IMHO: Das traurige Ableben des Content Marketing Hypes

content-marketing
Grafik: Sean MacEntee
Ich werde es nicht müde, die neuesten Content Marketing Tricks zu ignorieren. Basics wie Zwischenüberschriften, Absätze oder jetzt kommt’s – der Einsatz von Bildern (!) werden dort als völlige Neuentdeckung gefeiert, dank denen sich Leser begeistern lassen. Man traut sich kaum noch, über das Thema zu bloggen, weil es dazu schon so viele Pseudo-Tipps gibt (Beispiel gefällig?).

Die wenigsten Artikel zum Thema bieten tatsächlich Neues. Meistens wird das geboten, was jeder, der einmal die Schulbank gedrückt hat, auch so wissen müsste. Aktuell ist Content Marketing selten mehr als Deutsch-Leistungskurs. Nun, da der Trend endlich abflaut, bleiben viele ungeklärte Fragen.

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Woran man eine inkompetente SEO-Agentur erkennt

SEO Alarmzeichen
Foto: L.C.Nøttaasen
Jeder, der sich auch nur am Rande mit SEO beschäftigt, weiß, dass sich die Branche (mal wieder) im Umbruch befindet. Der Wandel hin zum hochwertigen Content vollzieht sich nun endgültig, nachdem viele populäre Strategien von Google unmöglich gemacht wurden. Doch nicht jeder hat das mitbekommen, noch immer gibt es SEO-Agenturen “der alten Schule”. Woran man erkennen kann, dass die eigene dazu gehört?

7 SEO-Empfehlungen, bei denen man die Agentur wechseln sollte:

  • Der Satz “Wir kennen das Google-Geheimnis” steht auf der Website.
  • Die Steigerung des Pageranks wird als Erfolg präsentiert.
  • Die Seite wird bei Suchmaschinen angemeldet.
  • Die Agentur gibt Garantien auf Rankings.
  • Sie akzeptiert 500€ pro Monat für Reichweitenaufbau eines Shops.
  • Man konzentriert sich dabei ausschließlich auf externe Faktoren und Linkbuilding.
  • Um Reichweite aufzubauen setzt man auf Gastartikel und Linktausch und befleißigt sich im Versenden entsprechender Mails an Blogger und Onlinejournalisten.

Ergänzungen sind erwünscht 🙂

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Witzige SEA Kampagnenidee – Snikkers thematisiert Tippfehler

It is hard to spell when you are hungryEs macht Sinn: Wer hungrig ist, produziert mehr (Tipp-)Fehler. Dass dem so ist, wird einem Nasch-Mogul wie Mars kaum entgangen sein.

Im Rahmen von der “Du bist nicht du, wenn du hungrig bist”-Kampagne ließ man sich bei Snickers UK etwas Besonderes dazu einfallen: Man holte sich Google mit ins Boot um hungrige, und dementsprechend unkonzentrierte, Internetsurfer direkt anzusprechen.

Dafür generierte man die typischen Vertipper der 500 häufigsten Google-Suchanfragen. Es entstand ein Pool von 25.000 Keywords, für die AdWords Kampagnen geschalten wurden. Diese fragten die Suchenden, ob sie Lust auf einen Snack haben.

Auf diesem Weg wurden in nur zwei Tagen über 500.000 Personen erreicht. Laut Video zählten dazu auch Büroarbeiter, deren Rechner von “unterhaltsamen Inhalten” ferngehalten werden. Besonders clever: Für die virale Kampagne war keine Produktion nötig, die Botschaft musste nicht platziert und aufwendig in Social Networks verbreitet werden, um zu wirken.

Via onlinemarketing.de

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Weitet sich Amazon’s Imagekrise auf die Branche aus? [5 Lesetipps]

Amazon LogoJede große Debatte hat ihren eigenen Hashtag, so auch diese – #AmazNO. Die Diskussion über die Arbeitsbedingungen in Deutschlands Logistikzentren war überfällig und ist zurecht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Viele Kunden haben begriffen, dass die Kosten für günstigen Expressversand an anderer Stelle – bei den Mitarbeitern – gedeckt werden und stellen nun das “Prinzip Amazon” infrage.

