Der Handel der Zukunft wird zweifellos digital [5 Lesetipps]

Quelle: Photo by Samuel Zeller on Unsplash
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Laut Bitkom Research haben heute noch immer 11 Prozent der befragten Händler keine eigene Website. Unter den stationären Händlern steigt diese Zahl sogar auf 36 Prozent.
 
Allerdings sehen die Händler in der aktuellen Bitkom-Umfrage auch einen immer stärker wachsenden digitalen Handel im Jahr 2030. Wie sieht der zukünftige Handel aus? Und noch wichtiger: was können Händler und Hersteller tun, um sich rechtzeitig darauf vorzubereiten?

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Warum es Unternehmen wie Amazon und Zalando nicht um die Rettung des stationären Handels geht

zalando-fashion-city
Screen: Zalando Recap & Business Outlook 2014

Was macht Zalando so spannend? Dass sie immer wieder Kapitalgeber fanden und nun Anleger begeistern, ohne je Gewinne auszuweisen? Nein. Spannend ist, dass sie ein Gespür für das Internet entwickelt haben, wie man es außerhalb der üblichen US-Digitalgiganten selten findet.

Die Macht der Plattform

So hat man bei Zalando verstanden, dass es in Zukunft entscheidend ist, über eine Plattform zu verfügen. Infrastruktur statt Händler sein wird zum Thema. Wer will angesichts des digitalen Wandels schon alle Eier in einen Korb legen?

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Problem gelöst: Freundliche Menschen als Retter des stationären Handels

Jena Einkaufsstrasse
Foto: Torsten Maue
In Jena gibt es die zehnt-nettesten Händler Deutschlands, so könnte man das Ergebnis eines Handels-Vergleiches, der in 141 Städten durchgeführt wurde, zusammenfassen. Unter den mitteldeutschen Städten nimmt “das Subzentrum des Digital Commerce” die Spitze ein. In den Punkten Freundlichkeit, Beratungsqualität und Preis-Leistungsverhältnis schneiden insbesondere inhabergeführte Geschäfte mit Top-Werten ab.

» Die Aufwärtsentwicklung hält mit einem Zuwachs von 0,4 Prozent-Punkten an. Dies ist für Jena ein sehr erfreuliches Ergebnis, da nicht alle Orte mit einer positiven Tendenz bei einer wiederholten Untersuchung aufwarten können.

Marc ­Loibl, MF Consulting, Leiter der Studie «

Da freuen sich die Lokalpresse (“In Jena arbeiten freundliche Menschen im Handel”) und die Väter der Stadt, und auch die Händler dürfen sich auf die Schulter klopfen. Kunden gehen also gerne in den Geschäften einkaufen. Etwaige Probleme und Entwicklungstendenzen müssen an dieser Stelle einfach mal Platz machen.

Aus E-Commerce Perspektive wird es mir anhand von so viel Wohlfühl-Journalismus dann doch ziemlich mulmig:

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Der digitale Point-of-Sale lässt Fragen offen

The Inspiration Store
»The Inspiration Store« von eBay: Sieht so die Zukunft des Handels aus? (Foto: eBay Presse)
Wie wird das Geschäft der Zukunft aussehen? Diese Frage beschäftigt den klassischen Einzelhandel ebenso wie immer mehr Pure-Player. Amazon ist nur das prominenteste Beispiel für ein Unternehmen mit digitaler DNA, das den Schritt in den stationären Handel wagte.

Die Gründe dafür sind nicht von der Hand zu weisen: Langfristig fehlen Pure-Playern der direkte Kundenkontakt sowie Touchpoints, an denen Kunden mit der Marke in Berührung kommen. Es braucht wesentlich mehr Marketingbudget, um in Erinnerung zu bleiben. In der Kohlenstoffwelt fällt es Menschen eben immer noch leichter, Vertrauen zu fassen, als in der digitalen Sphäre. Nicht umsonst pflastern derzeit selbst die digital-affinen Rocket Internet Berlin mit Plakaten zu:

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Was passiert, wenn man im Amazon-Geschäft die Preise bei Amazon vergleicht? [5 Lesetipps]

amazon.com Logo“Amazon wird erst in den stationären Handel gehen, wenn man dafür eine innovativen Ansatz gefunden hat.” Das ist nun offenbar der Fall, laut Wall Street Journal plant Amazon die Eröffnung des ersten Kaufhauses noch vor Weihnachten. Beim Standort setzt man auf Exklusivität – Manhattan, unweit des Empire State Buildings verspricht auf jeden Fall Großes.

