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Nico Saborowski


Xing vs. LinkedIn – David gegen Goliath?

Verfasst am 14. Juni 2017 von .

Fernab der Cat-Content-Portale Facebook, Instagram, Snapchat und Twitter, gibt es natürlich noch die sozialen Netzwerke LinkedIn und Xing. Weniger für den Freizeitspaß, mehr für das Networking im Internet gedacht, haben die beiden Unternehmen dieses Jahr richtig Gas gegeben. Sowohl LinkedIn als auch Xing feierten im deutschsprachigen Raum große Erfolge was das Nutzerwachstum angeht.
 
Anscheinend hat die Übernahme LinkedIns durch Microsoft dem Erfolg von Xing keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Das auf Deutschland, Österreich und die Schweiz fokussierte Netzwerk sieht sich dem Konkurrenten LinkedIn überlegen. Man gibt sogar öffentlich an, dass LinkedIn sich in eine ganz andere Richtung bewegen würde als Xing. Stand heute haben die beiden Netzwerke rund die Hälfte ihrer Zielgruppe im deutschsprachigen Raum erreicht. Was bringt die Zukunft: Koexistenz oder Monopol?

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Digitalisierung im Staat: Wie stark bestimmt Politik die Digitale Transformation? [Kommentar]

Verfasst am 31. Mai 2017 von .

In der EU und vor allem in Deutschland ist 2017 „internettechnisch“ einiges los gewesen. Viele Gesetze versuchen nun, digitale Trends der letzten Jahre zu regulieren, einzudämmen oder gar weiterzutreiben. Das reicht von lizenzpflichtigen Let’s Playern bis hin zu einer staatlichen Finanzspritze für das „Deutsche Internet-Institut“. Zwar scheinen aktuelle Probleme weniger auf Unternehmen übertragbar zu sein, doch schaut man sich einzelne Streitpunkte genauer an, stellt sich die allumfassende Frage: Wer soll inwieweit Verantwortung in der Digitalisierung übernehmen?
 
So werden Gesetze auf den Weg gebracht, die die Autonomie des privaten Internetnutzers stärken, beispielsweise die gesetzlich verankerte Routerfreiheit. Auf der anderen Seite wird dem Internetnutzer die Verantwortung weggenommen und auf Unternehmen übertragen, beispielsweise wenn es um Hass-Kommentare auf Facebook geht. Nachdem man sich jahrelang an Killerspielen oder Raubkopien abgearbeitet hat, fängt die Politik nun ganz konkret an, Einfluss auf die Digitalisierung der Gesellschaft auszuüben… mit welchen Folgen?

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Symbiose von KI und HR : Alexa, Alexa in der Box, wer ist der Beste für den Job?

Verfasst am 24. Mai 2017 von .

Grafik: pexels.com

Grafik:pexels.com

Es klingt wie in einem Märchen: Der edle Recruitingmanager kommt pünktlich 9 Uhr mit seinem E-Bike in die Arbeit geritten. In seinem Postfach befinden sich bereits hunderte Mails von angehenden Kollegen. Natürlich muss er so schnell wie möglich denjenigen finden, der für die offene Stelle am besten geeignet ist. Zum Glück hilft ihm die KI – Name erstmal egal – dabei. Die KI analysiert das offene Jobangebot und anschließend die eingegangenen Bewerbungen… und schon wurde die Auswahl von 100 auf 5 beschränkt. Zukunftsmusik?
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E-Health – Zwischen Himmel und Hölle [Kommentar]

Verfasst am 17. Mai 2017 von .

Grafik:HAMZA BUTT

Grafik:HAMZA BUTT

Die vierte industrielle Revolution, die oft unter dem Kunstwort “Industrie 4.0” zusammengefasst wird, macht vor keiner Branche halt. Egal ob im klassischen Konsumgüterbereich, im Verlagswesen oder auch in der Erotikfilm-Industrie. Fragt man, was gerade die eigene Branche übergreifend verändert, lautet die Antwort oft: das Internet. Ähnliche Erkenntnisse gab es natürlich auch schon zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
 
Doch langsam wird klar, dass die Digitalisierung auch Bereiche betrifft, die sich mit den Urbedürfnissen des Menschen auseinandersetzen. Nein, damit sind nicht die sozialen Medien gemeint, sondern das Bedürfnis nach Gesundheit. E-Health oder Digital Health nennt man die Weiterentwicklung des tristen Krankenhausalltags bis hin zu modernen Apps, die den Krankenkassen zusätzliche Nutzerdaten in die Datenbank spülen. Doch so einfach wie der Verkauf von Fashion sind die elektronische Patientenakte oder Apps von Krankenkassen eben nicht – wie ist also der Stand im E-Health? Ein Rundumblick:

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Händler versus Hersteller – Wer schießt zuerst?

Verfasst am 10. Mai 2017 von .

Digitaler Darwinismus – so nennt man das, wenn Unternehmen aufgrund fehlender Kompetenzen in Sachen Innovation der schnelle Untergang ereilt. Während sich im B2C die digitalen Dinosaurier langsam aber sicher verabschieden, ist im B2B-Bereich noch viel Platz unter der Erde. Fakt ist, dass B2B-Entscheider den Luxus eines B2C-Onlineshops im Arbeitsalltag nicht missen wollen. Fakt ist aber auch, dass im B2B andere Spielregeln gelten als im vergleichsweise “simplen” Business-to-Consumer-Markt.
 
