What year is it? Live-Shopping liegt im Trend und Polyvore wird gekauft [5 Lesetipps]

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Screen: Back to the Future Trailer
Bei der heutigen Presseschau kann man aus dotSource-Perspektive schon etwas nostalgisch werden. Zum einen analysiert der Best Practice Business Blog, dass sogenannte “Speedsales” im Trend sind. Anbieter wie Woot! und Meh machen Millionenumsätze mit auf einen Tag begrenzten Deals. Nutzer der Benjamin-App bekommen ein Angebot sogar nur noch für 60 Sekunden angezeigt. Als Trigger wirkt neben dem niedrigen Preis auch die künstliche Verknappung. Ein Mechanismus, der uns als Betreiber von Preisbock.de, einer der populärsten Live-Shopping Plattformen ihrer Zeit, nicht unbekannt ist.

Nochmal Nostalgie: Polyvore, eines unserer einstigen Social Commerce Lieblinge, dessen Entwicklung wir hier im Blog begleiteten, wurde von Yahoo gekauft. Seitdem das Anlegen von Kollektionen auf Plattformen wie Pinterest und Instagram im großen Stil möglich ist, stand die Zukunft des Inspirations-Netzwerkes auf der Kippe. Auch die Ausweitung des Schwerpunkts von Fashion zu Home & Living half da nichts.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Live Shopping Days 2011 mit Exciting Awards

Einer der größten Branchenevents im E-Commerce startet in der nächsten Woche in der Kalkscheune in Berlin. Über 300 Teilnehmer werden sich auch in diesem Jahr zu den 5. Live Shopping Days treffen, um sich über die heißesten Trends und Geschäftsmodelle auszutauschen.

Die Besucher können dort einen Eindruck davon bekommen, was die Branche so spannend macht. Internationale Präsenz zeigt sich dort unter anderem mit Woot! aus den USA, dem Shopping Club mafoni aus der Türkei und der Groupon-Alternative Sweetdeal aus Dänemark. Auch die Schweiz ist auf den Live Shopping Days vertreten.

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Thomas Lang, Geschäftsführer von carpathia, bemüht sich gerade um die Zusammenstellung eines “Swiss Who’s Who”. Aus Deutschland werden zum Beispiel brands4friends, und MySportbrands anreisen. Wir von dotSource werden dort als Sponsoren und mit einem Vortrag zu unserer Live-Shopping-Tochter Preisbock vertreten sein.

Die spannendsten Ideen werden mit einem Preis gekürt, zum ersten Mal wird in diesem Jahr der Exciting Future Award verliehen.

Wer noch teilnehmen möchte, sollte sich aber sputen, denn nur noch wenige Tickets sind für das Event zu ergattern!

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Woot sensibilisiert mit Deals.Woot weiter die Social-Commerce-Beobachter

Ein wenig pathetisch klingt der Anfang der gestrigen Woot-Meldung ja schon, wenn Jason Toon schreibt:

» Today is the first day of the greatest ecommerce experience of your life. This is the day everything changes forever. […] And yea shall the mountains churn and the rivers crumble, and the crunchy shall lie down with the creamy […]. «

Der Grund für diese Aufregung ist Deals.Woot, das gestern ins Leben gerufen wurde.

woot

Sieht alles ganz nett und unspektakulär aus, ist dennoch ziemlich beeindruckend. Deals.Woot ist eine community-getriebene Plattform zum Finden, Teilen, Diskutieren und Bewerten, aber nicht etwa Woot-Deals, nein, es geht um Produkte anderer Shops. Und hier wird es extrem spannend, sowohl aus Social-Commerce-Sicht, als auch aus Ads-Sicht:

Das Liveshopping-Portal Woot lässt sich die links oben auf der Plattform angezeigten Produkte von den entsprechenden Shops sponsoren („Sponsored Deals“). Aber nicht irgendwelche Produkte, wie Woot meint, sondern Produkte, die für die Community relevant sein könnten:

» OK, yes, companies pay a little something to be Sponsored Deals. But we don’t allow just any old crap in this section. Sponsored Deals are proposed to us by other retailers, manufacturers, and even other daily deal sites. If we find the deal compelling enough that our members will appreciate us bringing it to their attention, we’ll feature it here […]” «

