10 Business-Cases für PIM – Teil 1

Quelle: picjumbo.com
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Heutzutage stehen Unternehmen vor immer neuen Herausforderungen bei der Umsetzung ihrer Absatzstrategien. Immer globaler werdende Absatzmärkte, verkürzte Produktlebenszyklen und steigende Anforderungen der Kunden reduzieren den Return-on-Investment (ROI). Dem begegnen Unternehmen mit immer komplexeren Geschäftsmodellen und großen Investitionen in IT und Software, mit dem Ziel, im internationalen B2B- und B2C-Geschäft Multichannel-Strategien umzusetzen.

Im Fokus dieser Strategien stehen immer wieder die Produkte und Absatzmärkte. Print- und E-Kataloge werden durch Onlineshops und -Marktplätze wie Amazon ergänzt. Damit die Produkte erfolgreich verkauft werden, müssen verschiedene Business-Szenarien berücksichtigt werden. In zwei Teilen, stellen wir Ihnen zehn Szenarien vor, die Sie bei Ihrem PIM-Projekt beachten sollten. Die ersten fünf lesen Sie heute, Szenario sechs bis zehn stellen wir nächsten Dienstag vor.

1. Produktverfügbarkeit und Liefertermine koordinieren

Unabhängig davon, ob es sich bei der Zielgruppe um B2C- oder B2B- Kunden handelt, Liefertermine und Verfügbarkeit spielen bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Bei international agierenden Händlern und Produzenten sind die Liefertermine je nach Standort unterschiedlich. Um die Kundenzufriedenheit zu gewährleisten, müssen von Anfang bis Ende entlang der Customer-Journey Verfügbarkeitsangaben, Liefertermine und der tatsächliche Zeitpunkt der Lieferung stimmen.

2. Prüfsiegel und Herkunftsauszeichnung länderabhängig publizieren

Für viele Produkte können Prüfsiegel, wie ISO, DIN, TÜV, CE, GS, Blauer Engel, oder Herkunftsauszeichnungen wie u.G.22 oder g.t.S23 genutzt werden. Die gesetzlichen Anforderungen sind dabei länderspezifisch und je nach Produktherkunft und Verkaufsstandort unterschiedlich. Nicht jedes Siegel beziehungsweise jede Auszeichnung kann in jedem Land genutzt werden.

3. Korrekte und einheitliche Produktattribute und Ausprägungen

Die Produktattribute und Ausprägungen müssen konsistent, immer aktuell und fehlerfrei in jedem Channel sein. Ändert sich beispielsweise die Füllmenge eines Produktes, um die Marge zu erhöhen, müssen die Änderungen in der Produktbeschreibung für Katalog und Onlineshop in zeitlicher Abhängigkeit zu den Labels für den Point-of-Sale (POS) veröffentlicht werden. Die Informationen für geplante Mailings und Newsletter werden ebenfalls automatisch zeitlich gesteuert.

4. Media-Assets für eine stärkere Kundenbindung

Emotionale und erklärende Media-Assets werden im E-Commerce immer wichtiger, um hohe Conversion Rates zu erzielen. So können aufgrund von Urheber- und Nutzungsrechten nicht alle Media-Assets in allen Ländern genutzt werden.

5. Spannende und emotionale Artikelbeschreibungen

Im E-Commerce spielen aussagekräftige und aktivierende Artikelbeschreibungen eine große Rolle. Unternehmen, die in unterschiedlichen Sprachen und Ländern ihre Produkte präsentieren, benötigen schnelle und simple Workflows für Übersetzungen. Die Benennung von Produkten muss den Urheber- und Nutzungsrechten des jeweiligen Landes angepasst werden.

Beim Verkauf gleicher Produkte im eigenen Onlineshop und über Handelsplattformen, wie Amazon oder Alibaba, sind unterschiedliche Produktbeschreibungen notwendig, um für Suchmaschinen keinen Duplicate-Content zu produzieren.

PIM-Anbieter und -Systeme im Vergleich

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