Olympia 2016: Konnte man trotz #Regel40 erfolgreich sein? [Recap]

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Das olympische Feuer ist verloschen, die XXXI. Olympiade (Rio 2016) damit beendet – als nächstes ist 2020 Tokio an der Reihe. Diese Sommerspiele, die ersten in Südamerika, werden vor allem wegen des Kontrasts zwischen Licht und Schatten im Gedächtnis bleiben. Auf der einen Seite der Ruhm, den Michael Phelps, Simone Biles und Usain Bolt ernteten, die großartige kanalübergreifende Berichterstattung und die Einsichten, die man aus inspirierenden Geschichten gewinnen konnte. Auf der anderen Seite das Zika-Virus, der grüne Pool, der Skandal um die US-Schwimmer – angeführt von Lochte, die Doping- und Korruptionsvorwürfe und natürlich #Regel40, die zeigte, welche Fehler im digitalen Zeitalter nicht begangen werden und welche Probleme sich während eines solchen Events nicht ergeben sollten, aber auch, welche Best Practices Vorbildfunktion haben.
 

Wie bereits im letzten Olympia-Artikel erwähnt, zwang die Lockerung der #Regel40 durch das IOC – obgleich sie eigentlich die Rechte der Nichtsponsoren, die einen Olympioniken unter Vertrag haben, stärken sollte – diese Unternehmen dazu, sich originelle Konzepte zu überlegen und besonders kreativ zu sein, um Profit zu machen und sich von der Masse abzuheben, ohne jegliches auf die olympischen Spiele bezogenes intellektuelles Eigentum auch nur vage zu erwähnen. Konnten irgendwelche Brands diese Erwartungen erfüllen? Haben einige von ihnen die Goldmedaille für Einfallsreichtum verdient? Schauen wir mal!
 

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Die Exoten des Social-Media-Marketings: Snapchat und Reddit

Grafik: eva Blue
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Facebook, Twitter, ein wenig Google+ und vielleicht noch Pinterest oder Instagram – das sind die herkömmlichen Werkzeuge des Social Media Managers. Schaut man aber einmal in die Zukunft, beziehungsweise über den Tellerrand hinaus, eröffnen sich schon wieder ganz neue Wege der Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen. Reddit und Snapchat sind die Kanäle, auf die es in Zukunft mit ankommen wird.

Dabei könnten beide Dienste kaum unterschiedlicher sein. Reddit, als selbsternannte Startseite des Internets, existiert schon seit 2005 und war vor allem für Geeks ein wichtiger News Aggregator. Snapchat hingegen mischt seit 2-3 Jahren die Generation Y gehörig auf. Was als Sexting-App begann, entwickelt sich langsam aber sicher zu einer ernstzunehmenden Marketing-Plattform, die vor allem im Real-time Marketing Anwendung finden wird.

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Von Supergeil bis zum Oscar-Selfie: Was geht viral und was nicht?

Screenshot: EDEKA Supergeil
Screenshot: EDEKA Supergeil
Ob nun ein älterer Herr mit supergeilen Bart, ein Eimer Wasser über den Kopf oder eine emotionale Geschichte über das Ende eines jungen Lebens – eine Kampagne, die sich viral verbreitet, erzeugt viel Aufmerksamkeit. Doch warum “gehen” manche Videos, Bilder oder Geschichten viral durch die Decke und andere eher nicht? Dass die Verbreitung guter Laune und eine hohe Emotionalität zentrale Merkmale sind, ist unbestritten. Aber auch andere Faktoren tragen dazu bei, dass eine virale Kampagne viel Aufmerksamkeit erhält.

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E-Commerce startet mit Vollgas in die Weihnachtszeit [5 Lesetipps]

Weihnachtsmann Santa Christmas Shopping
Foto: Bob Jagendorf
Wie allgemein bekannt startet mit dem Weihnachtsgeschäft die wichtigste Shoppingsaison des Jahres. Davon profitiert insbesondere der Onlinehandel. Laut der “The Future of Money” Studie von Skrill kaufen bereits 90 Prozent der Bundesbürger online ein oder haben dies vor. 19 Prozent geben online sogar mehr Geld aus, als in stationären Geschäften, wobei diese Angabe unter den Bundesländern zwischen 26 Prozent (Baden-Württemberg) und 3 Prozent (Thüringen) schwankt. Auch was die Kauflust angeht, sehen die Zahlen rosig aus, 41 Prozent rechnen damit, in diesem Jahr online mehr Geld auszugeben, als noch 2011.

