Netzfund der Woche

Am Freitag erscheint wöchentlich der Netzfund. Besonders lustige Ereignisse der Woche werden hier vorgestellt. Aber auch virale Kampagnen, die mit einem interessanten Video oder Bild viel Aufmerksamkeit erreichten, werden von uns mit einem Netzfund geehrt. Auch nerdige Seiten unserer Autoren äußern sich immer wieder im Freitags-Spaß und sollten daher nicht immer ganz ernst genommen werden. Mit diesen amüsanten und inspirierenden Artikeln entlassen wir unsere Leser ins wohlverdiente Wochenende.

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Netzfund: Facebook-Likes statt Kreditkarte -> Die neue Währung kommt!

Verfasst am 23. Juni 2017 von .

In einer immer wettbewerbsfähigeren Welt, in der die Kunden das letzte Wort haben, müssen Marken nicht nur den betreffenden Markt erobern, sondern auch immer kreativer und ungewöhnlicher sein, um ihnen aufzufallen. Früher oder später erreichen die Marken ihre Zielgruppe über mehrere Touchpoints, meistens jedoch über das Smartphone . Begriffe wie Mobile Marketing, Geotargeting oder Native Advertising sind jetzt der heilige Gral.

Aber es gibt auch andere Wege, Aufmerksamkeit zu erregen. Das Verständnis der Kundenansprache hilft oft das zu schaffen, besonders wenn sich ein heißes Thema (wie die neue digitale Währung) wie ein roter Faden durch die Werbegeschichte zieht.

Wir reden jedoch nicht über Bitcoins, sondern über etwas, mit dem wir mehr vertraut sind. Pass auf!

Stell dir vor, dass du ein cooles Outfit mit „LIKES“ bezahlen könntest. Wenn du hunderte Freunde hast, ist das kein Thema! Das ist es, was der internationale Männermode-Anbieter Strellson ermöglicht. Dafür hat er einen eigenen Like-Shop aufgebaut. Dieser besondere Shop bietet 10-15 unterschiedliche Produkte mit verschiedenen „Preisen“ (die zwischen 50 und 500 Likes liegen).

Quelle: Strellson

Quelle: Strellson

Da die Produkte limitiert sind, kann nur die erste Person, die die entsprechenden LIKES von ihren Freunden bekommt, das Kleidungsstück kostenlos haben! Wow… Hier gewinnt Freundschaft gegenüber Reichtum.

Aber hört auf zu träumen! Bisher ist es nur eine innovative Form der Werbung. Aber wenn es erfolgreich ist, sollte Strellson dieses LIKE-SHOP-KONZEPT auf die nächste Stufe bringen…


Netzfund: Smartboy ist eine Realität – Deine Cartridges haben eine zweite Chance!

Verfasst am 16. Juni 2017 von .

Dieses Jahr ist wohl ein gutes Jahr für Nostalgische. Erst das neue Nokia-Handy und demnächst… das moderne Gesicht des Game Boy: der SmartBoy! Erfolgreiche Produkte überleben den Lauf der Zeit. Sie können neu definiert oder verwandelt werden, aber sie kommen immer irgendwie und irgendwann zurück.

Der Haupttreiber dieser neuen Version ist natürlich ein Smartphone (alle Samsung Galaxy-Modelle und alle Android-Handys mit 4,6 bis 5 Zoll sind kompatibel).

Das Smartphone wird in eine Game-Boy-Lookalike-Halterung gesteckt, wo es (keine Panik) auf der Rückseite auch Platz für die klassischen und originalen Spiele gibt: Game Boy Color und Game Boy Advance!

Dieses neue Retrogerät funktioniert so:

Ausgezeichnet! Staub deine Cartridges ab, lass sie aufleben! Für die Begeisterten: Der “Smartboy” kommt Ende dieses Jahres zunächst nur in den USA und in Korea mit einem Startpreis von $59.99 in den Handel.


