Yalook wird strategisch neu ausgerichtet.

Vor einigen Monaten kursierte die Nachricht über die Aufgabe des Shoppingportals yalook.com in der Presse. Die Otto-Tochter sollte bis zum Ende des letzen Jahres eingestellt werden. Das gleiche Schicksal wurde für den Produktsuchdienst Discount24. de prognostiziert. Beide Portale lagen unter der Renditeerwartung des Handelskonzerns.

» Das bisherige Geschäftsmodell von yalook.com, das auf dem Verkauf auf eigene Rechnung basierte, konnte die Renditeerwartungen der Otto Group nicht erfüllen. Aus diesem Grund entschied man sich für eine strategische Neuausrichtung. «

,heißt es in der heutigen Pressemitteilung der Otto Group.

Yalook.com wird nun, wie bereits mit Discount24.de geschehen, unter dem Dach der shopping24 GmbH weitergeführt.

» shopping24 liefert die technologische Infrastruktur für die Plattform, sehr gute Kontakte zu kooperierenden Händlern und das Marketing-Know-How, um das Portal im High Fashion Segment neu zu positionieren. «

Die ebenfalls zur Otto Group zugehörige GmbH betreibt unter anderem die virtuellen Einkaufsplätze living24.de sowie smatch.com.

Bleibt abzuwarten, wie sich die anderen Portale des Handelskonzerns wie zum Beispiel limango.de in nächster Zeit entwickeln werden.

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Nachgefragt: Wie steht es um das Multichannelmarketing?

Martin MeinrenkenEine rege Diskussion ist entstanden, als der Schweizer E-Commerce-Report der Fachhochschule Nordwestschweiz enthüllte, dass sich eine ausgewogene Multichannelstrategie negativ auswirkt.

Martin Meinrenken, Leiter des Shopmanagements bei Yalook, erläutert uns seine Sicht auf das Thema Multichannelmarketing.

In dem Blog Shopanprobe führen Sie als Gastautor den Katalog- und Onlineversand nicht nur als zwei Kanäle, sondern gleich als zwei verschiedene Geschäftsmodelle an. Welche Prognosen und ggf. Tipps haben Sie für den Katalogversand.

Aus meiner Sicht wird es den Katalog noch lange geben, aber nicht mehr mit der gleichen Funktion wie früher. Der Katalog muss vielmehr darauf ausgerichtet werden das Unternehmen und seine Leistungen zu präsentieren und dabei gezielt den Online Shop befeuern. Damit würde das Online-Geschäft zur Basis und darauf müssten deshalb sämtliche Kernprozesse konsequent ausgerichtet werden. Allerdings wird man sich dann daran gewöhnen müssen, dass ein Katalog nicht mehr sauber hinsichtlich seiner Wirtschaftlichkeit bewertet werden kann, ähnlich wie Fernsehwerbung oder Printanzeigen.

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