Die virtuelle Anprobe löst das Retourenproblem im Fashion-Versandhandel

Eine der Problemzonen des Fashion-Versandhandels sind die Retourenquoten. Passt nicht, gefällt nicht, sieht anders aus als abgebildet – um Zeit und Nerven zu sparen und die Trefferquote zu erhöhen, bestellen Kunden häufig dasselbe Kleidungsstück in mehreren Größen. Der Rest geht anschließend zurück, bei Nichtgefallen sogar alles. Hier gewinnt keiner, den Händlern enstehen Kosten und die Kunden macht der Mehraufwand auch nicht glücklicher. Zalando ist für Retourenprobleme wohl das prominenteste Beispiel.

In der Vergangenheit hat der Versandhandel bereits durch Kundenservice, bessere Beschreibungen, Fotos, vereinzelt auch durch Videos sowie Kundenbewertungen reagiert und so die Attraktivität des Onlineshoppings erhöht. Am Ausgangsproblem änderte das allerdings wenig.

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Fashion Label OUN verknüpft virtuelle Anprobe mit einem Hauch von Mass Customization

OUN Kleidung nach Farbe, Form und Schnitt individualisieren

Mit OUN steht ein junges Fashion Label in den Startlöchern, das sich ganz der Individualisierung von Kleidung verschrieben hat. Kunden bestimmen Farbe und Passform ihrer Mode selbst, die ihnen dank Körpervermessung auf den Leib geschneidert wird. Dafür arbeiten OUN mit UPcload zusammen. Los gehen soll es mit einer 5-Pocket Chino, die sich Modeinteressierte nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können.

Diese Aktion gilt allerdings nur als Appetizer. Ziel ist nicht, Nischenanbieter für individualisierte Chinos, sondern Fashion Label für individuelle und maßgeschneiderte Mode zu werden. Weitere geplante Produkte sind Shorts, Poloshirts und lässige Hemden.

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