Und wo shoppen wir am liebsten? Bei Zalando, wenn es um Mode, Schuhe und Schmuck geht. Der E-Commerce-Senkrechtstarter hat nach neuesten Zahlen Otto und Amazon hinter sich gelassen.

Spannend wird die Frage, ob sich in dieser Saison auch hierzulande Onlineshopping via Tablet und Smartphone durchsetzt. Im E-Commerce-Pionierland USA wurden am Black Friday immerhin 24 Prozent der Shops durch mobile Endgeräte aufgerufen. Dazu passt auch, dass die beliebtesten Geschenke in diesem Jahr iPad, iPhone & Co heißen. Diese führen in diesem Jahr die Wunschzettel der amerikanischen Kinder an.

Unsere Lesetipps zum Start in die Woche:

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Wie können Unternehmen das neue Facebook Questions nutzen?

Das nach seinem Start 2010 nur in Amerika verfügbare Facebook Questions, wurde letzte Woche für alle Nutzer des Social Networks freigeschaltet. Für Unternehmen, die auf Facebook ihre Kunden betreuen oder Marketingmaßnahmen umsetzen, ergeben sich dadurch weitere bzw. einfachere Möglichkeiten mit den Kunden zu interagieren.

Es wird möglich durch die neue Funktion Fragen an Fans und Freunde zu stellen. Außerdem kann man diese als offene Umfragen erstellen, bei denen Fans zusätzliche Antwortmöglichkeiten angeben können.

Wie man Facebook Questions in seine Seite einbaut, erklärt AllFacebook.de.

Die Potentiale für Unternehmen und ihre Facebook-Seiten ergeben sich aus den gewonnenen Informationen der Umfragen. Durch die Auswahlmöglichkeiten und die Präferenzen der Fans können die Firmen Trends oder Vorlieben erarbeiten. Sogar von Unternehmen nicht in Betracht gezogene Ideen bleiben durch die Add-Funktion nicht unbeachtet.

Einige Beispiele für Umfragen und weitere Informationen über Facebook Questions und seine Potentiale erläutert Ben Grossmann, Kommunikations Stratege von Oxford Communications, in einem von Mashable geführten Interview.
Aus aktuellem Anlass haben wir über die dotSource Fanpage auch eine kleine Umfrage gestartet. User können abstimmen, was für Sie der größte unternehmerische Vorteil von Facebook Questions ist.

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Werbeformate in sozialen Netzwerken: Erfolgskontrolle

Nach den drei bisher dargestellten Schritten im Thema „Werbeformate in sozialen Netzwerken“ (Werbeakzeptanz, Mehrwertgenerierung und Kundenstruktur) bleibt noch ein letzter Schritt zu gehen: Die Erfolgskontrolle.

Die Erfolgskontrolle spielt auch im sozialen Werbemarkt wie bei allen Marketing-Maßnahmen, ob on- oder offline, eine entscheidende Rolle, um die Kampagnen zu optimieren und das eigesetzte Budget effizient umzusetzen. Doch anders als im herkömmlichen Online-Marketing geht es nicht vorrangig um die Steigerung der Klicks und Page-Impressions, sondern um den Dialog zwischen Firmen und Kunden.

„Mitreden kann nur, wer die vorhandenen Gespräche kennt und sich nicht nur auf einen Themenwechsel fokussiert.“ Es ist unerlässlich für ein Unternehmen, herauszufinden, wo im Netz über das eigene Unternehmen diskutiert wird und die entsprechenden Aktivitäten laufend zu prüfen.

