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Nico Saborowski


Künstliche Intelligenz – Auch jahrhundertealte Strukturen müssen sich beugen

Verfasst am 22. Februar 2017 von .

Grafik:The Verge

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Dass Künstliche Intelligenz mehr als nur ein Hype-Thema ist, lässt sich schwer von der Hand weisen. Vielen Unternehmen fehlen aber anscheinend die konkreten Anwendungsfälle, sei es in der Produktion, im Marketing oder im Vertrieb. Fehlendes Verständnis über die Tragweite Künstlicher Intelligenz ist daher oft der „Shopstopper“ für diese Technologie. Aber auch die scheinbare Sicherheit, dass das eigene Unternehmen ohne diesen neumodischen Quatsch bestehen kann, wird in den nächsten Jahren für verdutzte Gesichter sorgen.
 
Aus diesem Grund lohnt sich einmal mehr der Blick über den Tellerrand hinaus. Die Argumentation „Klappt seit 100 Jahren, wird auch weitere 100 Jahre klappen“ ist inhaltslos, schaut man sich Strukturen und Bereiche an, bei denen die Künstliche Intelligenz und die zunehmende Massenverarbeitung von Daten bereits einschneidende Änderungen hervorgebracht haben. Unternehmen, die sich auf dem analogen Erfolg ausruhen, sei daher die Digitalisierung von Schach und der Landwirtschaft nahegelegt.

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Marketing und IT: Rolling in the deep

Verfasst am 15. Februar 2017 von .

Grafik:Martin

Grafik:Martin

Selten war der Hype-Train mit Zugführern wie Augmented/Virtual Reality, Internet of Things oder der Künstlichen Intelligenz so rasant unterwegs wie in den vergangenen Wochen und Monaten. Keiner kommt daran vorbei, schon gar nicht Marketingabteilungen, die sich emsig mit Gedankenexperimenten hinsichtlich der Möglichkeiten von Marketing Automation und Co. auseinandersetzen. Und auch Vielbesucher von Konferenzen und Messen müssen feststellen: So schnell wie jetzt, wurden noch nie Buzzword-Bingo-Karten ausgefüllt.
 
Aber während alle komplett ausflippen, sitzen die stillen Wächter der Systeme, die Helden der IT, kopfschüttelnd über den Marketing-Anforderungen und denken sich: What the fuck? Selbst „Marketing-fähige“ Begriffe wie Microservices lösen die Schmerzen der Techniker nicht auf. Die IT versteht das Marketing nicht und das Marketing die IT nicht – alles wie immer könnte man meinen. Muss das sein?

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Ist die Zeit des klassischen Onlineshops schon wieder vorbei? [Kommentar]

Verfasst am 8. Februar 2017 von .

Grafik:TheMuuj

Grafik:TheMuuj

Die Zweifel daran, ob die Zeiten des klassischen Onlineshops vorbei sind, basieren mitnichten auf neuen, revolutionären Erkenntnissen. Schon zu Zeiten des „Social Commerce“-Hypes war die Unsicherheit über den Online-Verkauf auf gesonderten Websites zu spüren. Und das soll jetzt wieder so sein? Kann man nicht einfach mal die Sache auf sich beruhen lassen und nicht schon wieder eine neue Sau durch das Dorf jagen?
 
Nein! Denn gerade die Digitalbranche lebt von Innovationen und – bitte festhalten – stellenweise errichteten Luftschlössern. Für eine Arroganz nicht digitalisierten Unternehmen gegenüber bleibt kein Platz, da man selbst als Digital Native stets up to date bleiben muss und die Augen keinesfalls vor scheinbar noch so abstrusen Erfindungen verschließen darf. Die Frage nach dem Haltbarkeitsdatum klassischer Onlineshops ist somit keine Frage aus dem bloßen Zweck der puren Weiterentwicklung heraus, sondern die erste Zerreißprobe für die ach so digitalisierte Generation Y, die sich in unbekannte Gefilde wagen muss um die eigene Adaptionsfähigkeit an (noch) neuer Technologie zu testen.

