No Deal! Welche Folgen hat der Brexit für den Onlinehandel?

Brexit
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Der 30. März 2019 wird in die Geschichte eingehen: Erstmals wächst die Europäische Union nicht mehr, sondern sie verliert an diesem Tag eines ihrer 28 Mitglieder. Gemäß Artikel 50 des EU-Vertrags veranlasste die britische Premierministerin Theresa May den Austrittsprozess, nachdem im Sommer 2016 knapp 52 Prozent der Bürger des Vereinigten Königreichs für den Austritt gestimmt haben. Das jahrelang verhandelte Austrittsabkommen zwischen der EU und Großbritannien scheiterte vor dem britischen Unterhaus. Die Konsequenz ist ein sogenannter harter Brexit, ohne verbindliche Regelungen zwischen den beiden Parteien. Welche Folgen hat das nach derzeitigem Wissensstand für den internationalen Onlinehandel? Droht das Riesen-Chaos beim Online-Shopping?

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Online Handel 2017 – Mit Handelskraft Tickets gewinnen! [Verlosung]

Online Handel 2017
Quelle: Online Handel

Unendliche Auswahl, schnelle Lieferung, guter Preis – und das unabhängig von Ort und Zeit. Sind dies noch Wettbewerbsvorteile oder schon Standard? Der stationäre Handel hat nachgezogen und der Online Handel sollte nicht versäumen seinen Vorsprung auszubauen. Das Motto „Coming of Age“ des diesjährigen Online Handel Kongress bringt es auf den Punkt: der digitale Handel wird erwachsen und birgt Chancen und Risiken, auf welche sich Händler in Zukunft einstellen und Antworten parat haben sollten.

An zwei spannenden Networking-Tagen am 07. und 08. Februar findet im Berlin Valley der nun schon 13. Online Handel statt. Teilnehmer können die neuesten Trends, Tools, Methoden und Innovation sowie spannende Best Cases der Branche diskutieren, und sich für die eigene Transformation ihres Onlinekanals inspirieren lassen.

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Virtual Reality – Use Cases für den E-Commerce

Quelle: Halfpoint - Fotolia
Quelle: Halfpoint – Fotolia

Virtual Reality (VR) gilt als Topthema des Jahres. Laut Deloitte soll der Umsatz mit VR bis 2020 allein in Deutschland auf eine Milliarde US-Dollar ansteigen, weltweit sollen es sogar 110 Milliarden US-Dollar werden. Was in der Gaming Branche begann, könnte nun auch den Onlinehandel revolutionieren und Kunden vollkommen neue Shopping-Erlebnisse ermöglichen.

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Tipps für erfolgreiche Logistik zur Weihnachtszeit

Quelle: Lydia
Quelle: Lydia

Nach dem Beginn der fünften Jahreszeit und dem chinesischen “Singles’ Day” macht sich allgemein das Gefühl breit, dass Weihnachten direkt vor der Tür steht. Kunden machen aktiver von der Onlinesuche Gebrauch, einige haben bereits vor dem Black Friday die erste Ladung Geschenke bestellt. Erste Weihnachtspakte wurden schon erfolgreich zugestellt.

Logistikdienstleister wie Hermes oder DHL wärmen sich auf, um die fristgerechte Lieferung jedes Pakets zu ermöglichen. Obwohl sie nicht wirklich im Rampenlicht stehen, spielen sie für den erfolgreichen Kauf eine entscheidende Rolle. Wo liegen ihre größten Herausforderungen und Schmerzpunkte? Wie können sie in diesem entscheidenden Aspekt des E-Commerce glänzen?

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Der Cross-Border-Onlinehandel ist noch immer ein offenes Thema [5 Lesetipps]

Source: nanisimova - Fotolia
Quelle: nanisimova – Fotolia
Obwohl das Internet viele Möglichkeiten für beide – Unternehmen und Verbraucher – bereithält, kaufen nur 15 Prozent der Kunden online in anderen EU-Ländern ein und nur 8 Prozent der Firmen verkaufen grenzübergreifend. Was sind die Gründe dafür?
 
