Zalando, Otto, H&M: Fashion Top-10 leider ohne Mobile-Traffic

Aktuelle Zahlen von comScore zeigen: Otto ist im deutschen Modehandel weiter führend. Vergleicht man die Unique Visitors pro Monat, liegt Otto mit bonprix und den myToys-Unternehmen mirapodo und limango auf Platz zwei (4,8 Millionen) hinter Zalando (7,3 Millionen):

Top 10 Fashionhändler Deutschlands
Grafik: Statista
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Zalando enttäuscht Erwartungen, Home24 muss es retten [5 Lesetipps]

Zalando Home24…so könnte man meinen, wenn man die Berichterstattung der letzten Tage verfolgt. Erst verfehlte Zalando das Umsatzziel von zwei Milliarden Euro, beim Hauptaktionär Kinnevik rollten im Januar deswegen Köpfe. Zum Thema IPO hält man sich dementsprechend bedeckt, der Gang an die Börse sei laut Geschäftsführer Rubin Ritter “eine mögliche interessante Option für die Zukunft”.

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Zalando entdeckt die Männer als Zielgruppe [5 Lesetipps]

Zalando LogoAnerkennendes Brummen statt buntem Freudentaumel – im neuen Zalando-Spot, der sich an das männliche Publikum richtet, ist Schreien für Anfänger. Angesprochen werden “echte Männer”, die im Men’s Magazin und unter www.zalando.de/echte-maenner/ Stylingtipps und Trends entdecken sollen. Damit geht der Fashion-Versender, nach dem Aufbruch ins Luxussegment, den nächsten Schritt in Richtung Universalhändler.

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Der Amazon Logistik-Skandal schlägt hohe Wellen [5 Lesetipps]

Amazon LogoInvestigative Journalisten haben ein neues Dauerthema auserkoren – die empörenden Arbeitsbedingungen in der Logistik des Versandhandels. Nach Skandalen bei GLS und Zalando hat die ARD die Zustände in den Logistikzentren des Online-Riesen medienwirksam angeprangert.

Auf Facebook folgte der übliche Shitstorm erboster Kunden, das kollektive Kundenkonto-Löschen und seitens der Politik die Forderung nach Aufklärung.

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Google Mania – Glass, virtuelle Tastatur und ein Ring [5 Lesetipps]

Foto mit Google Glasses aufgenommenEs gibt Phasen, in denen ist an der Internetinstitution mit den 6 bunten Buchstaben einfach kein Vorbeikommen. So auch letzte Woche. Los ging es mit der Ankündigung, dass die Datenbrille Google Glass noch diesen Monat an Entwickler versendet wird. CEO Sergey Brin ließ sich passend dazu gleich mal bebrillt in der New Yorker Subway sehen. Nun überrascht Google mit der Patentanmeldung einer dazugehörigen virtuellen Tastatur, mit der es möglich sein soll, auf der Hand zu tippen.

Nebenbei hat man sich ein Verfahren überlegt, wie man die Passwortsicherheit revolutionieren könnte – mit Hardwareschlüsseln, die beispielsweise in Form eines Ringes realisiert werden.

Auch aus E-Commerce Sicht wird es spannend, denn die Umstellung der kostenlosen Produktsuche auf Google Shopping steht kurz bevor. Nach dem AdWords Prinzip müssen Händler künftig zahlen, um gelistet zu werden.

Für die Beliebtheit des Unternehmens tut all die Umtriebigkeit übrigens nichts bzw. nicht genug, Google wurde laut Wirtschaftswoche im Ranking der beliebtesten Internetmarken von Wikipedia vom Thron gestoßen.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Convenience siegt: Der Kunde legt die Füße hoch bei Smart TV & Second Screen

Innovationen im Bereich Smart & Social TV haben vor allem eines im Blick: Der Zuschauer soll das Sofa nicht verlassen müssen, um sich mit Gleichgesinnten virtuell zu vernetzen oder spontan etwas zu kaufen. Wer angesichts der zahlreichen fortschrittlicheren Unterhaltungsmöglichkeiten denkt, Fernsehen habe seine besten Zeiten gesehen, irrt. Der durchschnittliche Fernsehkonsum ist 2012 mit 242 Minuten pro Tag gegenüber dem vergangenen Jahr sogar leicht gestiegen.

Second-Screen Fernsehkonsum ist sehr weit verbreitet
Grafik: (c) dotSource GmbH
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Zalando schreit vor Weihnachtsvorfreude [5 Lesetipps]

An Weihnachten kennt die Kreativität der E-Commerce Player keine Grenzen

Für Zalando geht ein großartiges Jahr zu Ende. Unaufhaltsames Wachstum, internationale Expansion, Erfolg mit viralen Videos und Second Screen, 95% Markenbekanntheit, längste Verweildauer – die Jahresbilanz könnte kaum besser ausfallen. Wermutstropfen wie die Retourenquote, fehlende Profitabilität oder Missstände in der Logistik erscheinen daneben beinahe vernachlässigbar, könnte man meinen.

Jüngst kommen noch der Deutsche Marketingpreis und aller Kritik zum Trotz, der Neueinstieg in die Top-5 des Image-Rankings der umsatzstärksten Onlineshops, zu den Erfolgen hinzu.

