Netzfund der Woche

Am Freitag erscheint wöchentlich der Netzfund. Besonders lustige Ereignisse der Woche werden hier vorgestellt. Aber auch virale Kampagnen, die mit einem interessanten Video oder Bild viel Aufmerksamkeit erreichten, werden von uns mit einem Netzfund geehrt. Auch nerdige Seiten unserer Autoren äußern sich immer wieder im Freitags-Spaß und sollten daher nicht immer ganz ernst genommen werden. Mit diesen amüsanten und inspirierenden Artikeln entlassen wir unsere Leser ins wohlverdiente Wochenende.

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Netzfund: Drohnen – Vom Summen und Schwirren der Zukunft

Verfasst am 20. Oktober 2017 von .

Drone
Quelle: Pexels

Drohnen im zivilen Bereich erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Doch seit 01. Oktober müssen die Besitzer der unbemannten Flugobjekte neue gesetzliche Regelungen im Umgang mit Drohnen beachten.

Bereits möglich und bereits im Einsatz

Auch im gewerblichen Bereich finden Drohnen vielfältige Einsatzgebiete. Unter anderem nutzt die Feuerwehr sie zur Sicherung und Überwachung von Bränden. Die Deutsche Bahn setzt mit Wärmebildkameras ausgestattete Drohnen zur Überwachung von Zügen (Vermeidung von Vandalismus) und zur Kontrolle des eigenen Bahnnetzes (Aufspüren von Schäden an den Gleisanlagen) ein. Und auch für Wettervorhersagen werden Drohnen genutzt. Die fliegenden Messstationen analysieren das Wetter in großer Höhe und ermöglichen so detaillierte Wetterprognosen. Doch welche Einsatzmöglichkeiten sind zukünftig noch vorstellbar?

Alles nur Zukunftsmusik?

Die Drohnentechnologie befindet sich in einer rasanten Entwicklung. Unternehmen wie Airbus, Amazon, Alphabet, Daimler, DHL, Facebook und Google haben bereits zukünftige Projekte angekündigt. Die Palette reicht von Inspektionsflügen über unbemannte Paket- und Lieferservices bis hin zum ortsunabhängigen Zugang zum Internet durch zum Beispiel die Solardrohne Aquilla von Facebook. Das Projekt ist Teil der Initiative Internet.org, mit der Facebook und andere Unternehmen Menschen in schwer zugänglichen Gebieten mit Internetdiensten versorgen wollen. Doch damit nicht genug. Eine Drohne, die während der Fahrt den Akku eines Elektrofahrzeugs lädt, ist die neueste Idee des E-Commerce-Giganten Amazon. Das Summen und Schwirren der Drohnen könnte bald zum Alltag werden. Die Erfinder und Tüftler scheinen keine kreativen Grenzen zu kennen.


Netzfund: Google setzt auf vielversprechende Technologien, um seine neue Hardware auszurüsten

Verfasst am 6. Oktober 2017 von .

Quelle: Google

Screenshot: Google

Google hat am Mittwoch seine neuen Hardware-Produkte vorgestellt, die voll mit künstlicher Intelligenz sind. Neben dem Smartphone Pixel 2 und verschiedenen Modellen des smarten Lautsprechers Google Home (die in direkten Wettbewerb mit den neuen Apple- und Amazon-Geräten treten), sind eine mobile Kamera mit künstlicher Intelligenz für Schnappschüsse und Bluetooth-Kopfhörer aufgefallen.

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Netzfund: South Park gibt deinem smarten Lautsprecher Sprachbefehle!

Verfasst am 22. September 2017 von .

Quelle: ©folienfeuer - Fotolia

Quelle: ©folienfeuer – Fotolia

Smarte Lautsprecher wie Amazon Echo oder Google Home verbreiten sich in den Haushalten immer mehr. Daraus ergeben sich für Marken auch neue und direkte Zugriffe auf potentielle Kunden. Beispielsweise wurden diese Woche zahlreiche South-Park-Zuschauer von einem der Protagonisten Eric Cartman auf den Arm genommen.
 
Aber wie?

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Netzfund: smarte Stromzähler sicher bedienen dank Morsecode

Verfasst am 15. September 2017 von .

Ja, es ist wirklich das Jahr 2017. Nein, es ist nicht der 1. April. Nein, die Quelle des heutigen Netzfunds ist nicht der Postillon. Nichts davon möchte man zunächst glauben, wenn man Ulrich Grevelers Blogeintrag “Digitalisierung mit der Taschenlampe” liest.

In Velbert, zwischen Essen und Wuppertal, beginnen die Stadtwerke den Tausch der alten Stromzähler und ersetzen sie innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre durch ihre smarten Nachfolger. Für 89 Prozent bedeutet das den Einbau einer Modernen Messeinrichtunge (mMe), für die übrigen 11 Prozent den Einbau eines intelligenten Messsystems (iMsys). Ob mMe oder iMsys entscheidet die Jahresverbrauchsgrenze von 6000 kWh. Für Kunden entstehen 20 Euro Mehrkosten jährlich. Wer über der 6000 kWh Grenze liegt, zahlt mehr.