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Amazon: Neuer Ärger mit Marketplace-Händlern [5 Lesetipps]

Amazon LogoNachdem sich der Staub um den Amazon Logistik-Skandal gelegt hat, droht nun neuer Ärger für den Versandhandels-Riesen. Ermutigt durch die Aufmerksamkeit, die die Missstände rund um das Unternehmen erhalten haben, treten nun die Marketplace-Händler auf den Plan – und haben ebenfalls wenig Schmeichelhaftes zu berichten.

In einem “kontrovers” Beitrag des Bayrischen Rundfunks erheben Marketplace-Händler schwere Vorwürfe gegen Amazon. Sie fühlen sich durch die Geschäftsbedingungen um ihre Existenz bedroht, berichten von eingefrorenen Umsätzen von bis zu 90 Tagen (und darüber hinaus), bei Verdacht auf Verstoß gegen die AGB. Damit geht kleinen Händlern genug Geld verloren, um ihre Geschäftsbeziehungen nachhaltig zu ruinieren, bishin zu Insolvenz und Geschäftsaufgabe.

Fairnopoly LogoDie umstrittene Klausel, Artikel auf Amazon zum günstigsten Preis anbieten zu müssen, wird aktuell durch das Bundeskartellamt geprüft. Nun hoffen die Händler auf noch mehr Bewegung in ihrem Sinne. Einen besseren Zeitpunkt hätte man kaum wählen können. Ebenfalls vom Buzz profitierend, startet in Kürze mit Fairnopoly ein fairer Online-Marktplatz in der Hand der Nutzer. Die bereits durch Crowdfunding generierten 200.000 Euro zeugen vom regen Interesse an diesem Konzept.
Auf die Reaktion von Amazon darf man gespannt sein.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Content-SEO für Blogredakteure

Suchmaschinenoptimierung IllustrationsbildUnsere Artikelserie zum Thema Blog-Marketing geht weiter. Dieses Mal geht es um SEO für Blog- und Onlineredakteure. Genauer gesagt, was diese direkt im Artikel, auch ohne SEO-Plugins oder technische Kenntnisse, tun können, damit ihre Artikel besser gefunden werden.

Suchmaschinenoptimierung innerhalb des Artikels

  • Keywords in der Überschrift verwenden
  • Kategorien anlegen und konsequent verwenden
  • Tags (Schlagworte) nutzen
  • Backlinks zu relevanten Artikeln und Quellen setzen
  • Auf themenverwandte interne Artikel verlinken
  • Titel-Text bei Links verwenden
  • Bei Links nach Möglichkeit Keywords verlinken („Zahlen zur Nutzung von Smartphones“ statt “hier” verlinken)
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Home24, Görtz, Thalia: Es geht rund im deutschen Versandhandel [5 Lesetipps]

Home24, Thalia, Baur LogosMan könnte meinen, pünktlich zum Ende des Sommers weht auch in der Versandhandelsbranche ein frischerer Wind. Die Umgestaltung der Branche geht in großen Schritten weiter.

Erkennbar ist das nicht nur am Weggang des E-Commerce-Leiters des angeschlagenen Schuhhändlers Görtz, sondern auch an folgenden Meldungen, die aktuell die Runde machen:

  • Home24.de will die Online-Alternative zu IKEA werden und bläst zum Angriff auf die stationären Möbelhäuser. Der Werbespot dazu ist jedenfalls schon mal ein Anfang, der es mit seinem frechen Witz mit den Spots der Schwester Zalando aufnimmt.

  • Schon seit Monaten stehen Douglas und Thalia zum Verkauf, nun könnte sich die Suche nach einem Käufer erledigt haben. Laut excitingcommerce liegt ein Übernahmeangebot von US-Finanzinvestor Advent International vor, wobei eine anschließende Zerschlagung und strategische Neuausrichtung als wahrscheinlich gilt.
  • Besser stehen die Karten aktuell für Otto und Tochter Baur. Der Fokus auf die Shop-Optimierung für mobile Endgeräte trägt erste Früchte. Die stark optimierte Performance, was Ladezeiten und Konversion angeht, schlägt sich positiv auf den Umsatz nieder.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Facebook Status: It’s complicated [5 Lesetipps]

Facebook LogoFür Facebook scheinen die Negativschlagzeilen kein Ende zu nehmen. Erneut ist der Kurs gesunken, der Aktienwert hat sich nunmehr halbiert.

