Netzfund der Woche

Am Freitag erscheint wöchentlich der Netzfund. Besonders lustige Ereignisse der Woche werden hier vorgestellt. Aber auch virale Kampagnen, die mit einem interessanten Video oder Bild viel Aufmerksamkeit erreichten, werden von uns mit einem Netzfund geehrt. Auch nerdige Seiten unserer Autoren äußern sich immer wieder im Freitags-Spaß und sollten daher nicht immer ganz ernst genommen werden. Mit diesen amüsanten und inspirierenden Artikeln entlassen wir unsere Leser ins wohlverdiente Wochenende.

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Netzfund: VR-Fieber – Innovation oder Surrealismus?

Verfasst am 13. Januar 2017 von .

Die großen Treiber der Virtual Reality sind ohne Zweifel die Spiel- und die Erwachsenenunterhaltungsindustrie. Die Technologie macht es möglich zu fühlen, Situationen jeder Form zu erleben und schöne Momente mit virtuellen Partnern zu verbringen. Das Ziel von Virtual Reality ist es, unsere digitalen Leben zu erweitern und die Welt mit extremer Genauigkeit zu revolutionieren. Aber inwiefern revolutioniert das die Welt?!

  • Drohnen haben nicht nur einen fliegenden Charakter! Was?! Na ja… ab Ende des Februars können wir zumindest auch Unterwasserdrohnen bestellen! Damit, liebe Fischer, werden all eure Probleme gelöst: ihr könnt den schönen Meeresboden von der gemütlichen Kabine aus betrachten und sogar den favorisierten Fischschwarm auswählen! Oder aber einfach nur sehr coole Fotos unter Wasser machen, wenn es langweilig ist.

  • Ein „Teslasuit“ zum genauen Fühlen was du spielst?! Jaa der Gipfel des Surrealismus! Die Gefühle können schmerzvoll, nervig oder aber sogar gemütlich sein. Los geht‘s! Wer traut sich als Erster zu spielen?! LOL

Ist das noch Virtual Reality or schon Virtual Dummheit? 😛


Netzfund: Deine Facebook-Fotos sind aussagekräftiger als du denkst!

Verfasst am 6. Januar 2017 von .

Facebook ist mehr als nur ein Soziales Netzwerk – es ist ein Phänomen, das sehr viele Menschen anzieht. Allein im September 2016 gab es 1.18 Mrd. täglich aktive Nutzer. Für sie ist es Gewohnheit regelmäßig Fotos auf Facebook zu uploaden und ihre Stimmungen, Interessen und Meinungen mit dem Kontaktnetz zu teilen. Aber sind wir uns eigentlich bewusst, wie viele persönliche Informationen wir durch unsere Fotos preisgeben und wie Facebook diese wertvollen Infos codiert? Nein? Dann passt auf!

Seit April 2016 hat Facebook eine Objekt- und Gesichterkennungssoftware eingebaut. Diese scannt die hochgeladenen Fotos und versieht sie daraufhin mit alt tags oder „Computer Vision Tags“ (z.B. 3 People, close-up, outdoor, sky). Der Grund hierfür ist, dass auch für Menschen mit einer Sehbehinderung die visuelle Info erkennbar sein soll (z.B. durch Lesegeräte, die den Text in Sprache konvertieren).

Das ist das Ergebnis:

Screenshot: Foto von dem dotsource Facebook Profil

Foto: Screenshot des dotSource Facebook Profils

Seid ihr neugierig?

Doch wie findet man heraus, was Facebook über die eigenen Bilder weiß? Vom Computer aus könnt ihr euch entweder eine Erweiterung für den Chrome-Browser herunterladen, mit dem Facebook diese Informationen automatisch anzeigt (Achtung! Es funktioniert nur wenn Englisch als Sprache eingestellt ist!).

Oder ihr lasst euch im Browser die Code-Sicht anzeigen und sucht nach einem Text wie diesem: „Image may contain: christmas tree and plant“.

Screenshot: Foto von dem dotSources Facebook Profil

Screenshot: Foto vom dotSource Facebook Profil

Ganz schön aufschlussreich, oder? 😉


Netzfund: Liebes 2016, danke und Tschüss!

Verfasst am 30. Dezember 2016 von .