Laut dem Flash Eurobarometer “Companies engaged in online activities” (2015), meinten 51 Prozent der Unternehmen, die online bereits in andere europäische Länder verkauft oder dies zumindest versucht haben, dass die Lieferkosten zu hoch wären, während 38 Prozent von ihnen nicht wussten, welche Regeln dabei zu befolgen wären.
 

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Zukunftsmodelle in der Online-Buchbranche

Soeben habe ich einen interessanten Artikel über die Zukunft der Buchbranche auf Exciting Commerce gefunden. Momentan verharren Verlage noch in alten Strukturen und erreichen eine zunehmend kleiner werdende Käuferschicht,was den stationären Handel betrifft.

Laut einer GfK-Studie nimmt der Online-Anteil innerhalb der Buchbranche seit vier Jahren kontinuierlich zu und durch die vielen Online-Angebote wird der Markt für Bücher immer fragmentierter. Über klassische Wege können Autoren bei einem bereits renommierten Verlag ihr Werk anbieten und von dessen Namen und Strukturen profitieren oder sich und ihr Werk über Online-Anbieter auf eigene Faust vermarkten.

Für Shopbetreiber wird in Zukunft relevant sein die Möglichkeit für Autoren bereitzustellen, um die Produkt- bis hin zur Preisgestaltung oder auch die gesammte Vermarktung einfach umsetzbar zu machen.
Ein Service, der das Publizieren vereinfacht ist epubli.

Zukunftsmodelle in der Online-Buchbranche

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Wachstumsbremse Multichannelmarketing?

ECommerceReport2
Nochmal kurz zur Erinnerung: Durch ein Multichannelmarketing wird versucht Endkunden über verschiedene Wege zu erreichen –  in der Regel sind dies Vertriebs, Leistungs oder Kommunikationskanäle. Diese Strategie kann vorteilhaft sein, um zum Beispiel neue Kundengruppen zu erschließen oder bestehenden Kunden mehr Komfort bei ihrer Bestellung zu bieten.

Eines der Hauptproblemfelder des Multichannelmarketings ist die Kannibalisierung, bei der ein Unternehmen mit sich selbst konkurriert, weil ein Kanal mehr genutzt wird, als ein anderer. Aus Vorsicht wählten Unternehmen eine „ausgewogene Mehrkanalstrategie“, bei der jeder Weg dem anderen nicht entgegensteht.

Der Onlinehandel wurde dabei weitestgehend vernachlässigt. Die ernüchternde Erkenntnis folgte: Laut dem Schweizer E-Commerce Report 2010 der Fachhochschule Nordwestschweiz wurde gerade diese Strategie als Wachstumsbremse entlarvt.

Eine Absage an das Multichannelmarketing bedeutet dies jedoch nicht:

» Einige der betroffenen Firmen stehen mitten in äusserst anspruchsvollen Neupositionierungen. Sie nehmen jetzt eine gewisse Selbstkannibalisierung in Kauf und versuchen, die verschiedenen Verkaufskanäle so aufeinander abzustimmen, dass durch ein vorteilhaftes Zusammenspiel das Leistungsniveau insgesamt erhöht werden kann. «

Eine Strategie in Richtung des Kanals, der sich in einem Wachstumsmarkt befindet, ist hier entscheidend für den Erfolg. Diesen Sinneswandel beschreibt auch Jochen Krisch in einem seiner neusten Blogeinträge mit der Hoffnung darauf, dass dieser anhält.  Die Frage ist natürlich immer noch, ob ein Multichanneling sinnvoll ist und wenn ja, wie die Kanäle miteinander kombiniert werden.

Einige positive Beispiele aus Deutschland gibt es bereits, so wie Tchibo oder die Supermarktkette Plus, die das E-Commerce-Potential ausnutzen. Das Onlineangebot deckt sich hier nicht hundertprozentig mit dem stationären Handel. Die Käufer können aus einer breiten Produktpalette wählen, die nicht in vollem Umfang in den Filialen erhältlich ist. Das Angebot stellt hier eine Erweiterung des stationären Sortiments dar, weshalb der Kanibalisierungseffekt wohl eher gering ausfällt.

Zu hoffen bleibt aber dennoch, dass dieser generelle Wandel nicht nur hauptsächlich den befragten Schweizer Unternehmen vorbehalten bleibt.

