Community-Building: 4 Tipps für den Aufbau einer digitalen Community Posted on 02.02.202602.02.2026 | by Birthe Struffmann Communitys verbinden Menschen online und offline. Mit Community-Building könnt ihr diesen Mehrwert gezielt für euch nutzen. | Quelle: dotSource Sportverein, Buchclub oder Fotostammtisch. Communitys sind allgegenwärtig. Sie vermitteln Verbundenheit und geben das Gefühl, verstanden zu werden. Ein Gefühl, von dem auch eure Marke umfassend profitieren kann. Indem ihr eurer Zielgruppe Raum für Austausch, Feedback und gemeinsame Erlebnisse schafft, macht ihr aus Kunden treue Fans. Denn Mitglieder einer Brand Community kaufen nicht nur lieber bei euch, sondern auch mehr: Im Durchschnitt geben sie rund 20 Prozent mehr aus als vor ihrem Community-Eintritt. Dieser Beitrag erklärt die wichtigsten Grundlagen für eine starke Community, gibt euch hilfreiche Tipps für erfolgreiches Community-Building und zeigt inspirierende Praxisbeispiele. Inhalt Was ist eine Brand Community?Warum sollten Unternehmen eine Brand Community aufbauen?Vorteile von Community-Building im Überblick4 Tipps für eine erfolgreiche Brand Community1. Zielfokus und Themenabgrenzung2. Zielgruppenverständnis3. Kanalwahl4. IndividualitätBeispiele aus Retail, Bauindustrie und SoftwarebrancheCommunity Building für langfristigen ErfolgFAQs Was ist eine Brand Community? Bevor wir klären, was eine Brand Community ist, lohnt sich zunächst ein genauerer Blick auf den Begriff Community. Eine Community ist eine Gruppe von Menschen, die gemeinsame Interessen teilen. Entscheidend sind dabei nicht nur die Gemeinsamkeiten, sondern vor allem die Interaktion untereinander: Der Austausch von Erfahrungen und Wissen macht eine Community lebendig und relevant. In einer Brand Community steht die Kommunikation rund um eine bestimmte Marke und deren Produkte im Mittelpunkt. Diese Interaktion kann von allein entstehen oder gezielt von euch als Unternehmen durch Community-Building initiiert werden. So erhaltet ihr wertvolles Feedback und gebt eurer Zielgruppe gleichzeitig das Gefühl, dass sie sich verstanden fühlt. Social Media macht es einfach, Gleichgesinnte online zu vernetzen und digitale Communitys wachsen zu lassen. Eine starke Brand Community muss aber nicht ausschließlich virtuell existieren. Auch offline könnt ihr Zugehörigkeit erlebbar machen. Etwa durch exklusive Events, Workshops oder Meet-and-Greets. Warum sollten Unternehmen eine Brand Community aufbauen? Die Aufmerksamkeit von Verbauerinnen und Verbrauchern ist hart umkämpft und Streuverluste kann sich kaum noch ein Unternehmen leisten. Bei stetig steigenden Werbekosten und wachsender Kanalkomplexität zählt nicht mehr, möglichst viele Menschen zu erreichen, sondern die Richtigen. Kleine, engagierte Communitys haben das Potenzial, deutlich mehr Umsätze zu generieren als breit gestreute Kampagnen ohne Zielgruppenfokus. Hinzu kommt, dass Communitys in der Regel gar nicht als klassische Marketingmaßnahme wahrgenommen werden. Community-Building bietet eurer Marke, euren Produkten und Leistungen also die Chance, auch in Zeiten zunehmender Werbemüdigkeit sichtbar zu bleiben. Die Gemeinschaft begleitet Mitglieder entlang der gesamten Customer Journey. So entsteht das Gefühl, von der Kaufentscheidung bis zur Produktnutzung unterstützt zu werden. Bedeutet auch Entlastung für euren Kundensupport. Durch den aktiven Austausch unter den Mitgliedern lassen sich Supportkosten um fast die Hälfte senken. Darüber hinaus teilen Gruppenmitglieder ihre ehrliche Perspektive. Während klassische Marktforschung häufig zeitaufwendig und kostenintensiv ist, entsteht Feedback in Communitys quasi von selbst, ungefiltert und im realen Nutzungskontext. Anmerkungen entstehen