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Nico Saborowski


Das neue Samsung Note: Treue Kunden, trotz Explosion

Verfasst am 30. August 2017 von .

Eines ist sicher: Die für das Samsung Galaxy Note 7 verantwortlichen Mitarbeiter würden auf jeder Fuck-Up-Night die beste Geschichte von sich geben. Immerhin ist ihr Fuck-Up eines der größten Technologie-Missgeschicke der letzten Jahre gewesen. Nichtsdestotrotz lässt Samsung den Bau von Smartphones nicht sein. Ganz im Gegenteil: Der südkoreanische Konzern präsentierte vor kurzem mit dem Note 8 das neueste Modell der Reihe.

Ist das Wahnsinn oder Genie?: Ein Smartphone-Hersteller bringt einen Nachfolger von einem Gerät raus, das in der Hosentasche hätte “explodieren” können und auf der Flugverbotsliste einiger Airlines steht. Zudem ist das Note 8 eines der teuersten Smartphones überhaupt. Samsung treibt damit die Fehlerkultur auf neue Höhen. Was kann man daraus lernen?

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Hearables – Der Babelfisch wird Realität

Verfasst am 16. August 2017 von .

Grafik: The Hitchhikers Guide to the Galaxy

Grafik: The Hitchhikers Guide to the Galaxy

Anarchische Analogpunks müssen jetzt ganz stark sein: Nachdem man mit Wearables und Augmented/Virtual Reality zumindest einen Teil des visuellen Lebenstils veränderte, lässt die Digitalisierung des nächstes Sinnesorgans nicht lange auf sich warten. Im privaten Umfeld sprechen schon viele mit der neuen Dame des Hauses, zumeist Alexa, und erhalten auch adäquate Antworten. Das alles passiert auf der akustischen Ebene.
 
“The next Step” stellen die sogenannten Hearables dar – Minicomputer für den Gehörgang. Adams Fans denken sicherlich gleich an den Babelfisch. Und zwar nicht ungefähr, denn eine solche Funktionsweise ist durchaus realistisch. Sind Hearables aber tatsächlich etwas, dass sich im Alltag etablieren kann oder geht diese Technologie den Google-Glass-Weg?

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Amazon im Innovationsrausch: Seit 730 Tagen unfallfrei

Verfasst am 13. Juli 2017 von .

Grafik:Jon Parise

Grafik:Jon Parise

Hätte man mich vor einem Jahr gefragt, welcher Hersteller in Zukunft in Sachen Sprachsteuerung nicht nur von Seiten der Hardware, sondern auch von der Software her, die Nase vorne haben wird, hätte ich sicherlich nicht Amazon gesagt. Google, Apple und Microsoft als alteingesessene Software- und Hardware-Gurus auf dem Weltmarkt schienen mit Siri, Cortana und dem “Assistant” bereits die Nase vorn zu haben.
 
Ganz eindeutig geirrt, schaut man sich die mittlerweile auf 70 Prozent gewachsenen Marktanteile des Amazon Echos im Bereich der sprachgesteuerten Haushaltshilfen an. Seit etwas mehr als einem Jahr sind die große Box beziehungsweise die kleine Schwester “Amazon Dot” erhältlich – zumindest in den USA. Und somit geht die Verwandlung von der E-Commerce-Raupe zum Digital-Schmetterling, der alles erreichen kann, vorerst weiter. Wie konnte Amazon so davon sprinten?

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Nichts ist sicher vor der Digitalisierung… auch nicht Betriebssysteme

Verfasst am 28. Juni 2017 von .
Grafik:JD Hancock

Grafik: JD Hancock

Denkt man an Betriebssysteme, denkt man sicherlich zuerst an Windows, iOS oder Android. Warum auch nicht? Auf vielen erhältlichen Geräten – vom Desktop-PC über das Smartphone bis hin zur Smartwatch – laufen diese Betriebssysteme seit Jahren, teilweise seit Jahrzehnten. Der gemeine Nutzer kennt natürlich auch maximal nur diese drei Systeme, zumindest wenn man sich innerhalb der westlichen Blase befindet und nicht gerade Entwicklerabsichten mit Linux und Co. hegt.

