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Nico Saborowski


HyperCare & Self-Learning: So arbeitet man Mitarbeiter ein

Verfasst am 11. April 2018 von .

Ein Maler arbeitet mit Pinsel und Farbe. Ein Fussballer arbeitet mit einem Ball. Und ein Marktschreier arbeitet mit der Macht seiner Stimme. In vielen Berufen ändert sich das Werkzeug mit dem man seine Arbeit verrichtet nur selten und wenn dann nur rudimentär. Anders scheint es im digitalen Umfeld der Fall zu sein. Klar, man arbeitet größtenteils mit Hardware, die einem Computer zumindest ähnlich sein sollte.
 
Was ist aber mit der Software und einer Frage, die sich jeder mal selbst stellen kann: Mit wie vielen unterschiedlichen Systemen/Software-Lösungen musste ich mich in meinem Leben schon beschäftigen und einarbeiten? 10? 20? Weniger, mehr? Und die Anschlussfrage: Wie viel Zeit habe ich schon investiert, um mich mühsam in neue Systeme einzuarbeiten? Die persönliche Erfahrung zeigt, dass vielen die Einarbeitung in neue Software einiges an Zeit und Nerven abverlangt.
 
Natürlich braucht man immer Einarbeitungszeit um sich im neuen CRM/PIM/E-Commerce- oder Online-Marketing-Tool zurechtzufinden. Allerdings gibt es Methoden, die die Einarbeitungszeit nicht zu einer Tortur werden lassen:

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Sparkasse & Facebook: Technologie löst nicht alle Probleme [Kommentar]

Verfasst am 4. April 2018 von .

Technik, Technik, Technik… überall ist Technik, (fast) jeder benutzt ein Smartphone, kann mit einer Tastatur schreiben oder steuert gar seine Beleuchtung mit der eigenen Stimme. Und während viele täglich mindestens ein Gerät mit einem Mikrochip in den Händen halten, versagt die Einschätzung darüber, welche Herausforderungen man mit moderner Technologie tatsächlich lösen könnte und welche besser nicht.
 
Anhand von zwei konkreten Beispielen kann man dabei gut erkennen, wo Technik gesellschaftliche Probleme zumindest in Teilen lösen könnte, beziehungsweise wo von Technik einfach viel zu viel erwartet wird. Sich so etwas bewusst zu machen, hilft übrigens auch dabei im eigenen Unternehmen beispielsweise Prozesse zu identifizieren, die man mit Technik optimieren oder die lieber in der analogen Welt verharren sollten.
 
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Podcasts: “Ich höre was, was du nicht hörst”

Verfasst am 21. März 2018 von .

Dass Produkte oder Ideen nicht immer den Zeitgeist treffen, ist kein Geheimnis. Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen im digitalen Marketing fällt einem sofort ein Werkzeug ein, dessen Durchbruch eigentlich schon um die Zeit der Veröffentlichung des ersten iPods hätte passieren sollen: Der Podcast. Ja, tatsächlich gibt es Podcasts schon fast 20 Jahre. Doch erst in den vergangenen Jahren schnellte die Zahl der Podcast-Hörer in exorbitante Höhe.
 
Ich höre schon das Stöhnen am Schreibtisch der Hersteller und Händler im B2B-Bereich: “Meine Kunden hören sowas nicht und deswegen brauch ich mir darum auch keine Gedanken machen!” – Ein Trugschluss! Sowas hat man ja im E-Commerce eine Zeit lang auch behauptet und dabei vergessen, dass jeder B2B-Händler auch ein Privatleben hat und sich dort womöglich einer anderen Mediennutzung hingibt als am Arbeitsplatz. Daher kurz und knapp: Was sind Podcasts und wie funktioniert die Marke als Ohrwurm?

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Das digitale Krankenhaus: Der Patient im Mittelpunkt!

Verfasst am 14. März 2018 von .

Es ist vollbracht: Nach Monaten hat Deutschland ab dieser Woche eine “neue” Bundesregierung. Keine Angst, Handelskraft wird nicht zur Politik-Journalie. Mit Blick auf einige Bereiche der Digitalisierung spielt Politik allerdings eine elementare Rolle. Sind es doch meist Gesetze und Richtlinien, die als Innovationsbremse gelten. Ein gutes Beispiel ist hier der Gesundheitssektor: Seit Jahren wird über E-Health, digitale Gesundheitsakte und Co. diskutiert, passiert ist bisher nur wenig.
 
Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) könnte hier Bewegung in die Sache bringen, ist er – anders als Hermann Gröhe – vom “Fach”. Schon im 2013er Koalitionsvertrag sind Ideen vom damaligen gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU für die Zukunft von E-Health und Gesundheitstelematik zu finden. Welche Herausforderungen warten hier auf das Gesundheitswesen und welche Auswirkungen hat das möglicherweise auf Patienten?
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Die neue Bewertungsgesellschaft: “Like mich am Arsch!” [Kommentar]

Verfasst am 1. März 2018 von .

Grafik:Ksayer1

Grafik:Ksayer1

Heute schon Sterne für etwas vergeben? Ein Smile-Emoticon unter einem Facebook-Post hinterlassen? Oder gar Bewertungen auf Amazon mit einem “Hilfreich” bewertet? Heutzutage kann man alles und jeden bewerten: Den Arbeitgeber auf Kununu, seinen Arzt auf Jameda oder aber ganz einfach den aktuell laufenden Spotify-Song. Bewertungen sind omnipräsent. Spricht man im digitalen Umfeld von “disruptiven Technologien”, verliert man leicht den Blick für die kleinen Dinge, die aber einen umso stärkeren Einfluss auf unsere Gesellschaft besitzen.
 
Und Bewertungen gehören eben zu solch kleinen Dingen. Nichtzuletzt beeinflussen Bewertungen mein Kaufverhalten und geben mir beispielsweise auf Facebook mit verschiedenen Emoticons vor, was ich – bevor ich einen Post gelesen habe – über ein gewisses Thema zu denken habe. Daher ein paar Gedanken zur Blackbox “Online Ratings”:
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Strategie-Gerüchteküche: Was machen Apple, SAP und Microsoft dieses Jahr?

Verfasst am 8. Februar 2018 von .

Grafik:Star Trek

Grafik:Star Trek

Jeder kennt jemanden, der ein iPhone besitzt. Jeder kennt jemanden, der ein Windows-Gerät besitzt. Jeder kennt jemanden, der am Arbeitsplatz mit SAP-Produkten zu tun hat. So weit, so gut. Wenn es um Digitalisierung geht, kann man SAP, Apple und Microsoft sicherlich nicht mehr viel beibringen. Dennoch haben alle drei Unternehmen in den letzten Jahren – salopp ausgedrückt – etwas geschlafen.
 
Und zwar in unterschiedlichen Bereichen. Während Apple das hauseigene Autoprojekt gegen die Wand gefahren hat, versucht Microsoft weiterhin Primus in der Gaming-Branche zu werden und SAP träumt von einem entspannten Leben in der Wolke. 2018 könnte das Jahr wichtiger strategischer Entscheidungen bei diesen drei “Big Playern” werden. Welche Akquisitionen, Entscheidungen oder Ideen können wir 2018 erwarten?
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DSGVO: So langsam wird’s Zeit!

Verfasst am 18. Januar 2018 von .
Grafik:Bankksy

Grafik:Bankksy

Mit neuen Datenschutzrichtlinien ist es wie mit der Vorweihnachtszeit, die uns sicherlich allen noch ein wenig in den Knochen steckt: Man sagt sich immer wieder, dass man dieses Jahr die Geschenke besonders früh kaufen will, um so dem Einkaufstress, ob on- oder offline, zu entgehen. Und wie endet das? Richtig: Am 23. Dezember läuft man mit offenen Schuhen durch ein völlig überfülltes Shopping-Center, die Hände voll mit eifrig eingepackten Geschenken und mit dem Gedanken im Kopf: Nächstes Jahr kaufe ich die Geschenke ganz sicher früher!!!