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Quelle-Trendstudie “Webshopping 2009”

Nächste Woche wird die Quelle-Trendstudie „Webshopping 2009″ veröffentlicht. Bereits heute hat man schon einige Einblicke erhaschen können, die vor allem für den Online-Handel und speziell für den E-Commerce-Bereich positiv ausfallen.

Von einem Boom, wie die IWB heute schreibt, möchte ich persönlich noch Abstand nehmen, vielmehr ist es eine logische Entwicklung, dass sich das Shoppen mehr und mehr ins Netz verlagert und wächst. Explosionsartig ist was anderes. Trend ist was anderes. Onlineshoppen kommt bei den Deutschen mehr und mehr an, nicht weil es trendig ist, sondern weil die Möglichkeiten größer sind. Liveshopping-Portale und Privatshopping-Clubs dürften besonders davon profitieren, wenn sie es richtig anstellen.

Die Trendstudie (Online-Befragung), die im April 2009 in deutschen Privathaushalten durchgeführt wurde, 1047 Personen im Alter zwischen 18-64 Jahren beinhaltet, hat interessante, aber auch erwartete Ergebnisse zutage gebracht:

Bereits 97,4 Prozent der im Netz aktiven Deutschen haben in den letzten zwölf Monaten online Einkäufe erledigt. 2007 waren es noch 28,1 Prozent weniger.

Auch die Ausgaben beim Einkaufen und die Häufigkeit stieg mit dieser Entwicklung: Etwa ein Viertel der Deutschen (24,3 Prozent) hat „jährlich” mehr als 20 Bestellungen im Internet getätigt.

Knapp die Hälfte der Onlineshopper (44,3 Prozent) will 2009 mehr Geld im Netz ausgeben als im Vorjahr.

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Interessant ist auch die Prognose, die die Bundesbürger selbst abgeben und gute Nachrichten für das Onlineshoppen bringen: 87,7 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass der E-Commerce der Krise trotzen und weiter wachsen wird. In den kommenden fünf Jahren wird das Internet, nach Ansichten von 92 Prozent der Befragten, sogar am stärksten wachsender Vertriebsweg werden.

Wir erwarten gespannt die kommende Woche.

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Full-Service-Internet-Agenturen können von Startups lernen

Full-Service-Internet-Agenturen und -Dienstleister haben zwar das Geschäftsjahr 2008 laut BVDW mit 14,8 Prozent mehr Umsatz abgeschlossen, auch die Prognose für 2009 (ca. 8 Prozent) sieht gut aus, allerdings ist durch das New Media Service Ranking 2009 auch etwas bemerkenswertes zutage gekommen: Die absolute Mehrheit dieser Full-Service-Internet-Agenturen gehen bisher keinen bis wenigen Web-2.0-Aktivitäten nach. Warum?

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In den Top 10 des New Media Service Ranking 2009 befinden sich ausschließlich zwei Agenturen, die neben ihrer Webpräsenz noch hauseigene Weblogs betreiben: SinnerSchrader AG und die Euroweb Internet GmbH. Bis zur Top 50 sind es insgesamt sieben Agenturen, die eigene Weblogs betreiben, bis zur Top 100 sind es noch zwei Hand voll mehr Agenturen. Alles in allem eigentlich nicht sehr viel. Die meisten Agenturen bieten neben ihren Pressestellen auf der Webpräsenz noch Newsletter und RSS an. Das war es dann aber auch schon.

Ein absolut verschwindender Teil nutzt Twitter, geschweige denn Social Networks oder Bookmarks. Verwunderlich ist das schon. Des Weiteren nehmen sich die vorhandenen Agentur-Weblogs kaum branchenrelevanten Themen an, was inhaltlich dazu führt, PR und Firmenneuigkeiten gezielt ins Web-2.0 auszulagern. Die Weblogs, die von Full-Service-Internet-Agenturen betrieben werden, sind im wesentlichen schon aufgrund des Inhalts kaum relevant und eher als Firmentagebuch angelegt. Lediglich das SinnerSchrader-Weblog Fischmarkt bietet regelmäßig web- und branchenbezogenen Content, Kommentare oder Präsentationen, die man schon aufgrund der Leserzahlen als relevant bezeichnen kann.