Sehr ehrliche Apps – und wie man dafür wirbt [Netzfund]

Verfasst am 9. Juni 2017 von .

9,5 Millionen Menschen in Deutschland waren Ende 2015 in Fitnessstudios registriert. Das 2012 gegründete Fitness-Startup Freeletics schrieb 2015 einen Umsatz von 16 Millionen Euro – 300 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Fitness-Wearables machen den größten Anteil im Wearables-Markt aus. Sportkurse auf YouTube boomen, Daniel Aminati macht dich krass und Detlef D! Soost motiviert den eigenen Body zu changen. Obendrauf gibts noch zig Apps. Wahlweise rennt man vor Zombies weg oder lässt sich von Fremden applaudieren. Am Ende wird jeder Erfolg über die sozialen Kanäle geteilt.

Sehr her, wie fit ich bin! Wer es mit all diesen Tipps, Tricks und Helferlein nicht zum Traumbody schafft, den Damen- und Herrenmagazine propagieren und selbstverständlich ganz ohne Photoshop in Szene setzen, wird es auch so im Leben zu nichts bringen.

Ich bin so ein Mensch. Zwei Sessions Freeletics, ein geteilter Runtastic-Lauf, drei YouTube-Sportkurse im später-ansehen-Ordner und viel versenktes Geld in Fitnessstudios. Die letzte Chance: Lauf, dicke Sau!

Ja, “Lauf dicke Sau” ist nicht nur gute Werbung für eine leider nicht erhältliche App. Es ist auch Fatshaming. Dennoch zeigt das Bohemian Browser Ballet ganz deutlich: Wir brauchen endlich App-Lösungen die wirklich unsere Probleme lösen. So auch der Elternbot.

Wer jetzt denkt: Ein Beweis mehr, dass Rundfunkgebühren Unfug sind, ich guck doch nur Internet. BBB ist eine Produktion von FUNK und damit sehr öffentlich-rechtlich. Und jetzt lauf, dicke Sau!


Netzfund: Kinderwagen! Herzlich Willkommen im Smart-Fieber-Club!

Verfasst am 2. Juni 2017 von .

Vielleicht ist es normal zu denken, dass digitale Einkäufer intelligente Objekte benötigen. Da digitale Einkäufer sich mit der Zeit von automatisierten Aufgaben befreien, um ihre Intelligenz und Kreativität anzukurbeln.

Wir haben schon intelligente Kaffeemaschinen, intelligente Kühlschränke, smarte Lampen, smarte Autos, smarte Häuser und so weiter. Die neuste Ergänzung ist ein smarter Kinderwagen, der an die neuen Generationen gerichtet ist.

Er bietet mehr als 10 Features, die mithilfe eines Smartphones verwaltet werden. Die Funktionalitäten und Erweiterungen sind so unglaublich, dass jeder auf den ersten Blick begeistert davon gewesen wäre! Ich verrate nur einige: ein Babyfläschchenwärmer, ein klimatisiertes Kinderbett, Musik, Webcams und vieles mehr!

Wir sind von übermäßiger Intelligenz und Einrichtungen umgeben. Aber inwiefern brauchen wir so viel Bequemlichkeit? Ich habe den Eindruck, dass dies uns auch ein bisschen dümmer, sogar fauler macht. Wir haben keinen Plan-B mehr. Aber das ist eine andere Geschichte!

Schönes digitales und smartes langes Wochenende! 🙂


Netzfund: Der perfekte Couchtisch für deine digitalen Bedürfnisse

Verfasst am 26. Mai 2017 von .

Die Digitalisierung unseres Lebens hat auch in unser Wohnzimmer Einzug gehalten. Früher gab es dort nicht so viel Zeug. Die einzigen Elektrogeräte waren einfach die Fernbedienung, das Festnetztelefon, der Videorekorder oder die Spielkonsole, die Stereoanlage und ein paar Lampen.

Wir beschwerten uns weder über die mangelnde Anzahl an Steckdosen noch die schlechte Internetverbindung!