Mit Blick auf die Datenschutz-Grundverordnung, die bereits seit dem 24. Mai 2016 in Kraft getreten ist, scheinen viele Unternehmen dem gleichen Teufelskreis verfallen zu sein. Seit über 18 Monaten hätte man sich ja zumindest oberflächlich Gedanken über die eigene Umsetzung der DSGVO machen können. Aber auch hier verhält es sich wie bei überhasteten Weihnachtseinkäufen und dem Horror des Shopping Mall Besuchs am 23.12.: Trotz Stress und einer “Kurz vor Knapp”-Vorbereitung verbringt man die Feiertage in Ruhe und Frieden.

Damit auch Handelskraft-Leser den 25. Mai 2018 im friedlichen Kreise ihrer auf Datenschutz-getrimmten Kunden verbringen können, haben wir Fragen wie “Was ist die DSGVO?” und “Wie setze ich diese um?” gestellt und beantwortet – so kurz und knapp wie das eben mit von der EU stammenden Datenschutzrichtlinien möglich ist.

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Persönliche Vorschau: Was wird mich 2018 beschäftigen?

Verfasst am 21. Dezember 2017 von .

Grafik: Ellie

Grafik: Ellie

Nintendo Switch, Künstliche Intelligenz oder smarte Home-Assistenten – 2017 gab es das ein oder andere Gadget und zahlreiche Ideen, die uns nicht nur das Leben zuhause vereinfachen, sondern auch Einfluss auf die Arbeitswelt haben und zukünftig haben werden. Doch wie geht’s weiter? Das Jahr 2018 steht in den Startlöchern und Gleiches gilt für eine Vielzahl von innovativen Ideen, die bisher noch unter dem Radar geflogen sind.
 
Welche Technologie wird also im Jahr 2018 unser Leben verändern oder ist Wegbereiter für etwas noch Größeres? Ein ganz subjektiver Ausblick:
 
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Fälschungen bei Amazon: Noch Herr der Lage(r)?

Verfasst am 14. Dezember 2017 von .

Jeder kennt es: Je länger man sich mit einem Thema beschäftigt, desto öfter kommen einem bestimmte Themen äußerst bekannt vor. Ähnlich verhält es sich bei mir mit Amazon und seinen nicht enden wollenden Evergreens, die immer in die gleiche Kerbe schlagen: Amazon macht den Einzelhandel kaputt. Amazon beutet seine Mitarbeiter aus. Amazon ist für die leeren Innenstädte verantwortlich. Alle Wochen, Monate und Jahre die selben Kritikpunkte, was nicht heißt, dass diese Kritiken unberechtigt sind.
 
Gerade wird aber wieder eine andere altbekannte Sau durch’s Dorf getrieben: Fälschungen bei Amazon. Ein Thema, dass nicht nur Händler und Unternehmer betrifft, sondern vor allem die Endkunden. Mit Birkenstock zieht ein größeres Unternehmen nun Konsequenzen aus dem Handel mit Fälschungen und stoppt den Verkauf der eigenen Schlappen auf Amazon. Was ist aber eigentlich das Problem? Wie konnte es zur jetzigen Situation kommen… und wie will Amazon die Flut an Fälschungen einschränken?
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Warum verkaufen Mercedes, Audi und VW jetzt online Gebrauchtwagen? – Spoiler: Amazon!

Verfasst am 30. November 2017 von .

Online einen Gebrauchtwagen kaufen? Klar, dafür gibt es ja Plattformen wie mobile.de, Auto1.com oder autoscout24.de. Doch gibt man bei Google “Online Gebrauchtwagen” ein, ist einer der ersten (bezahlten) Treffer, der zur “Audi Gebrauchtwagenbörse”. Ähnliche Erlebnisse hat man, wenn man nach gebrauchten Autos von Volkswagen oder Mercedes schaut. Mit Hey.car und “Mercedes-Benz Junge Sterne” scheinen auch diese beiden Hersteller online Gebrauchtwagen zu verkaufen.
 
Innovativ? Mitnichten. Ähnlich wie beim Thema E-Auto oder Ökologie allgemein, lassen sich deutsche Autohersteller auch in Sachen Digitalisierung rechts überholen. Ist das so? Oder haben Audi, Mercedes und Volkswagen den Schuss gehört und gehen mit ihren jeweiligen Plattformen komplett neue Wege? Und was hat das alles schon wieder mit Amazon zu tun?
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