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Internet of Things: Der Tech-Trend für den Mittelstand

Verfasst am 1. Februar 2017 von .

Viele deutsche Unternehmen scheinen die Sache mit der Digitalen Transformation verstanden zu haben – subjektiv und aus den gesammelten Erfahrungen der letzten Monate heraus gesprochen. Und das nicht nur im B2C-, sondern auch im B2B-Bereich. Da wäre beispielsweise Würth: Mit Wucato bringt man etwas Start-Up-Wind ins Unternehmen und zu Beginn dieses Jahres wurde bekannt, dass man weitere 60 „Online-Spezialisten“ einstellen will.
 
Doch was macht der Mittelstand? Auch der digitalisiert sich mehr oder weniger. Oft geht es dabei um die Beziehung von Herstellern zu Händlern. Während man sich überraschenderweise oft in den übergeordneten Strukturen, Geschäftsmodellen oder Vertriebskanälen verliert, bleibt eines auf der Strecke: Das Fünkchen Liebe zum Detail. Ein Beispiel dafür ist das Internet of Things: Bei vielen Herstellern und Händlern würde IoT einen tatsächlichen Vorteil mit sich bringen.
 
Doch wie soll man so etwas angehen? Lohnt sich IoT überhaupt oder ist das nur wieder so eine Luftblase windiger Berater aus fernen Großstädten? Verständliche Fragen, liegt der Fokus mittelständischer Unternehmen doch vorerst auf dem großen Ganzen und weniger auf den Details. Dabei ist das komplette Thema IoT ein wettbewerbsentscheidender Stützpfeiler bei sämtlichen Digitalisierungsvorgehen… oder?

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Kampf der Giganten: Wer gewinnt den Schlagabtausch bei der Künstlichen Intelligenz?

Verfasst am 25. Januar 2017 von .

Bisher war das Customer Relationship Management meist eine gediegene Angelegenheit: Man sammelt irgendwie irgendwelche Daten und verwendet die dann für Kanal 1 oder Kanal 2. Dieses Verhalten änderte sich durch die technischen Möglichkeiten. Zuerst änderten sich die Mengen an Daten, die man über einen potenziellen Kunden sammeln kann. Neben Name, Alter und Geschlecht, gesellten sich beispielsweise Klickverhalten, Kontext oder aktuelle Bedürfnisse hinzu.
 
Nun merkt man, dass man diese ganzen Daten auch irgendwie verwenden muss… Hallo, Marketing Automation! Durch das Automatisieren verschiedenster CRM-Workflows, sind die Datenmengen für die Onlineshops dieser Welt wieder zu handhaben. Und nun? Wie geht es weiter? Die Automatisierung lässt sich natürlich noch weitertreiben, doch menschliche Leistungen spielen dabei keine primäre Rolle mehr, auch wenn die zukünftigen Kollegen Namen wie Watson oder Einstein tragen. Der Kampf der Giganten geht los – und zwar jetzt!

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E-Commerce-Vertriebskanäle als Hersteller: Do it yourself! | Teil 3

Verfasst am 18. Januar 2017 von .

Während bei den Händlershops vollends auf Bedürfnisse der Händler eingegangen wird, ist die Marktplatzlösung als Hersteller-Vertriebskanal schon etwas problematischer. Denn da muss man sich als Hersteller eben die Frage stellen: Mit oder ohne Händler? – Natürlich gibt es da kein schwarz oder weiß, die Lösung liegt meist in einem Kompromiss. Neben Marktplätzen und Händlershops kann der Hersteller allerdings auch einen ganz anderen Weg gehen: Über einen eigenen Onlineshop.

„Do it yourself!“ ist dabei die Devise. Es gibt jedoch einige Abhängigkeiten, die für oder gegen den Erfolg eines solchen Onlineshops sprechen. Und vorab sei gesagt, dass auch dabei kein Goldener Weg existiert. Die Wahl des digitalen Vertriebskanals ist für Hersteller nun mal noch lange kein gelöstes Spiel.
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E-Commerce-Vertriebskanäle als Hersteller: Der Marktplatz | Teil 2

Verfasst am 11. Januar 2017 von .

