Meldet Neckermann heute Insolvenz an? 5 Lesetipps der Woche

Dem traditionellen Versandhandel geht es schlecht. Die Spatzen pfeifen es schon eine Weile von den Dächern, dass insbesondere Neckermann mit dem Balanceakt aus Onlinehandel und Katalogversand hadert und unaufhaltsam in die Krise schlittert.

Inzwischen ist auf excitingcommerce.de von einer unmittelbar bevorstehenden Insolvenz zu lesen.

Neckermann wird geräumt
Screenshot der aktuellen Neckermann Startseite

Warum jetzt? Grund für diesen Schritt ist unter anderem der Druck seitens der Gewerkschaft und der Betriebsräte, die Abfindungen für die gekündigten Mitarbeiter fordern und mit Streiks und Klagen Druck ausüben. Diesem sieht sich Neckermann finanziell nicht gewachsen.

Die Entscheidung, ob das Traditionsunternehmen wirklich Insolvenz anmelden wird, steht also kurz bevor.

Dass die Pleite nicht das Ende bedeutet, zeigt diese Woche überraschend Quelle.de: Das Versandhandels-Fossil ist wieder ins Modegeschäft eingestiegen. Die Modeartikel werden jedoch (noch?) nicht im eigenen Onlineshop angeboten. Von den Übersichtslisten aus wird lediglich auf externe Online-Shops von rund 100 Modeanbietern verlinkt.

Der erste Schritt in Richtung eines Modesortiments auf Quelle.de ist damit jedenfalls getan.

Unsere Lesetipps aus E-Commerce & Social Media:

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3 Maßnahmen, mit denen Zalando die Retourenquote senken kann

Zalando Logo

Anfang der Woche sorgte die Meldung, Zalando ermahne jetzt Kunden mit zu häufigem Rücksendungen, für Unverständnis, bissige Kommentare, aber auch für eine konstruktive Diskussion. Wir haben uns gedacht – warum hier aufhören und nicht mal konkret werden?

Denn mal Spaß beiseite, die Kunden mit Verwarnungen und Einschränkung ihrer Bestellmöglichkeiten zu überrrumpeln ist nicht der erste Weg und schon gar nicht die feine englische Art. Wären da nicht noch andere Optionen offen gewesen? Hier unsere Ideen:

1. Fotos mit Schuhen in Aktion

Auf Zalando.de gibt es nur die Schuhe selbst vor weißem Hintergrund zu sehen. Aber wird damit der Fantasie nicht etwas zu viel Spielraum gelassen?

Produktansicht bei Zalando
Reine Produktansicht bei Zalando

Vieles lässt sich erst durch das Miteinbeziehen von Fuß und Bein richtig einschätzen, beispielweise auf welcher Höhe der Stiefelschaft endet.

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E-Commerce Frust bei Media Markt und Zalando – 5 Lesetipps der Woche

Zalando Logo

Der Wochenbeginn steht im deutschen E-Commerce im Zeichen des Pessimismus – schaut man auf Branchenstar Zalando und den Online-Neuling Media Markt.

Zalando sagt nämlich jetzt seiner hohen Retourenquote, die Schätzungen zufolge bei über 70% liegt, den Kampf an. Dies mutet etwas wunderlich an, präsentierte sich Zalando doch bis vor kurzem noch als ein Händler, der sich gegenüber Rücksendungen kulant zeigt. Von diesem Image will man sich nun lösen.

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Das Sterben der Pure Player – Der Trend zu Multiline-Händlern

Egal ob Kleidung, Autos oder sogar Lebensmittel der Onlinehandel bietet keine Grenzen mehr in der Auswahl der Produkte. Der E-Commerce-Sektor boomt und der stationäre Handel sucht nach Möglichkeiten, sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen. So scheint für viele ein zusätzlicher Onlineshop, neben dem Verkaufsladen, als geeignete Lösung. So will im Elektronikfachhandel nach Media Markt nun auch Expert einen eigenen Onlineshop an den Start bringen. Viele Lebensmittelketten steigen außerdem in das Onlinegeschäft ein oder haben es vor. Sogar Onlineapotheken gelten als die Zukunft der Branche.