mit dem Wunsch nach Verbesserung. So erkennt ihr Optimierungspotenziale, bevor sie sich in sinkenden Absatzzahlen widerspiegeln. Auch neue oder überarbeitete Produkte kann die Community gezielt testen, bevor ihr sie der breiten Masse zugänglich macht. Vorteile von Community-Building im Überblick Keine Streuverluste: Zugang zu einer klar definierten Zielgruppe mit hoher Affinität zur Marke. Hohes Conversion- und Umsatzpotenzial: Vertrauen in die Marke führt zu schnelleren Kaufentscheidungen und höheren Abschlussraten. Stärkere Kundenbindung: Community-Mitglieder fühlen sich gehört und eingebunden. Das erhöht die Loyalität und die Wiederkaufsrate. Ehrliches Feedback und Optimierungspotenziale: Die kontinuierliche Interaktion mit der Zielgruppe zeigt frühzeitig Optimierungen für Produkte, Service oder Kommunikationsmaßnahmen. Innovative Entwicklungen: Ideen für neue Produkte, Features oder Services entstehen direkt aus dem Austausch mit der Community. Sinkende Supportkosten: Viele Fragen oder Herausforderungen können direkt in der Community geklärt werden. Das reduziert Supportanfragen und entlastet den Kundenservice. Community aufbauen: 4 Tipps für eine erfolgreiche Brand Community Obwohl Community-Building zahlreiche Vorteile bringt, entfaltet eine Brand Community erst dann ihre volle Wirkung, wenn es ein gut durchdachtes und auf Kontinuität ausgelegtes Konzept gibt. Der Aufbau einer markenbezogenen Gemeinschaft ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein strategischer Prozess, der fest in eurer Markenstrategie verankert sein sollte. Die folgenden vier Tipps helfen euch schrittweise dabei, eine Brand Community aufzubauen, die eure Vorhaben zielgerichtet unterstützt. 1. Klarer Zielfokus und Themenabgrenzung Ob und in welcher Form ihr eine Brand Community aufbauen solltet, hängt zunächst davon ab, was für ein Ziel ihr verfolgt. Auch wenn das Konzept hinter markenorientierten Gruppen auf den ersten Blick sehr ähnlich wirkt, gibt es dennoch einige Unterschiede. Habt ihr ein breites Leistungsportfolio, solltet ihr euch beispielsweise fragen, ob wirklich alle Produkte und Leistungen Teil eurer Community sein sollten. Sprechen diese die gleiche Zielgruppe an oder ergibt es vielleicht sogar Sinn, verschiedene Communitys für einzelne Produktkategorien oder Personas zu managen? Auch in ihrer Intention können sich Communitys stark unterscheiden. Während einige bewusst dafür da sind, Fragen zu beantworten und Probleme zu lösen (Support Communitys) können andere explizit den Austausch zu Produkten oder neuen Innovationen anregen (Feedback Communitys). Viele Unternehmen bauen auch explizit ein Netzwerk aus Markenbotschafterinnen und -botschaftern auf (Adovocacy Communitys). Somit steigern sie die Bekanntheit der Marke und steigern das Vertrauen in Produkte und Leistungen. Bevor ihr also aktiv Community-Building betreibt, solltet ihr euch folgende Fragen stellen: Welche Unternehmensbereiche können von einer Community profitieren? Was wollt ihr mit der Community erreichen? Welchen Mehrwert soll die Community bieten, euch aber auch eurer Zielgruppe? Wen wollt ihr ansprechen? Wer sollen die Mitglieder sein? 2. Wissen, was die Zielgruppe erwartet Sobald Zielsetzung und grobes Konzept für euer Community-Building feststehen, solltet ihr euch intensiv mit eurer Zielgruppe auseinandersetzen. Dabei geht es nicht nur um demografische Merkmale, sondern vor allem um Erwartungen und Nutzungskontexte. Stellt folgende Fragen in den Fokus: Was zeichnet die Personen aus? Welche Interessen oder Herausforderungen haben die Mitglieder? Was erwarten sie konkret von einer Community? Austausch, Unterstützung, Inspiration oder Mitgestaltung? Welche Formate und Anreize fördern die Interaktion untereinander? Um die Menschen in eurer Brand Community gezielt mit relevanten Inhalten anzusprechen, empfiehlt es sich mit Personas zu arbeiten. Das sind fiktive, aber realitätsnahe Profile typischer Community-Mitglieder, die deren Merkmale, Verhaltensweisen und Herausforderungen beschreiben. Sie helfen euch dabei, Entscheidungen im Community Management fundiert zu treffen und Inhalte und Angebote konsistent auf die Erwartungen eurer Mitglieder abzustimmen. 