Autoren Archiv


Nico Saborowski


Branche im Fokus: Es gibt Bewegung im Online-Lebensmittelhandel

Verfasst am 26. April 2017 von .

Das Thema Online-Lebensmittelhandel ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist der wirklich große, von vielen herbeigesehnte, Wandel bisher ausgeblieben, zumindest in Deutschland. Trotzdem gibt es seit Jahren Bewegungen in diesem Bereich: Von gehypten und gescheiterten Start-Ups aus Berlin bis hin zum Einstieg der Big-Player wie Rewe oder bald auch Amazon.

Das ganze erinnert an einen Sprint: Während sich manche beim Warm-Up schon verletzt haben, stehen nun die vielversprechendsten Wettbewerber an den Startblöcken. Der Startschuss scheint dabei – für einen Sprint unüblich – von einem der Teilnehmer auszugehen. Die Frage ist also was passiert, sobald Amazon Fresh in Deutschland auf den Markt freigelassen wird. Wessen Geschäft ebenso von Amazon bedroht wird, sollte die nächsten Monate unbedingt den Online-Lebensmittelhandel im Blick behalten.

Weiter


Das digitale Unternehmen oder auch: Party auf Hiddensee

Verfasst am 19. April 2017 von .

Grafik: Axel Brocke

Grafik: Axel Brocke

Im Büro scheint vielen noch das verlängerte Osterwochenende in den Knochen zu hängen: Sei es wegen stundenlanger Wanderungen durch typisches Aprilwetter oder weil die Kinder Schokohase und Co. schneller fanden als gedacht und die minutiös geplante Durchführung des “Versteckens” scheinbar für die Katz war. Auch Handelskraft-Autoren sind ausgeschwärmt und haben mit der Digitalisierungsbrille das ein oder andere Abenteuer erlebt.
 
So fragt man sich natürlich, basierend auf unzähligen Erfahrungen bei den unterschiedlichsten Kunden, wie man das Thema “Digitalisierung” überhaupt erst einmal in einem noch mit Faxgeräten hantierenden Unternehmen platzieren kann? Wie platziert man etwas an einem Ort, was dort auf den ersten Blick eigentlich nicht hingehört – also beispielsweise das Digitale im Analogen oder eine Veranstaltung mit elektronischer Tanzmusik auf der Insel Hiddensee?
 
Weiter

What´s going on in China?

Verfasst am 11. April 2017 von .

China ist nicht nur der bevölkerungsreichste Staat der Erde, sondern hat sich in den vergangen Jahren zum größten E-Commerce Markt der Welt entwickelt. Ein Ende des rasanten Wachstums ist noch nicht abzusehen. Das Reich der Mitte hat rund 1,37 Milliarden Einwohner und 731 Millionen davon nutzen mittlerweile das Internet. Zwar ist die Zahl der Nutzer gewaltig, jedoch sind damit nur etwa 53 Prozent der Gesamtbevölkerung online. Dies liegt daran, dass sich der Großteil der Internetnutzer in den urbanen Zentren befindet. Ein enormes Wachstumspotenzial ist noch vorhanden zumal die Nutzung in ländlichen Regionen stetig wächst.

Weiter


KI und CRM – Zwangshochzeit oder die Liebe fürs Leben?

Verfasst am 29. März 2017 von .

Schöne neue Welt: Man braucht nicht mehr staubsaugen, den Rasen mähen und demnächst fährt das Auto auch von selbst – Künstliche Intelligenz macht’s möglich. Viele Unternehmen stellen sich aber weiterhin zurecht die Frage: Wie können “Intelligente Maschinen” meinem Unternehmen dienlich sein? Zwar bieten die großen Softwareanbieter zunehmend eigene Lösungen, wie Watson oder Einstein, an, doch tatsächliche Use-Cases fehlen.
 
Es gibt Lösungen für Probleme, die man gar nicht hat – so zumindest der Eindruck und der trügt. Oder? Nach Big Data dient die Künstliche Intelligenz nicht weniger dem Ziel wieder Herr über die eigenen Datenbestände zu werden. Und genau da setzt die Verbindung von KI mit dem Kundendatenmanagement an. Doch ist das nur eine aus der Not gedrungene und von Träumern hergeleitete Liaison oder darf man schon die Silberne Hochzeit planen?

Weiter


E-Commerce Camp 2017 Recap: Hier bin ich Entwickler, hier darf ich’s sein

Verfasst am 22. März 2017 von .

E-Commerce  CampBereits zum fünften Mal fand vom 16. bis zum 18. März das E-Commerce Camp in Jena statt. Das für Entwickler ausgelegte Bar-Camp konnte aber nicht nur Magento-/Oxid-/Shopware-Begeisterte für sich gewinnen, auch die – ganz nach Roman Zenner – Business-Heinis konnten auf ihre Kosten kommen. Und neben den spannenden Vorträgen gab es natürlich auch viel Platz für das ein oder andere Gespräch.
Weiter


Omnichannel – Wie ist die Lage?

Verfasst am 15. März 2017 von .

Vom völlig überhypten E-Commerce-Trendthema hin zur Antwort auf die “Was gegen Amazon tun?”-Fragen und zurück zum Status “Zu teuer!” – das ist die stark verkürzte Geschichte des Verkaufs von Produkten über mehrere Plattformen und Kanäle hinweg. Der Begriff Omnichannel spukt nun schon seit Jahren in den Unternehmen umher. Was genau er bedeutet und wo der Unterschied zu Multi- und Cross-Channel liegt, wissen nur eingeweihte E-Commerce-Gurus.
 