Dieser Schritt vom reinen Offline-Händler zum Multichannelanbieter scheint auch in der Entwicklung normal zu sein und kommt von vielen zu spät. Zusätzlich ergeben sich auf der anderen Seite der Pure Player im Internet Vorhaben, welche genau den entgegengesetzten Schritt forcieren. So kündigte Amazon in dieser Woche einen ersten eigenen Laden in Seattle an. So dürfen sich Häuser wie das Douglas Unternehmen Thalia, welches so schon Probleme hat, auf einen starken Mitstreiter im Laufgeschäft freuen. Denn Amazon will so auch internetferne bzw. -averse Gruppen auf den Kindle aufmerksam machen. Eventuell könnten die Stores auf lange Sicht auch ausgebaut und das Produktsotriment erweitert werden. Der Schritt von Zalando erste eigene Stores zu eröffnen, dürfte Anbieter der Schuh- und Modeindustrie in etwa genauso erschrecken. Ob diese “Riesen” wirklich endgültig in den Wettbewerb außerhalb ihrer sicheren Internetimperien treten, ist jedoch fraglich. Die Onlinegeschäfte laufen gut und das Potential ist noch nicht ausgereizt. Wenn die ersten Versuche mit solchen Showstores allerdings Erfolge mit sich bringen, kann eine Durchdringung des Marktes möglich sein.  Apple hat es, wenn auch nicht flächendeckend, erfolgreich vorgemacht.

Auf der anderen Seite sind die Investitionen dafür relativ umfangreich und so scheinen Lösungen wie das Shoppen von Plakatwänden oder Ansätze im Mobile-Bereich am erfolgsversprechendsten für die Zukunft. Mit Sicherheit kann man aber sagen, dass es in Zukunft für jeden wichtig wird, auch andere Vertriebswege zu nutzen.

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5 Lesetipps der Woche: Den Kunden kennen, Communities & Zalandos Aufstieg

Die heutigen Lesetipps stehen fast ausschließlich im Zeichen der Kundenbetrachtung. Die ersten drei Artikel geben Tipps wie Shopbetreiber ihre Kunden genauer kennenlernen können, wie Kunden zu Stammkunden gemacht werden können und wie Nutzer eines Onlineshops auch einen Wert für die Community darstellen. Im vierten Tipp wird außerdem erläutert, wie man die Kunden durch Geschenke zu einer Gegenleistung bewegen kann. Abschließend gibt es noch einen Artikel zur Entwicklung Zalandos vom “Schuhladen” zum Marktplatz für alles.

Unsere Lesetipps der Woche:

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5 Lesetipps der Woche: Google+ in der Kritik, Facebook Business und Zalando

Nachdem Google+ mit den ersten negativen Stimmen zu kämpfen hat und schon viele ein Einschlafen des Netzwerks feststellen, kontert Facebook mit seinem “Facebook for Business”. Der Leitfaden für Unternehmen findet sich in unserem ersten Lesetipp wieder. Der zweite befasst sich mit Zahlen und Fakten rund um Zalando. Der diversifizierende Schuhshop ist in aller Munde und entwickelt sich stetig fort.
Nachdem im dritten Vorschlag unserer Auswahl ein weiteres Mal die Entwicklung von Magento im Zusammenhang mit X.Commerce und Ebay betrachtet wird, schließen interessante Beiträge zu Crowdsourcing und einer zielgruppengerechten Ausrichtung der Webseite die Empfehlungen ab.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Best Practice: Kleider online anprobieren

Frage ich Freunde, warum sie Kleidung nicht online bestellen, ist das häufigste Argument die fehlende Anprobe. Seit Jahren gibt es Bemühungen, das Online-Einkaufserlebnis für Kunden nicht nur spannender, sondern auch bequemer zu gestalten. Derzeit gibt es in der „E-Commerce Bloggerbranche“ zunehmend Berichte über neue Möglichkeiten zu lesen, Mode virtuell anzuprobieren.

Diese will ich natürlich nicht außen vor lassen. Es gibt daneben weiterhin klassische Wege, fernab von Augmented Reality, die sich dennoch nicht auf herkömmliche Maßtabellen und Anleitungen zum Maßnehmen reduzieren lassen.

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Verschiedene Abonnement- Konzepte im E-Commerce

HauteLook startete letzte Woche den ShoeDazzle-Klon SoleSociety.com. Das Konzept dieser Seiten zeigt sich sehr innovativ.