Viele Agenturen bewegen sich durch dieses Branchensegment, wieso nicht auch im Web-2.0?

Insbesondere Startups benutzen das Web-2.0 um einen Branchen- und Kundenkontakt zu fördern bzw. einen solchen überhaupt erst herzustellen (neben ihren Produkten und Dienstleistungen).

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Erst vergangenen Freitag war auf IWB nachzulesen, dass laut einer Umfrage (mit 374 Teilnehmern) des Preisvergleichportals guenstiger.de die Hälfte der Onlinehändler in Social-Media-Marketing investieren will. Der Grund: Zur Steigerung der Bekanntheit (wofür 68 Prozent der Befragten ein Forum, 45 Prozent ein Weblog einsetzen wollen). Foren und Blogs werden unter Onlinehändlern als besonders bedeutend angesehen. Social Networks und Social Tools stellen für viele jedoch noch Rätsel dar: Gerade mal 23 Prozent nutzen soziale Netzwerke, 18 Prozent nutzen Bookmarks.

Und zur großen Überraschung und wider des Hypes nutzen nur drei Prozent der befragten Onlinehändler Twitter. Ein Drittel dieser Händler investiert noch überhaupt keine Ressourcen in Social-Media-Marketing.

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Es ging in dieser Umfrage lediglich um Onlinehändler, die Zahlen für Full-Service-Internet-Agenturen dürften noch viel geringer ausfallen. Zumindest bei denen, die im New Media Service Ranking erfasst wurden und profitabel arbeiten.

Nun lässt sich natürlich annehmen, dass die meisten dieser Agenturen keine Investitionen in der Web-2.0-Landschaft tätigen wollen, weil man sich bereits einen Kundenkreis erarbeitet hat und bereits bekannt ist. Denkbar wäre auch, dass die Strukturen einer wachsenden Agentur ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl komplexer werden. Ebenso könnte es an mangelndem Interesse (nicht unbedingt Arroganz) oder gar an einem Web-Generationskonflikt liegen. Viele größere und ältere Agenturen haben sich möglicherweise schwer damit, denn Nutzen in Social-Media-Aktivitäten zu sehen oder haben gar ein Verständnisproblem mit diesen.

In dieser Hinsicht können größere Agenturen aus diesem Segment viel von Startups oder webaffinen Agenturen lernen. Natürlich wäre bei größeren Playern nicht der Sinn in diesen Aktivitäten den Bekanntheitsgrad zu erhöhen, zumindest nicht primär. Aber wer in diesem Segment tätig ist, sollte solche Möglichkeiten auch nutzen. Aus meinem Blickwinkel ist es schon befremdlich, dass Internet-Agenturen zwar redaktionellen Support und Blogaufbau anbieten, jedoch selber nichts anbieten. Das wäre in etwa so, als würde der Fleischer um die Ecke Veganer sein. Natürlich kann er hervorragende Produkte und Beratung anbieten, aber er ist selbst kein Konsument. Was kann er dann über Geschmack und Geschmacksunterschiede schon sagen?

So ist das auch mit Internet-Agenturen, die Full-Service anbieten. Weblogs, Twitter, Bookmarks und soziale Netzwerke bieten eine hervorragende Möglichkeit zum Offenlegen der eigenen Arbeit an, Orientierungsmöglichkeiten im Web oder bei Produkten und Dienstleistungen. Transparenz und Vertrauen kann durch qualitativ gute (und relevante) Arbeit im Web-2.0 bestens gefördert und ausgebaut werden. Das Licht fällt auf die Agentur zurück.

Wenn nicht Full-Service-Internet-Agenturen, wer dann?

Ich würde übrigens eine Umfrage bezüglich Web-2.0-Aktivitäten und Investitionen auch unter solchen Agenturen gerne mal sehen.

Übrigens mal in eigener Sache: Was das New Media Service Ranking und den darin gelisteten Full-Service-Internet-Agenturen angeht, ist Handelskraft anscheinend hinter Fischmarkt.de von SinnerSchrader auf Platz 2, was Leserschaft und relevanten Inhalt angeht (da Handelskraft.de das Firmenblog der Social Commerce Agentur dotSource ist).

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