Der wichtigste Unterschied zwischen “modern” und “intelligent” ist die Vernetzung. Beim modernen System kommt ganz klassisch einmal jährlich jemand zum ablesen vorbei. Nur die intelligenten Systeme sind ans Internet angeschlossen.

Credit: EVB, CC BY-SA 3.0 Smart Meter

Credit: EVB, CC BY-SA 3.0 Smart Meter

Ein großes Thema beim smarten Strom ist Sicherheit. Der Zähler EDL21 hat ein zweizeiliges Display, aber keine Eingabeeinheiten. Geschützt wird das System von einer unveränderlichen, beliebig oft ausprobierbaren vierstelligen Pin-Nummer, die man per Post erhält.

Man ist hin und hergerissen, ob das nun sicher ist oder nicht. Unveränderlicher Pin ohne Eingabeeinheit. Hrm…. Okay, es gibt eine Eingabeinheit. Einen Lichtsensor, der über eine handelsübliche Taschenlampe bedient werden kann. Blinken, um den Pin einzugeben. Blinken, um das System auf Null zu setzen, um beispielsweise den Stromverbrauch des Trockners zu ermitteln. Blinken, blinken, blinken. Aber nicht zu schnell und nicht zu lang!

Ob Kunden sich so die bequeme Möglichkeit des Stromsparens vorgestellt haben, darf bezweifelt werden. Daran ändern weder Blink-Apps von Drittanbietern, noch Blink-Apps von Herstellern etwas.

Unvermeidlich muss man hier an Torsten Dierkes denken: Wenn Sie einen Scheißprozess digitalisieren, haben Sie einen scheiß digitalen Prozess!


Netzfund: Jede Menge Zeit beim Arbeiten durch Arbeiten verschwenden

Verfasst am 8. September 2017 von .

Kaum jemand, dessen wichtigstes Arbeitsgerät der Computer oder das Smartphone ist, kennt dieses Phänomen nicht. Man sitzt stundenlang vorm Rechner und fragt sich am Ende des Tages: “Was habe ich heute eigentlich gemacht? Gefühlt habe ich nur rumgeklickt.”
 
Ja, diese Tage sind selten – sonst würden die Chefs dieser Welt wohl amtlich eskalieren. Aber: Es gibt sie!
 
Das Gefühl stumpfsinniger Klick- und Rechen”arbeit” wird im Browsergame »It Is As If You Were Doing Work« perfektioniert. Im Windows95-Stil tippt und klickt man sich durch einfache Büroarbeit. E-Mails schreiben, Buttons klicken, PopUps schließen, Ladezeiten überbrücken – alles um Punkte, Beförderungen und – nicht zu vergessen – Pausen zu erspielen.
 
Fazit: Man verliert unglaublich viel Zeit für die eigentliche Arbeit und fragt sich, was das eigentlich soll? Aber hey: Es ist Freitag und die moderne Welt der Automatisierung wird den Effizienzverlust schon wieder rausholen 😉
 
Jetzt spielen!

Netzfund: Passwortrichtlinien sind total falsch! Wahnsinn!

Verfasst am 1. September 2017 von .

Sicherheit ist in einer digitalen Welt wesentlich. Eine der mühseligsten Sicherheitsmaßnahmen seit über einem Jahrzehnt ist das Zugangspasswort für den Rechner oder Laptop. Die IT-Abteilungen der Welt haben seitdem regelmäßige Updates des Passwortes geschaltet sowie die Empfehlungspflicht verschiedener und verrückter Zeichenkombination normalisiert.

Wer ärgert sich nicht, dass man alle drei Monate das Passwort ändern und dabei noch anspruchsvollen Voraussetzungen folgen muss? Großbuchstaben, Zahlen, Ausrufezeichen und sogar ein Minussymbol – und all der Aufwand für nichts! Da man am Ende vergessen hat das doofe Passwort irgendwo zu notieren.

via GIPHY

Aber wisst ihr was? Der Experte, der vor 15 Jahren die Empfehlungen für Passwörter zu Papier brachte, Bill Burrs, hat sich diese Woche für seinen “Passwort-Wahnsinn” entschuldigt. Diese Regeln „waren leider falsch“, bedauert er.

Was?! – Ja genau du hast richtig verstanden. Und jetzt?!

Heute, nach zahlreichen Studien und fundierten Informationen und Erfahrungen zu diesem Thema, hatte er den Mut eine neue Empfehlung auszusprechen:

“Es ist besser, ziemlich lange Passwörter zu nutzen: Sätze, die man sich leicht merken kann. Das ist besser als die komischen Sonderzeichen.”