Ein Tweet nach der US-Wahl:

Wenn man 2016 rückwärts abspielt, bekommt Amerika einen lässigen, schwarzen Präsidenten & alle lachen über Trump. Am Ende kommt David Bowie.
@Boxenlude

Man wird das Gefühl nicht los, dass allenthalben betont wird, was für ein verkorkstes Jahr 2016 doch angeblich war. Klar, Achim Mentzel, David Bowie, Roger Willemsen, Umberto Eco, Peter Lustig, Fidel Castro, Zsa Zsa Gabor, George Michael und etliche Weitere sind verstorben. Krieg und Terror haben nichts an ihrer Sinnlosigkeit verloren und alle so: „Ey, 2016! Meh….“

Und dann kommt Google. Das Video „2016 in Search“ löst nicht gerade Zuversicht aus.

Oder doch?

Ja, klar! Kalenderjahre sind nicht per se schlecht, mies oder Müll. Was kann denn eine menschengemachte, willkürliche Einteilung von Zeit – also eine Form – für ihren Inhalt? Ein frei gewähltes Bezugssystem, dass nun unsere Perspektive verzerrt.

Wir sind es, die die Zeit mit Inhalt füllen. Mit Gedanken, Emotionen, Worten und Handlungen. Wie übel oder übetrieben großartig die Welt ist, liegt an uns. Google sagt: „Love ist out there. Search on.“ Und so sieht es aus: Liebe ist universell, also lasst uns #wenigerscheisse sein.

Lassen wir die Vergangenheit hinter uns, begrüßen wir 2017 und hängen uns rein daraus ein bemerkenswert gutes Jahr zu machen.

Handelskraft wünscht seinen Lesern einen guten Rutsch & nur das Beste für das kommende Jahr!


Netzfund: Danke an die wirklichen Weihnachtselfen der digitalen Ära

Verfasst am 23. Dezember 2016 von .

In unserem letzten Netzfund des Jahres möchten wir an eine Personengruppe denken, die sehr wichtig ist, um ein erfolgreiches digitales Weihnachten zu feiern. Wisst ihr, wer gemeint ist?

Die Paketboten! 🎁🎁🎁

Warum? Weil es ohne sie auch kein fröhliches digitales Weihnachten gäbe! Sie sind die wirklichen Weihnachtselfen der digitalen Ära. Jeden Tag bringen sie fleißig und geduldig stapelweise Pakete (5 Tonnen) und steigen endlose Treppenstufen (4100) auf und ab, damit alle Geschenke pünktlich unter dem Weihnachtsbaum liegen.

Deswegen möchten wir „DANKE“ sagen für eure unentbehrliche Arbeit! In diesem Video vom Bayerischer Rundfunk Pulse könnt ihr inspierende Ideen entdecken, um einfach mal Danke zu sagen! Ein Tipp: #lovezettel 😉

Also lasst uns alle ein bisschen Liebe verteilen, ist schließlich auch gut fürs Karma! 🎅🎄


Netzfund: Auch für die Feiertage gilt „The Internet was made for porn“

Verfasst am 16. Dezember 2016 von .

Die Figur des Dr. Perry Cox in der Serie Scrubs hat es auf den Punkt gebracht:

I’m fairly sure if they took porn off the internet, there’d only be one website left, and it’d be called „Bring back the porn!“

Die Weihnachtsfeiertage – warm, heimelig und im Kreise der Liebsten. Dumm nur, wenn man keine Liebsten hat, sie zu weit entfernt sind oder man schlicht arbeiten muss, damit Patienten ihre Feiertage im Krankenhaus überleben, Bahn und Bus Menschen zusammenbringen, Straßen im Winterchaos befahrbar sind oder Energieversorger für das Licht am Baum sorgen.

Genug also von #heimkommen und #Zeitschenken. Wenn es gut werden soll, muss man es mal wieder selbst in die Hand nehmen. Auch in Sachen Besinnlichkeit. Pornhub schenkt uns eine geile Weihnacht – garantiert safe for work.

Einen schönen vierten Advent! 🎅


Netzfund: Amazon Echo (und Maschinen) sind doch noch doof

Verfasst am 2. Dezember 2016 von .

Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine wird immer enger. Nicht zuletzt wegen der Verbreitung vernetzter Geräte und der ständigen Entwicklung der Technologie. Der Smart-TV und der intelligente Kühlschrank erleichtern unseren Alltag. Wir haben Roboter als Kollegen, sprechen mit Chatbots, um einen Flug zu buchen, und geben Amazon Echo Befehle.

Amazon Echo und Google Home können euer Leben einfacher machen – sie können euch ein Taxi bestellen, euren Wecker stellen oder eure Lieblingsplaylist abspielen. Aber trotzdem sind sie, wie Maschinen es eben sind, noch immer doof. Wer noch vom Gegenteil überzeugt ist, sollte sich dieses Video anschauen! 😉

via Kraftfuttermischwerk


Netzfund: Buffering oder Mannequin Challenge?

Verfasst am 25. November 2016 von .
Quelle: dotSource

Quelle: dotSource

Unsere digitalen Leben sind geprägt von der Zeit, die uns zur Verfügung steht. Man kann sie weder vor noch zurück drehen. Aber stoppen? Wir haben uns an der Mannequin-Challenge beteiligt und es getreu dem Motto „Yes we can“ auch geschafft, um euch das wundervolle Agenturleben näherzubringen.

Jetzt haben wir aber ein deutlich anspruchsvolleres Video entdeckt. Die Band OK Go ist ja bekannt für ihre sehr genialen Musikvideos. Aber das von „The One Moment“ toppt alles. Nach anfänglich 4,2 Sekunden zeigt die SlowMo erstaunliches:

Da wir uns vor noch keiner Herausforderung gedrückt haben, würden wir sagen: Challenge accepted! 😉


Netzfund: Die andere Seite von 1-Sterne-Bewertungen

Verfasst am 18. November 2016 von .

Eine 5-Sterne-Bewertung ist der Traum für jeden Händler oder Entwickler und helfen potenziellen Kunden bei ihrer Kaufentscheidung. Im Gegensatz dazu sind 1-Sterne-Bewertungen einen Alptraum. Nicht nur, weil ihre Botschaft klar negativ ist, sondern die dazugehörigen Rezensionen manchmal doch eher sinnlos erscheinen.

Natürlich sind die Bewertungen eine Chance für Verbesserungen an der App oder des Produktes – aber nur, wenn diese auch konstruktiv sind.

Wir haben hierzu ein Video gefunden, bei dem App-Entwickler ihre 1-Sterne-Bewertungen vorlesen … die Gesichter sprechen hier wohl Bände 😉

Was lernen wir daraus? Schreibt konstruktive Kritik & denkt auch mal an die fleißigen Entwickler, die hinter der Anwendung stecken.


Netzfund: So it begins

Verfasst am 11. November 2016 von .

Quelle: giphy

Quelle: giphy

Ohhhh Gott, geht es wieder los??? In den ersten Kaufhäusern & Einkaufshallen laufen die Weihnachtslieder schon in der Dauerschleife. Naja, Christstollen & Lebkuchen sind ja auch schon für längere Zeit erhältlich … wurde also langsam mal Zeit!?

Wir haben uns bei YouTube die Klassiker von Wham! und Maria Carey mal etwas genauer angeschaut – und natürlich auch lautstark im Büro gehört! 😉

Wir können die anfängliche These nur bestätigen – ES BEGINNT!!!

netzfund_xmas


Netzfund: Ein bisschen Frieden bei YouTube und GEMA

Verfasst am 4. November 2016 von .

Es ist die Meldung der Woche. YouTube und GEMA einigen sich und die Sperrtafeln sind Geschichte! T3N nennt es gar den Mauerfall der Digital Natives! Übertrieben?

Keineswegs, denn die Einigung zeigt, dass Grenzen in einer digital vernetzten Welt nicht mehr zeitgemäß sind. Stichwort: Geoblocking!

Handelskraft freut sich wie Bolle nun auch über 50% mehr Content auf YouTube konsumieren zu können! Vor lauter Euphorie können wir uns @LeKWiNK nur anschließen und hoffen, dass die bisher als unmöglich betrachtete Einigung auch ein Zeichen für die analoge Welt ist!

Peace!


via Dressed like Machines


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