Flexible Arbeitsmodelle sorgen für Chancengleichheit und Effizienz [5 Lesetipps]

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Quelle: Jason Goodman | Unsplash

Immer mehr Unternehmen setzen auf kollaborative Arbeitsmodelle. Nicht nur, weil es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zunehmend ein entscheidender Faktor bei der Jobwahl ist, sondern weil Unternehmen auch sonst von derartigen Modellen profitieren können.

Führende Unternehmen wie Otto, Google und Edding machen es bereits vor und können insbesondere mit Jobsharing die Frauenquote in Führungspositionen verbessern, qualifiziertes Personal halten und effizienter arbeiten.

Flexible Arbeitsmodelle: Warum wir sie brauchen

Vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist es schlichtweg nicht möglich, 40 Stunden pro Woche zu arbeiten. Sei es, weil sie alleinerziehend sind, Angehörige pflegen, sich nebenbei weiterbilden oder einfach mehr Freizeit haben wollen.

Das macht sie allerdings nicht zu weniger qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – im Gegenteil. Studien haben bewiesen, dass Teilzeitkräfte meist sogar effektiver arbeiten als Vollzeitbeschäftigte, da sie die vorhandene Zeit am Arbeitsplatz sinnvoller nutzen und durch die freie Zeit ausgeglichener sind.

Unternehmen sollten also nicht auf gut qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verzichten, nur weil diese sich mehr Flexibilität wünschen. Denn flexible Arbeitszeiten und -plätze werden zur Selbstverständlichkeit.

Fehlende flexiblen Arbeitszeiten sind für 29 Prozent der Jobinteressierten ein Grund dafür, eine Stelle abzulehnen. Für 26 Prozent ist es die fehlende Flexibilität des Arbeitsortes und für weitere 26 Prozent die Verpflichtung, Vollzeit im Büro zu arbeiten.

Flexible Arbeitsmodelle: Von der Theorie zur Praxis

Eine Lösung dafür ist das Modell: Jobsharing. Dabei teilen sich mehrere Personen, meist zwei, eine Vollzeitstelle und somit die Aufgaben und Verantwortungen für diese Position.

Die Unternehmenskultur ist entscheidend, damit ein solches Modell überhaupt funktionieren kann. Die Unternehmensleitung muss Chancengleichheit im Unternehmen fördern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei unterstützen, sich auszuprobieren. Außerdem braucht es Vorbilder, die zeigen, dass solche Modelle funktionieren können, die aber auch Grenzen aufzeigen und ihre Erfahrungen teilen.

Flexible Arbeitsmodelle: Chancen und Herausforderungen von Job Sharing

Neben der Akzeptanz im Unternehmen selbst, bedarf das Modell viel Kommunikations- und Organisationsaufwand zwischen den sogenannten Tandem-Partnerinnen und -Partnern. Auch bedeutet es für das Unternehmen, dass zusätzliche Lohn- und Lohnnebenkosten entstehen.

Die enge Zusammenarbeit zweier Personen bietet außerdem Konfliktpotenzial und sorgt gegebenenfalls auch für Erfolgsdruck. Daher sind Vertrauen und Kompromissbereitschaft zwischen dem Tandem wichtige Voraussetzungen für den Erfolg eines Jobsharing-Teams.

Die Investition in Job Sharing Modelle lohnt sich aber, denn sie kann:

  • die Produktivität und Motivation der Einzelnen verbessern
  • Wissenstransfer zwischen den Partnerinnen und Partner sichern
  • die Verfügbarkeit einer der beiden Jobpartner für das Unternehmen steigern
  • Ausfälle vermeiden
  • Übergaben und Vertretungen bei Krankheit oder Urlaub proaktiv optimieren
  • Präsenz bei zeitgleichen Terminen realisieren
  • mehr Frauen die Chance geben, Führungspositionen wahrzunehmen
  • die Bindung zum Unternehmen verbessern

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