Zalando schreit vor Weihnachtsvorfreude [5 Lesetipps]

An Weihnachten kennt die Kreativität der E-Commerce Player keine Grenzen

Für Zalando geht ein großartiges Jahr zu Ende. Unaufhaltsames Wachstum, internationale Expansion, Erfolg mit viralen Videos und Second Screen, 95% Markenbekanntheit, längste Verweildauer – die Jahresbilanz könnte kaum besser ausfallen. Wermutstropfen wie die Retourenquote, fehlende Profitabilität oder Missstände in der Logistik erscheinen daneben beinahe vernachlässigbar, könnte man meinen.

Jüngst kommen noch der Deutsche Marketingpreis und aller Kritik zum Trotz, der Neueinstieg in die Top-5 des Image-Rankings der umsatzstärksten Onlineshops, zu den Erfolgen hinzu.

Kein Wunder, dass der Fashionversender, der in diesem Jahr auch dem Weihnachtsmann das Schreien gelehrt hat, nun fröhlich (und auf typische Weise) in Weihnachtsmelodien einstimmt. Bleibt nur zu hoffen, dass Zalando seinen berühmten Schrei damit nicht über die Klippe schickt, nachdem er in diesem Jahr bereits in 5 TV-Spots zu hören war.
Vielleicht wird es 2013 mal Zeit für etwas Neues, Zalando?

Unsere Lesetipps der Woche:

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Schafft es Microsoft, endlich cool zu werden? [5 Lesetipps]

Das neue Windows Logo
Früher standen Autos für ein bestimmtes Lebensgefühl, heute sind das Smartphones und Gadgets. Dementsprechend ist es für die Unternehmen zur ständigen Nebenaufgabe geworden, den Lifestyle der jungen Generation zu verkörpern. Wer dabei den Anschluss verpasst, verliert Marktanteile. Software Urgestein Microsoft nutzt daher die Gunst der Stunde, um sich im Rahmen des Launchs von Windows 8 neu zu erfinden.

Das lässt man sich laut Forbes 1,5 bis 1,8 Milliarden Dollar Marketingbudget kosten. Die setzt Microsoft einerseits in Werbespots um, die mit wenig Inhalt, dafür mit lebendigen Bildern zu angesagter Musik, klar auf das Lebensgefühl abzielen. Andererseits fließt das Geld in die Taschen der A-Liga aus Musik- und Filmbusiness, unter anderem holte man sich Jessica Alba, Jay-Z und Gwen Stefani für den Launch des Windows Phone 8 ins Boot. Wie um zu beweisen, wer nun in Sachen Coolness vorne liegt, stört (und übertrumpft) das Surface in diesem Werbespot das iPad.

Laut Huffingtonpost.com macht Microsoft dabei etwas richtig, denn die Kundenwahrnehmung des Unternehmens steigt und geht in die gewünschte Richtung. Microsoft zeigen damit, dass man den Sprung hin zum “hippen” Unternehmen durchaus schaffen kann, ohne das Apple Image zu kopieren. Ein Thema, das auch Samsung aktuell beschäftigt.

Unsere Lesetipps der Woche:

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SoLoMo Best Practice: QR Code von eMart funktioniert nur in der Mittagssonne

In Südkorea stand eine Supermarktkette vor dem Problem, dass mittags die Kunden ausblieben. Die Lösung dieses nicht unbekannten Problems ist alles andere als alltäglich:

Durch die 3D Struktur des QR Codes kann er nur in der Mittagssonne abgerufen werden, genau dann, wenn auch die “Sunny Sale” Mittags-Deals gelten. Diese schließen auch Lieferungen nach Hause mit ein.

SoLoMo Commerce at its best!

Die Resultate können sich sehen lassen:

  • 58% mehr Kundenmitgliedschaften innerhalb eines Monats
  • 25% mehr Umsatz in der Mittagszeit
  • Anhaltende Medienberichterstattung und virale Verbreitung der Kampagne
  • Weitere Ausdehnung der Aktion von 13 auf 36 Standorte

Und nicht zuletzt: Begeisterte Kunden!

Via socialnetworkstrategien.de

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