Der Same-Day-Delivery-Wahnsinn: Was will eigentlich der Kunde?

Verfasst am 28. Mai 2014 von .

In den letzten Monaten beobachte ich fast täglich eine sich widerstreitende Situation: einerseits erreichen mich neue Zahlen zur Handelslogistik, die die Weigerung der Kunden, für den Versand aufzukommen, immer wieder bestätigen. Andererseits wird man in Pressemitteilungen, Blogs, News und auf den einschlägigen Konferenzen auf das Thema Same-Day-Delivery (SDD) getrimmt.

Dieser Ausdruck ist nicht zufällig gewählt, inzwischen bin ich überzeugt, dass dieses Thema allein von Logistik-Dienstleistern auf die Agenda der Händler gesetzt wird. Ein Grund dafür könnten negative Prognosen der Logistiker hinsichtlich des E-Commerce-Wachstums sein. Mit den höheren Gebühren für SDD könnten sie eventuelle Umsatzeinbrüche auffangen und weiter wachsen. Wenig zu tun haben damit die Bedürfnisse der Händler oder gar die der Kunden.
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Logistik: Das faire Paket vs. Zeitfenster-Lieferung vs. Same-Day-Delivery [5 Lesetipps]

Verfasst am 30. September 2013 von .

Aktuell gibt es im Bereich Logistik eine ganze Reihe spannender Entwicklungen: die bundesweite Ausweitung der Amazon-Streiks, UPS drängt mit Paketshops ins B2C-Segment, das Thema Same-Day-Delivery wird immer mehr zur Realität. Google bietet den Service nun auch für Nicht-Mitarbeiter in San Francisco und Umgebung an und beliefert diese für die nächsten sechs Monate kostenlos. In Genuss dieses Services kommen in Deutschland nun auch die Berliner Kunden der Versandapotheke Aponeo, jedoch für 3,95 Euro pro Bestellung.
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E-Commerce Logistik hilft: Same-Day-Delivery für Flutopfer

Verfasst am 11. Juni 2013 von .

Auf unserem Handelskraft E-Commerce Frühstück wird ja gern mal aus dem Nähkästchen geplaudert. Die herzerwärmendste Story hatten am vergangenen Freitag vermutlich Procter & Gamble zu erzählen. Wie viele andere Unternehmen auch hat der Konsumgüter-Riese Hilfe für die Flutopfer in Ost- und Süddeutschland geleistet.
Auslöser war ein Hilferuf auf Facebook:

Pampers leisten Fluthilfe

Beim Windelexperten beschloss man, sofort zu helfen. Man selbst hat zwar nicht die logistischen Strukturen, um innerhalb von 24 Stunden zu reagieren, wohl aber die Partner. Via Windeln.de wurde postwendend ein Lastwagen an den betreffenden Ort geschickt.

Besonders sympathisch, dass einfach gehandelt wurde. Es wurde keine Zeit darauf ver(sch)wendet, eine Social Media oder PR-Strategie zur gewinnbringenden Verwertung zu entwickeln, wie es leider häufig im Kontext negativer Ereignisse geschieht.

Interessant ist auch, dass sich das hohe Tempo der E-Commerce Logistik zu humanitären Zwecken einsetzen lässt. Nach all den Skandalen der letzten Zeit eine willkommene Perspektive darauf.

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Kategorie: Versandhandel

Weitet sich Amazon’s Imagekrise auf die Branche aus? [5 Lesetipps]

Verfasst am 15. April 2013 von .

Amazon LogoJede große Debatte hat ihren eigenen Hashtag, so auch diese – #AmazNO. Die Diskussion über die Arbeitsbedingungen in Deutschlands Logistikzentren war überfällig und ist zurecht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Viele Kunden haben begriffen, dass die Kosten für günstigen Expressversand an anderer Stelle – bei den Mitarbeitern – gedeckt werden und stellen nun das “Prinzip Amazon” infrage.
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