Das Konzept des kanalübergreifenden Kundenkontakts ähnelt aber mittlerweile immer mehr einem Punchingball. Es wurde so oft auf Omnichannel-Strategien eingeschlagen, dass die Unterscheidung zwischen tatsächlichen und fadenscheinigen Pros und Kontras derzeit mehr ein Raten ins Blaue ist. Wie geht es der Idee des Omnichannels? Wer haut drauf und wer reicht – aus welchen Gründen auch immer – die Hand hin?
 
Weiter

Innovative Unternehmen: Sei der Wolf oder der Hirte, niemals ein Schaf!

Verfasst am 8. März 2017 von .

Die Erfahrung der letzten Monate zeigt, dass viele Unternehmen mit der eigenen Identität hadern: First Mover oder Fast Follower? Besonders in vom hohen Konkurrenzdruck geprägten Branchen zweifelt man oft an der eigenen Innovationskraft. Das ist nichts Schlimmes, selbst ein Christiano Ronaldo ist sicherlich vor jedem Freistoß nervös. Nun kann man natürlich die Frage danach, ob man im digitalen Bereich die Konkurrenz kopiert oder etwas Eigenes startet, auf unterschiedlichen Wegen beantworten.
 
Da gibt es zum einen das Bauchgefühl der älteren Kollegen, die alles schon einmal gesehen haben und zum anderen die strategische Vorgehensweise samt Wettbewerbsanalyse und Co. Eine Mischung aus beidem sollte letztendlich die Frage beantworten, ob man der Wolf, der Hirte oder das Schaf sein will. Doch wo liegen die Unterschiede?
 
Weiter

Künstliche Intelligenz – Auch jahrhundertealte Strukturen müssen sich beugen

Verfasst am 22. Februar 2017 von .

Grafik:The Verge

Grafik:The Verge

Dass Künstliche Intelligenz mehr als nur ein Hype-Thema ist, lässt sich schwer von der Hand weisen. Vielen Unternehmen fehlen aber anscheinend die konkreten Anwendungsfälle, sei es in der Produktion, im Marketing oder im Vertrieb. Fehlendes Verständnis über die Tragweite Künstlicher Intelligenz ist daher oft der “Shopstopper” für diese Technologie. Aber auch die scheinbare Sicherheit, dass das eigene Unternehmen ohne diesen neumodischen Quatsch bestehen kann, wird in den nächsten Jahren für verdutzte Gesichter sorgen.
 
Aus diesem Grund lohnt sich einmal mehr der Blick über den Tellerrand hinaus. Die Argumentation “Klappt seit 100 Jahren, wird auch weitere 100 Jahre klappen” ist inhaltslos, schaut man sich Strukturen und Bereiche an, bei denen die Künstliche Intelligenz und die zunehmende Massenverarbeitung von Daten bereits einschneidende Änderungen hervorgebracht haben. Unternehmen, die sich auf dem analogen Erfolg ausruhen, sei daher die Digitalisierung von Schach und der Landwirtschaft nahegelegt.

Weiter


Marketing und IT: Rolling in the deep

Verfasst am 15. Februar 2017 von .

Grafik:Martin

Grafik:Martin

Selten war der Hype-Train mit Zugführern wie Augmented/Virtual Reality, Internet of Things oder der Künstlichen Intelligenz so rasant unterwegs wie in den vergangenen Wochen und Monaten. Keiner kommt daran vorbei, schon gar nicht Marketingabteilungen, die sich emsig mit Gedankenexperimenten hinsichtlich der Möglichkeiten von Marketing Automation und Co. auseinandersetzen. Und auch Vielbesucher von Konferenzen und Messen müssen feststellen: So schnell wie jetzt, wurden noch nie Buzzword-Bingo-Karten ausgefüllt.
 
Aber während alle komplett ausflippen, sitzen die stillen Wächter der Systeme, die Helden der IT, kopfschüttelnd über den Marketing-Anforderungen und denken sich: What the fuck? Selbst “Marketing-fähige” Begriffe wie Microservices lösen die Schmerzen der Techniker nicht auf. Die IT versteht das Marketing nicht und das Marketing die IT nicht – alles wie immer könnte man meinen. Muss das sein?

Weiter


Ist die Zeit des klassischen Onlineshops schon wieder vorbei? [Kommentar]

Verfasst am 8. Februar 2017 von .

Grafik:TheMuuj

Grafik:TheMuuj

Die Zweifel daran, ob die Zeiten des klassischen Onlineshops vorbei sind, basieren mitnichten auf neuen, revolutionären Erkenntnissen. Schon zu Zeiten des “Social Commerce”-Hypes war die Unsicherheit über den Online-Verkauf auf gesonderten Websites zu spüren. Und das soll jetzt wieder so sein? Kann man nicht einfach mal die Sache auf sich beruhen lassen und nicht schon wieder eine neue Sau durch das Dorf jagen?
 
Nein! Denn gerade die Digitalbranche lebt von Innovationen und – bitte festhalten – stellenweise errichteten Luftschlössern. Für eine Arroganz nicht digitalisierten Unternehmen gegenüber bleibt kein Platz, da man selbst als Digital Native stets up to date bleiben muss und die Augen keinesfalls vor scheinbar noch so abstrusen Erfindungen verschließen darf. Die Frage nach dem Haltbarkeitsdatum klassischer Onlineshops ist somit keine Frage aus dem bloßen Zweck der puren Weiterentwicklung heraus, sondern die erste Zerreißprobe für die ach so digitalisierte Generation Y, die sich in unbekannte Gefilde wagen muss um die eigene Adaptionsfähigkeit an (noch) neuer Technologie zu testen.

Weiter


Startseite zurück zur Startseite