Ist die Zukunft der Open-Source-Entwicklung in Gefahr? [5 Lesetipps]

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Quelle: Gary Bembrjdge – Flickr

Entwickler sind Gold wert, denn heutzutage wird nahezu jedes Unternehmen zu einem Softwareunternehmen. Der Einfluss von Softwareentwicklern wächst in dieser zunehmend digitalisierten Welt, insbesondere dank des Erfolgs von Open-Source-Communities, die innovative Lösungen und Software-Code gemeinsam entwickeln. Entscheidungen, die dort getroffen werden, bestimmen Wertschöpfung und Wachstum in allen Branchen.

Diese Entwicklergemeinde richtet sich nach drei Prinzipien: Dezentralisation, Kollaboration und Transparenz. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass ein Großkonzern wie Microsoft, der früher noch Open-Source-Software ablehnte, nun GitHub für 7,5 Milliarden US-Dollar übernommen hat.

Die Software-Entwicklungsplattform GitHub ist das größte Code-Repository der Welt und mit 28 Millionenn beteiligten Entwicklern, auch. In 85 Millionen Repositories hosten Entwickler und Unternehmen (wie Apple, Amazon, Google und Microsoft) Codes, Dokumentationen und sogar ganze Projekte.

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Globetrotter.de steigt von eigenem Shopsystem auf Magento um

Globetrotter.de, einer der größten deutschen Online-Shops, der sich auf den Vertrieb von Ausrüstung für den Reisebedarf spezialisiert hat, steigt 2010 vollständig auf Magento um, so die Meldung des t3n-Magazins in der aktuellen Ausgabe (Nr. 16). Übernehmen wird jenes offensichtlich die E-Commerce-Agentur Visions.

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Open Source – Gewinner der Finanzkrise

Die Auswirkungen der Finanzkrise – nichts ist in nächster Zeit an Ausmaß unvorsehbarer als das. Momentan sind wir Zuschauer und sehen das wohl mieseste Stück auf der Theaterbühne der Finanzwelt. Die Liste der Verlierer ist lang, sehr lang. Die Liste der Gewinner ist dagegen sehr kurz. Neben den Menschen, den man es nicht gönnen kann, dass sie aus dieser schweren Krise mit Gewinn gehen, gibt es allerdings einen Sieger-Kandidaten, den man fast übersehen hätte: das Open-Source-Business.

Allzu spekulativ kann die Annahme, dass die Rezession der Einführung von Open-Source-Software in die Hände spiele, nicht sein. Auch wenn sich, laut Lothar Lochmaier, „in der aktuellen Wirtschaftskrise aber nicht alles nur um das Argument von niedrigen Kosten, zu der auch geringe Lizenzblöcke bei quelloffenen Produkten sicherlich ihren Beitrag leisten, [dreht].”

Wenn die IT-Budgets gekürzt werden, und das werden sie, dann wird das eben auch die gesamte Branche treffen. Open-Source-Anbieter zeichnen sich aber durch ihren schlanken Bau aus und nicht durch einen kostenintensiven Apparat. Deswegen haben sie viele Feinde und Neider. Während Software-Giganten tausende Entwickler bezahlen müssen, gönnen sich Open-Source-Anbieter unentgeltliche Mitarbeiter. Auch umgesetzte Projekte werden letzten Endes zu wahren Geld- und Zeitfressern. Da haben die Open-Sourcler momentan einfach das bessere Blatt auszuspielen. Unternehmen können das gut gebrauchen, da Open Source ihnen die Möglichkeit eröffnet, die Marktschwankungen und das Finanzbeben besser auszuloten. Fakt ist, da kann man sich Betram Mandel (Geschäftsführer bei INGRES) anschließen, dass Unternehmen vor einem Desaster stehen würden, falls Software-Anbieter pleite gehen. Dann würden Unternehmen auf ihren teuren Lizenzen sitzen und keinerlei Möglichkeit haben ihre Projekte durch Weiterentwicklungen, Updates und Patches voranzutreiben.

Aber auch Qualität hat ihren Preis. Entwickler für Open Source verlangen mittlerweile auch ab und an ein bisschen Brot und wer kann ihnen das verübeln. Was interessant wäre und auch wissenswert, ob man durch die Einnahmen ein Unternehmen mit Entwicklern finanzieren könnte.

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