Doch war’s das? Werden wir 2050 “Windows 16” oder “Android Unicorn Pop” auf unseren – wie auch immer bis dahin gearteten – Geräten nutzen? Zum einen drängen aus dem asiatischen Betriebssystem-ähnliche Apps wie WeChat auch auf den westlichen Markt und zum anderen verabschieden sich Produkte wie Amazons Echo oder Apples Siri vollständig von der grafischen Darstellung eines Betriebssystem.

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Xing vs. LinkedIn – David gegen Goliath?

Verfasst am 14. Juni 2017 von .

Fernab der Cat-Content-Portale Facebook, Instagram, Snapchat und Twitter, gibt es natürlich noch die sozialen Netzwerke LinkedIn und Xing. Weniger für den Freizeitspaß, mehr für das Networking im Internet gedacht, haben die beiden Unternehmen dieses Jahr richtig Gas gegeben. Sowohl LinkedIn als auch Xing feierten im deutschsprachigen Raum große Erfolge was das Nutzerwachstum angeht.
 
Anscheinend hat die Übernahme LinkedIns durch Microsoft dem Erfolg von Xing keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Das auf Deutschland, Österreich und die Schweiz fokussierte Netzwerk sieht sich dem Konkurrenten LinkedIn überlegen. Man gibt sogar öffentlich an, dass LinkedIn sich in eine ganz andere Richtung bewegen würde als Xing. Stand heute haben die beiden Netzwerke rund die Hälfte ihrer Zielgruppe im deutschsprachigen Raum erreicht. Was bringt die Zukunft: Koexistenz oder Monopol?

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Digitalisierung im Staat: Wie stark bestimmt Politik die Digitale Transformation? [Kommentar]

Verfasst am 31. Mai 2017 von .

In der EU und vor allem in Deutschland ist 2017 „internettechnisch“ einiges los gewesen. Viele Gesetze versuchen nun, digitale Trends der letzten Jahre zu regulieren, einzudämmen oder gar weiterzutreiben. Das reicht von lizenzpflichtigen Let’s Playern bis hin zu einer staatlichen Finanzspritze für das „Deutsche Internet-Institut“. Zwar scheinen aktuelle Probleme weniger auf Unternehmen übertragbar zu sein, doch schaut man sich einzelne Streitpunkte genauer an, stellt sich die allumfassende Frage: Wer soll inwieweit Verantwortung in der Digitalisierung übernehmen?
 
So werden Gesetze auf den Weg gebracht, die die Autonomie des privaten Internetnutzers stärken, beispielsweise die gesetzlich verankerte Routerfreiheit. Auf der anderen Seite wird dem Internetnutzer die Verantwortung weggenommen und auf Unternehmen übertragen, beispielsweise wenn es um Hass-Kommentare auf Facebook geht. Nachdem man sich jahrelang an Killerspielen oder Raubkopien abgearbeitet hat, fängt die Politik nun ganz konkret an, Einfluss auf die Digitalisierung der Gesellschaft auszuüben… mit welchen Folgen?

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Symbiose von KI und HR : Alexa, Alexa in der Box, wer ist der Beste für den Job?

Verfasst am 24. Mai 2017 von .

Grafik: pexels.com

Grafik:pexels.com

Es klingt wie in einem Märchen: Der edle Recruitingmanager kommt pünktlich 9 Uhr mit seinem E-Bike in die Arbeit geritten. In seinem Postfach befinden sich bereits hunderte Mails von angehenden Kollegen. Natürlich muss er so schnell wie möglich denjenigen finden, der für die offene Stelle am besten geeignet ist. Zum Glück hilft ihm die KI – Name erstmal egal – dabei. Die KI analysiert das offene Jobangebot und anschließend die eingegangenen Bewerbungen… und schon wurde die Auswahl von 100 auf 5 beschränkt. Zukunftsmusik?
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E-Health – Zwischen Himmel und Hölle [Kommentar]

Verfasst am 17. Mai 2017 von .

