Netzfund: Mit Biss durch die WM

schattenmann mit kuli am mund
Quelle: pixabay
Deutschland ist raus und das WM-Thema durch? Von wegen! Gerade im Hinblick auf die digitalen Highlights gibt es definitiv noch jede Menge Gesprächsstoff rund um DAS Turnier des Jahres. Und damit meinen wir nicht den Videobeweis, der ja mittlerweile schon zu einem Elfmeter-Rekord geführt hat. Abseits des grünen Rasens gibt es ein Gadget, das uns getreu dem Motto: klein aber fein, sicher auch noch über die Grenzen der Fußball-Weltmeisterschaft hinaus begleiten wird.

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Shops sind Websites mit Kauffunktion – Plattformen bestimmen den Handel der Zukunft

Screenshot: Apple - Website ohne Store-Reiter, kaufen geht überall
Screenshot: Apple – Website ohne Store-Reiter, kaufen geht überall
Der Shop, wie wir ihn kennen, verliert rapide an Bedeutung. Das ist auch in konservativeren Szenarien, losgelöst von Streams, virtuellen Butlern und WhatsApp Commerce, deutlich zu erkennen. Auch wer nach wie vor am Shop festhält, bleibt von der Verschiebung von der E-Commerce Komplettlösung hin zu leichtgewichtigeren Ansätzen nicht verschont. Eine Frage der Evolution?

Vielleicht waren Onlineshops nur ein erster Weg, um das Internet als Vertriebskanal begreiflich und salonfähig zu machen. Eine Metapher, um den Katalog ins Internet zu bringen. Inzwischen braucht es diesen Vergleich für Onlineshops nicht mehr, Kunden erwarten ganz einfach, dass sie online einkaufen können. Es ist so selbstverständlich, dass es die explizite Bezeichnung »Shop« nicht mehr benötigt. Apple hat diese Konsequenz bereits gezogen. Der Trend geht also zurück zur Produktpräsentation auf Websites, die integrierte Shopping-Funktion vorausgesetzt.

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Wie Messenger den Onlineshop beerdigen – E-Commerce im Nachrichten-Stream

Quelle: Handelskraft 2016 - Day One in Digital Life
Quelle: Handelskraft 2016 – Day One in Digital Life
E-Commerce emanzipiert sich gerade vom Onlineshop. Bestellt wird per Knopfdruck, Spracheingabe oder direkt im sozialen Netzwerk. Statt des klassischen Shoprasters setzt sich allerorten der Stream durch. Das Prinzip des endlosen Scrollens durch personalisierte Inhalte ist schon seit langem nicht mehr auf Facebook beschränkt, sondern hält auch im E-Commerce Einzug. Buy Buttons begegnen uns aus diesem Grund in allen Netzwerken und direkt in den Google-Ergebnisseiten. Da wäre der Klick zum Shop doch nur ein Umweg.

Kein Zufall, dass jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält, seine eigene Infrastruktur aufbaut, die weit über die des klassischen Shops hinausgeht. Die Zeit der Plattform ist angebrochen. Vernetzung und Kundenzufriedenheit ohne Kompromisse lauten die Zutaten für die Strategie der ganz Großen. Apple prescht voran und entfernt den Onlineshop gleich ganz. Die Abkehr vom Onlineshop geht so weit, dass der Kauf per Messenger zum neuen Trend wird. Concierge Services wie GoButler machen es vor.

Wohin führt das alles? Selbstverständlich zu mehr Tempo. Denn ungenutzte Flächen, Zeitfenster und Ressourcen sind den digitalen Playern ein Graus. Downtime wird eliminiert, wo man sie findet.

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