrigens auch das Geschäftsmodell des Startups: das Verkaufen von virtuellen Gütern an Nutzer, interne Ads von Usern und externe Ads zu Marken. Offensichtlich fährt man damit bisher ganz gut, verschiedene Finanzierungsrunden gab es auch schon.

Sicherlich ist Anfangs eine gewisse Routine vonnöten, wenn man aber erst einmal genügend Erfahrungspunkte und virtuelles Geld gespart hat, eröffnen sich wirklich interessante Möglichkeiten.

Die virtuelle Welt Erepublik wächst weiter und ich muss zugeben, nach drei Wochen fängt es mir gerade an richtig Spaß zu machen.

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GIGA wird nun doch übernommen

Da haben viele Online-Gamer aber noch mal Glück gehabt. Die von Pay-TV-Sender Premiere angekündigte Abstoßung des Gameportals GIGA.de ist nun hinfällig geworden. Ende Mai war geplant das Portal aus dem Netz zu nehmen, was bei den Usern für Enttäuschung und Protest gesorgt hatte. Bereits Ende März würde dem TV-Sparten-Sender die Lichter ausgepustet.

gigaDer Gaming-Anbieter IGN Entertainment hat GIGA nun übernommen und bewegt sich damit zum ersten Mal auf dem deutschen Raum der Gaming-Landschaft.

GIGA bleibt dennoch im Familienkreis, denn IGN Entertainment, der weltweit als größter Gaming-Anbieter zählt, gehört ebenso zum Konzern von Rupert Murdoch, wie Premiere.

Chis Ellis, Senior Vice President & Managing Director International, kommentiert Übernahme:

» Wir freuen uns sehr, GIGA.DE bei IGN Entertainment willkommen zu heißen und unser internationales Network nun auch auf den deutschen Markt auszuweiten. Da der deutsche Gaming-Markt einer der größten in Europa ist und ein enorm großes Potential bietet, hat sich die Integration von GIGA.DE in das IGN Network geradezu angeboten. «

Inwiefern Inhalte nun modifiziert werden bleibt abzuwarten.

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Das Pennergame will international durchstarten

Man darf gespannt darauf warten, ob es zu folgendem Anlass ebenfalls so heftige Reaktionen gibt, wie zum Xing-Online-Game oder zur unerwünschten Lokalisten-Werbung.

„Dossergame”, die eingeenglischte Version des Pennergames aus deutschem Haus soll jetzt weltweit erfolgreich werden und ich fürchte, dass jenes auch funktionieren wird.

dossergame

Aufgabe in diesem Game ist es, aus einem Bettler einen Millionär zu machen. Man beginnt mit Pfandflaschensammeln, Revierverteidigung und Gangfights mit anderen Spielern. Jason Kincaid (Techcrunch) sieht in diesem Spiel eine Kopie von Mob Wars und iMob und stellt den Spielspaß als Erfolgsfaktor weit hinter die soziale Komponente, die zum Erfolg führen könnte. Und in welcher Form das Spiel sozialkritisch sein soll, verstehe ich nicht. Die GTA-Reihe kann man nicht mal als Vergleich nehmen, da wurde keine Subversion zelebriert. Da hat man einfach nur den Gamer bedienen wollen und der Spielspaß war enorm.

Aber Dossergame/Pennergame?

Ein deutscher Erfolgsexport? Wenn das so weit kommt, dann darf man sich zu Recht schämen. Vor allem die Investoren. Und während ich vorhin noch kopfschüttelnd las, dass das UK nun auch Kampagnen startet, die Auswirkungen von Gewaltspielen mit den Konsequenzen von Alkohol-, Drogen- und Tabakkonsum gleichsetzt, kann ich jetzt nur sagen: Los.

Ich bin ehrlich gespannt, ob es dazu auch noch eine Diskussion gibt. Denn Bashing von geschmacklosen Ideen ist ja zurzeit absolut in Mode. Dieses Mal wäre ich sogar auch dabei. Völlig Panne diese Idee.

[via freshzweinull]

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