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(Facebook Insights des t3n-Magazins)

Nach dieser veränderten Rollenverteilung sind auch dementsprechend die Werte der Erfolgsmessung zu definieren. Diese Werte, auch Key Performance Indicators (kurz KPIs), ermöglichen eine quantitative sowie eine qualitative Messung. Ein wichtiger quantitativ KPI ist zum Beispiel die Häufigkeit der nutzergenerierten Inhalte zu Produkten und Dienstleistungen, zur Marke oder zu Werbemitteln wie Videos und Spots. Dabei lässt sich nach dem enthaltenen Dialog zugleich ein qualitativer KPI herleiten, d.h. ob sich eine eher positive oder negative Tendenz erkennen lässt. Auch interessant diesbezüglich ist die Frage, welche User diesen Content produzieren, in welchen Netzen sie unterwegs sind und ob sie sogar als Meinungsmultiplikatoren fungieren.

Ebenso kann beispielsweise die Steigerung der Bekanntheit an der Abonnentenzahl von Blogs oder an der Zahl der Verlinkungen zu Blog-Einträgen gemessen werden. Die Summe des produzierten Contents seitens des Unternehmens kann ebenfalls als Kennzahl für die Dialogförderung mit dem Kunden dienen. Beispielsweise die Zahl der veröffentlichten Videos eines Unternehmens auf YouTube oder Facebook. Durch YouTube-Statistiken können sogleich auch Aussagen über die Verbreitung eines Videos getroffen werden. Für die Facebook-Fanpage ebenso.

Der Netzwerkaufbau kann hingegen durch die Anzahl von Abonnenten bzw. „Freunden“ von Profilen in sozialen Netzen z.B. Facebook nachvollzogen werden. Auch hier dient die Zahl der Verlinkungen zu den eingestellten Beiträgen als Indikator.

Um die Brennpunkte der jeweiligen Diskusionen im Netz zu finden, bieten sich unter anderem auch Tools wie Buzz-Analytics an, die Aufschluss über den Ort und die Häufigkeit zu bestimmten Thematiken liefern.

Um die Sematikanalyse um die Grundstimmung bzw. Tendenz der usergenerierten Inhalte zu erkennen, sind Social-Media-Monitoring-Tool nützlich. Beispielweise liefern Tools wie „Tweetfeel“ oder „Twendz“ speziell für den Microblogging-Dienst Twitter automatisch Auskunft über die Summe von positiven und negativen Meinungen zu Einträgen anhand von Keyword-Auswertung.

Diese obengenannten Tools eigenen sich jedoch nur für eine ersten Einblick in das soziale Geschehen. Für eine professionelle automatische Überwachung des Social Webs sind daher auch professionelle Software-Lösungen nötig. Social-Media-Monitoring-Produkte wie Radian6 oder SM2 bieten neben umfangreichen Monitoring-Funktionalitäten auch die Möglichkeit des Konkurrenzvergleiches an.

Trotz solcher softwaregestützten Überwachung ist eine manuelle Auswertung und Abgleichung mit den Kampagnenzielen notwendig.

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Werbeformate in sozialen Netzwerken: Kundenstruktur

Zu den weiteren Besonderheiten des sozialen Werbemarktes gehört, neben der Werbeakzeptanz und der Mehrwertgenerierung, die Kundenstruktur beziehungsweise die Gliederung der Verbrauchergruppen.

Die Gesamtheit der Nutzer wird dabei nicht primär nach Alter, Geschlecht oder soziale Stellung unterteilt, sondern nach den Aktivitäten bzw. Teilnahme an dem Netzwerkgeschehen. Dabei wird gemeinhin in sechs Gruppen unterschieden, hier sei das Buch „Facebook, YouTube, Xing & Co. – Gewinn mit Social Technologies“ von Li und Bernoff empfohlen (S.51):

  • Gruppe der Kreatoren: Veröffentlichen ein Blog, eigene Websites, laden selbst erzeugte Videos hoch, laden selbst erzeugte Musik/Audios hoch, schreiben Artikel oder Geschichten und laden diese hoch
  • Gruppe der Kritiker: Schreiben Bewertungen/Besprechungen von Produkten oder Dienstleistungen, geben Kommentare zu Blogs von anderen Leuten ab, liefern Beiträge zu Onlineforen, tragen zu Artikeln in einem Wiki bei oder bearbeiten sie
  • Gruppe der Sammler: Benutzen RSS-Feeds, taggen Webseiten oder Onlinefotos, “stimmen” online für Websites (ab)
  • Gruppe der Mitmacher: Unterhalten ein Profil auf einer Seite für soziales Networking, besuchen Seiten für soziales Networking
  • Gruppe der Zuschauer: Lesen Blogs, sehen sich Videos von anderen Benutzern an, hören sich Podcasts an, lesen Onlineforen, lesen Bewertungen/Besprechungen von Kunden
  • Gruppe der Inaktiven: Beteiligen sich an keiner dieser Aktivitäten