Das Grundprinzip ist ein monatliches Abonnement für Frauenschuhe. Für ein Paar bezahlt man 49,95 Dollar. Der Kunde ist allerdings nicht dazu verpflichtet, die Schuhe immer zu kaufen. Bis zum 5. des jeweiligen Monats können User sich dazu entscheiden, ob sie ein Paar Schuhe kaufen wollen oder den Monat kostenfrei überspringen. Wenn man sich bis dahin nicht entschieden hat, ergibt sich ein Kredit der Summe, welchen man in folgenden Monaten verwerten kann. Als zusätzliche Sicherung kann dieser Kredit ein Maximum von 3 Monatsraten nicht überschreiten.

Der Clou bei dieser E-Commerce-Idee ist eine personalisierte Auswahl des Schuhangebots. Die Registrierung für die Seite startet mit einer Fragereihe. Nach verschiedenen Klicks und Auswahlen erstellt SoleSociety ein nutzerspezifisches Geschmacksprofil. Dieses bestimmt dann die monatliche Auswahl des Schuhangebots. So sollen für alle Schuhliebhaber die richtigen Schuhe dabei sein und man hat einen geringeren Suchaufwand.

Für einige Frauen könnte diese Idee sehr interessant sein und das erfolgreiche Beispiel Zalando zeigt, dass die Internetnutzer selbst bei Schuhen nicht mehr vor einem Internetkauf zurückschrecken. Der kostenlose Versand und eine angepriesene leichte Retoure sind bei SoleSociety inbegriffen.

Außer der Idee von SoleSociety gibt es noch weitere Abonnement-Modelle die sehr vielversprechend klingen.

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Neuigkeiten

Xing übernimmt Amiando

Mit der Übernahme zum 1. Januar 2011 folgt das Businessnetzwerk den Wünschen seiner Kunden.

» „Mit dem Erwerb von amiando folgen wir dem Wunsch einer sehr großen Zahl unserer Mitglieder nach einem integrierten, umfassenden Service für die Abwicklung von Events. Allein im vergangenen Jahr haben unsere Mitglieder mehr als 150.000 Events über die XING-Plattform organisiert und vermarktet. Künftig können wir unseren Mitgliedern die effiziente Abwicklung aller dafür erforderlichen Prozesse einschließlich Registrierung, Ticketausstellung und Abrechnung integriert anbieten. Wir erschließen uns damit einen sehr attraktiven und schnell wachsenden Markt.“ «

so Stefan Groß-Selbeck, CEO der XING AG.

xing

Google und Groupon

Ein für die Firmenphilosophie zu unmoralisches Angebot erhielt Groupon von dem Internetriesen Google. Über die Hintergründe wird ausführlich auf Gründerszene berichtet.

Zalando ist nun bald auch in Frankreich vertreten…

…und damit neben Österreich, Deutschland und den Niederlande in vier Ländern vertreten. Der Sitz des Unternehmens wird ebenso internationaler ausgerichtet. Im nächsten Jahr eröffnet ein Office in Paris und ergänzt somit den Berliner Standort.

Amazon und der Cybermonday in Deutschland

Seit November wurde der in den USA bereits bekannte Cybermonday auch auf der deutschen Amazonseite eingeführt. Der Erste Montag blieb jedoch nicht ganz ohne negativen Folgen…

Online Lebensmittel mit Lieferheld bestellen

Seit diesem Jahr sprießen die Onlinelebensmittelanbieter wie Pilze aus dem Boden. Mit Rewe, Real, Froodies oder Emma Mobil sind nur einige genannt. Seit Ende des letzten Monats investiert Team Europe Ventures intensiv in Lieferheld.de. Die Plattform ist eigentlich kein Onlinesupermarkt, sondern ein Konglomerat von Restaurants mit Lieferservice inklusive der Option zu bestellen und zu bewerten. Dennoch dürfte der Boom im Onlinelebensmittelmarkt ein entscheidender Faktor für diese Investition gewesen sein.

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Magento: Mehr als nur eine Alternative zu Eigenentwicklungen

Zalando, ein serviceorientierte Onlineshop für Damen- und Herrenschuhe aus dem Hause Rocket Internet, erweitert sein Angebot mit der Zalando Lounge: Ein Shoppingclub nach dem bekannten Closed-Shop-Prinzip:

zalando_lounge

Zalando, das auf der Open-Source-Shopsoftware Magento läuft, setzt mit diesem Launch seinen Konkurrenten Mirapodo von OTTO unter Druck, allein schon durch die Sortimentserweiterung für Kleidung und Fashion.

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