Netzfund: WhatsApp – Verschlüsselt? Von wegen!

Whatsapp Kaspersky Scygofree
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Die Menschen, die die sich seit Jahren partout weigern WhatsApp zu installieren, weil sie Angst haben ausspioniert zu werden, hielt ich bisher immer für Spinner. WhatsApp läuft ja schließlich verschlüsselt – eigentlich ….

Denn Kaspersky Lab hat jetzt einen Android-Trojaner entdeckt, der selbst verschlüsselte Nachrichtendienste wie WhatsApp überwachen kann. Laut dem russischen Sicherheitssoftwareunternehmen ist »Skygofree« bereits seit 2014 im Einsatz. »Skygofree ist eine hochentwickelte, mehrstufige Spyware, die Angreifern die vollständige Fernsteuerung eines infizierten Geräts ermöglicht.« heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

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25 Jahre SMS, doch die Partygäste bleiben aus

25 Jahre SMS
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Gn8, HDGDL, BB, lol, thx –  die Zeiten einfallsreicher Abkürzungen und das Löschen überflüssiger Leertasten ist für uns schon lange in Vergessenheit geraten.

War die SMS damals eine der angesagtesten neusten Entwicklungen, ist die auf 160 Zeichen begrenzte Textnachricht in einer Welt von WhatsApp, iMessage, Facebook, Instagram und zahlreichen weiteren kostenfreien Netzwerken völlig überflüssig geworden.

Trotzdem wäre der Social-Media-Dschungel der heutigen Zeit sicherlich nicht derselbe, wenn der Ingenieur Neil Papworth nicht am 3. Dezember 1992 die erste Short Message von seinem Computer aus verschickt hätte. Das verfrühte »Merry Christmas«, das ein Manager der britischen Vodafone Group erhielt, veränderte die digitale Kommunikation grundlegend.

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WhatsApp Business – Potenzial für Unternehmen [5 Lesetipps]

Whatsapp Business
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Schon länger gibt es Spekulationen über Business-Funktionen des Messengers WhatsApp. Jetzt ist es offiziell – das Unternehmen kündigte kürzlich auf seinem Blog an: »Wir entwickeln für Menschen – und jetzt auch Unternehmen«. Damit will WhatsApp nun endlich auch Geld verdienen. Der Messaging-Dienst kehrt sich jedoch von Facebooks typischem Geschäftsmodell ab und entscheidet sich gegen eine Monetarisierung durch Werbung. Stattdessen sollen die Business-Kunden für die Nutzung zahlen.

Zu den Tools, die WhatsApp Unternehmen zur Verfügung stellt, zählen eine kostenlose WhatsApp Business-App für kleine bis mittlere Unternehmen und eine Unternehmenslösung für Großunternehmen. Zusätzlich gibt es, ähnlich wie bei Instagram, verifizierte Unternehmensprofile. Außerdem können die Unternehmen ihre Geschäftszeiten angeben, automatisch Nachrichten verschicken und sogar Abwesenheitsnotizen senden.

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Amazon Messenger – Könnte Anytime die Konkurrenz vom Thron stoßen?

Amazon Anytime Messenger Strategie
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In letzter Zeit haben wir ja öfter über Amazons immer stärker werdenden Einfluss berichtet. Der Konzern ist längst über den Status Online-Marktplatz hinaus. Sei es mit Video- und Musikstreaming, seiner Foodsparte oder Amazon Echo, dessen Verkäufe zum Prime Day nochmal ordentlich angekurbelt wurden. Amazon bahnt sich den Weg zum Visionär in jeglichen Zukunftsmärkten.

Jetzt heißt es aus verschiedenen Quellen, Amazon arbeite außerdem an einem eigenen Messenger. Denkbar wäre das, ein eigener Nachrichtendienst würde sich perfekt in Amazons Ökosystem einfügen. Aber von vorne: AFTVnews berichtet, dass Amazon Nutzerbefragungen durchführen würde, um herauszufinden welche Funktionen Nutzern in einem Messenger am wichtigsten wären.

Der Nachrichtendienst soll Anytime heißen und könnte nach Angaben von AFTVnews ernsthafte Konkurrenz für soziale Netzwerke bieten. Der Fokus liegt, ganz klar, auf dem Messaging, zusätzlich gibt es aber auch die Möglichkeit (Video-) Anrufe durchzuführen, Fotos zu teilen und mit Filtern und „special effects“ zu versehen.

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Netzfund: WhatsApp-Hysterie wegen Verbindungsausfällen?! Hast du es überlebt?

Am vergangenen Mittwoch spät in der Nacht ist WhatsApp weltweit ausgefallen. Und die Welt geriet für viele Nutzer ins Wanken.

Verwirrung und Verzweiflung waren die ersten Reaktionen auf den Botschaftsmangel.

Einige haben ihr Handy neu gestartet und sogar die App neu installiert. Einige sind fast wahnsinnig geworden. Und schnell gingen sie auf Twitter, um ihr Leid zu klagen und sich auszusprechen. Dann haben sie aufgeatmet. Sie sind nicht allein.

Mit der Zeit haben sie sich allerdings frustriert gefühlt und waren gezwungen zu anderen sozialen Netzwerken zu wechseln.