Nichts scheint im Moment für so viel Zündstoff im E-Commerce zu sorgen wie die Frage danach, auf welchem Weg Hersteller und Fachhändler im B2B den Weg in den Onlinehandel finden können. Nach planlosen Jahren oft verzweifelter Digitalisierungsversuche, war Ende 2016 ein Zeitpunkt des Kommens (Wucato, Amazon Business) und Gehens (Procato). Nun steht die Frage im Raum, ob sich eine der Plattformen durchsetzt oder ob eine Koexistenz möglich ist.
 
Die Zeit wird es zeigen. Vorab müssen sich allerdings Hersteller fragen, ob der Gang auf einen Marktplatz oder gar die Gründung einer solchen Plattform eine Option für das eigene E-Commerce-Bestreben darstellen kann. Und diese Optionen müssen wohl überlegt diskutiert werden. Denn einen Goldenen Weg gibt es nicht und den wird es auch in Zukunft vorerst nicht geben. Trial and Error ist angesagt. Das sollte Hersteller aber nicht abschrecken!
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E-Commerce-Vertriebskanäle als Hersteller: Der Händlershop | Teil 1

Verfasst am 4. Januar 2017 von .

Grafik:oatsy40

Grafik:oatsy40

Die digitale Revolution hält seit geraumer Zeit nicht nur im Endkunden- sondern auch im Geschäftskundenbereich Einzug. Unternehmen, die das eigene Geschäftsmodell Dekaden lang nicht verändern mussten, müssen sich nun Gedanken über die Zukunft machen. Vor allem Hersteller zerbrechen sich den Kopf, da der direkte Verkauf ohne Zwischenhändler oft genau diese verärgert.
 
Und so stellen sich einige Fragen: Wie sollen die eigenen Produkte online vertrieben werden? Reichen dafür Marktplatzangebote wie Wucato oder Amazon Business? Ist ein eigener Onlineshop die Lösung? Wie groß ist der Kanibalisierungseffekt auf den bisherigen Vertrieb? Und wie bindet man bisherige Beteiligte – allen voran die „Zwischenhändler“ – weiterhin an das Unternehmen und umgeht sie nicht einfach?

In unserem 3-Teiler zu E-Commerce-Vertriebskanälen gehen wir genau diesen Fragen auf den Grund. Teil 1 beschäftigt sich mit den Händlershops.
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Handelskraft 2016 – Ein Jahr in Zahlen

Verfasst am 27. Dezember 2016 von .

Handelskraft RecapUnd wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Vieles ist in der dotSource und auf Handelskraft passiert: Neue Autoren, neue Whitepaper, Handelskraft Events und vor allem viele Artikel und Themen, die zehntausende Leser auf unseren Blog lockten. Kurz vor dem Jahreswechsel ist daher noch einmal Zeit für ein Recap des vergangenen Jahres.

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Anforderungen an ein CRM-System: Nicht ohne deine Mitarbeiter!

Verfasst am 21. Dezember 2016 von .

Dass die Prozesse rund um das Kundendatenmanagement in jedem Unternehmen auf höchst unterschiedliche Art und Weise ablaufen, darüber lässt sich nicht streiten. Dazu gesellen sich noch branchenabhängige Besonderheiten und über die Zeit gewachsene Konstrukte, die bei der Einführung eines unterstützenden Systems durchaus Probleme mit sich bringen können.
 
Klar, das Ziel ist die perfekte Kundenansprache auf Basis gesammelter Daten. Doch oft wird die Migration der Prozesse unterschätzt und damit einhergehend die Akzeptanz der eigenen Mitarbeiter gegenüber Veränderungen an eben diesen Workflows. Der Fokus sollte gerade bei einem System für das Customer Relationship Management nicht nur auf den Kunden liegen, sondern auch auf den eigentlichen Endnutzern, den Mitarbeitern. Vorweg: Ohne Reibereien klappt das selten!

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