Ein klarer Bestandteil des heutigen Werbemarktes, ist ein immer noch nicht vollständig akzeptierter Umstand: Märkte sind Gespräche – und erfahrene Nutzer, wie sie in naher Zukunft in Massen auftreten werden, haben ihre eigenen Peers. Das hat auch bereits das Cluetrain-Manifest 1999 festgehalten:

» […] Die Menschen in vernetzten Märkten haben herausgefunden, dass sie sich weit bessere Informationen und Unterstützung gegenseitig bieten können, als sie von ihren Verkäufern erhalten. «

In dem seit Januar 2008 immer noch sehr aktuellem Trenddossier „Social Commerce: Verkaufen im Community-Zeitalter“, herausgegeben vom Zukunftsinstitut und verfasst von Andreas Haderlein und Jochen Krisch, wird die Kundenstruktur in einen zwangsläufigen Kontext mit der Konsumkultur gesetzt:

» […]Denn die Veränderung unserer kommunikativen Landschaft, wie sie sich insbesondere entlang der Verbreitung des Internets und durch das Mitmach-Web in den vergangenen Jahren vollzogen hat, bewirkte vor allem eines: eine Entwertung der autoritären Marken- und Medienbotschaft. Die gespürte Veränderung im B2C-Geschäft hat also weniger zu tun mit einer vermeintlich konsumsatten und werberesistenten Klientel als mit fehlendem Vorstellungsvermögen über ein sich wandelndes Mediennutzungsverhalten, über neue Kommunikations-und Teilhabe-Bedürfnisse. «

Das Trenddossier gibt es hier (69 Seiten), ist bebildert und sehr spannend.

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Werbeformate in sozialen Netzwerken: Akzeptanz von Werbung

Die Ergebnisse verschiedener Untersuchung über die Akzeptanz und Wahrnehmung von Werbung in sozialen Netzwerken fallen bislang breitgefächert aus. Die Studie „Ad Reactions 2009“ (PDF, 4 MB) des Forschungsunternehmens „Dynamic Logic“ mit 2000 Probanden untersuchte, ob Werbung auf Facebook, Myspace oder Twitter als störend empfunden wird. Das Ergebnis der Befragung war, dass 22% der Teilnehmer die Werbung auf den entsprechende Seiten positiv gegenüberstand und sogar 75% mit mehr Werbung einverstanden wären, sofern diese Web-Dienste kostenlos blieben.

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Erstaunlich war auch, dass die Werbung bei 58% der Befragten besser in Erinnerung blieb, als sonstige im Werbemarkt. Desweiteren zeigte die Studie, dass 13% aus Interesse an Produkten und Sonderangeboten ihrer Lieblingsmarken die Werbung genauer betrachteten. Obwohl diese Werte eher für Werbung in sozialen Netzwerken sprechen, bleibt abzuwarten wie sich dieses Verhältnis in der nächster Zeit entwickelt, da beispielsweise eine Untersuchung von „Kundenmonitor Deutschland“ deutlich Skepsis und Misstrauen der Nutzer bezüglich Datensicherheit und personalisierter Werbung in sozialen Netzen zeigt.

Doch gerade personalisierte Werbung ist für werbetreibende Unternehmen besonders attraktiv, da diese mit einem geringen Streuungswert als „blind“ geschaltete Massenwerbung aufweisen. Einen weiterführenden Artikel, auch zum Aufbau einer Werbeanzeige auf Facebook, gibt es bei ECC. Wir hatten vor drei Wochen bereits über erste Gehversuche neuartiger Shopping-Konzepte (zumindest hierzulande) bezüglich Werbeanzeigen auf Facebook berichtet und wie Onlinehändler die Social-Commerce-Entwicklung im Community-Umfeld penetrieren:

» In einem persönlichen Telefonat mit der Groupon-Adaption DailyDeal wurde mir gegenüber geäußert, dass die Zugriffe via Facebook-Werbung mehr als zufriedenstellend sind, und mehr noch, die Conversion Rate ebenfalls für glückliche Gesichter sorgt. Ebenso macht DailyDeal mit dieser geschalteten Werbeanzeige seine Facebook-Fanpage bekannter (derzeit bei ca. 6000 Fans, Vergleich mit CityDeal: ca. 11000 Fans). «

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Deutsche Social Networks im Vergleich: studiVZ, Lokalisten und Jappy

Allgemein ist zunächst festzuhalten, dass man bei allen drei Social Network Angeboten kostenlos und recht schnell und einfach ein Mitglied werden kann. Die ersten Unterschiede bestehen hinsichtlich der zur Erstellung eines Accounts abgefragten persönlichen Daten. Um den Status eines neuen Users zu erlangen, genügen bei Jappy bereits vier persönliche Angaben zur Person, wohingegen bei den Lokalisten fünf und bei Studivz immerhin schon sechs persönliche Angaben gemacht werden müssen.

StudiVZ

studiVZ LogoDas Social-Networking-Portal für Studenten gilt als Kopie des erfolgreichen US-Vorbildes Facebook und ist das am schnellsten gewachsene und am teuersten verkaufte Web-2.0-Unternehmen in Deutschland. Mittlerweile agiert studiVZ mit Ablegern auch im europäischen Ausland, etwa in Polen, Frankreich, Spanien und Italien.

Die Seite bietet den Usern die üblichen Community-Tools und Suchfunktionen. Freunde können im persönlichen Profil verlinkt werden. Themengruppen, Message-Funktionen und Fotoalben ergänzen das Social Networking.

Einen klaren Wettbewerbsvorteil hat studiVZ gegenüber anderen Social-Networking-Portalen vor allem durch die große und bis dato stetig wachsende Anzahl von Nutzern. Allerdings werden die Nutzerzahlen meines Erachtens nach wohl nicht ewig so stark wachsen können, da die Anzahl der Studenten in Deutschland nun mal begrenzt ist.

Lokalisten

Lokalisten LogoDas Social Network der Lokalisten unterscheidet sich von anderen Anbietern in diesem Bereich vor allem durch die Regionalisierung von Freundes-Netzwerken. Es besteht sowohl ein starker Orts- als auch ein starker Offlinebezug (Freunde fürs richtige Leben finden und treffen).

Dabei bietet das Portal den Nutzern folgende Funktionen an: Profil eingeben, Fotos hochladen, Freunde einladen, Freundeskette, Freundesbaum, Chatten, Bloggen, Nachrichten verschicken, Event- und Marktbereich. Die Benutzerführung der Seite ist übersichtlich und die Nutzer haben die Möglichkeit die Plattform weiterzuentwickeln.

Wie bereits erwähnt, wird bei den Lokalisten vor allem der Offlinebezug stark betont. Es scheint mir allerdings realistisch zu sein, dass mancher Nutzer bei den Lokalisten so viele Freundschaften sammelt, dass er diese offline dann wohl doch wieder nicht pflegen kann.

Jappy

JappyLogoJappy ist eines der Social Networks auf dem Deutschen Markt das derzeit am rasantesten wächst. Um dem mittlerweile auf fast 600.000 Mitglieder angewachsenen Userstamm eine stabile und gut laufende Seite ohne großartige Störungen bieten zu können, gab es im Februar 2007 ein Versions-Update.

Die Plattform versteht sich in erster Linie als ein soziales Netzwerk, das auf Freundschaften und zwischenmenschlichen Beziehungen basiert. Dabei bietet es den Nutzern eine Vielzahl an Funktionen: Profil mit Galerie und eigener Seite, Nachrichtendienst, Geschenke, einen Shop zum Einkaufen von Erweiterungen, eine eigene Währung: Credits, Chat, Forum usw.

Eine unterhaltsame Rubrik von Jappy, die ich so bei anderen Social Networks noch nicht gesehen habe, sind die Erfolgsberichte. Hier werden User interviewt, die sich bei Jappy kennen gelernt haben und nun gemeinsam durchs Leben gehen. Die Chancen bei Jappy einen Partner zu finden sind wohl auch nicht so schlecht, da das Geschlechterverhältnis der User recht ausgeglichen ist.

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