3. Die passenden Kanäle wählen Es geht darum, dort sichtbar zu werden, wo echte Relevanz entsteht. Wichtig ist also zu wissen, wo sich eure Zielgruppe wirklich aufhält und sich dann bewusst auf diese Orte zu konzentrieren. Entscheidend ist also die Frage: Wo sind meine potenziellen Mitglieder aktiv und welche Art von Community nutzen sie vielleicht bereits? Dabei muss dieser »Ort« nicht zwangsweise online sein. Menschen an erster Stelle über soziale Plattformen zu vernetzen, ist allerdings wesentlich einfacher. Nicht ohne Grund bieten immer mehr Social-Media-Plattformen eine Community-Funktion. Den Anfang machten klassische Online-Foren und Facebook-Gruppen. Facebook eignet sich vor allem dann, wenn ihr eine Zielgruppe über 30 erreichen möchtet. Bei jüngeren Altersgruppen kann Instagram ein geeigneter Kanal für den Aufbau eurer Community sein. Über 58 Prozent der 14- bis 19-Jährigen nutzen das Netzwerk täglich, bei den 20- bis 29-Jährigen sind es sogar 65 Prozent. Instagram und auch WhatsApp bieten Unternehmen inzwischen die Möglichkeit, mit eigenen Broadcast-Channels beziehungsweise Kanälen separate Communitys aufzubauen. Die Interaktion ist hier allerdings auf Emojis und Abstimmungen beschränkt. Umfassendes Feedback und aktiver Austausch sind hier also nicht möglich. Für B2B-Unternehmen spielt neben themenspezifischen Foren vor allem LinkedIn eine zentrale Rolle beim Aufbau einer Brand Community. Das inzwischen größte professionelle Netzwerk hat über 1 Milliarde Nutzer weltweit, 7 Millionen davon in Deutschland. Über LinkedIn-Gruppen, Unternehmensseiten und Events könnt ihr gezielt Beziehungen aufbauen und vertiefen. Eine weitere Möglichkeit ist der Aufbau eines Community-Channels auf der eigenen Website, der mehr Gestaltungsspielraum und direkte Kontrolle erlaubt. So lassen sich maßgeschneiderte Formate etablieren, die genau auf die Bedürfnisse der Zielgruppe eingehen. Plattformen Zielgruppe Hauptvorteile Interaktionsmöglichkeiten Einsatzbereich Online-Foren Interessenbasiert Tiefergehender Austausch, hohe inhaltliche Relevanz Diskussionsthreads, private Nachrichten Besonders geeignet für Nischen- und Expertendiskussionen Facebook-Gruppen Überwiegend 30+ Niedrige Einstiegshürden, unkomplizierte Gruppenverwaltung Beiträge, Kommentare, EventsGeeignet für langfristige Communitys mit verschiedensten Interessen Instagram Broadcast Channel Vor allem 20–29-Jährige direkter Weg zur Community, höhere Öffnungsraten im Vgl. zu Feedbeiträgen Emoji-Reaktionen, Umfragen One-to-Many-Format, kaum Austausch möglich YouTube-Creator-Community Vor allem 15–34-Jährige, videoaffin starke Bindung über Content, verbesserte Sichtbarkeit Kommentare, Community-Posts, Umfragen ergänzt reinen Video-Content Kanäle auf WhatsApp altersübergreifend Hohe Öffnungsrate, wenig Streuverluste Emoji-Reaktionen, Umfragen Gut als Newskanal, kein tiefergehendes Feedback möglich LinkedIn-Gruppen Business-Nutzer Hohe fachliche Relevanz Beiträge, Kommentare, Events Ideal für Aufbau einer Branchen-Community; gut geeignet für B2B Eigene Community-PlattformFrei definierbarVolle Kontrolle über Inhalte und Struktur Beiträge, Chats, Events, Gamification Hoher Gestaltungsfreiraum bei höherem Pflegeaufwand Digitale Plattformen für Community-Building im Überblick Aber auch abseits vermeintlich geschlossener Communitys lässt sich Community-Building betreiben. Plattformen wie TikTok zeigen, dass Gemeinschaft nicht zwangsläufig in klar abgegrenzten Gruppen entstehen muss. Über wiederkehrende Formate, Challenges, Hashtags oder Creator-Kollaborationen können Marken kontinuierlich Interaktion fördern. 