„Ich will zurück nach Westerland“

An längere Sätze wie „Ich will zurück nach Westerland“ könnten sich Nutzer eventuell leichter erinnern und sie sind komplizierter zu knacken als die typischen achtstelligen Passwörter mit Sonderzeichen.

Bill Burrs Nachfolger bei der US-Technologiebehörde, Paul Grassi, hat dies bestätigt. Diese Passwort-Richtlinien sind in den USA schon implementiert. Werden die IT-Abteilungen der Welt diese neuen Regeln auch anwenden? Für Computernutzer wäre das definitiv eine Erleichterung!

Weitere Infos zum Thema hier.


Netzfund: Vom #barcamp bis zum #hashtag10

Verfasst am 25. August 2017 von .

Quelle: Twitter

Quelle: Twitter

Wenn wir auf 2007 zurückschauen und merken, wie sehr und wie schnell die Internet-Kommunikation sich in dieser kurzen Zeitspanne entwickelt hat, können wir nur staunen.
 
Damals steckte Twitter noch in den Kinderschuhen, unser Handelskraft-Blog erschien zum ersten Mal und die Smartphone-Nutzung war noch nicht verbreitet. Dann, am 23. August 2007, hatte der US-Amerikaner Chris Messina die Idee mit dem Doppelkreuz Diskussionsthemen und Gruppen auf Twitter besser zu sortieren. Unten könnt ihr den Tweet mit dem ersten Hashtag (#barcamp) in der Geschichte sehen:

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Netzfund: In die iTunes-Charts mit zehn Minuten Stille

Verfasst am 18. August 2017 von .

Der endgültige Beweis für die schier unendliche Bequemlichkeit der Menschheit ist erbracht. Samir Mezrahi ist mit “A a a a a Very Good Song (Silent Track)” in die US-iTunes-Charts gekommen. Kurzzeitig sogar bis auf Platz 50! Aktuell hat – der Künstler? – Platz 64 inne.

Was macht diese Meldung zu einem Netzfund? Ganz einfach: Samirs einziger Track auf iTunes enthält 10 Minuten Stille. Keine kaum hörbaren Frequenzen aus dem All oder anderen Hokus Pokus. Einfach 10 Minuten ohne jegliches Tonsignal. Kosten pro Download: 0,99 Euro

Angeblich brauchte man 2015 ca. 12.000 Downloads TÄGLICH, um Platz 1 zu erreichen. Überlegt man, welchen Umsatz Apple mit 10 Minuten Stille macht, dann wird man schon neidisch, dass man diese Idee nicht selbst hatte. Denn der Grund für den Song ist ein Bug, der beim Anschluss von Apple-Geräten an manche Bluetooth-Lautsprecher oder Autoradios dazu führt, dass automatisch der erste Song abgespielt wird. In meinem persönlichen Fall übrigens a-moll der Band Hasenscheisse.

Drei Fragen:

  1. Wie stark erschrecken Käufer des Songs, wenn sie nach 10 Minuten vom bisherigen ersten Song ihrer Playlist erschreckt werden?
  2. Warum sind Menschen zu bequem kostenlos selbst einen derartigen Track zu erstellen?
  3. Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen?

Doch kein Grund sich zu grämen, die Reviews und Bewertungen des Songs sind sehr amüsant!

Welcher Track läuft bei euch zuerst, wenn ihr euer Telefon koppelt? Antworten gern in die Kommentare!


Netzfund: Pizza-as-a-Service – Buzzwords lecker erklärt!

Verfasst am 11. August 2017 von .
Pizza as a Service

Quelle: picjumbo

Im Digital Business nutzen wir öfter mal Abkürzungen und Begriffe, die für uns ganz normal erscheinen, aber für Außenstehende eher unverständlich sind. Und diese Begriffe dann auch noch verständlich zu erklären, ohne am Ende mit noch mehr Buzzwords um sich zu werfen, ist gar nicht so einfach. Wie zum Beispiel lässt sich mit einfachen Worten erklären, was genau der Unterscheid zwischen den klassischen Modellen On-Premise, Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Software-as-a-Service (SaaS) ist?

Ein Software Architekt von IBM hat die perfekte Analogie dafür entwickelt – Pizza-as-a-Service!

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Netzfund: KI-Apokalypse? Nein! –Noch nicht!

Verfasst am 4. August 2017 von .

Photo by Alex Knight on Unsplash

Photo by Alex Knight on Unsplash

Wissenschaftler bei Facebook AI Research Lab (FAIR) haben kürzlich bemerkt, dass ein paar KI-Chatbots vom Englisch-Script abgewichen sind, um in einer neuen Sprache, die ohne menschlichen Eingriff kreiert wurde, miteinander zu kommunizieren. Die Chatbots heißen Bob und Alice und haben dieses scheinbar sinnlose Gespräch geführt:

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