Tante Emma strikes back! Online Pure Player revolutionieren das InStore-Erlebnis

Verfasst am 24. Juli 2018 von .
Tante Emma strikes back

Quelle: fotolia – Edit: dotSource

Je nachdem welcher Gruppe man angehört, stirbt der stationäre Handel oder ist längst tot. So oft diese Aussagen auch wiederholt werden, sie werden dadurch nicht wahr. Zwar fällt es schwer, von kleinen Boutiquen abgesehen, auch nur ein Beispiel für einen Offline-Pure- Player zu finden, doch auch Online- Pure-Player werden seltener.

Der physische Laden, ob nun als Pop-up-Store, Showroom oder vollwertige Filiale, gewinnt wieder an Bedeutung. Insbesondere als Marketing- und Servicekanal. Bemerkenswert ist jedoch, dass diese Läden kaum noch an den miefigen Einzelhandel des letzten Jahrtausends erinnern. Ganz im Gegenteil. Die neuen Läden lassen Offline- und Online-Erlebnis verschmelzen und zeigen traditionellen Filialisten mit Onlinekanal, wie ein gelungenes Omnichannel-Szenario aussehen kann.

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Das Sterben der Pure Player – Der Trend zu Multiline-Händlern

Verfasst am 8. Februar 2012 von .

Egal ob Kleidung, Autos oder sogar Lebensmittel der Onlinehandel bietet keine Grenzen mehr in der Auswahl der Produkte. Der E-Commerce-Sektor boomt und der stationäre Handel sucht nach Möglichkeiten, sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen. So scheint für viele ein zusätzlicher Onlineshop, neben dem Verkaufsladen, als geeignete Lösung. So will im Elektronikfachhandel nach Media Markt nun auch Expert einen eigenen Onlineshop an den Start bringen. Viele Lebensmittelketten steigen außerdem in das Onlinegeschäft ein oder haben es vor. Sogar Onlineapotheken gelten als die Zukunft der Branche.

Dieser Schritt vom reinen Offline-Händler zum Multichannelanbieter scheint auch in der Entwicklung normal zu sein und kommt von vielen zu spät. Zusätzlich ergeben sich auf der anderen Seite der Pure Player im Internet Vorhaben, welche genau den entgegengesetzten Schritt forcieren. So kündigte Amazon in dieser Woche einen ersten eigenen Laden in Seattle an. So dürfen sich Häuser wie das Douglas Unternehmen Thalia, welches so schon Probleme hat, auf einen starken Mitstreiter im Laufgeschäft freuen. Denn Amazon will so auch internetferne bzw. -averse Gruppen auf den Kindle aufmerksam machen. Eventuell könnten die Stores auf lange Sicht auch ausgebaut und das Produktsotriment erweitert werden. Der Schritt von Zalando erste eigene Stores zu eröffnen, dürfte Anbieter der Schuh- und Modeindustrie in etwa genauso erschrecken. Ob diese “Riesen” wirklich endgültig in den Wettbewerb außerhalb ihrer sicheren Internetimperien treten, ist jedoch fraglich. Die Onlinegeschäfte laufen gut und das Potential ist noch nicht ausgereizt. Wenn die ersten Versuche mit solchen Showstores allerdings Erfolge mit sich bringen, kann eine Durchdringung des Marktes möglich sein.  Apple hat es, wenn auch nicht flächendeckend, erfolgreich vorgemacht.

Auf der anderen Seite sind die Investitionen dafür relativ umfangreich und so scheinen Lösungen wie das Shoppen von Plakatwänden oder Ansätze im Mobile-Bereich am erfolgsversprechendsten für die Zukunft. Mit Sicherheit kann man aber sagen, dass es in Zukunft für jeden wichtig wird, auch andere Vertriebswege zu nutzen.


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