Mark Zuckerberg hat selbst am meisten verloren, sein Aktienpaket ist noch elf Milliarden Dollar wert, nach dem Börsengang waren es etwa 19 Milliarden.

Nun gibt man beim weltgrößten sozialen Netzwerk erstmals zu, über die Entwicklung des Kurses besorgt zu sein. In einem All-Company Meeting sprach “Zuck” mit seinen Angestellten über die Situation, da man befürchtet, die Stimmung unter den Mitarbeitern könnte sich sonst zu sehr verdüstern und sich auf die Leistung niederschlagen.

Wie nun bekannt wurde, gibt es an der Wall Street auch Gewinner, die von der Talfahrt seit dem IPO profitieren. Das System hat bereits durch die Finanzkrise unrühmliche Prominenz erlangt – Banker verkaufen Anteile, die ihnen nicht gehören, wetten auf einen weiteren Kursabfall und kaufen (nachdem dieser Fall tatsächlich eingetreten ist) die Aktien zu einem niedrigeren Preis ein. Dadurch sollen laut Businessinsider.com 100 Millionen Dollar generiert worden sein.

Für Facebook Mitarbeiter wäre ein solches Vorgehen natürlich undenkbar. Wahrscheinlicher ist, dass man nun mit Volldampf an einer Lösung für das als Schwachstelle identifizierte Mobilgeschäft arbeitet. Wir sind gespannt, mit welchen Maßnahmen und Innovationen der Social Media Konzern aufwartet, um der weiteren Talfahrt ein Ende zu setzen.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Schrei vor Glück: Zalando beeindruckt mit halber Milliarde Umsatz [5 Lesetipps]

Screenshot Zalando Sports Werbespot

Eine Erfolgsmeldung durchbricht das Sommerloch: Zalando hat vergangenes Jahr nach eigenen Angaben 510 Millionen Euro Umsatz generiert. Darauf kann man beim 2009 gegründeten Versandhändler zu Recht stolz sein.

Inzwischen ist der Konzern in Österreich, Schweden, Frankreich, Spanien und Italien aktiv, dort werden die Hälfte des Umsatzes generiert, die andere Hälfte im deutschen Heimatmarkt.

Über die Höhe des Gewinns schweigt der E-Commerce Shootingstar allerdings. Das große Problem mit der Retourenquote ist offenbar noch nicht gelöst. Sollte dieses erfolgreich angegangen und die Profitabilität gesichert werden, ist vor Zalando niemand mehr sicher: Von der Konkurrenz aus dem traditionellen Versandhandel gibt es jedenfalls wenig zu befürchten. Neckermann ist inzwischen insolvent, Otto gilt als angeschlagen. Der Weg nach oben wird frei.

Hier unsere Lesetipps:

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Facebook goes Social Commerce? 5 Lesetipps der Woche

Facebook Commerce Grafik
Foto: valtech.co.uk
Vergangene Woche fragten wir uns, ob Facebook mit dem “Want” Button im E-Commerce durchstarten will.

Jetzt hat der Entwickler, der schon den XFBML Tag für den Want Button im Code entdeckte, Hinweise für eine Neu-Orientierung in Richtung Social Commerce gefunden. Nutzer des sozialen Netzwerks können demnach künftig ihre Wünsche, getätigte Spenden sowie ihre neuesten Anschaffungen in Online Shops oder Social Games teilen.

Man munkelt, Social Shopping sei der nächste große Fokus von Facebook. Sinnvoll wäre diese Neuausrichtung angesichts der seit kurzem rückläufigen Nutzerzahlen mit Sicherheit. Nicht nur im Ursprungsland USA, sondern auch in Deutschland nimmt die Zahl der Nutzer ab, im Juni waren es 200.000 aktive Nutzer weniger als im Vormonat.

Der offizielle Einstieg von Facebook ins Social Commerce würde den Charakter des sozialen Netzwerks stark verändern und für den E-Commerce im Allgemeinen einen starken Ruck in Richtung Social bedeuten. Wir freuen uns darauf!

Unsere Lesetipps der Woche:

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