Grafik:HAMZA BUTT

Grafik:HAMZA BUTT

Die vierte industrielle Revolution, die oft unter dem Kunstwort “Industrie 4.0” zusammengefasst wird, macht vor keiner Branche halt. Egal ob im klassischen Konsumgüterbereich, im Verlagswesen oder auch in der Erotikfilm-Industrie. Fragt man, was gerade die eigene Branche übergreifend verändert, lautet die Antwort oft: das Internet. Ähnliche Erkenntnisse gab es natürlich auch schon zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
 
Doch langsam wird klar, dass die Digitalisierung auch Bereiche betrifft, die sich mit den Urbedürfnissen des Menschen auseinandersetzen. Nein, damit sind nicht die sozialen Medien gemeint, sondern das Bedürfnis nach Gesundheit. E-Health oder Digital Health nennt man die Weiterentwicklung des tristen Krankenhausalltags bis hin zu modernen Apps, die den Krankenkassen zusätzliche Nutzerdaten in die Datenbank spülen. Doch so einfach wie der Verkauf von Fashion sind die elektronische Patientenakte oder Apps von Krankenkassen eben nicht – wie ist also der Stand im E-Health? Ein Rundumblick:

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Händler versus Hersteller – Wer schießt zuerst?

Verfasst am 10. Mai 2017 von .

Digitaler Darwinismus – so nennt man das, wenn Unternehmen aufgrund fehlender Kompetenzen in Sachen Innovation der schnelle Untergang ereilt. Während sich im B2C die digitalen Dinosaurier langsam aber sicher verabschieden, ist im B2B-Bereich noch viel Platz unter der Erde. Fakt ist, dass B2B-Entscheider den Luxus eines B2C-Onlineshops im Arbeitsalltag nicht missen wollen. Fakt ist aber auch, dass im B2B andere Spielregeln gelten als im vergleichsweise “simplen” Business-to-Consumer-Markt.
 
Und so weicht das Internet nicht nur nationale Grenzen auf – außer man lebt in China – sondern unterspült auch bisher funktionierende Geschäftsmodelle. So etwa die Wertschöpfungskette eines klassischen Herstellers: Früher auf Händler angewiesen, ist der Direktvertrieb an Kunden über eine entsprechende Onlinepräsenz nun plötzlich in greifbarer Nähe. Händler wiederum wissen um diese Gefahr umgangen zu werden. Die Stimmung zwischen Hersteller und Händler im deutschen B2B-Bereich ist daher mehr als geladen – muss das sein?
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Digitaler Service: Die Customer Journey ist kein One-Night-Stand

Verfasst am 3. Mai 2017 von .

Grafik:valli_mark

Grafik:valli_mark

Die Digitalisierung eines Unternehmens ist eine Mammutaufgabe – ohne Frage. Der Sales-Bereich braucht ein anständiges Opportunity-Management und wird durch den Onlineshop als Vertriebskanal unterstützt, das Marketing hat eine riesige Datenbasis, die analysiert, segmentiert und anschließend in Kampagnen verwendet werden sollte. Shop-, CRM- und PIM-Systeme helfen bei der Verwirklichung der Digitalstrategie.
 
Doch trotz Digitalisierung von Vertrieb und Marketing ist das Ziel “vom Kunden her denken” noch lange nicht erreicht. Kunden erwarten nicht nur eine intensive Betreuung während des Kaufprozesses, sondern auch darüber hinaus in Form von Service-Angeboten. Die Digitalisierung des Service steckt aber gefühlt noch in den Kinderschuhen. Selten gilt für Vertrieb, Marketing und Services der gleiche Qualitätsanspruch, dabei ist die Unterstützung des Kunden der Beginn einer starken Kundenbindung.

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