Woot macht hier einen großen Schritt und zeigt einmal mehr auf, wie wichtig gute Ideen für Stand-Alone-Liveshopping-Portale sind. Und Woot geht noch weiter:

» This is the mission our community has been training for: subjecting the rest of the Internet to the deal-seeking prowess you guys display so lethally in our forums every day. […] Instead of us bringing the great deals to you, Deals.Woot is all about you bringing the deals to us. «

It’s all about community and user generated content. Vor allem im E-Commerce. Und weil das Ganze nicht nur auf einem Kanal funktionieren kann, müssen auch Shops und Angebote, egal wie spannend sie sein mögen, erkennen, dass es einen Rückkanal geben muss. Und gute Ideen. Woot hat sich mit diesem Schritt wieder sehr spannend gemacht.

Und da momentan viel über das Thema Social Commerce gesprochen und geschrieben wird, kommt das genau richtig. Marktbeobachter sind gerade sehr sensibel.

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Abedi.de: unterhaltsames Reise-Woot

abedi1.pngAbedi ist eine interessante Woot-Basis die Reisen verkauft. Jeden Tag gibt es ein neues All-inclusive-Angebot und ist für die nächsten drei Tage buchbar. Das bürokratische Image als psychologischer Aufhänger kommt lustig und ist durchgehend umgesetzt.

Dass die Mitarbeiter des Amtes zur Bewilligung von Dienstreisen (ABeDi) die Reisen bzw. Hotels selber testeten, bevor die bislang gesehenen Kurz-Trips, online gehen, spricht für Qualität anstelle Ramsch. In guten Reisebüros wird das wirklich so gemacht. Und da Abedie von einem der ersten Online-Reisebüros überhaupt zur Verfügung gestellt wird, gehe ich von wirklich attraktiven (Sonder-)Angeboten im direkten Abverkauf aus.

Witzig interessant!

abedi2.png

via: exciting commerce

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Start: Shirt.Woot! geöffnet

500 Shirts à 10 US-Dollar pro Shirt war das Angebot der Vorpremiere von shirt.woot.com letzten Freitag. Auf dem gewaltigen Shirt-Market scheint es noch Platz zu geben. VOda recherchierte dazu. Shirt.Woot! bietet nur exklusive Designvorlagen an, die nirgendwo anders erhältlich sind. Die Shirt-Designs entstehen in der Woot-Community – eine der erfolgreichsten E-Commerce-Projekte der letzten Jahre. Für finanziellen Background ist also gesorgt.

Verkauft wird ein designtes Shirt pro Tag. Die Shirt-Designs kommen aus der Community. Ein weiteres spannendes Crowdsourcing-Projekt also. Jeden Freitag können User ihre eigenen Shirt-Entwürfe im Rahmen eines Wettkampfes der Community vorstellen. Das Derby gewinnt, wer die beste Bewertung erhält und das Gewinner-Motiv wird am nächsten Tag verkauft. Der Designer bekommt als Lohn für seine Arbeit Publicity: Das „Shirt des Tages“ soll kleine aber feine Informationen über den Artist enthalten. Zum Beispiel könne er per gedrucktem Hyperlink auf seine weiteren Arbeiten hinweisen.

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Nobisbrand: Zweites Europa-Woot

nobisbrand.gifNachdem in Deutschland die Live-Shopping Konzepte wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, müssen jetzt neue Wege gegangen werden. Nach ibood, dem ersten Europa-Woot, startet nun nobisbrand sein Live-Shopping-Konzept für Europa. Wenn man die beiden Designs vergleicht, geht für mich Nobisbrand klar als Sieger hervor.

Aber: Was ist an einem Europa-Woot-Konzept anders

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Cyberport24: Freitod eines Woot-Clones

cyberport24Das hat mich jetzt echt überrascht, was ich da bei Robert Basic entdeckt habe. Cyberport24 macht die Schotten dicht. Cyberport24 war der zweite Woot-Ableger in Deutschland, durch zu lange Entwicklungen kam ihnen leider Schutzgeld zuvor, was sicherlich auch schon ein kleiner Rückschlag war. Aber die eigentlichen Gründe hat Robert Basic schon mal kurz zusammengefasst.

  1. zur Verfügung stehendes Werbebudget war zu gering
  2. Resteverwertung von Produkten, die im Lager von cyberport vergammelten
  3. brutaler Preisdruck wg. Geizmentalität

cyberport24.jpg

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