Und so weicht das Internet nicht nur nationale Grenzen auf – außer man lebt in China – sondern unterspült auch bisher funktionierende Geschäftsmodelle. So etwa die Wertschöpfungskette eines klassischen Herstellers: Früher auf Händler angewiesen, ist der Direktvertrieb an Kunden über eine entsprechende Onlinepräsenz nun plötzlich in greifbarer Nähe. Händler wiederum wissen um diese Gefahr umgangen zu werden. Die Stimmung zwischen Hersteller und Händler im deutschen B2B-Bereich ist daher mehr als geladen – muss das sein?
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Digitaler Service: Die Customer Journey ist kein One-Night-Stand

Verfasst am 3. Mai 2017 von .

Grafik:valli_mark

Grafik:valli_mark

Die Digitalisierung eines Unternehmens ist eine Mammutaufgabe – ohne Frage. Der Sales-Bereich braucht ein anständiges Opportunity-Management und wird durch den Onlineshop als Vertriebskanal unterstützt, das Marketing hat eine riesige Datenbasis, die analysiert, segmentiert und anschließend in Kampagnen verwendet werden sollte. Shop-, CRM- und PIM-Systeme helfen bei der Verwirklichung der Digitalstrategie.
 
Doch trotz Digitalisierung von Vertrieb und Marketing ist das Ziel “vom Kunden her denken” noch lange nicht erreicht. Kunden erwarten nicht nur eine intensive Betreuung während des Kaufprozesses, sondern auch darüber hinaus in Form von Service-Angeboten. Die Digitalisierung des Service steckt aber gefühlt noch in den Kinderschuhen. Selten gilt für Vertrieb, Marketing und Services der gleiche Qualitätsanspruch, dabei ist die Unterstützung des Kunden der Beginn einer starken Kundenbindung.

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Branche im Fokus: Es gibt Bewegung im Online-Lebensmittelhandel

Verfasst am 26. April 2017 von .

Das Thema Online-Lebensmittelhandel ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist der wirklich große, von vielen herbeigesehnte, Wandel bisher ausgeblieben, zumindest in Deutschland. Trotzdem gibt es seit Jahren Bewegungen in diesem Bereich: Von gehypten und gescheiterten Start-Ups aus Berlin bis hin zum Einstieg der Big-Player wie Rewe oder bald auch Amazon.
 
Das ganze erinnert an einen Sprint: Während sich manche beim Warm-Up schon verletzt haben, stehen nun die vielversprechendsten Wettbewerber an den Startblöcken. Der Startschuss scheint dabei – für einen Sprint unüblich – von einem der Teilnehmer auszugehen. Die Frage ist also was passiert, sobald Amazon Fresh in Deutschland auf den Markt freigelassen wird. Wessen Geschäft ebenso von Amazon bedroht wird, sollte die nächsten Monate unbedingt den Online-Lebensmittelhandel im Blick behalten.

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Das digitale Unternehmen oder auch: Party auf Hiddensee

Verfasst am 19. April 2017 von .

Grafik: Axel Brocke

Grafik: Axel Brocke

Im Büro scheint vielen noch das verlängerte Osterwochenende in den Knochen zu hängen: Sei es wegen stundenlanger Wanderungen durch typisches Aprilwetter oder weil die Kinder Schokohase und Co. schneller fanden als gedacht und die minutiös geplante Durchführung des “Versteckens” scheinbar für die Katz war. Auch Handelskraft-Autoren sind ausgeschwärmt und haben mit der Digitalisierungsbrille das ein oder andere Abenteuer erlebt.
 
So fragt man sich natürlich, basierend auf unzähligen Erfahrungen bei den unterschiedlichsten Kunden, wie man das Thema “Digitalisierung” überhaupt erst einmal in einem noch mit Faxgeräten hantierenden Unternehmen platzieren kann? Wie platziert man etwas an einem Ort, was dort auf den ersten Blick eigentlich nicht hingehört – also beispielsweise das Digitale im Analogen oder eine Veranstaltung mit elektronischer Tanzmusik auf der Insel Hiddensee?
 
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What´s going on in China?

Verfasst am 11. April 2017 von .

China ist nicht nur der bevölkerungsreichste Staat der Erde, sondern hat sich in den vergangen Jahren zum größten E-Commerce Markt der Welt entwickelt. Ein Ende des rasanten Wachstums ist noch nicht abzusehen. Das Reich der Mitte hat rund 1,37 Milliarden Einwohner und 731 Millionen davon nutzen mittlerweile das Internet. Zwar ist die Zahl der Nutzer gewaltig, jedoch sind damit nur etwa 53 Prozent der Gesamtbevölkerung online. Dies liegt daran, dass sich der Großteil der Internetnutzer in den urbanen Zentren befindet. Ein enormes Wachstumspotenzial ist noch vorhanden zumal die Nutzung in ländlichen Regionen stetig wächst.

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KI und CRM – Zwangshochzeit oder die Liebe fürs Leben?

Verfasst am 29. März 2017 von .

Schöne neue Welt: Man braucht nicht mehr staubsaugen, den Rasen mähen und demnächst fährt das Auto auch von selbst – Künstliche Intelligenz macht’s möglich. Viele Unternehmen stellen sich aber weiterhin zurecht die Frage: Wie können “Intelligente Maschinen” meinem Unternehmen dienlich sein? Zwar bieten die großen Softwareanbieter zunehmend eigene Lösungen, wie Watson oder Einstein, an, doch tatsächliche Use-Cases fehlen.
 
Es gibt Lösungen für Probleme, die man gar nicht hat – so zumindest der Eindruck und der trügt. Oder? Nach Big Data dient die Künstliche Intelligenz nicht weniger dem Ziel wieder Herr über die eigenen Datenbestände zu werden. Und genau da setzt die Verbindung von KI mit dem Kundendatenmanagement an. Doch ist das nur eine aus der Not gedrungene und von Träumern hergeleitete Liaison oder darf man schon die Silberne Hochzeit planen?

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