4. Mit Individualität abheben Baut ihr eine Gemeinschaft in einer Branche auf, in der es bereits zahlreiche Brand Communitys gibt, müsst ihr euch abheben. Sonst sind eure Erfolgschancen eher gering. Insbesondere im Bereich Reisen, Beauty oder Fitness gibt es bereits zahlreiche Communitys, die um die Aufmerksamkeit ähnlicher Zielgruppen konkurrieren. Schaut euch in diesem Fall also genau an, was eure Mitbewerber ihren Mitgliedern bieten, und fragt euch, was genau eure Community davon abhebt. Das können exklusive Angebote wie zum Beispiel Early-Access zu neuen Produkten, Produkttests vor der Markeneinführung oder persönliche Workshops mit Markenbotschafterinnen oder Markenbotschaftern sein. Bezieht außerdem eure Zielgruppe aktiv mit ein. Fragt regelmäßig nach ihren Wünschen und setzt relevantes Feedback konsequent um. Nutzt eure Branche bisher kaum Communitys könnt ihr den First-Mover-Vorteil für euch nutzen. Dazu gehören vor allem B2B-Unternehmen, Finanz- oder Versicherungsdienstleister. Hier habt ihr die Chance, Vertrauen in eure Marke aufzubauen und sie langfristig als zentrale Anlaufstelle zu etablieren. Seid mutig, experimentiert mit Formaten und hört darauf, was eure Community begeistert. Community Building: Beispiele aus Retail, Bauindustrie und Softwarebranche Wer glaubt, Community Building sei nur im B2C eine wirkungsvolle Strategie, liegt falsch. Insbesondere bei erklärungsbedürftigen und individuellen Produkten zahlt sich der Austausch zwischen Kunden besonders aus. Daher sind die Beispiele erfolgreicher Brand Communitys ebenso vielfältig wie ihre Umsetzung. BeautyInsider Community von Sephora Das französische Kosmetikunternehmen Sephora hat bereits 2017 mit der »BeautyInsider Community« eine eigene Plattform geschaffen, die Kunden konsequent in den Mittelpunkt stellt. Beauty-Fans finden dort nicht nur Inspiration, sondern können sich aktiv austauschen, Fragen stellen und persönlich Produktempfehlungen geben. Quelle: sephora.com Die Plattform bietet außerdem spezialisierte Gruppen zum Beispiel zur Hautpflege für bestimmte Hauttypen. So finden Nutzer genau die Inhalte, die für sie relevant sind. Quelle: sephora.com Eine weitere Besonderheit ist die Galerie, in der Mitglieder ihre Looks und Routinen mit Bildern teilen und so andere Nutzer inspirieren. Zudem unterstützen ehrliche Produktbewertungen der Community-Mitglieder eine vertrauenswürdige Kaufentscheidung anderer Beauty-Interessierter. Somit fördert der authentische, auf Austausch und Mehrwert fokussierte Ansatz nicht nur die Kundenbindung, sondern auch das organische Wachstum der Marke. Atlassian Community für Business User Der Softwarehersteller Atlassian hat eine globale digitale Plattform geschaffen, auf der sich Anwenderinnen und Anwender, Entwicklerteams und Atlassian-Power-User rund um das Produktportfolio austauschen. Dazu bietet die Community Foren zu spezifischen Produkten wie Jira, Confluence oder Trello und verschiedenste Event-Formate. Quelle: atlassian.com In verschiedenen Ländern werden regelmäßige Meet-ups organisiert, bei denen sich die Community-Mitglieder zum Beispiel über Best Practices und Stolpersteine austauschen können. Es gibt aber auch spezielle Events für Entwicklerinnen und –Entwickler, die mehr über die Atlassian Developer Plattform erfahren wollen. Darüber hinaus bietet die »Atlassian Community« Lerninhalte