Buchhandel: Stationär wächst, online schrumpft, Paywall boomt

Buchhandel Zahlen
Foto: DanielSTL
Nur eine Woche nach der Insolvenz-Anmeldung von Weltbild steht der deutsche Buchhandel erneut Kopf – nur dieses Mal aufgrund vielfach guter Nachrichten. Die Umsatzzahlen des stationären Buchhandels für 2013 zeigen ein Plus von 0,9 Prozent, während sich ein Rückgang beim Online-Umsatz abzeichnen soll. Besonders gut verkauften sich im stationären Buchhandel Ratgeber und Reiseliteratur. Passt ja auch zur Beratungskompetenz vor Ort, mit der man sich nun wieder rühmen darf.

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Chancen und Risiken einer Paywall

Paywall Whitepaper IconGenerisch betrachtet ist eine Paywall, zu Deutsch Bezahlschranke oder
-mauer, ein Bezahlmodell für Online- Medien. Ausschließlich Abonnenten oder zahlende Leser erhalten nach persönlicher Anmeldung Zugriff auf die Inhalte. Nachdem wir bereits die Funktionsweise, ein Best Practice und Erfolgsfaktoren vorgestellt haben, beschäftigt sich der heutige Beitrag mit Chancen und Risiken einer Paywall:

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Case Study: So funktioniert die Paywall der New York Times

Im März 2011 führte die New York Times, als eine der ersten international einflussreichen Tageszeitungen, eine Paywall ein. Dieser Schritt sorgte für kontroverse Diskussionen und Kritik.
Zwei Jahre später gibt es offenbar wenig zu bereuen: nach eigenen Angaben zählte man neun Monate nach der Einführung bereits 324.000 digitale Abonnenten. Die Einnahmen durch Werbung im Onlinebereich stiegen, entgegen der Erwartung, in den ersten beiden Quartalen 2011 an. Die Besucherzahlen blieben im Durchschnitt gleich.

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6% Traffic-Zuwachs: Die Paywall lohnt sich für Bild.de [5 Lesetipps]

Seit dem 11. Juni 2013 gibt es auf Bild.de eine Paywall. Herkömmliche Nachrichten sind dabei weiterhin frei verfügbar, während exklusive Storys und Interviews hinter der “BILDplus”-Bezahlschranke liegen. Was viele jetzt interessiert, ist die Frage, ob der Springer Verlag nun davon profitiert oder ob die Idee im Begriff ist zu scheitern.

Auf Statista gab es vergangene Woche erste Zahlen zu lesen und die lassen eine positive Entwicklung erahnen: Trotz Sommerloch legte der Traffic auf Bild.de um sechs Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahm der Traffic um sechs Prozent zu. Von den 264 Millionen Visits entfielen 79 Millionen auf mobile Endgeräte.

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Paid Content: Was ist eine Paywall?

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(c) dotSource GmbH

Generisch betrachtet ist eine Paywall, zu Deutsch Bezahlschranke oder -mauer, ein Bezahlmodell für Onlinemedien. Ausschließlich Abonnenten oder zahlende Leser erhalten nach persönlicher Anmeldung Zugriff auf die Inhalte. Die häufigste Form einer Paywall nennt sich »metered Paywall« (metered: »gemessen«), die im deutschsprachigen Raum auch »löchrige Paywall« genannt wird. Hierbei ist nicht-zahlenden Lesern eine festgelegte Anzahl von Artikeln frei zugänglich.

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Paid Content: Auch heise online lässt ab 2014 zahlen

heise online Logo1994 ging mit heise online einer der meistgenutzten IT-Nachrichtendienste in Deutschland an den Start, damals noch unter www.ix.de. heise online hat sich zu einem der beliebtesten Special-Interest-Angebote überhaupt entwickelt, auf dem Portal sind tagesaktuelle Informationen der c’t, iX, Technology Review sowie des Online-Magazins Telepolis abrufbar. Nun, 20 Jahre später, hat man sich dazu entschlossen, bis zum zweiten Quartal 2014 ein Bezahlsystem einzuführen.

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Paid Content – Wenn aus Lesern Kunden werden

Paid Content
© Karin & Uwe Annas / fotolia.com

Wer eine Paywall einführen möchte, sollte einen Mehrwert bieten, der ihn klar von der kostenlosen Konkurrenz abhebt. Auch ungeachtet der Wettbewerber sollte das eigene Angebot ausgebaut und verbessert werden. Die Möglichkeiten, sich als Paid Content Anbieter zu profilieren sind vielfältig. Zum einen ist dies je nach der Ausrichtung eines Onlinemediums und dessen typischen Zielpublikums möglich. Beispielweise fällt die Strategie eines Unterhaltungsmediums anders aus als die eines Informationsmediums. Zum anderen ist entscheidend, ob man sich an ein Nischen- oder ein Massenpublikum richtet.

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Akzeptanz von Paid Content – es geht aufwärts [5 Lesetipps]

Akzeptanz von Paid Content in Deutschland
Foto: Steven Depolo

Es geht doch: Für den internationalen Digital News Report des Reuters-Instituts wurden 11.000 Konsumenten zum Thema Paid Content befragt – 10 Prozent der Deutschen gaben an, im vergangenen Jahr für Inhalte bezahlt zu haben. 2012 waren es nur 6 Prozent. Noch größer ist die Akzeptanz von Paid Content in den USA (12 Prozent) und in Frankreich (13 Prozent).

Der Zugriff via mobiler Endgeräte hat sich hierzulande von 5 auf 10 Prozent verdoppelt. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland dennoch hinterher, während 43 Prozent der Dänen wöchentlich News per Smartphone abrufen, tun das bei uns nur 22 Prozent.

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Die Paywall für Onlinemedien – Jetzt Whitepaper herunterladen

Wohin geht die Reise für Onlinemedien? Spätestens seit »BILDplus« ist die Paywall, zu Deutsch Bezahlschranke, für Onlinemedien in aller Munde. Angestaubt wirkende Begriffe wie »Paid Content« oder »Kostenloskultur« werden wieder aktuell und werfen neue Fragen auf.

In unserem neuen Whitepaper »Paywall für Onlinemedien – Chancen, Erfolgsfaktoren, Praxisbeispiele« zeigen wir, was unter einer Bezahlschranke zu verstehen ist und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, wenn aus Lesern Kunden werden. Denn damit wird Content zum Produkt. Das hat inhaltliche, strategische und auch technische Konsequenzen für Onlinemedien, die wir im Detail beleuchten.

Kostenloses Whitepaper der dotSource GmbH zur Bezahlschranke

Anhand der Vorreiter in Sachen Paywall, wie der New York Times, lernen wir von Best Practices und zeigen, wie Paid Content Impulse für die Zukunft des Journalismus liefern kann. Dafür unternehmen wir einen Ausflug in modernes, da multimediales, Storytelling und schauen uns die 2013 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Reportage »Snow Fall: The Avalanche at Tunnel Creek« der New York Times an.

Das interaktive Whitepaper kann kostenlos auf unserer Homepage heruntergeladen werden: www.dotsource.de/paywall-whitepaper/

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