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Virtual Reality – Wenn E-Commerce und stationärer Handel verschmelzen

Grafik: Sergey Galyonkin
Grafik: Sergey Galyonkin
Oculus Rift, Morpheus und die Samsung Gear VR – Geräte, die die E-Commerce-Welt maßgeblich beeinflussen könnten. Es handelt sich um Brillen mit denen man in eine virtuelle Welt eintaucht. Erstmals richtig vorgestellt wurden diese auf der gamescom 2014. VR-Brillen sind aber nicht nur für Zocker interessant, sondern ermöglichen eine Verschmelzung von stationären Läden und virtueller Welt.

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9 Gründe, warum Multichannel auch für Startups Sinn machen kann

Lokales Shopping
Foto: Moyan Brenn
Pop-Up-Stores und Shop-in-Shop-Konzepte sind nicht die einzigen Gehversuche von Pure-Playern im stationären Handel. Die Eröffnung eines Flagshipsstores bis hin zur Filialbildung sind längst keine Ausnahmeerscheinungen mehr. Aus Deutschland seien hier Cyberport, Notebooksbilliger.de, Fashion for Home oder MyMuesli zu nennen.

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Big Data: Auch der stationäre Handel sammelt Kundendaten [5 Lesetipps]

Kameraüberwachung Instore
Foto: Julian Stallabrass
Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch: Dieser Satz, hundertfach schon beim Stöbern im Netz gelesen, gilt immer häufiger auch für das Shopping im stationären Geschäft. Big Data macht’s möglich. Jüngstes Beispiel sind die “Spitzel-Mülleimer”, die in der Londoner Innenstadt anhand von Signalen, die Smartphones auf der Suche nach verfügbaren WLAN-Netzen aussenden, Passantenzahlen, Smartphone-Marken und damit potenzielle Informationen über die Vermögensverhältnisse der Vorbeigehenden generieren sollten. Ein Skandal, der dazu führte, dass die intelligenten Mülleimer nun angeblich nur noch ihrer eigentlichen Bestimmung dienen.

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Trends für Fashion-Stores im Discount-, Medium- & Premiumbereich

Fashion Shopping im Jahr 2020Der Bereich Fashion gilt häufig als Spielwiese für allerlei E- und Social Commerce Trends. Mode als emotionales und sich permanent wandelndes Thema lädt quasi dazu ein. Wie vielfältig die Trends sind, und dass diese auch in Kombination gut miteinander funktionieren können, haben wir uns vor kurzem anhand von Lacquerous, dem Abo-Modell für Nagellack, angeschaut.

In der aktuellen Future Store 3.0 Studie “Fashion Shopping im Jahr 2020” wird allerdings deutlich, dass dieser Mix nur dann funktioniert, wenn er wirklich auf die Kundengruppe zugeschnitten ist.

Im Normalfall gestaltet es sich um einiges schwieriger: Ein Großteil der Trends ist entweder für das niedrig- oder hochpreisige Segment interessant, während es für den Bereich in der Mitte häufig keine einheitliche Empfehlungen gibt.

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E-Commerce Skandälchen: Carlsen Verlag streicht Amazon aus Kinderbuch [5 Lesetipps]

Das neue Conni Buch bei AmazonHinter uns liegt eine Woche der Skandale – Telekom-Drossel, Saatgut-Verordnung & bayrische Steuersünden. Auch der Onlinehandel hatte seinen Aufschrei. Dagmar Hoßfeld, Autorin der beliebten “Conni” Kinderbücher, lässt die inzwischen pubertierende Romanheldin, im neuesten Band durch einen Amazon-Gutschein beschenkt werden.

Diese einmalige Erwähnung des E-Commerce-Giganten provozierte in der Verlagsbranche einiges an Aufregung. Buchhandlungen kündigten an, den Band nicht länger zu verkaufen, da sich hier positiv zum Onlinehandel geäußert wird.

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