Aber bald müssen wir uns keinen Kopf mehr machen! Weil die Produktentwicklung sich auch dem neuen digitalen Alltag anpasst, mochte ich euch den neuen smarten Couchtisch von Sobro vorstellen!

Dieser All-in-One-Tisch hat die folgenden Angaben:

  • Schubladenkühlschrank
  • Bluetooth Lautsprecher
  • LED Beleuchtung
  • Touch Bedienung
  • 2 USB-Anschluss
  • 2 Stromversorgungsbuchse

Wie denkt ihr kann dieser Couchtisch funktionieren? Lasst uns den Couchtisch an den Strom anschließen und spielen! 😛

Eure Laptops, Tablets, Handys und (Amazon) Echos liegen ruhig auf dem Tisch, während sie geladen werden. Dazwischen warten die erfrischenden Getränke darauf, getrunken zu werden und das alles von eurem bequemen Sofa aus. Das ist aber geil!

Mehr Infos hier.


Netzfund: Globaler Cyberangriff – Der finale Weckruf?

Verfasst am 19. Mai 2017 von .

Quelle: malwaretech

Quelle: malwaretech

Vor einer Woche waren wir relativ ruhig und zufrieden mit unseren digitalen Leben. Aber der rücksichtlose Cyberangriff durch die Malware WannaCry hat uns aufgeweckt. (Zumindest wollen wir das hoffen).
 
Rund 200.000 Geräte in mehr als 150 Ländern sind von diesem Erpressungs-Trojaner betroffen und was uns auffällt ist, dass die Mehrheit der infizierten Computer nicht zu Einzelpersonen gehören, sondern zu großen Unternehmen wie Telefonica, Fedex, Deutsche Bahn und dem britischen Gesundheitssystem NHS.
 
Das Interessante dabei ist, dass die einfache Registrierung einer Domain die Verbreitung fast stoppte. Die geniale Idee kostete 9,77 Euro und wurde von einem Sicherheitsexperten „zufällig“ (wie er selbst auf Twitter erklärt) gefunden.

Der größte Cyberangriff bisher hat uns vor Augen geführt, wie verwundbar unsere hypervernetzte Gesellschaft ist. Es ist jedoch nicht an der Zeit ängstlich zu werden. Es ist Zeit, Antworten zu finden und Präventionsmaßnahmen umzusetzen, weil das erst der Anfang war.


Netzfund: Adieu Sprachbarriere! Mit AI kann deine Präsi in Echtzeit übersetzt werden

Verfasst am 12. Mai 2017 von .

Ein Traum von Marc Zuckerberg ist es, die ganze Welt zu verbinden. Aber in dieser vernetzen Welt gibt es noch etwas, das uns getrennt halt: die Sprache. Esperanto war ein fehlgeschlagenes Experiment. Daher liegen alle Erwartungen auf den Übersetzungsfähigkeiten: auf dem Markt gibt es bereits ein Headset, das in Echtzeit übersetzt, aber wie geht’s weiter?

In Hinblick auf die großen Auswirkungen der TED-Talks und den Trend Wissen zu übermitteln, hat Microsoft eine neue Powerpoint-Erweiterung vorgestellt, die Präsentationen in Echtzeit übersetzen kann.

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Netzfund: WhatsApp-Hysterie wegen Verbindungsausfällen?! Hast du es überlebt?

Verfasst am 5. Mai 2017 von .

Am vergangenen Mittwoch spät in der Nacht ist WhatsApp weltweit ausgefallen. Und die Welt geriet für viele Nutzer ins Wanken.

Verwirrung und Verzweiflung waren die ersten Reaktionen auf den Botschaftsmangel.

Einige haben ihr Handy neu gestartet und sogar die App neu installiert. Einige sind fast wahnsinnig geworden. Und schnell gingen sie auf Twitter, um ihr Leid zu klagen und sich auszusprechen. Dann haben sie aufgeatmet. Sie sind nicht allein.