und Karrierepfade, die Anwenderinnen und Anwendern helfen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und ihre beruflichen Perspektiven auszubauen. Atlassian schafft somit einen zentralen Ort für produktbezogene Unterstützung und Weiterbildung und stärkt damit gleichzeitig die Bindung an das Atlassian-Ökosystem. Ask Hilti: die Online-Engineering-Community Ein ähnliches Konzept nutzt Hilti. Mit »Ask Hilit« bietet der Baugeräthersteller eine zentrale digitale Anlaufstelle für Fachleute aus der Baubranche. Im Forum können Mitglieder konkrete Herausforderungen bei Bauprojekten entweder mit der gesamten Community oder einzelnen Experten diskutieren und praxisnahe Lösungen zu bestimmten Techniken erhalten. Quelle: hilti.de Haben User kein konkretes Anliegen, können sie sich in Webinaren zu bestimmten Kategorien und Branchen auf dem Laufenden halten und ihr Wissen erweitern. Ergänzend zu den aktiven Formaten bietet Hilti umfangreiche Fachartikel zu Themen wie Befestigungstechnik, Brandschutz oder Bemessungssoftware. Diese Kombination aus umfassender Beratung und fachlicher Weiterbildung macht Ask Hilit zu einer nützlichen Plattform für die Baubranche. Hilti reduziert damit außerdem gezielt Hürden im Umgang mit den eigenen Produkten und Services und stärkt somit die Kundenbindung. Community Building als entscheidender Faktor für langfristigen Erfolg Der Aufbau einer starken Marke ist für Unternehmen längst geschäftsentscheidend. Wer aus dem Wettbewerb nicht mehr hervorsticht, wird langfristig erhebliche Umsatzeinbußen verzeichnen. Community Building ist eine sinnvolle Maßnahme, um eine verlässliche Kundengruppe aufzubauen. Weitere spannende Beispiele für den Aufbau einer markanten Marke erwarten euch im Handelskraft Trendbuch 2026. Füllt jetzt das Formular aus und erhaltet euer kostenfreies Exemplar. FAQs – häufig gestellte Fragen zu Community Building Was ist Community Building im digitalen Marketing? Community Building im digitalen Marketing bezeichnet den strategischen Aufbau und die Pflege einer Gruppe von Menschen rund um eine Marke, ein Produkt oder ein bestimmtes Thema. Ziel ist es, langfristige Beziehungen zu schaffen und den Austausch zwischen Unternehmen und Community-Mitgliedern zu fördern. Was zeichnet eine digitale Community aus? Eine digitale Community entsteht und interagiert über digitale Plattformen wie Social Media, Messenger-Dienste oder unternehmenseigene Community-Foren. Mitglieder beteiligen sich aktiv an Gesprächen und tauschen Erfahrungen und Wissen aus. Eine aktive Moderation und der gezielte Einsatz digitaler Möglichkeiten wie Interaktionsformate und Analyse-Tools fördern Struktur und Engagement innerhalb der Community. Was gibt es für Strategien, um eine Online-Community aufzubauen? Der Aufbau einer digitalen Community beginnt mit einer klaren Zieldefinition und einer präzisen Zielgruppenanalyse. Darauf aufbauend werden geeignete Plattformen ausgewählt und relevante, dialogorientierte Inhalte bereitgestellt. Authentische Kommunikation und aktives Community Management sind entscheidend für langfristiges Wachstum einer solchen Gemeinschaft. Welche Metriken eignen sich, um die Qualität einer Community zu messen? Die Qualität einer Brand Community lässt sich anhand qualitativer und quantitativer Metriken bewerten. Wichtige Kennzahlen sind die Aktivitätsrate (aktive vs. passive Mitglieder) sowie Engagement-Metriken wie Kommentare, Reaktionen und Beiträge. Ergänzend liefern wirtschaftliche Kennzahlen wie die Warenkorbgröße und Wiederkaufquoten von Mitgliedern wertvolle Einblicke über den Erfolg des Community Buildings. Jetzt teilen (5 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)Loading... Categories Customer Experience