Kein Wunder, dass der Fashionversender, der in diesem Jahr auch dem Weihnachtsmann das Schreien gelehrt hat, nun fröhlich (und auf typische Weise) in Weihnachtsmelodien einstimmt. Bleibt nur zu hoffen, dass Zalando seinen berühmten Schrei damit nicht über die Klippe schickt, nachdem er in diesem Jahr bereits in 5 TV-Spots zu hören war.
Vielleicht wird es 2013 mal Zeit für etwas Neues, Zalando?

Unsere Lesetipps der Woche:

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E-Commerce startet mit Vollgas in die Weihnachtszeit [5 Lesetipps]

Weihnachtsmann Santa Christmas Shopping
Foto: Bob Jagendorf
Wie allgemein bekannt startet mit dem Weihnachtsgeschäft die wichtigste Shoppingsaison des Jahres. Davon profitiert insbesondere der Onlinehandel. Laut der “The Future of Money” Studie von Skrill kaufen bereits 90 Prozent der Bundesbürger online ein oder haben dies vor. 19 Prozent geben online sogar mehr Geld aus, als in stationären Geschäften, wobei diese Angabe unter den Bundesländern zwischen 26 Prozent (Baden-Württemberg) und 3 Prozent (Thüringen) schwankt. Auch was die Kauflust angeht, sehen die Zahlen rosig aus, 41 Prozent rechnen damit, in diesem Jahr online mehr Geld auszugeben, als noch 2011.

Und wo shoppen wir am liebsten? Bei Zalando, wenn es um Mode, Schuhe und Schmuck geht. Der E-Commerce-Senkrechtstarter hat nach neuesten Zahlen Otto und Amazon hinter sich gelassen.

Spannend wird die Frage, ob sich in dieser Saison auch hierzulande Onlineshopping via Tablet und Smartphone durchsetzt. Im E-Commerce-Pionierland USA wurden am Black Friday immerhin 24 Prozent der Shops durch mobile Endgeräte aufgerufen. Dazu passt auch, dass die beliebtesten Geschenke in diesem Jahr iPad, iPhone & Co heißen. Diese führen in diesem Jahr die Wunschzettel der amerikanischen Kinder an.

Unsere Lesetipps zum Start in die Woche:

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Von Baur bis Zalando: Wochenrückblick im deutschen Versandhandel [5 Lesetipps]

Während Zalando die üblichen Erfolgs- und Wachstumsmeldungen nachschiebt, traut man sich über den klassischen Versandhandel kaum noch Prognosen zu. Die Unternehmen bilden derzeit, schematisch betrachtet, eine Abwärtspirale, die nichts Gutes erahnen lässt für jene, die noch über Potenzial verfügen.

Otto Logo pngDa wären Otto, die den Umbau im Projekt “Fokus” vorantreiben und die Töchter Baur und Schwab fit für die Zukunft machen. Allerdings geht das auch mit deutlichem Arbeitsplatzabbau bis 2015 einher.

Quelle LogoQuelle will sich, um überhaupt wieder wettbewerbsfähige Preise anzubieten, von seiner Marktplatz-Strategie verabschieden und versendet künftig wieder eigene Waren und solche aus der Otto Group.

NeckermannNeckermann bereitet sich indes auf das Ende vor, so wurden für die rund 50 Auszubildenden bereits Ausweichmöglichkeiten gefunden und die Beschäftigten wegen der drohenden Arbeitslosigkeit beraten.
Noch soll es allerdings Interessenten geben.

Schlecker LogoDas Ende der Kette bildet Schlecker. Wie nun bekannt wurde, ist das Unternehmen (weniger als) nicht zu retten, die Gläubiger müssen ihre Forderungen größtenteils abschreiben. Die Abwicklung gestaltet aufgrund der wachsenden Zahl von Kündigungsschutzklagen schwierig.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Schrei vor Glück: Zalando beeindruckt mit halber Milliarde Umsatz [5 Lesetipps]

Screenshot Zalando Sports Werbespot

Eine Erfolgsmeldung durchbricht das Sommerloch: Zalando hat vergangenes Jahr nach eigenen Angaben 510 Millionen Euro Umsatz generiert. Darauf kann man beim 2009 gegründeten Versandhändler zu Recht stolz sein.

Inzwischen ist der Konzern in Österreich, Schweden, Frankreich, Spanien und Italien aktiv, dort werden die Hälfte des Umsatzes generiert, die andere Hälfte im deutschen Heimatmarkt.

Über die Höhe des Gewinns schweigt der E-Commerce Shootingstar allerdings. Das große Problem mit der Retourenquote ist offenbar noch nicht gelöst. Sollte dieses erfolgreich angegangen und die Profitabilität gesichert werden, ist vor Zalando niemand mehr sicher: Von der Konkurrenz aus dem traditionellen Versandhandel gibt es jedenfalls wenig zu befürchten. Neckermann ist inzwischen insolvent, Otto gilt als angeschlagen. Der Weg nach oben wird frei.

Hier unsere Lesetipps:

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