In Europa war es spät in der Nacht. Einige sind hoffungsvoll ins Bett gegangen – „morgen kriege ich hoffentlich alle versteckten Botschaften, die ich nicht lesen konnte“ (wie es der Fall war). Andere sind davor bereits eingeschlafen und haben das Desaster verpasst.

Anscheinend ist dieser schreckliche Ausfalle während der Vorstellung von Quartalszahlen der Konzernmutter Facebook passiert. Bisher hat Facebook keine Erklärung dazu abgegeben!

Naja… Wir werden immer Twitter oder SMS haben… Oder uns auf die alte Gewohnheit des Anrufens zurückbesinnen! Das sind sie – die Probleme der digitalen Welt.

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Das Ende des Appstores – warum es auch in der digitalen Innenstadt enger wird

Quelle: dotSource
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Circa 50 Milliarden Euro setzte der deutsche Einzelhandel 2016 online um. Das entspricht einem Anteil von knapp 10 Prozent. Die Prognose für 2020 beträgt circa 75 Milliarden Euro, also 15 Prozent. Diese Zahlen widerlegen die These, dass Online den stationären Einzelhandel ersetzen wird. Also, alles in Butter?

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WhatsApp für Unternehmen in der Testphase – Blick auf das Internet der Dinge [5 Lesetipps]

Quelle: pexels.com
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Es ist kein Geheimnis, dass WhatsApp, seit es vor drei Jahren für 19 Milliarden US-Dollar von Facebook übernommen wurde, verschiedene Möglichkeiten auslotet, um von seiner riesigen Kundenbasis (1,2 Milliarden aktive Nutzer) zu profitieren. Allerdings wurden bis letzte Woche keinerlei neue Geschäftsentwicklungen verkündet, als uns zu Ohren kam, dass sich derzeit eine WhatsApp-Version für Unternehmen in der Testphase befindet.
 
Wird die mobile Messenger-App mit diesem Schritt eine Möglichkeit der Monetarisierung finden? Hat WhatsApp noch etwas anderes im Sinn, zum Beispiel das volle Potenzial der Fortschritte im KI-Bereich auszuschöpfen oder, was noch entscheidender ist, den Sprung ins Ökosystem des Internet of Things zu schaffen?

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Netzfund: Lang Lebe der alte WhatsApp-Status!

Das Update des beliebten Messengers hat Empörung und Medienhysterie verursacht. Aus gutem Grund! Der „alte Status“ von WhatsApp wurde beseitigt. Ergebnis: die Netzgemeinde gerät in Trauer und widmet ihm Nachrufe.

Eine unnötige und sinnlose Aktualisierung!

Nie wieder indirekte Kommunikation mit den eigenen Kontakten über personalisierte Status-Updates. Noch schlimmer: es ist eine billige Kopie der Snapchat-Stories. Pfui, WhatsApp!

Doch am Ende wird alles gut: WhatsApp hat auf die Netzgemeinde reagiert und die alte Funktion zurückgeholt. Lang Lebe „Hey there! I am using WhatsApp”!

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Wie Messenger den Onlineshop beerdigen – E-Commerce im Nachrichten-Stream

Quelle: Handelskraft 2016 - Day One in Digital Life
Quelle: Handelskraft 2016 – Day One in Digital Life
E-Commerce emanzipiert sich gerade vom Onlineshop. Bestellt wird per Knopfdruck, Spracheingabe oder direkt im sozialen Netzwerk. Statt des klassischen Shoprasters setzt sich allerorten der Stream durch. Das Prinzip des endlosen Scrollens durch personalisierte Inhalte ist schon seit langem nicht mehr auf Facebook beschränkt, sondern hält auch im E-Commerce Einzug. Buy Buttons begegnen uns aus diesem Grund in allen Netzwerken und direkt in den Google-Ergebnisseiten. Da wäre der Klick zum Shop doch nur ein Umweg.

Kein Zufall, dass jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält, seine eigene Infrastruktur aufbaut, die weit über die des klassischen Shops hinausgeht. Die Zeit der Plattform ist angebrochen. Vernetzung und Kundenzufriedenheit ohne Kompromisse lauten die Zutaten für die Strategie der ganz Großen. Apple prescht voran und entfernt den Onlineshop gleich ganz. Die Abkehr vom Onlineshop geht so weit, dass der Kauf per Messenger zum neuen Trend wird. Concierge Services wie GoButler machen es vor.

Wohin führt das alles? Selbstverständlich zu mehr Tempo. Denn ungenutzte Flächen, Zeitfenster und Ressourcen sind den digitalen Playern ein Graus. Downtime wird eliminiert, wo man sie findet.

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Marketing mit dem Studenten-Twitter Jodel – geht das?

Grafik: Fool4myCanon F
Grafik: Fool4myCanon F
Reddit, Snapchat oder WhatsApp: Bei Handelskraft wurde schon der ein oder andere Trend in Sachen Onlinemarketing vorgestellt. Warum also damit aufhören? Ein Blick über den Tellerrand kann schließlich nicht schaden und falls das “nächste Ding” in der Schublade verschwindet, hat man wenigstens mal was darüber gehört. Während Snapchat und Reddit die große Markenoffensive ins Auge nehmen, ist der Dienst Jodel eher für’s Backen der kleinen Brötchen zuständig. Halt, was ist denn Jodel?

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