Mit der Zeit haben sie sich allerdings frustriert gefühlt und waren gezwungen zu anderen sozialen Netzwerken zu wechseln.

In Europa war es spät in der Nacht. Einige sind hoffungsvoll ins Bett gegangen – „morgen kriege ich hoffentlich alle versteckten Botschaften, die ich nicht lesen konnte“ (wie es der Fall war). Andere sind davor bereits eingeschlafen und haben das Desaster verpasst.

Anscheinend ist dieser schreckliche Ausfalle während der Vorstellung von Quartalszahlen der Konzernmutter Facebook passiert. Bisher hat Facebook keine Erklärung dazu abgegeben!

Naja… Wir werden immer Twitter oder SMS haben… Oder uns auf die alte Gewohnheit des Anrufens zurückbesinnen! Das sind sie – die Probleme der digitalen Welt.


Netzfund: Die Automatisierung einer Lieferfirma auf völlig neue Weise

Verfasst am 28. April 2017 von .

In letzter Zeit haben wir sehr viel über die Vorteile der Automatisierung von Prozessen und darüber, welche Rolle die Verstärkung durch Roboter dabei spielen wird, diskutiert. Viele Menschen haben sehr viel darüber geredet, aber nie wirklich etwas gesagt und gezeigt. Daher kann man sich auch nicht wirklich vorstellen, wie Automatisierung aussieht, oder?

Um dieses Konzept verständlich und vorstellbar zu machen, zeigen wir euch, wie eine chinesische Lieferfirma bereits einen orangenen Robotertrupp einsetzt.

Beeindruckend oder? Die Roboter-Kollegen können 200.000 Pakete pro Tag sortieren und sind 24/7 beschäftigt. Außerdem können sie auch mithilfe des Scanmodus den Zielort identifizieren. Die Frage ist: Können wir Menschen das besser?

Die Firma hat dazu schon eine Prognose aufgestellt, bei der die Menschen gar nicht gut abschneiden: Die Roboter sind 70 Prozent günstiger als eine menschliche Armee. Toll… Roboter 1 – Menschen 0.

Hat der menschliche Faktor hier trotzdem noch eine Chance oder ist der Krieg schon verloren? Inwieweit sollten alle Prozesse, die automatisiert werden können, durch Roboter verstärkt werden?


Netzfund: Du wirst nie mehr den Mut haben deinen IoT-Garagentor-Anbieter schlecht zu bewerten…

Verfasst am 21. April 2017 von .

Das Internet der Dinge (IoT) hat das Potenzial ganze Industrien und unser Leben zu revolutionieren. Denn die Vernetzung von Alltagsgeräten begeistert uns alle. Es existieren allerdings auch große Herausforderungen in Bezug auf die Sicherheit. Diese sollten Unternehmen dringend zu ihren Prioritäten machen.

Hacker haben schon vernetzte Autos, Smart-Home-Systeme und auch smarte Spielzeuge gehackt. Daher scheinen Hacker die größte Bedrohung zu sein… aber nein! Hersteller, die Cloud-basiertere Software anbieten, könnten auch die Verbindung eines Kunden einseitig zu ihren Server kappen, wenn dieser „ungezogen“ ist. Und die Konsequenzen können frustrierend sein, wenn automatisierte Systeme im Spiel sind.

Ein unzufriedener Kunde der App des steuerbaren Garagentoröffners Garadget hat eine negative 1-Sterne-Rezension auf Amazon abgegeben und sein Missfallen gleichzeitig auch im Support-Forum gepostet. Die Lösung von Garadget war, die App-Anbindung zu trennen und die volle Rückerstattung für seine Bestellung sowie kostenlosen Rückversand anzubieten.

Das ist jedoch ein Machtmissbrauch und kann sich schnell in ein Akzeptanz-Hindernis verwandeln… Des weiteren frage ich, wo bleibt das Recht des Kunden? Brauchen wir neue Gesetze oder geben die Hersteller den Kunden die Macht zurück? Was meint ihr?


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